Sport die Leistungsfalle

Sport ist nicht nur eine physische Sache, sondern hat auch großen Einfluss auf unsere Psyche und umgekehrt. Ist der Kopf nicht überzeugt von dem was du tust, kommst du rein mit körperlichem Training nicht dagegen an.

In unserer heutigen Gesellschaft gilt das Motto: „Sport ist nicht nur gesund – Sport muss sein

Wie die Dinge und Gesellschaften sich ändern. Früher wurde das ganz anders gesehen. Körperliche Anstrengung galt als ungesund, verschleißend und war ein herabsetzendes Merkmal.

Ich würde sagen zwischen diesen beiden Punkten liegt die Wahrheit!

Worauf möchte ich mit diesem Beitrag eigentlich hinaus?  Ich möchte dir in diesem Beitrag meinen Eindruck zum Thema Sport und gesellschaftliches Verhalten näher bringen und warum Sport statt Stressabbau auch zu Stressaufbau führen kann.

In meinem vorherigen Beiträgen, wo es um das Thema Sport ging habe ich schon erwähnt, dass ich reine Hobbysportlerin bin. Meine Beweggründe für Sport sind deshalb: Gesundheit, Fitness, Optik, Stressabbau und Spaß!

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Diese Antwort sollte meiner Meinung nach sowieso jeder parat haben, die eigenen Gründe weshalb du Sport machst! Es sind deine Gründe und niemand sollte sich von den Gründen Anderer dahingehend beeinflussen lassen, denn das ist ein Grund, warum Sport zu Stress führen kann.

Das Mentale

Eine stabile Persönlichkeit, ist für den Sport sehr wichtig! Leistungssportler werden mental betreut, um dem enormen Druck stand zu halten. Hobbysportler brauchen die mentale Betreuung nicht, es ist aber unglaublich, was einige selbst für einen Druck auf sich ausüben. Es geht hierbei nicht um einen Pokal, sondern um Anerkennung. Mir fällt es wirklich überall und sehr oft auf, dass es oftmals nicht um den Sport, als solches geht, sondern darum sich zu beweisen und das leider auf eine ziemlich unsportliche Art. Es wird geschummelt, behauptet man hätte noch nie vorher Sport gemacht, damit man in dem neuen Verein, als Supertalent starten kann oder es werden andere nieder gemacht.

Aus diesen Gründen habe ich oftmals sehr große Probleme in einem Verein zu trainieren, weil ich dafür zu sensibel und zu locker bin. Ich nehme, wenn ich einen Raum betrete die Stimmung dort nicht nur wahr, sondern auch an, weswegen es bei mir häufig vorkommt, dass mich der Sport, statt zu befreien stresst. Nicht der Sport im eigentlichen Sinne, sondern die Stimmung, die ich dort aufgenommen habe. Diese Stimmung nehme ich mit nach Hause und bekomme schlechte Laune.

Auch habe ich oftmals das Gefühl, ich sei die Einzige, die den Spaß an der Sache sucht. Nette Leute treffen, zusammen turnen und sich was Gutes tun, das ist so meine Vorstellung, locker eben. Aber die Stimmung die ich aufnehme ist eher die des Wettkampfes, der Konkurrenz und das Mitläuferdasein. Große Verbissenheit macht sich breit. Gut ich weiß auch die einzelnen Gründe nicht, warum diejenigen dort sind, genauso wenig wie sie meine wissen, weswegen mir diese ständigen Vergleiche untereinander einfach aufs Gemüt schlagen.

Gründe

Die meisten Aussagen des „Warums“  für den Sport fangen meistens mit „ich muss….“ an. Ist dir das auch schon aufgefallen?

  • Ich muss Sport machen, weil ich dick bin.
  • Ich muss Sport machen, weil ich gerne esse
  • Ich muss Sport machen, weil ich gesund bleiben/werden möchte
  • Ich muss Sport machen, weil mein Partner Sport macht
  • Ich muss Sport machen, weil ich sonst aggressiv werde
  • Ich muss Sport machen, weil alle Sport machen
  • Ich muss Sport machen, weil usw.

Es gibt unendliche viele Gründe, warum wir Sport machen müssen. Gibt es denn auch Gründe, warum wir Sport machen wollen?

Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber wenn ich etwas muss, dann verursacht das Stress. Viel besser funktioniert es wenn ich etwas will!

Übertraining

Über seine Grenzen hinaus gehen, sich selbst und andere beeindrucken, sich gegenseitig pushen. Das klingt doch einfach großartig, wenn wir vor Motivation nur so platzen. Hier pass aber gut auf, nicht in die Leistungsfalle zu tappen. Viel hilft beim Training nicht immer viel. Und sehr viele erfolgreiche Schauspieler und Bodybuilder sind heute zu der Erkenntnis gekommen, dass sie damals alle viel zu viel trainiert haben.

Übertraining kann genau das Gegenteil von dem bewirken, was du eigentlich möchtest. Es kann beispielsweise dazu führen, dass du Fett ansetzt.

Du kannst dir Übertraining, wie einen Kurzschluss in deinem Nervensystem vorstellen, dadurch dauert eine Regeneration viel länger und deine Leistung fällt ab.

Ich beobachte oft Menschen, die außer Training quasi nichts anderes mehr machen, weil sie total verbissen in die Leistungsfalle getappt sind.

Zu kurz kommt all das, was das Übertraining vermeiden würde wie:

  • Schlaf
  • Ernährung
  • Erholung

Trainiere nicht hart sondern smart lautet die Devise!

Wenn du nach einer Trainingseinheit zwei Wochen brauchst, um dich davon zu erholen läuft etwas falsch.

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Vergleiche und Beeinflussung

Das ist quasi immer mein Stressfaktor. Ich bin keine Person, die immer gewinnen muss, meine Schwäche im Sport ist, die, dass ich zu wenig Ehrgeiz besitze und mich immer schlechter mache, als ich eigentlich bin. Warum ich aber doch auch im Sport schon einiges erreicht habe liegt an meinem unheimlichen Durchhaltevermögen. Ich schaffe es unheimlich lange am Ball zu bleiben.

Das hat mir immerhin schon zu Abzeichen in:

  • Schwimmen/Gold
  • Tanzen/Gold
  • WingTsun 1.Hoher Grad und 1. Lehrergrad

verholfen. Kann ich manchmal selbst gar nicht glauben aber inzwischen lerne ich stolz auf meine Erfolge zu sein und meine Energie zukünftig nur noch in Sachen zu investieren, die mir auch wirklich Spaß machen.

Denn wenn mir etwas von Herzen Spaß macht, bin ich unschlagbar.

Der Schlüssel

Der Schlüssel zu Spaß und Erfolg beim Sport ist dein Herz. Mit dem Sport ist es quasi wie mit der Partnersuche, so wie du dir nicht aussuchen kannst in wen du dich verliebst, kannst du dich auch nicht in einen Sport zwängen, für den dein Herz nicht brennt. Also folge auch dabei deinem Herzen und lasse dich nicht von anderen beeinflussen.

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Warum du Pinterest für deinen Blog nutzen solltest

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Stell dir vor, alle deine Gedanken, die du so liebevoll zu Papier gebracht hast, werden von Anderen gelesen….

Natürlich wünsche ich mir doch genau das als Bloggerin, gelesen und verstanden werden. Anderen helfen eine Lösung zu finden und sie zu inspirieren. Der erste Schritt dazu ist einen Blog zu schreiben doch wie geht es dann weiter?

Social Media Plattformen sind ein Muss als Blogger

Natürlich liebe ich Social Media, aber was wäre, wenn es parallel noch eine Suchmaschine geben würde, wo du deine Artikel gestalten und reinstellen kannst? Hier kommt Pinterest ins Spiel…..

Ich möchte dir nun erzählen, warum ich Pinterest nutze und wieso ich so begeistert davon bin.

Mein erster Eindruck von Pinterest; einfach und effektiv. Ich nutze Pinterest gerade mal einen Monat und habe vorher zwar schon mal davon gehört, dachte aber eher, dass es nur für Rezepte geeignet ist.

