Empath

Die große Gabe des Menschen ist die Fähigkeit zur Empathie.

Als Empath empfinde ich die Empathie nicht immer, als Gabe oftmals empfinde ich sie auch als Last, doch das lag auch Größenteils daran, dass ich mir dieser Gabe gar nicht bewusst war.

Ich dachte ich bin dahingehend völlig „normal“ und das jeder diese Empfindungen hat.

Erst vor Kurzem ist mir bewusst geworden, dass dem nicht so ist und das erklärt mir wirklich Einiges. Ich bin einfach immer als herzbasierter Mensch mit hoher Moral durch die Gegend gelaufen und bin ständig mit für mich nicht nachvollziehbaren Handlungen anderer konfrontiert worden. Dieses nicht nachvollziehen können hat mich wirklich fertig gemacht. Ich konnte einfach nicht begreifen, wie es anderen Menschen möglich ist beispielsweise so wenig Taktgefühl zu haben oder auch das einige Menschen nicht in der Lage sind, sich in die Gefühlslage von anderen hineinzuversetzen.

Es ist aber definitiv so, dass einige Menschen das nicht können.

Und genau diese Menschen habe ich in eine Schublade gepackt für mich waren sie dann einfach die Bösen. Dabei können sie da gar nichts für, selbst wenn sie wollten, sie können es einfach nicht. Genauso wenig, wie ich es nicht lassen kann mitfühlend zu sein.

gefühle

Empathie bedeutet:
Mit den Augen des Anderen zu sehen
Mit den Ohren des Anderen zu hören
Mit dem Herzen des Andere zu fühlen

Klingt anstrengend oder? Das ist es auch. Wenn ich zu viel Zeit mit unauthentischen Menschen verbracht habe zerrt das oft noch tagelang an mir. Ich muss mich quasi wirklich einige Tage davon erholen. Teilweise schleppe ich dann Frustration und Enttäuschung mit mir herum. Versuche ich allerdings mit den Menschen, die diese Gefühle in mir ausgelöst haben, genau dies zu besprechen, verstehen sie mich oft nicht. Stattdessen wollen sie mich beruhigen, indem sie mir sagen, dass ich die Situation bzw. deren Gefühle falsch gedeutet habe. Problem ist nur, dass ich als Empathin auch die Gefühle der Leute aufnehme, von denen sie selber gar nicht wissen, dass sie diese gerade ausstrahlen.

Jahrelang versuche ich schon die Menschen und die Gefühle, die sie ausstrahlen nicht so ernst zu nehmen und vor allem nicht persönlich. Irgendwie habe ich aber das Problem, dass sich deren Gefühle zu schnell mit meinem vermischen, also meine Gefühle quasi negativ beeinflussen.

Ich tanke Energie, wenn ich alleine bin.

hochsensibel

Tatsächlich brauche ich das sehr oft und ich habe auch oft das Gefühl, dass ich am zufriedensten bin, wenn ich alleine bin, weil ich dann nur meine Gefühle wahrnehme und diese mich total glücklich machen. Ich komme so oft in die Situation, das ich gut gelaunt das Haus verlasse und schlecht gelaunt wiederkomme ohne das mir jemand irgendetwas getan hat oder doof zu mir war. Einfach nur durch die Gefühle, die ich in der Zeit aufgenommen habe als ich unter Menschen war.

Am schlimmsten ist das Gefühl der Ungerechtigkeit, nicht nur das ich Ungerechtigkeit hasse, so ist diese leider auch überall zu finden und zu spüren. Ich kann mich bei diesem Gefühl immer kaum zusammenreißen. Wenn ich in einer Gruppe bin und merke das Jemand ausgeschlossen wird bin ich sofort enttäuscht. Ich frage mich innerlich, wieso eine Person so schnell von den Anderen ausgeschlossen wird. Es werden kaum Chancen gegeben und die meisten sind zudem auch noch voreingenommen. Freundinnen tauschen sich untereinander über eine Person aus und die Wahrheit, die die Freundin über diese Person hat wird automatisch auch die Wahrheit der anderen Freundin, obwohl diese noch nie ein Wort mit der anderen Person gewechselt hat. So etwas kann ich kaum ertragen. Es gibt auch genug Personen die eine vorgefertigte Meinung über mich haben. Ich kann sehr gut damit umgehen, wenn Jemand mich nicht mag. Denn es ist mir klar, bewusst und verständlich, dass ich nicht „Everybodys Darling“ sein kann. Natürlich möchten wir alle beliebt sein, aber wenn du eine Unterhaltung mit mir führst, mir eine faire Chance gibst und mich dann halt einfach nicht magst kann ich da wunderbar mit umgehen. Viel besser sogar, als wenn du so tun würdest, als ob du mich magst. Dennoch gibt es viele, die noch nie mit mir gesprochen haben und mich nicht mögen, wie ist das möglich?

Der bestimmte Satz

In meinem Artikel Warum ruft er nicht an habe ich dir von der Szene zwischen Meredith und John erzählt, wie der bestimmte falsche Satz das schöne Date zunichte macht. Diesen Satz können wir aber auch auf Freundschaften und alle neuen Bekanntschaften anwenden. Wir lernen ja alle gerne neue Leute kennen und treffen uns. Egal wie gut es läuft sagst du diesen einen bestimmten Satz, der durchblicken lässt das deine Wertvorstellung nicht mit der, der anderen Person übereinstimmt war es das. Nur das du niemals erfahren wirst, welcher Satz es nun gewesen ist.  Mir zeigt das nur wieder, wie oberflächlich die Gesellschaft doch ist, wenn ich nur einen bestimmten Satz sagen muss, um Beziehungen jeglicher Art zu beenden. Mir wird ja nicht einmal mehr die Gelegenheit gegeben meine Geschichte zu erzählen, die hinter diesem Satz steckt.

Ich selbst habe auch andere Moral-und Wertvorstellungen als meine Freunde. Aber ich kenne und interessiere mich für ihre Geschichten und kann dadurch verstehen, wieso ihre Moral und ihre Werte da anders sind als meine.

Der Artikel Warum Empathen sich seltsam verhalten um unauthentische Menschen herum gibt sehr gut mein seltsames Verhalten wieder und hat mich wirklich nachdenklich gemacht und dazu bewogen diesen Artikel hier zu schreiben.

Ich finde mich auch deutlich in der Aufstellung wieder welche Situationen mich erschöpfen und wie ich auf diese bestimmten Situationen reagiere.

Es ist wichtig sich selbst zu kennen

Wir strahlen alle unbewusst Gefühle aus, weil wir uns selbst nicht kennen. Auch verletzen wir andere genau aus diesem Grund. Und hier schließt sich der Kreis.

Wenn ich mich selbst nicht kenne, wie kann ich dann in der Lage sein andere richtig zu kennen?

Oftmals reflektiere ich ja nur meine Schwächen auf die der Anderen und bilde mir meine Wahrheit, über die Person. Auch kannst du niemals authentisch sein, wenn du dich selbst nicht kennst und das wiederum macht mir persönlich den richtigen Umgang mit dir unmöglich. Es wird mich immer fern von dir halten.

Ich kann dir hier nur nochmal ans Herz legen; nimm dir Zeit für dich und vielleicht hilft dir ja auch die Blogparade „1000 Fragen an dich selbst“, wo ich selbst nicht nur mitmache, sondern auch alle zwei Wochen einen neuen Artikel mit den weiteren Fragen veröffentliche!

Das Rezept die Dinge nicht persönlich zu nehmen

Du fragst dich jetzt vielleicht, ob ich das Rezept, wie ich nicht mehr alles persönlich nehme gefunden habe. Ich habe gerührt, gemixt und nochmals gerührt und musste leider feststellen, dass es so ein Rezept für mich nicht gibt. Als hochsensible Person gibt es nur die Strategie sich komplett auf das eigene Bauchgefühl zu verlassen, da durch die eigene hochsensible Eigenschaft die Verlässlichkeit dessen genau gegeben ist. Aber auch das fällt mir schwer, da dies nicht meiner Moralvorstellung entspricht, sich erst einmal die Geschichte der Person anzuhören. Anscheinend ist es für mich dennoch besser mir nicht alle Geschichten anzuhören.

Bist du auch Hochsensibel oder hast du dich vielleicht schon oft über das seltsame Verhalten von Hochsensiblen Menschen gewundert?

Hinterlasse mir doch gerne einen Kommentar!

Deine Janine

 

1000 Fragen an dich selbst #3

Willkommen im November, genau die richtige Zeit, es sich zu Hause gemütlich zu machen und sich Zeit für sich selbst zu nehmen oder was meinst du? Ich liebe es, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist und ich mit einer Tasse Tee in meine Blogwelt eintauchen kann.

Eileen hat in ihrem Vorwort zu dem 3. Teil der 1000 Fragen die Frage gestellt, ob es uns anderen Bloggern mit unserem Blog auch so geht, das wir in unsere eigene Welt versinken. Das kann ich nur bestätigen, das ist auch ein riesen Grund für meinen Blog, meine Welt in die ich eintauchen kann, alles andere ausblende und mich wohlfühle.

Nun lass uns mal zusammen die Fragen 81-120 anschauen, ich bin schon ganz gespannt.

81. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest? Ich im Gefängnis? Das kann ich mir ehrlich gesagt gar nicht vorstellen. Wenn ich nun aber drin sitze würde ich schreiben, vielleicht sogar ein Buch, auch um das alles zu verarbeiten.
82. Was hat dich früher froh gemacht? Das, was mich heute auch noch froh macht, Spannung, Spiel und Schokolade 😀
83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr? In allen, die ich trage, sonst hätte ich sie nicht.
84. Was liegt auf deinem Nachttisch? Mein Handy, als Wecker.
85. Wie geduldig bist du? Ich habe sehr viel Geduld.
86. Wer ist dein gefallener Held? Diese Frage kann ich tatsächlich nicht beantworten, da mir nichts dazu einfällt…
87. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst? Nope
88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten? Meine Freundin aus der Grundschule.
89. Meditierst du gerne? Nein das ist gar nicht mein Ding.
90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf? Ich rede darüber mit meinem Mann, er schafft es immer mich aufzubauen und zu beruhigen.
91. Wie heißt dein Lieblingsbuch? Ich habe kein Lieblingsbuch.
92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über What’s App? Das ist unterschiedlich.
93. Was sagst du häufiger: Ja oder nein? Eindeutig ja! Das „Nein-Sagen“ übe ich noch.
94. Gibt es ein Gerücht über dich? Ich gehe nicht davon aus!
95. Was würdest du tun, wenn du nicht arbeiten müsstest? Unendlich viele Dinge, mir wird nie langweilig, mich interessieren unendlich viele Sachen, die ich alle nicht machen kann, weil ich ja arbeiten muss und mir die Zeit fehlt.
96. Kannst du gut Auto fahren? Nein, ich fahre zu selten und zu ungern, um das gut zu können.
97. Ist es dir wichtig, dass andere dich nett finden? Ich fände es schön, aber nicht wichtig. Ich komme besser damit klar, wenn jemand ehrlich mit mir ist, als wenn er so tut als würde er mich nett finden.
98. Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders gemacht? Meinen Mann einfach damals angesprochen und nicht erst 20 Jahre gewartet.
99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst? Auch wenn ich immer noch unheimlich gerne tanze, zieht es mich heute eher zu Gesprächen mit meinem Freunden.
100. Hast du jemals gegen ein Gesetzt verstoßen? Nicht das ich wüsste.                       101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu? Einiges ja, außer die Extrovertiertheit.
102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank? Schwarz, da ich einfach nicht gut im Farbkombinieren bin und schwarz einfach zu allem passt und jedem steht.
103. Holst du alles aus einem Tag heraus? Natürlich, denn ich genieße jeden Tag. Stress mache ich mir allerdings nicht mehr, ich denke heute anders über die Nutzung eines Tages.
104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig? Ich schaue sehr viele Serien, schaue aber immer nur zwei zur Zeit.
105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben? Ich werde das Kind in mir immer behalten, ich möchte verspielt und Weltoffen bleiben. Ich hasse es, wenn manche Menschen meinen sich dem Alter entsprechend verhalten zu müssen, was genau bedeutet das? Ich mache mir keine Gedanken darüber, welche Aktivitäten zu meinem Alter passen, sondern ich mache die Aktivitäten, die mich glücklich machen. Ist das nicht genau das, was viele einfach verlieren, weil sie sich nicht erlauben Kind zu sein?
106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten? Nein! Denn es geht nichts mehr ohne Internet. Ich hatte einen Monat kein Internet und konnte ja auch nicht mal mehr fernsehen geschweige denn meine PS4 Spiele spielen, da auch diese sich in der Online Bibliothek befinden.
107. Wer kennt dich am besten? Mein Mann!
108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am langweiligsten? Ablage ich hasse es einfach.
109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht? Ja, leider sehr oft.
110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus? Ausschlafen und kuscheln.
111. Bist du stolz auf dich? Ja ich bin stolz auf mich! Darauf wer ich heute bin!
112. Welches nutzlose Talent besitzt du? Kann ein Talent nutzlos sein? Puh ich wäre froh, wenn ich überhaupt ein Talent hätte ehrlich gesagt.
113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast? Nein, denn das macht mich wahnsinnig, ich habe alles abgearbeitet und verarbeitet! Ich habe mit jeder Person gesprochen, mit der noch etwas im Raum stand, um einen Abschluss zu finden. Dank social Media und auch danke an alle Personen, die in dem Gespräch mit mir offen und ehrlich waren und sich darauf eingelassen haben!
114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol? Ich trinke keinen Alkohol, weil er mich geschmacklich und gefühlstechnisch nicht reizt. Ich finde es ehrlich gesagt traurig, dass die meisten Menschen nur mit Hilfe von Alkohol Spaß haben können.
115. Welche Sachen machen dich froh? Wenn es den Menschen die ich liebe in jeglicher Hinsicht gut geht.
116. Hast du heute schonmal nach den Wolken im Himmel geschaut? Nein, ich bin dieses Jahr etwas beleidigt mit Petrus und den Wolken und nun sind sie mir egal.
117. Welches Wort sagst du zu häufig? Weiß ich nicht, dazu müsste ich jetzt erst einmal ein paar Selbstgespräche führen und darauf achten. 😀
118. Stehst du gern im Mittelpunkt? Nein!
119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen? Zum Lesen, das vernachlässige ich gerade ziemlich.  
120. Sind Menschen von Natur aus gut? Nein! Wir Menschen sind von Natur aus weder gut noch böse. Wir sind ein unbeschriebenes Blatt mit dem Potenzial für Gut und Böse und der Gabe des freien Willens. Also können wir selbst zwischen Gut und Böse wählen.

Reflexion

Die Fragen fand ich schon tiefgründiger und schwieriger zu beantworten. Bei der Antwort über den gefallen Helden bin ich so gar gescheitert, da fällt mir wirklich nichts und niemand zu ein.

Wie fandest du die Fragen?

Bis bald

Deine Janine

 

Die Hochzeitsrede, die ich nie gehalten habe…

Es gibt eine Hochzeitsrede, die ich nie gehalten habe und eine Hochzeitsfeier, die ich nie gefeiert habe…

Vor kurzem war ich auf einer Hochzeit und in meinem Kopf habe ich eine Rede gehalten. Zunächst mal musst du wissen, dass ich keine große Redenschwingerin bin und auch noch nie freiwillig eine Rede gehalten habe. Ich habe diese Rede nicht gehalten, weil sie nicht speziell auf diese Hochzeit gehörte, auch würde ich diese Rede nicht nur Hochzeiten zuordnen.

Hochzeit

Liebe Gäste,

wir sind heute alle hier, um die Liebe zu feiern oder? Mit einem neugierigen Blick schaue ich in die Runde, bevor ich fortfahre. Vielleicht fragt ihr euch ja jetzt, wieso mein erster Satz mit einer Frage beginnt. Ich muss euch leider sagen, dass ich in diesem Raum leider kaum Liebe spüre. Ich nehme hier die Gefühle, Gehässigkeit, Neid, Pflichtgefühl und teilweise auch abwertende Gefühle wahr. Mein persönlicher Eindruck ist, dass die Menschen nur zusammenkommen, wenn ihnen etwas geboten wird. Gutes Essen und gute Getränke stehen im Vordergrund und weit vor der Nächstenliebe. Ich könnte jetzt erneut in die Runde blicken, aber dort würde ich dann in die oberflächlichen, verständnislosen Gesichter blicken, die mir glaubhaft machen wollen, das meine Wahrnehmung falsch ist. Aber es ist meine Wahrheit, eure vermag ich weder zu kennen noch zu beurteilen. Ich bin heute hier, weil die Menschen, die ich liebe, etwas zu feiern haben und hätten sie dies ausschließlich mit Wasser und Brot getan, hätte dies weder meine Gefühle für sie noch meine Laune auf der Feier beeinträchtigt. Ich bin hier um Ihretwillen. Ich bin hier um mit Ihnen diesen wunderschönen Moment zu erleben und um mich für sie und mit Ihnen zu freuen. Wer von euch kann mir da mit reinem Gewissen zustimmen? Ich schaue kurz in die Runde, bevor ich den Raum für einige Minuten verlasse, um mich zu sammeln.

Was hat mich dazu veranlasst so eine Rede zu schreiben? Die letzten Feiern, die ich persönlich gegeben habe. Denke ich daran zurück, ging es immer nur darum, die Sonderwünsche jedes Einzelnen zu erfüllen, damit die Person an meiner Feier teilnimmt. Es geht nicht darum eine gute Gastgeberin zu sein, natürlich erfülle ich auch gerne mal den ein oder anderen Wunsch und Frage ja auch danach. Dennoch geht es um die Art und Weise, um die Selbstverständlichkeit und auch darum, dass es teilweise gefordert wird. Auf meinen Feiern war ich eigentlich nur noch Kellnerin und Köchin, aber nicht die, die gefeiert wird. Es ging so gar schon so weit, das mich auf meiner Feier eigentlich auch niemand so wirklich vermisst hätte, zumindest wäre der Alkohol eher und mehr vermisst wurden, als ich. Nach meinen Feiern, war ich oft sehr nachdenklich und traurig sie taten mir nicht mehr gut.

Deswegen hörte ich auf zu feiern.