Die digitale Pinnwand

Pinboard

Gerade als Bloggerin total praktisch. Wenn ich etwas recherchiere erstelle ich mir verschiedene Pinnwände auf Pinterest und habe so eine sortierte, digitale Sammlung meiner Recherchen. Zudem kann ich entscheiden, ob ich diese Pinnwand geheim halten, also nur für mich sichtbar machen möchte oder ob ich meinen Mehrwert mit anderen teilen möchte.

Natürlich möchte ich meinen Mehrwert teilen, dass ist schließlich der Grund, warum ich blogge. Inzwischen nutze ich allerdings für meine Recherchen zu meinen Blogartikeln ebenfalls Pinterest. Hierzu habe ich mir dann doch eine geheime Pinnwand angelegt, weil aus dieser geheimnisvollen Sammlung mein Blogbeitrag entsteht. Ich nutze für meine Recherchen Pinterest schon öfter, als Google.  Allgemeine Recherchen, was das Bloggen betrifft, stelle ich dir natürlich auf meinen öffentlichen Pinnwänden zur Verfügung.

Vernetzen

Das ist das Zauberwort und das was ich möchte, ich möchte mich vernetzen. Und mit Pinterest kann ich wunderbar Recherchen mit anderen Bloggern austauschen.  Bzw. dir meine Recherchen zur Verfügung stellen, so muss ja nicht jeder immer wieder dasselbe erneut recherchieren.

Traffic

Egal, was du mit deinem Blog vorhast der Sinn von einem Blog kann nur durch genügend Traffic auch wirklich gegeben werden. Also mache ich mir nicht nur jeden Tag Gedanken darüber, was ich schreibe, sondern auch darüber, wie das Geschriebene denn nun gelesen wird. Zuerst war mir klar die optimale Kombination ist ein Blog und ein Instagram Profil. Instagram ist toll, macht sehr viel Spaß und ich kann mich dort sehr gut vernetzen und habe schon sehr viele nette Blogger und Bloggerinnen kennengelernt. Nur ist mir aufgefallen, dass dennoch kaum jemand auf meine Website geklickt hat.

Und nun ist Pinterest an der Reihe

Über Facebook bin ich zufällig auf Caroline Preuss gestoßen und habe an ihrem kostenlosten Webinar teilgenommen. Mehr über Caroline erfährst du hier.  Sie erklärte was Pinterest für ein geniale Traffic-Maschine ist. Also meldete ich mich, noch völlig beflügelt von dem Webinar auf Pinterest an. Ich eröffnete sofort ein Business Profil und verifizierte meine Website, machte mein Profil hübsch, erstellte Pinnwände und fing an ordentlich drauf loszupinnen.

Was ich an Pinterest so genial finde, das der Post nachhaltiger ist und man in einem Verhältnis 80 Fremdpins und 20 eigene Pins pinnen sollte. Das heißt du kannst sofort loslegen ohne selbst unzählige eigene Pins zu haben.

Ich nutze Pinterest jetzt ca. 4 Wochen und habe dort bereits 17 Tsd. Betrachter im Monat, der Wahnsinn oder? Auch die Zugriffe auf meinem Blog sind nach einem Monat um die 1 Tsd Klicks gestiegen.

Fazit

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Ganz wichtig, den Unterschied erkennen. Pinterest ist keine Social Media Plattform, sondern eine Suchmaschine.

Mein Rat an dich; nutze Pinterest für Traffic!

Ich werde jetzt fleißig weiterpinnen und mein Wissen zu der Plattform natürlich immer mehr erweitern.

Ich halte dich auf dem Laufenden! Wenn du sehen möchtest, was ich so pinne dann besuche doch mal mein  Pinterest .

Bis dahin gutes pinnen!

Deine Janine

Happy Blogbirthday

Mein Blogbaby ist jetzt schon zwei ganze Jahre alt, so lange kommt mir das echt noch gar nicht vor, was aber auch daran liegt, dass ich erst seit einem Jahr wirklich regelmäßig blogge. Weswegen ich auch immer sage, dass mein Blog ein Jahr alt wird…