Als junges Mädchen habe ich mir natürlich mehrmals meine eigene Hochzeit vorgestellt. Ich trug ein Prinzessinnenkleid, um mich herum standen freudestrahlende Gäste und alles, was ich an dem Tag fühlte war Liebe. Tatsächlich habe ich auf meiner Hochzeit nur Liebe gefühlt, aber die Feier dazu gab es nicht. Um nur Liebe zu fühlen haben mein Mann und ich entschieden alleine zu heiraten. Wir wollten uns das Gefühl von äußeren, Einflüssen nicht kaputt machen lassen. Natürlich liegt es hauptsächlich an uns selbst, weil wir halt fühlen, wie wir fühlen und auch einfach zu viel fühlen. Aber das wussten wir und wir sind bis heute sehr glücklich über unsere Entscheidung.

Brautpaar

Gibt es eine Hochzeit, über die nicht gelästert wird?

Vor der Hochzeitsfeier und nach der Hochzeitsfeier gibt es immer Gerede. Ich persönlich ertrage diese Gerede nicht und mich bestätigt das immer wieder, dass ich so froh bin, mir das nicht angetan zu haben.

Es fängt bei der Sitzordnung an und hört bei dem Brautpaar auf. Alles wird in Frage gestellt. Der Ort, der Preis, die Größe, das Essen, die Gästeauswahl und der Grund für die Hochzeit. Während du deine Hochzeit so planst, wie du möchtest trudeln immer wieder Nachrichten von den eingeladenen Gästen mit „gut gemeinten Ratschlägen“ und „Beschwerden“ ein. Dir wird mitgeteilt, welche Getränke auf keinen Fall fehlen dürfen, welches Essen nicht den Geschmack trifft und wer nicht neben wem sitzen möchte. Spätestens dann, wenn ich solche Nachrichten in Bezug auf meine Hochzeitsfeier (wenn ich denn eine Feier geplant hätte) erhalten hätte, hätte ich wirklich so einige und einiges in Frage gestellt. Da wären bei mir garantiert einige Schlüsselmomente bei herausgekommen.

hochzeitssaal

Ja ich bin sensibel, dieses Thema spreche ich nochmal separat in einem anderen Artikel an, bei dem es um Empathie geht. Ich weiß das es für mich immer etwas schlimmer ist, als für manch anderen und darauf reagiere ich jetzt. Dennoch weiß ich, dass es niemanden gibt, der sich da nicht zumindest ein bisschen drüber aufregt.

Nun frage ich mich was passiert ist? Wann haben wir angefangen den Sinn von den Feiern zu vergessen? Wann haben wir damit angefangen Einladungen als lästig anzusehen und nur wahrzunehmen, wenn es für uns einen persönlichen Anreiz gibt? Und seit wann nehmen wir es uns heraus eine Feier von Jemand anderen so gestalten zu wollen, wie wir es gerne hätten? Und das Allerwichtigste – wann ist die Wertschätzung verloren gegangen?

Ich weiß, dass einige aus den von mir genannten Gründen und Empfindungen ebenfalls nicht mehr feiern.

Dennoch freue ich mich weiter über eine Einladung von denen, die noch nicht aufgegeben haben, die das Ganze vielleicht einfach nicht persönlich nehmen und bin gerne da um Ihretwillen und um mit Ihnen das zu feiern, was sie glücklich macht und um schöne Momente zusammen zu verbringen.

Vielleicht habe ich ja irgendwann auch wieder das Gefühl das es an der Zeit ist zu feiern und vielleicht werde ich dann ja auch positiv überrascht.

Sage niemals nie!

Wie sind deine Erfahrungen und Empfindungen, wenn du eine Feier gibst? Ich bin auf deinen Kommentar gespannt!

Bis dahin wünsche ich dir wundervolle Momente mit deinen Liebsten und das du nie vergisst, worum es wirklich geht!

Deine Janine

1000 Fragen an dich selbst #2

So dann wollen wir uns doch mal gemeinsam die nächsten Fragen ansehen!

Fragen 41-80

  • 41. Trennst du deinen Müll? Ja im normalen Rahmen.
  • 42. Warst du gut in der Schule? Nein! Ich bin keine Theoretikerin und ich halte auch nichts davon, dass die Introvertiertheit einem in der Schule abgewöhnt werden soll.
  • 43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche? ca. 10 Minuten
  • 44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt? Bei der Größe des Universums, wäre es beinahe töricht zu glauben, dass wir das einzige Leben sind.
  • 45. Um wieviel Uhr stehst du in der Regel auf? 4:40 oder 5:40. Ich bin aber eigentlich eine Langschläferin, das hole ich dann am Wochenende nach.
  • 46. Feierst du immer deinen Geburtstag? Nein, das halte ich nach Lust und Laune. Eine Zeit lang habe ich jeden Tag meinen Geburtstag gefeiert, bis ich gemerkt habe, dass ich nur Arbeit damit habe und die wenigsten Leute die Feier und mich zu schätzen wissen.
  • 47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook? Einmal am Tag, Facebook hat sich dahingehend geändert, dass es für mich nicht mehr interessant ist, ich habe es durch Instagram ersetzt.
  • 48. Welchen Raum in deiner Wohnung magst du am liebsten? Das Wohnzimmer!
  • 49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt? Am Wochenende.
  • 50. Was kannst du richtig gut? Fühlen, was andere fühlen.
  • 51. Wen hast du zum ersten Mal geküsst? Das habe ich bewusst verdrängt.
  • 52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen? Die Lösung von Robert Merkel
  • 53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus? Ich stehe total auf die Prinzessinnen-Brautkleider A-Linie mit Glitzer.
  • 54. Fürchtest du dich im Dunkeln? Ja, im Dunkeln ist alles gruseliger.
  • 55. Welchen Schmuck trägst du täglich? Meinen Ehering und Ohrringe
  • 56. Mögen Kinder dich? Kommt auf die Kinder an 🙂 ich würde nun nicht behaupten das jedes Kind mich mag, aber generell mögen Kinder mich, ja!
  • 57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino? Ach das ist mir eigentlich egal, wie es sich ergibt. Ich verpasse oft die Laufzeiten, von Filmen, die ich eigentlich im Kino sehen wollte und gucke diese dann zu Hause (es müsste ein Wiederholungskino geben, wo die Filme, die man während der Laufzeit nicht geschafft hat zu gucken wiederholt werden).
  • 58. Wie mild bist du in deinem Urteil? Sehr mild, bis man gewisse Grenzen überschreitet, dann ist bei mir wirklich Schluss mit lustig.
  • 59. Schläfst du in der Regel gut? Ja! Wenn ich etwas gut kann, dann schlafen.
  • 60. Was ist deine neueste Entdeckung? Magnetische Wimpern
  • 61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod? Teils, teils. Eigentlich glaube ich, dass wenn wir Tod sind, wir einfach weg sind, so wie bevor wir geboren wurden. Allerdings kann ich mir dadurch die Déjà-vus nicht erklären, welche dann doch eher für ein Leben nach dem Tod sprechen….
  • 62. Auf wen bist du böse? Auf niemanden
  • 63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Ja, jeden Tag zur Arbeit.
  • 64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet? Liebeskummer
  • 65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest? Leider nicht, als Kind wollte ich immer Tänzerin werden und ich habe auch jahrelang im Tanzverein getanzt. Durch äußere Umstände habe ich das Tanzen nun schon lange Zeit gänzlich aufgegeben.
  • 66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten? Latino Musik, da kann ich nicht stillstehen.
  • 67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr? Verständnis und Geborgenheit! Es ist mir unheimlich wichtig, mich verstanden und geborgen zu fühlen.
  • 68. Was war deine größte Anschaffung? Unsere Immobilie.
  • 69. Gibst du Menschen eine zweite Chance? Ja, ich finde das jeder eine zweite Chance verdient hat!
  • 70. Hast du viele Freunde? Nein, ich habe bewusst wenige Freunde. Es ist etwas Besonderes Menschen zu finden, mit denen man auf einer Wellenlänge ist. Davon gibt es nicht besonders viele, aber nur die können wirkliche Freunde für mich sein, weil sie mich verstehen und umgekehrt. Zudem tut es mir nicht gut, mich mit oberflächlichen Menschen zu umgeben.
  • 71. Welches Wort bringt  dich auf die Palme? Das Wort „aha“ denn damit wird ein Gespräch meiner Meinung nach plump beendet. Denn auf „aha“ kann ich nicht antworten so sehr ich es auch möchte.
  • 72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen? Früher mal in Talkshows.
  • 73. Wann warst du zuletzt nervös? Als ich den JGA für eine Freundin mit geplant habe, ob alles klappt usw.
  • 74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause? Mein Mann, da wo er ist, da bin ich zu Hause.
  • 75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen? Nirgends.
  • 76. Welches Märchen magst du am liebsten? Cinderella
  • 77. Was für eine Art Humor hast du? Ist Quatschkopf eine Art von Humor? Wenn es darum geht Quatsch zu machen, bin ich immer dabei!
  • 78. Wie oft treibst du Sport? 2-3 mal in der Woche.
  • 79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck? Das ist unterschiedlich, weil Jeder von Jedem anders gesehen wird. Bei denen, die mich sehen, ja!
  • 80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten? Mein Handy und Cola.