Zeit für einen kleinen Rückblick auf zwei spannende Bloggerjahre

Wie alles begann…

Ende 2016 wurde die Idee eines Blogs in die Tat umgesetzt, bis die Umsetzung allerdings so umgesetzt war, dass ich damit arbeiten konnte, verging quasi noch ein Jahr, weswegen ich im Jahr 2016 auch nur drei Blogbeiträge veröffentlicht habe. Und das, obwohl  ich schon einiges an Texten verfasst hatte, bevor ich überhaupt diesen Blog eröffnete. Ich schrieb diese quasi zunächst nur für mich. Bis ich mich von der einen auf die andere Sekunde entschied einen Blog zu starten. Zunächst beschäftigte ich mich also nicht mehr mit Texten, sondern mit der ganzen Technik Drumherum, es gab wirklich einiges zu lernen und zu begreifen.  Als ich dann das Design meiner Seite soweit fertig hatte und einigermaßen wusste, wie das nun funktionierte, fing ich an ein paar meiner Texte hochzuladen.

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Bei der nächsten Überlegung ging es wieder nicht um die Texte, sondern darum, wie mein Blog nun zu Lesern kommen könnte. Meine Blogarbeit bestand dann eine Zeitlang aus Marketing Recherchen und social Media Arbeit.  Dabei wuchs nicht nur mein Wissen, sondern auch mein Spaß, denn ich knüpfte Kontakte, sammelte Inspirationen und tauschte mich mit anderen Bloggern aus.

Meine Texte wurden gelesen, sogar kommentiert und ich erhielt mehr positives Feedback, als ich je gedacht habe.

Gegenwart…

Inzwischen fühle ich mich schon fast, wie ein alter Hase, was das Bloggen angeht, auch wenn ich jeden Tag immer wieder etwas Neues dazulerne. Ich habe meine kleine, herzliche Community und einen riesen Spaß zu schreiben und neue Textideen zu sammeln und umzusetzen. Was soll ich dazu noch großartig sagen? Ich liebe meinen Blog und das Schönste er liebt mich auch.

Natürlich habe ich auch die Schattenseiten kennengelernt. Das bloggen von einigen nicht wirklich geschätzt und schon gar nicht als Arbeit angesehen wird. Das ist auch einer der Gründe, warum uns Bloggern teilweise nichts gegönnt wird. Es wird dann oftmals so hingestellt, als würden wir nur ein paar Fotos hochladen und ab und zu ein paar Worte tippen. Wenn dann Blogger auch noch Geld verdienen hört bei vielen das Verständnis dafür völlig auf. Wieviel Arbeit wirklich hinter einem Blog steckt verrate ich euch in einen meiner nächsten Beiträge.

Auch ich habe natürlich Bekannte um mich herum, die mit dem Thema Bloggen so gar nichts anfangen können und weder verstehen was ich hier tue, noch warum ich das tue. Es wird mir dann Verständnislosigkeit dafür entgegengebracht, das ein Blog ja öffentlich ist. Oder es wird zu mir gesagt, es gibt so viele Blogger, warum machst du das denn du gehst doch eh in der Masse unter.

Um die Frage zu beantworten: „Es macht mir Spaß!“ Das sollte immer Grund genug sein.

Wie auch immer es werden nie alle verstehen, sich damit überhaupt auseinandersetzen oder gut finden, was ich tue, das gilt nicht nur für meinen Blog.

Man muss schon ein dickes Fell haben oder entwickeln. Aber mit den Jahren ist nicht nur die Anzahl der Blogger gestiegen, sondern auch das Verständnis für Blogger auch dahingehend dieses durchaus, als Beruf der Zukunft zu sehen. Es eröffnet sich schon lange eine neue digitale Welt und wer, wenn nicht Blogger, passen da bestens rein?

Zukunft…

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Zunächst habe ich noch gefühlt zig Tausend Textideen, ich möchte euch, einfach noch soviel mitteilen! Außerdem soll mein Blog interaktiv sein, das heißt er soll sich mit mir und euch, meinen Lesern, weiterentwickeln. Ich bin also gespannt, wo die Reise hingeht.

Auch möchte ich meine Erfahrungen, die ich bereits gesammelt habe, weitergeben und andere Bloggeranfänger motivieren und unterstützen.

Mein nächster Schritt soll ein Newsletter sein aber vorher möchte ich es erstmal schaffen einmal wöchentlich einen Blogbeitrag zu veröffentlichen.