 

Reflektion

Ich muss zugeben, das ich bei der Beantwortung dieser Fragen schon mehr Zeit investiert habe, als bei den ersten 40. Schwer zu beantworten fand ich eigentlich nur die Letzte, da ich mein Glück nicht an Dingen fest mache, mich aber auch nicht so richtig mit Verzicht auskenne.

Zudem habe ich bei diesen Fragen schon gemerkt, dass sie mich mehr zum nachdenken gebracht haben.

Wie sieht es bei dir aus? Hast du mitgemacht? Haben wir Übereinstimmungen?

Freut mich von dir zu hören!

Deine Janine

 

 

Versteckter Egoismus

Wenn Jeder an sich selbst denkt ist an Jeden gedacht.

Heute möchte ich dir von dem versteckten Egoismus erzählen. Klar sind einige Menschen egoistischer als Andere aber ganz können und sollten wir uns alle nicht davon freimachen. Oftmals sind wir auch egoistisch ohne es zu merken.

Können wir wirklich selbstlos sein?

Auf den ersten Blick macht es den Anschein, dass wir etwas völlig selbstlos tun. Manchmal lohnt sich aber ein zweiter Blick, um zu erkennen das sich da doch ein kleiner Anteil von Egoismus mit reingeschummelt hat. Denn eigentlich machen wir meistens, die Dinge für die andere Person, die uns selbst nicht schwerfallen, d.h. uns stört es nicht und gleichzeitig erstrahlen wir in einem völlig neuen Glanz.

Die Szene aus der Serie „This is us“, wo Beth einen philosophischen Vortrag über Nachos hält beschreibt es echt total gut (zu sehen in meiner aktuellen Insta-Story). Beth liebt Nachos mit Käse und wenn es ihr nicht so gut geht, macht ihr liebevoller Ehemann Randall die Nachos für sie.  Doch auch Randall hat etwas davon, denn er liebt auch Nachos und somit hat er nicht nur einen gemütlichen Nachoabend mit Beth gewonnen, sondern ist er auch derjenige, der überwiegend die ganzen Nachos mit gaaaanz viel Käse isst. Das macht er aber keineswegs mit Absicht, er denkt da gar nicht drüber nach, bis Beth im sein Verhalten anhand dieses Beispiels erklärt. Als ich diese Szene gesehen habe dachte ich nur „Danke Beth“ genau meine Gedanken einfach so super erklärt! Ich habe auch schon so oft versucht genau das der Anderen Person zu erklären, aber es erging mir genau wie ihr mit Randall, der an der Botschaft nur versteht er isst zu viel von den guten Nachos.

nachos

Hast du es verstanden?

Randall hat nach dem Vortrag nur verstanden, dass er nie wieder Nachos essen wird 🙂 Ich finde es ist auch nicht ganz so einfach zu erklären, da es wirklich kein bewusster Egoismus ist. Das, was wir für die andere Person tun, entsteht nicht aus einem Hintergedanken heraus und doch ist dieser da. Unterbewusst denken wir nämlich, das wir lieber etwas für die Person tun, wobei wir uns selbst keinen zacken aus der Krone brechen und sie sich freut. Es ist quasi eine Win/Win Situation die nur nicht als diese dargestellt wird. Dargestellt wird das nur die Person etwas davon hat, für die gerade etwas gemacht wurde.

Wann bin ich also selbstlos? Das bin ich eigentlich nur, wenn ich für die andere Person über meinen Schatten springe, etwas außerhalb meiner Komfortzone tue.

Denken wir an unseren Alltag

Wie oft kommt es im Alltag vor, dass wir etwas, was uns selbst total schwer fällt für eine andere Person tun? Oder etwas tun ohne im Unterbewusstsein etwas zu erwarten wie Anerkennung, Dankbarkeit oder Wertschätzung?

Nehmen wir doch nochmal das Beispiel von Beth und Randall. Auf das Gespräch sind sie gekommen, weil es darum ging, wie jeder seinen beruflichen Traum, trotz Kinder leben kann. Randall würde alles für Beth tun, aber er würde niemals auf seinen Job verzichten. Das ist halt der versteckte Egoismus.

Dennoch ist der Egoismus als Solches keine reine negative Eigenschaft

Mein Motto ist ja eh immer alles in Maßen und auch beim Egoismus ist das der Fall. Er dient schließlich auch dem Selbsterhalt und ist daher für jeden von uns wichtig. Durch ihn denken wir an uns selbst, sagen auch mal „Nein!“ zu anderen. Durch den Egoismus helfen wir uns selbst und damit wiederum auch der Gesellschaft. Wir sind dadurch im Stande die Verantwortung für uns selbst zu übernehmen und das ist genau das was jeder tun sollte. Die richtige Dosis an Egoismus macht uns also sogar zu einem besseren Menschen.

nein sagen

Ist es überhaupt möglich vollkommen Selbstlos (altruistisch) zu sein?

Wissenschaftler halten dies für unmöglich. Denn auch derjenige, der an das Allgemeinwohl denkt, tut dies immer in Verbindung mit Hoffnung auf eine bessere Stellung in der Gesellschaft, was aber auch überhaupt nicht negativ zu werten ist, obwohl es egoistisch ist.

„Egoismus besteht nicht darin, dass man sein Leben nach seinen Wünschen lebt, sondern darin, dass man von anderen verlangt, dass sie so leben, wie man es wünscht.“ ~Oscar Wilde

Dieses Zitat spiegelt gut den Unterschied zwischen dem gesunden Egoismus und dem ungesunden Egoismus wieder. Nutzen wir andere Menschen aus, um zu bekommen, was wir wollen ist dies absolut dem ungesunden Egoismus zuzuordnen.

Es ist ok egoistisch zu sein!

Ich selbst habe mich immer sofort angegriffen gefühlt, wenn jemand dieses Wort in Verbindung mit mir genannt hat. Dabei ist es gut in bestimmten Situationen egoistisch zu sein. Statt immer abzustreiten egoistisch zu sein, können wir allerdings auch manchmal stolz darauf sein. In gewisser Weise, habe ich mir den Egoismus auch mit den Jahren, da wo ich ihn brauchte angeeignet.  Ohne ihn könnte ich niemals „nein“ sagen und würde mich ständig von anderen Menschen beeinflussen lassen.  Psychologischen Untersuchungen zufolge lasse sich mehr als 75% aller Menschen von äußeren Einflüssen leiten und auch ich selbst merke wie schnell ich mich teilweise aus  meiner Gutmütigkeit heraus beeinflussen lasse.

Es ist nicht unbedingt leicht egoistisch zu sein

Dazu gehört auch an sich selbst zu glauben und sich selbst zu verwirklichen, egal was andere sagen. Kommen wir nochmal zu Beth und Randalls Traum. Derjenige von beiden, der nun zurücksteckt ist zwar nicht egoistisch aber unglücklich und es ist nur eine Frage der Zeit bis diese Person die Verantwortung für sich selbst auf den Partner schiebt, für die sie ihren Traum aufgegeben hat. Deswegen kann es durch aus sein, das beide auf den zweiten Blick egoistisch handeln, weswegen es absolut richtig ist miteinander zu reden und für beide eine Lösung zu finden. Denn zurückstecken mag im ersten Moment der einfache Weg sein, aber wenn wir langfristig denken wissen wir das wir das Problem nur auf später verschoben haben. Das ist egoistisch dem Partner gegenüber, der ja denkt das Thema für alle Zeiten geklärt zu haben.

Fazit

Wir sind und sollten alle im gesunden Maße egoistisch sein um Verantwortung für uns selbst übernehmen zu können.

Wie denkst du darüber? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Deine Janine

 

1000 Fragen an dich selbst #1

Diese Überschrift habe ich bei Eileen gelesen und seitdem ging diese Überschrift mir nicht mehr aus dem Kopf. Worum es geht, sagt die Überschrift sehr deutlich aus – nämlich um Fragen an mich selbst. Es handelt sich hierbei quasi um eine Blogparade, bei der jeder mitmachen kann. Eileen hat mir diese Blogparade nahe gebracht und sie hat diese wiederum von lovingcarli  und dachte sofort daran ebenfalls mitzumachen und genauso ging es mir als ich den Beitrag von Eileen gelesen habe.

Also möchte ich mich nun auch hier auf meinem Blog zusammen mit dir, mit dem Thema Selbstfindung befassen. Es geht, darum, wie gut wir uns eigentlich selbst kennen. Oftmals machen wir uns sehr viele Gedanken über die anderen Menschen, aber sei ehrlich, wie oft setzt du dich eigentlich mit dir selbst auseinander und hast du dir jemals Zeit genommen dich kennenzulernen?

Bist du bereit dich selbst besser kennenzulernen?

Um mitzumachen musst du natürlich keinen Blogartikel schreiben (falls du aber einen schreibst verlinke mich gerne). Du kannst einfach mit mir zusammen die Fragen beantworten, ob du die Fragen nun gedanklich für dich beantwortest oder sie dir aufschreibst oder wie auch immer das bleibt dir überlassen.  Zum Ablauf – das Zauberwort hier heißt Regelmäßigkeit. Nicht nur das 1000 Fragen echt viel sind, so bringt es ja gar nichts, daraus nun eine einmalige Sache zu machen. Deswegen werde ich die 1000 Fragen in mehrere Blogartikel aufteilen.

Hier folgen nun die Fragen 1-40 an dich selbst

  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Letzten Monat habe ich damit angefangen jeden Tag 2 Liter Wasser zu trinken.
  2. Mit wem verstehst du dich am besten? Mit meinem Mann.
  3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Über das Verhalten Anderer nachzudenken, obwohl mir bewusst ist, dass ich niemals alle verstehen kann und werde.
  4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Die einfachen, flachen Witze, weil die so doof sind, dass sie schon wieder mega komisch sind.
  5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Ja, auch wenn ich es nicht vermeiden kann, wenn ich wütend bin. Andere schreien vor Wut, ich weine vor Wut.
  6.  Woraus besteht dein Frühstück? Meistens Joghurt mit Haferflocken, ich  bin keine große Frühstückerin.
  7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Meinem Mann.
  8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? In dem Punkt immer Ordnung und Ruhe um mich herum haben zu wollen.
  9. Was machst du morgens als erstes? Jammern das die Nacht vorbei ist.
  10. Kannst du gut vorlesen? Ja, lesen war schon immer mein Ding.
  11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Das weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr, ich denke, dass dies mit der Grundschulzeit aufgehört hat.
  12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Das kann ich nicht sagen, denn ich freue mich immer total über Kleinigkeiten und die kaufe ich mir dann auch.
  13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Ich wäre gerne extrovertierter, damit ich mich auch mal traue vor mehreren Leuten zu sprechen.
  14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Oha da ich ein Serienjunkie bin könne das nun eine sehr lange Liste werden aber ich halte es kurz egal welche guten Serien noch kommen, meine Herzensserien werden immer Beverly Hills 90210 und Buffy sein. Wenn ich jetzt aber von den aktuellen Serien sprechen soll dann 12 Monkeys, Greys Anatomy, Supernatural, The Walking Dead und This is Us.
  15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Das ist Jahre her, da muss ich echt lügen ca. 2014 im Heidepark.
  16. Wie alt möchtest du gerne werden? So alt wie möglich! Das hängt aber vom gesundheitlichen Wohlbefinden ab.
  17. An welchem Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? An keinen speziell, ich fand alle meine Urlaube schön.
  18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Für mich ist es das schlimmste Gefühl überhaupt. Lähmend, betäubend, schmerzend und hoffnungslos.
  19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Ja, als Kind wollte ich immer lieber Jennifer, als Janine heißen, weil einfach niemand in der Lage war den Namen Janine richtig auszusprechen.
  20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Wenn ich liebe Menschen verletzt habe.
  21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken? Früher ja, da hab ich mich ja kaum getraut eine falsche Bewegung zu machen. Aber heute ist es mir echt egal. Einer der Gründe, warum meine Lebensqualität heute soviel besser ist als früher.
  22. Welche Tageszeit magst du am liebsten? Den Abend, weil ich diesen mit Romantik und Freundschaft verbinde.
  23. Kannst du gut kochen? Nein, ich interessiere mich auch nicht so dafür.
  24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten? Ich bin ein Sommerkind!
  25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht? Das kommt Sonntags Des Öfteren mal vor.
  26. Warst du ein glückliches Kind? Absolut ja!
  27. Kaufst du oft Blumen? Nein, überhaupt nicht.
  28. Welchen Traum hast du? Gesund, glücklich und stressfrei durchs Leben zu gehen.
  29. In wievielen Wohnungen hast du schon gewohnt? 5
  30. Welches Laster hast du? Ich bin sehr sensibel.
  31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen? Stefanie Stahl – Das Kind in dir muss Heimat finden
  32. Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst? Weil ich lange Haare einfach liebe.
  33. Bist du von dem Mobiltelefon abhängig? Ja es ist schon komisch, wenn ich es nicht dabei habe.
  34. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto? Nicht Zuviel und nicht Zuwenig.
  35. In welchen Laden gehst du gern? In keinen ich hasse shoppen gehen.
  36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe? Cola
  37. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen? Ja!
  38. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit? Mit meinem Blog natürlich!
  39. Willst du immer gewinnen? Nein, im Gegenteil ich bin eine gute Verliererin.
  40. Gehst du in die Kirche? Nein!

Reflektion

Mit der ersten Frage hab ich mich echt schwer getan. Alle anderen Fragen gingen mir ziemlich leicht von der Hand. Wie ist es bei dir? Bei welcher Frage kamst du ins Grübeln und konntest du dich vielleicht in der einen oder anderen Antwort von mir wiederfinden?

Ich bin gespannt auf deinen Kommentar!

Bis zum nächsten mal mit den Fragen 40-80!

Deine Janine

Der Kuss

„Es war doch nur ein Kuss… „

Hier folgt nun ein leicht philosophisch angehauchter Artikel über eine der magischsten Dinge zwischen zwei Menschen, den Kuss.

Doch es ist niemals „nur“ ein Kuss. Der Kuss ist Symbol für Liebe, Freundschaft und Verrat, er ist mehr als nur ein süßes Spiel. Ein Kuss ist machtvoll. Er kann betören, verbinden und zerstören.

Und auch, wenn ich damals eine Knutschtante war, so war es doch kein Zufall, wen ich küsste. Denn küssen spielt bei der Partnerwahl eine große Rolle und letztendlich hat der Kuss doch immer die Entscheidung getroffen. Nicht jeder Kuss hat die Gefühle ausgelöst nach denen ich gesucht habe (da habe ich wohl dann den Frosch geküsst) und wiederum gab es auch öfter diesen einen Kuss der alles verändert hat…

Ja so ein Kuss kann ganz schön gefährlich sein. Wie oft ist es vorgekommen, dass du vor ihm sicher warst, solange du ihn nicht küsst, denn du hattest bereits eine Schwäche für ihn. Er war dir aber nicht geheuer du hattest einfach kein gutes Gefühl bei ihm. Jedes Mal, wenn sich eure Blicken trafen und er dich küssen wollte bist du zurückgewichen, damit du dich nicht in ihn verliebst.

Als ihr euch dann doch küsstet veränderte es alles, dieser Kuss warf deine Gefühle völlig aus der Bahn.

küssen

Manche Küsse berühren die Seele

Eins lehrte Platon, dass sich mit dem Kuss die Seele auf die Lippen, verlagere, um aus dem Körper zu gelangen. Eins ist sicher wir geben beim Küssen mehr von uns Preis, als wir vermuten.

Bei mir haben sich die Gefühle, die ich vorher für eine Person empfunden habe nach dem Kuss immer verändert sowohl positiv, als auch negativ. Manch einen fand ich vor dem Kuss unheimlich attraktiv und nach dem Kuss war die Attraktivität ja wie weggeküsst, einfach nicht mehr vorhanden.

Vivian Ward aus „Pretty Woman“ sagt ja auch nicht ohne Grund zu Edward, dass sie ihn nicht auf den Mund küssen wird.

Tatsächlich wird bei Prostituierten und in Swingerclubs wenig geküsst, aufgrund des Selbstschutzes, den Anderen nicht zu nah an sich heranzulassen. Denn ein Kuss ist intimer als Sex! Vielleicht aus dem Grund, weil die Vereinigung der Münder näher an der Seele ist…

„Wir haben uns geküsst.“ „Vielleicht ist das für ihn was körperliches.“ – „Was ist Küssen denn für dich?“ – „Herzzerreißend!“

liebesbeweis

Manch einen Kuss vergessen wir nie. Ist es dir aufgefallen, dass du dich egal, wie lange es auch her sein mag an einen bestimmten Kuss oder bestimmte Küsse immer erinnern wirst? Die Erinnerung an einen schönen Kuss verblasst nie. Das hat etwas mit der Emotionalität zu tun. Die Intensität unserer Erinnerung wird durch die Stärke der Emotionalität beeinflusst. Das zeigt ganz deutlich wie viele Gefühle ein einziger Kuss in uns auslösen kann, so viele Gefühle, dass wir ihn niemals wieder vergessen.

Jemanden zu küssen ist etwas sehr intimes und dein Herz setzt immer einen Moment aus, bevor man es tut. ~Keanu Reeves

Das hat Keanu Reeves wirklich wundervoll formuliert oder? Passiert schon etwas mit dir, während du diese Zeilen liest? Ich habe gerade eine Gänsehaut, denn um diesen Artikel zu schreiben, befinde ich mich gerade in meinen emotionalen Erinnerungen und ich muss gerade echt aufpassen nicht melancholisch zu werden.

Beim Küssen kann man nicht lügen

Ein weiterer Grund, warum küssen intimer als Sex ist, ist dass man beim Küssen nicht lügen kann und dies ist sogar wissenschaftlich erwiesen. Über die Art und Weise, wie dein Gegenüber dich küsst, kannst du sehr gut in Erfahrung bringen, ob er dir zugeneigt oder eher distanziert ist. Wir können beim Küssen keine Gefühle vorgaukeln, deswegen ist ein Kuss voller Gefühle auch gleichzeitig ein wortloses Versprechen. Wer super knutscht gehört auch irgendwie zusammen!  Letztendlich messen wir daran doch auch die Qualität des Kusses, es kommt gar nicht auf die Technik an, sondern auf die Gefühle, die dahinterstecken.  Mit einem Kuss können wir unsere Gefühle einfach am stärksten ausdrücken.

Die Magie des Kusses

Der Kuss der wahren Liebe ist magischer, als alles andere auf der Welt. Vielleicht ist das also doch nicht nur ein Märchen. Der Kuss der wahren Liebe schafft zwar, alles ist aber dennoch schwer zu finden und kann nicht vorgegaukelt werden.

Vergessen wir das Küssen ist das der Anfang vom Ende

der kuss

Unsere Beziehung beginnt mit diesem einen Kuss gefolgt von vielen wundervollen Küssen, bis das Küssen irgendwann banal wird. Vielleicht liegt es daran, dass der Kuss der reinste Liebesbeweis überhaupt ist und wir in einer Beziehung nicht das Bedürfnis haben uns immer wieder aufs Neue unsere Liebe zu beweisen. Dennoch sind sich die Therapeuten einig, dass das Kussverhalten eines Paares den Zustand der Beziehung widerspiegelt.

Nicht nur in der Beziehung, sondern auch in den neueren Filmen ist der Kuss banaler geworden. Beispielweise wurde in den früheren James Bond Filmen oft geküsst, während gerade bei dem gefühlvollsten James Bond Charakter Daniel Craig in Skyfall keine romantischen Küsse mehr ausgetauscht werden.  Das macht mich schon etwas nachdenklich. Denn auch da kann ich wieder zu den Erinnerungen zurückkommen, die ein wahnsinnig romantischer Filmkuss in mir auslöst. Es gibt einfach Filmküsse, die ich nie vergessen werde.

Warum küssen Männer nicht so gerne wie Frauen?

Ich würde behaupten, das zu 80% die Frau lieber küsst, als der Mann oder was sagst du? Aber woran liegt das? Die Interpretation von Freud sagt, dass Küssen etwas Feminines hat und Männern dadurch das Küssen schwieriger und peinlicher finden als Frauen. Hinzu kommt, das küssen für Männer anfänglich die Waffe zur Eroberung der Frau ist, die sie in einer Beziehung nicht mehr unbedingt benötigen außer zum Verführen.

Wir Frauen hingegen brauchen den Kuss, als Liebesbeweis, als Gefühl uns geborgen zu fühlen. Er ist der sinnlichste Ausdruck von alledem was wir fühlen.

Ein Kuss ist still

Der Moment in dem wir uns küssen ist still. Nicht nur das wir die Augen schließen und uns auf den Moment des Küssens konzentrieren. So erlischt doch auch jegliche Geräuschkulisse um uns herum. Es gibt nur uns, den Kuss und die Stille. Aber nicht nur, dass wir beim Küssen nicht reden, so wird doch allgemein sehr wenig über den Kuss gesprochen. Es gibt wenig Artikel oder Bücher über das Küssen. So als gäbe es ein vereinbartes Stillschweigen darüber, als wäre es eine Art Geheimnis.

Nun gibt es zumindest einen weiteren Artikel über das Küssen und ich hoffe ich konnte dir den Kuss näherbringen und vielleicht habe ich auch deine Perspektive zu dem Thema küssen verändert, falls du nicht bereits in aller Stille mit einem Lächeln an deinen schönsten Kuss zurückdenkst.

Welcher Kuss bleibt für immer in deiner Erinnerung?

xoxo

Deine Janine

 

Die Säulen des Lebens

Basis, die Grundlage, auf der jemand aufbauen, auf die sich jemand stützen kann. In der Architektur auch die Säulen.

Säulen

Alle laufen hektisch durch die Straßen. Sind wir immer alle spät dran oder warum haben wir es so eilig?

Mir ist aufgefallen, dass sich die meisten Menschen ihr Leben ohne Säulen aufbauen. Hektik, Ungeduld und Euphorie bestimmen das Leben der meisten und führen ohne ein Fundament zu Chaos und Unzufriedenheit.

Ich spüre dieses Chaos und diese Hektik um mich herum. Auch werden mir täglich zig Entscheidungen mitgeteilt, die getroffen wurden und kurze Zeit später wieder verworfen wurden. Oftmals bin ich schon alleine nur vom Zuhören total gestresst. Beziehungen werden nur halbherzig gelebt, Renovierungen werden mit großen Plänen begonnen und nur halb durchgeführt. Statt etwas zu Ende zu bringen wird einfach etwas Neues geplant oder gekauft, um immer wieder das Gefühl der Euphorie zu erleben. Doch kannst du dir vorstellen wie es wäre, wenn du dich erstmal um deine Basis des Lebens kümmern würdest? Du denkst jetzt wahrscheinlich „naja“ klingt ziemlich langweilig, zudem soll dein Leben ja außergewöhnlich sein. Doch höre mir erst einmal zu, denn ich habe für mich festgestellt das ich aus einer stabilen Basis heraus einfach viel unbeschwerter, befreiter und außergewöhnlicher leben kann, weil die Basis mir Zeit verschafft, die ich vorher nie hatte.

Ich selbst habe mir meine Basis mit folgenden 6 Säulen aufgebaut:

Ordnung: Ordnung ist das halbe Leben nicht wahr? Diese Säule baue ich, indem ich mir Gedanken darüber mache wer ich bin und was ich will. Wenn ich das weiß mache ich mir den Weg frei, indem ich alles kläre und aufräume. Damit ist nicht nur das allgemeine Aufräumen gemeint, sondern das Aufräumen im Kopf. Dort befinden sich tausend Gedanken, Wünsche, Ziele, Einflüsse und Ideen, die geordnet werden müssen, damit du die Person sein kannst, die du bist.

Beziehung: Für mich war eine Beziehung schon immer das Wichtigste. Deswegen brauche ich einen Partner, wo die Basis stimmt, jemanden, der ähnlich denkt, wie ich, der dasselbe will und gemeinsam mit mir in die gleiche Richtung geht. Da uns beiden die Beziehung wichtig ist, bauen wir diese Säule so, dass wir auch immer genug Zeit für sie haben um sie zu pflegen. Eine Beziehung einzugehen ist nur ein kleiner Schritt, eine Beziehung zu führen, ist der riesen Schritt, für den du dich dann dein leben lang entscheidest.

Beruf: Es muss nicht unbedingt die Berufung sein oder ein Job den man liebt, das ist natürlich ein super Ziel aber ich bleibe da schon etwas realistisch. Es ist mir wichtig einen Job zu haben, der mich nicht krank und unglücklich macht und für den ich nicht meine ganze Freizeit opfern muss. Für Freizeit würde ich da auch eher auf das Finanzielle verzichten, aber da legt ja jeder seinen Schwerpunkt anders. Wichtig ist das man jeden Tag zufrieden zur Arbeit geht.

Gesundheit: Ohne Gesundheit kann man nichts genießen und auch nicht alles machen, was man möchte, deswegen benötige ich für mein Leben zwingend diese Säule. Ich achte auf meine Gesundheit, aber in einem Rahmen, bei dem es nicht zur Last wird. Gesund leben und Prävention sollte nicht damit gleichgestellt werden das man auf alles, was schmeckt und Spaß macht, verzichten muss. Denn Verzicht macht unglücklich und zwingt mich zudem in eine Rolle. Das ist genauso ungesund. Ich lebe nach der Devise alles in Maßen. Ich achte auf gesunden Schlaf, regelmäßige Bewegung,meinen Vitaminhaushalt und meinen Stresspegel. Gesundheit hat auch viel mit innerer Zufriedenheit zu tun.

Zuhause: Ein schönes Zuhause ist unheimlich wichtig! Der Ort, wo ich zur Ruhe komme und meine Energie aufladen kann. Deswegen sorge ich dafür, dass diese Säule meine Wohlfühloase ist und bleibt. Manchmal erhasche ich am Abend, wenn alles dunkel ist, einen Blick durch die Fenster andere Wohnungen und Häuser. Selten erkenne ich dort eine Wohlfühloase. Natürlich ist das auch immer Geschmackssache, aber was ich sehe, ist fast überall gleich. Chaos! Einfach einen Haufen voller nicht ausgeführter Ideen. Sicher war dieser Haufen mal eine Sammlung voller toller Ideen für ein wunderbares zu Hause. Doch leider hat die Zeit diese Ideen in einen Haufen Chaos verwandelt. Oftmals flüchten wir uns auch in neue Ideen, weil wir die alten Ideen nicht umsetzen konnten. Ich empfehle dir nimm dir eine Idee nach der Anderen und nimm dir Zeit dafür diese Idee gründlich zu durchdenken und auszuführen. Das Ergebnis wird sich lohnen.

Leben: Das ist ein großes, allumfassendes Wort nicht wahr? Aber sehr viele Menschen leben ohne wirklich zu leben und genau das möchte ich vermeiden. Ich möchte genießen, wahrnehmen, erleben. Dabei geht es nicht darum in kürzester Zeit, so viel wie möglich zu erleben. Genau das Gegenteil ist der Fall, denn zu viele Eindrücke auf einmal kann ich weder wahrnehmen, verarbeiten und schon mal gar nicht genießen.

Jetzt, wo ich mir meine Säulen aufgebaut habe bin ich frei! Das Chaos um mich herum ist besiegt und ich kann das tun, wofür ich lebe, nämlich leben. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich – einfach mehr Lebensqualität. Mein Leben vorher, war einfach nur voll. Voll mit guten und schlechten Dingen. Und auch wenn sehr viele gute Dinge dabei waren, so ginge diese einfach viel zu schnell an mir vorbei. Ich könnte sie weder so richtig wahrnehmen, noch genießen. Im Gegensatz dazu erlebe ich heute wenig, aber es gibt mir viel mehr. Früher bin ich mit einem Stechschritt durch Flure und Straßen gegangen, mit dem dazugehörigem Tunnelblick. Es hat lange gedauert diesen Stechschritt loszuwerden und auch heute ertappe ich mich des Öfteren noch dabei, wie ich wieder in mein altes, hektisches Muster verfalle, weil ich so viel auf meiner To Do Liste stehen habe und einfach soviel schaffen möchte. Wird mir das bewusst halte ich dennoch inne! Ich lege den Stechschritt ab und gehe langsamer, beobachte mein Umfeld, nehme die wundervollen Blumen am Straßenrand wahr. Nehme mir die Zeit meinen Mitmenschen ein freundliches Lächeln zu schenken, nicht selten kommt ein Lächeln zurück und das wiederum gibt mir unheimlich viel Energie, dass ich letztendlich meine To Do Liste mit einer Leichtigkeit abarbeite und den Tag völlig entspannt beenden und den neuen Tag voller Freude beginnen kann.

Jetzt bist du dran! Probiere es aus! Wie sehen deine Säulen aus? Und wie fühlt sich dein neues Lebensgefühl an? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Das Leben ist schön!

schönes leben

Deine Janine

 

 

Positives denken: Mein persönliches Projekt

Wenn ich nicht daran glaube, dass etwas Gutes passiert, dann passiert es auch nicht.

Soll ich dir erzählen, was ich in den letzten Monaten gemacht habe? Eins weißt du sicher ich habe keine Blogartikel geschrieben. Wenn ich ehrlich bin habe ich mich mit negativen Gedanken volllaufen lassen und kam aus diesem dunklen Rausch nur schwer wieder heraus.

Wenn ich negativ gestimmt bin, bin ich total unproduktiv

Ja dieses negative Denken führt dazu, dass ich negativ oder besser gesagt gar nicht mehr handel. Ich bin weder kreativ, noch produktiv und dabei würde mir ein kleines Erfolgserlebnis helfen, der dunklen Wolke zu entkommen.

Dunkle Wolke

Von Natur aus bin ich ein fröhlicher Mensch, ich erfreue mich an Kleinigkeiten und bin leicht zu begeistern. Ich bin voller Gefühle und Gedanken, ich fühle und denke sehr intensiv. Es ist wundervoll intensiv zu fühlen, wenn es sich um positive Gefühle handelt. Du glaubst gar nicht, wie schnell ich völlig beflügelt durch die Welt laufe, mit einem Lächeln im Gesicht und fröhlicher Tagträumerei. Doch es sind viele Gedanken und viele Gefühle. Ich fühle mich oft so, als würden sie mich von allen Seiten umzingeln. Sie überfordern mich und ich weiß nicht, wo ich mit ihnen hin soll. Deswegen musste ich einen Ort für sie schaffen, diesen Ort, diesen Blog. Es kommt dann allerdings ganz auf meine Erlebnisse und die damit verbundene Gefühlslage an, ob ich auch im Stande bin, diese Gedanken und Gefühle an diesen Ort zu bringen. Oftmals gelingt es mir nicht.

Ich nenne es Fluch und Segen zugleich

Durch mein intensives Erleben, können mich die kleinsten, negativen Schwingungen schon aus der Bahn werfen. Ein negatives Gefühl breitet sich unheimlich schnell in mir aus und drückt meine ganze Stimmung nach unten. Es nervt, ich bin genervt und ich bin genervt, weil es mich nervt. Es ist ein intensiver Kreislauf der mich in eine Denkschleife führt. Ich fange an jedes neue Ereignis unnötig zu zerdenken und mich in alles und Jeden, quasi in jede Verhaltensart hineinzusteigern. Auch nehme ich Dinge persönlich, die nicht einmal annähernd persönlich gemeint sind.

Seitdem mir das bewusst ist, gehe ich in dieser Phase den Menschen am liebsten aus dem Weg, um niemanden Unrecht zu tun.

Ja in dieser Phase befindlich, kann man bei einer Begegnung mit mir, in meinen Augen nichts mehr richtig machen. Stell dir vor, du liegst gerade am Strand und denkst an mich. Du denkst gerade so positiv an mich, das du mir schreibst und mich fragst, ob ich nicht vorbeikommen möchte. Ich lese aus dieser Nachricht allerdings nur, dass du nicht an mich gedacht hast, denn sonst hättest du mir nicht so spät Bescheid gesagt. Ich bin in der dunklen Phase nicht in der Lage diese Nachricht positiv zu sehen.

Ich möchte das etwas Gutes passiert…

Sehr oft habe ich es geschafft andere Menschen davon zu überzeugen positiv zu denken. Ich bin gut im Aufmuntern und Zuhören. Aber mich muntere ich weder auf noch höre ich mir zu. Aber was ich mir gebe ist Zeit für mich „Me-Time“ und so kuschelte ich mich in mein Bett und tat eines der Dinge, die ich gerne tue, eine schöne Serie schauen. Serien inspirieren mich auch immer total und bringen mich zum Nachdenken und ich finde das die Message hinter den Serien alles andere als unrealistisch ist. Es ist teilweise so wahr. So auch an dem Abend. Ich schaute gerade „One upon a time“ und der Hauptcharakter Emma beschwerte sich gerade bei ihren Eltern Snowhite und Prince Charming über ihre positive Einstellung, weil sie der Meinung ist, dass das Gute nicht immer gewinnt. Sie schaut Snowhite tief in die Augen und sagt ihr, dass sie nicht begreifen kann wie ihre Mutter und ihr Vater überhaupt noch positiv denken können, da ihr Leben doch einfach zu beschissen sei. Dann sagt Snowhite diesen einen Satz, der am Anfang dieses Artikels steht. Sie muss einfach daran glauben, dass etwas Gutes passiert, denn wenn sie das nicht tut wird es das auch nicht. Wow sie hat ja so Recht. Wie soll denn etwas Gutes passieren, wenn ich gar nicht daran glaube? Das Gute könnte an meine Tür klopfen und ich würde ihm die Tür vor der Nase zuknallen, weil ich mich verarscht fühle, anstatt daran zu glauben.

Durch diesen Schlüsselmoment starte ich nun mit dem Projekt an das Gute zu glauben…

Was meinst du? Wie viele positive Gedanken du am Tag hast? Mehr als negative Gedanken, weniger oder ausgeglichen? Ich habe wirklich einmal eine Strichliste gemacht und ich war schockiert ich hatte ungefähr 30 negative Gedanken und 4 positive. Das jetzt so auf einem Blatt Papier zu sehen hat mich echt erschreckt. Mein Ziel ist es nun das die positiven Gedanken überwiegen oder ich es zumindest schaffe die negativen Gedanken in positive umzuwandeln.

Negativ eingestellt.jpg

Es gibt ja immer Dinge, die einfach für unser eigenes Empfinden nicht positiv sind, Dinge die wir tun müssen, Dinge die passieren. Das Leben läuft wie das Leben läuft und es wird nicht ausschließlich positiv verlaufen das ist mir schon klar.

Nur werden die negativen Dinge auch nicht besser, wenn ich negativ über sie denke.

Genau das ist die Kunst etwas Schlechtes passiert und sich trotzdem deswegen nicht ausschließlich in negative Gedanken zu hüllen. Ich probiere genau das jetzt seit zwei Wochen aus und natürlich verfalle ich immer wieder in mein altes Muster aber diesmal zumindest bewusst. Ich haue mir dann zumindest gedanklich auf die Finger, auch wenn dadurch nicht sofort alle negativen Gedanken verschwinden oder sich in positive Gedanken verzaubern, so hilft es mir doch dabei einfach bewusst positiv zu denken bzw. mich an mein Training des positiven Denkens zu erinnern. Bei den Situationen, wo mir das bereits gelungen ist, muss ich sagen das es wirklich etwas bringt, ob es eine öde Besprechung ist oder ein unangenehmer Termin, wenn ich dem völlig positiv entgegentrete sind die Situationen oftmals doch viel angenehmer, als ich dachte.

Man macht sich das Leben zu 80% selbst schwer.

Genaugenommen gibt es doch jeden Tag auch positive Augenblicke. Nur leider gehen diese Momente zwischen den negativen einfach unter. Das hat auch etwas mit unserem Instinkt zu tun. Von Natur aus sind wir so programmiert, schlechte Dinge, die wir erleben, viel besser wahrzunehmen, als die guten Dinge. Das ist auch wichtig, damit uns nichts passiert. Nur sollten wir uns dadurch nicht die schönen Augenblicke verderben, denn genau das tun wir nämlich die ganze Zeit.

Auf eine negative Bemerkung müssen 10 Komplimente folgen

So ungefähr ist der Schnitt, um etwas Negatives durch etwas Positives auszugleichen. Vielleicht sollten wir versuchen das Verhältnis des Ausgleiches zu ändern. Denn auf Dauer ist es echt schwierig mit derartigem Verhältnis ein positiver Mensch zu sein. Ich glaube das ist auch der Grund, warum wir alle heutzutage soviel erleben müssen, für unseren innerlichen Ausgleich. Würden wir diesen Ausgleich anders ausbalancieren, würden wir viel positiver und entspannter durchs Leben gehen.

Kraftdenken

Wie sind deine Erfahrungen? Bist du ein positiver Mensch? Hinterlasse mir doch einen Kommentar!

Auf den Positivismus!

Deine Janine

 

 

Mein effektives und motivierendes Heimtraining

*Der Beitrag ist mit Unterstützung von Gorilla Sports entstanden

 

Schon immer war ich irgendwo angemeldet. Im Tanzverein, im Sportverein, im Fitnessstudio und nicht nur das, auch habe ich viele Sport- und Trainingsarten ausprobiert. Von einigen habe ich ja auch auf meinem Blog berichtet. Du, weißt ja, wie ich zum Thema Sport stehe und was ich vermitteln möchte, Sport ohne Druck, ohne Zwang und mit Spaß und Überzeugung. Ich möchte hier auf meinem Blog ganz klar vermitteln in jeder Hinsicht auf sein Herz zu hören, auch beim Sport. Und durch meine jahrelange Sporterfahrung habe ich für mich festgestellt, dass für mich dieses „No Pain, no Gain-Ding“ nicht wirklich funktioniert. Ich funktioniere nur, wenn ich positiv gestimmt bin, also ich erbringe nur Leistungen, wenn meine Emotionen gut sind. Ich kann Wut nicht in Leistung umwandeln, wie viele es tun. Das habe ich aber lange Zeit nicht gewusst. Ich war in Vereinen und habe mich dort zum Sport verabredet, damit ich mich selbst zwinge dort hinzugehen. Das führte dazu, dass ich nach der Arbeit irgendwie nur noch ein Stressempfinden aufgebaut hatte und zum Sport gehetzt bin. Meine Leistung war dementsprechend schlecht, da ich weder genügend Motivation, noch genügend Kraft hatte, es war einfach nur ein Punkt auf meiner To-Do-Liste den es abzuhaken galt. Ich habe dann den Artikel „Sport ist Mord“ verfasst der mit dem Satz: „Sport wird aber nicht mein Lebensinhalt werden, denn meine Priorität ist ganz klar leben und das heißt das Leben zu nehmen wie es kommt, auch wenn der Sport dann manchmal nicht dort hineinpasst“ endet und habe dann den Sport erst einmal beiseitegelegt.

Allerdings habe ich relativ schnell gemerkt, dass ein Leben so ganz ohne Sport nichts für mich ist. Zu merken wie ich immer schwächer, unfitter und müder werde macht auch keinen Spaß. Also habe ich überlegt, was mich am meisten gestresst hat und das waren eindeutig die Wege, denn dadurch verlor ich einfach zu viel Zeit. Deswegen habe ich mich entschieden zu Hause zu trainieren.

Das Hometraining gilt bei vielen als Königsdisziplin des Trainings.

Denn mit der Couch im Nacken zu trainieren ist doppelt so schwer. Aber ist das wirklich so? Nein, denn eigentlich ist das alles nur Kopfsache und wenn ich zu Hause etwas mache, was mir Spaß macht, dann ist es doch kinderleicht, außerdem ist eine schöne Trainingsatmospähre sehr wichtig und für mich gibt es keine besser Atmosphäre, als mein wunderschönes Zuhause.
Ich stehe nun also vor einem leeren Trainingsraum und habe alle Möglichkeiten. Nun die Frage, was möchte ich trainieren, wie möchte ich trainieren und womit.

Mein Trainingsziel ist klar ich möchte meine Fitness verbessern und schlank bleiben. Auch ist mir durch meine ganzen  unterschiedlichen Trainingsmethoden klar geworden, das der Spruch „Weniger ist mehr“ für mich auch durchaus beim Training Anwendung findet. Um mein Ziel zu erreichen muss ich gar nicht soviel tun, wie ich immer gedacht habe und vor Allem muss ich mich nicht quälen, denn das ist kontraproduktiv.

Hast du gewusst das vielen Trainingsgrößen wie Sylvester Stallone und Markus Rühl heute bewusst ist, dass sie früher viel zu viel trainiert haben?

Ich stehe also nun in meinem leeren Raum mit der Liste von Sportarten im Kopf, die ich bereits ausprobiert habe und denke schnell an die, die mir am meisten Spaß bereitet haben. Ich habe soviel im Kopf und lasse mich dabei gerne von Fitnessseiten inspirieren, um zu sehen, ob meine Vorstellungen zu der Realität passen. Gibt es die Geräte in der Kombination, wie ich sie gerne hätte und wie groß sind diese überhaupt? Für diesen Artikel habe ich mich von Gorilla Sports inspirieren lassen, da die Seite sehr übersichtlich ist und tolle Fotos beinhaltet, die ich hier in meinem Blog verwenden darf.

Zuerst fällt mir dabei gute Musik und tanzen ein. Das werde ich definitiv in mein zukünftiges Training mit aufnehmen. Ich habe mich dafür entschieden überwiegend auf Cardio zu gehen, aber auch etwas für die Definition mit Hilfe von Trainingsgeräten zu tun.                                                                                                                                                    Mein Cardiotraining werde ich also mit Tanz, Crosstrainer und einer Koordinationsleiter ausführen. Wenn ich mich mal nicht so fit fühle oder schlechte Laune habe, werde ich einfach nur ein Tanzworkout anschmeißen und 30-40 Minuten tanzen (ich liebe Les Mills Bodyjam). Den Crosstrainer werde ich wohl überwiegend zum Aufwärmen nutzen, denn ich gebe zu ich halte es nicht sehr lange auf Cardiogeräten aus. Lieber wäre mir da Seilspringen aber da ich keinen Garten habe fällt das leider flach.

Und die Koordinationsleiter habe ich gerade hier entdeckt, die kannte ich vorher auch noch nicht. Das Konzept  ist total simpel und interessant. Dies kann ich super als Ergänzung zu meinem WingTsun Training verwenden.

Alleine schon durch meine Gedanken bekomme ich jetzt gerade schon wieder richtig Lust durchzustarten. Ich träume weiter, nun verlasse ich mein „Cardioland“ und betrete das Land der Kraft und Definition. Ja ich bin ein Schwächling mit Gewichten hab ich es nicht, auch nicht nach jahrelangem Training. Gewichtstechnisch habe ich mich nie richtig verbessert. Das hat wahrscheinlich unterschiedliche Gründe, Ernährung, keinen Willen, keinen Spaß und am Meisten natürlich mein Kopf. Aber dennoch erinnere ich mich zurück, wenn ich mit Gewichten trainiert habe, was mir da am Besten gefallen hat. Das Freihanteltraining war gar nichts für mich, nicht nur, dass es mir überhaupt keinen Spaß gemacht hat zusätzlich hat es mir auch zu viel Angst gemacht. Denn zu dem Gewicht muss ich das Ganze auch richtig ausbalancieren. Dadurch das ich mich immer ausbremse, habe ich mich allerdings auch noch nie ernsthaft beim Sport verletzt, weitergekommen bin ich aber auch nicht so richtig. Und einmal, hab ich dann wirklich mal meine Angst überwunden und mich gleich verhoben, dass ich eine Woche lang unter starken Rückenschmerzen litt. Wenn ich daran zurückdenke hat mir das Training an den Maschinen doch besser gefallen. Sie geben mir Sicherheit und auch viele Profibodybuilder raten immer wieder dazu an Maschinen zu trainieren, da man dadurch einfach sicherer und isolierter trainieren kann. Natürlich kann ich mir in meinem Raum zu Hause jetzt nicht zig Maschinen hinstellen, weswegen in meinen Raum eine vernünftige Hantelbank und eine Multipresse platziert werden.

Bei den Hantelbänken gibt es ja heutzutage auch schon tolle platzsparende Möglichkeiten, mit Aufsätzen für die Beine und fürs Armtraining. Natürlich werde ich mich nicht ganz vor Kniebeugen drücken können, weil das einfach die beste Beinübung ist und bleibt. Aber dennoch finde ich es toll die Möglichkeit zu haben meine Beine auch bequemer auf der Bank zu trainieren. Denn ich kenne mich und ich weiß jetzt schon, dass ich nicht wirklich regelmäßig Kniebeugen machen werde.

So nun ist der Raum ja auch schon so gut wie voll, als Basis fehlt nur noch eine Matte und ein paar Kurzhanteln oder Kettlebells. Die nehme ich Beispielsweise fürs Bauch-und Armtraining.

Und dann ist mein optimiertes Training endlich fertig, denn ich mach mir mein Training, wie es mir am besten gefällt!

Nun bist du dran, denn wir sind ja alle total unterschiedlich und deswegen würde ich gerne von dir wissen, wie du dir dein Training gestalten würdest wenn du überwiegend daran denkst, dass dir dein Training Spaß und Freude bereiten soll. Würdest du ins Fitnessstudio gehen, einen Vereinssport ausüben oder würdest du  es so wie ich machen und dir, dein Training zu Hause gestalten? Oder hast du vielleicht einfach keine Idee und möchtest dich austauschen? Dann melde dich gerne bei mir und wir finden es zusammen heraus.

Sport der Spaß macht ist kein Mord, sondern bereichernd.

Wie bereicherst du dich und was hast du bis jetzt schon alles ausprobiert? Hinterlasse mir doch gerne einen Kommentar!

Viel Spaß bei allem was du tust wünscht dir

Deine Janine