Mit jedem Tag wachsen neue Ideen, es bleibt also spannend…

Zum Schluss nochmal ein paar Zahlen…

Innerhalb von zwei Jahren habe ich 37 Artikel veröffentlicht und 25.572 Wörter geschrieben.

 

 

Rezension zu Bloggerherz 1 Mio Bloggertipps

Gelesen habe ich schon viele Bücher und davon haben mich auch wirklich viele beeindruckt. Irgendwie ist es aber doch nicht verwunderlich, dass meine allererste Rezension von einem Buch handelt, wo es um das Thema bloggen geht.

Sobald man beginnt zu bloggen, verändert sich alles…

Dieser Satz taucht in dem Buch auf und nicht nur, dass ich diesen Satz für mich total bestätigen kann, so hat der Autor mich mit seinem Text zu diesem Satz gefesselt. Beim Lesen sah ich bestimmt sehr lustig aus, wie eine Taube, weil ich ständig mit dem Kopf genickt habe und ich dabei nur dachte, lieber Autor nun ist gut und geh aus meinem Kopf raus.

Und das war erst das Vorwort. Als der Autor dann anfing die Selbstverwirklichung über das Bloggen darzustellen hatte das eine sehr motivierende Wirkung auf mich. Oftmals habe ich Zweifel, ob sich das alles lohnt und ob es mir das wirklich wert ist. Wenn mich diese Zweifel mal wieder überkommen sollten und das werden sie bestimmt, werde ich mir diesen Teil vom Buch nochmal durchlesen und zu Herzen, zu meinem Bloggerherz, nehmen.

Der Autor

Der Autor oder auch der liebe Christian Gera, erzählt in diesem Buch seine Geschichte und ich finde es toll, dass er diese Geschichte mit uns Bloggern teilt. Ich selbst habe Chris ziemlich zum Anfang meiner „Bloggerkarriere“ kennengelernt, das war so ca. vor einem Jahr (mein Blog wird bald ein Jahr alt). Er fragte mich, ob ich Lust auf ein Bloggerinterview hätte und so erfuhr ich von ihm und seiner Idee, seinem Blog und seitdem bin ich ein Teil vom Bloggerherz.

Auch der Schreibstil von Chris gefällt mir sehr gut, denn dieser ist sehr persönlich ausgerichtet, so dass ich beim Lesen wirklich das Gefühl hatte, er würde mir seine Geschichte gerade persönlich erzählen.

Weg vom ICH – Menschen

Das ist seine Message an uns da draußen, die mich persönlich sehr beeindruckt. Ich meine wie stellst du dir einen Schriftsteller oder einen Blogger vor? Meine Vorstellung war eigentlich immer die, dass dieser kaum soziale Kontakte pflegt, ein Eigenbrötler und Einzelgänger ist. Auch schreibe ich dem Schriftsteller immer gewisse Eigenarten, wie extrem schüchtern, wahnsinnig, allein, schrullig, zurückgezogen und merkwürdig zu. Ich stelle mir wirklich immer vor, dass dieser ewig alleine in einem dunklen Raum sitzt, Alkohol trinkt und zu viele Zigaretten raucht. Wahrscheinlich habe ich zu viele Filme gesehen, wo Schriftsteller so dargestellt wurden.

Aber ich schweife ab – Chris ist ein Teamplayer, jemand, der sich gerne vernetzt, der kreativ und kontaktfreudig ist und sein Glück mit anderen teilen möchte und so bin ich auch. Ich denke das wir Blogger so sind und das wir, wenn wir alleine schreiben klasse sind, aber wenn wir zusammen schreiben zum Klassiker werden.

Die Zutaten fürs Bloggen

Als Anfänger hast du keinen blassen Schimmer, du weißt eigentlich nur, das du schreiben kannst und möchtest. Das Drumherum ist das, was das Bloggen so anstrengend macht. Eine Webseite finden, ein Konzept entwickeln, Dos and Don´ts herausfinden, die Technik und dann noch diese Bloggersprache voller neuer Begrifflichkeiten.

Chris stellt dir in seinem Buch eine kleine Anleitung zur Verfügung, die er aus seinen Erfahrungen gebastelt hat. Diese kleine Anleitung wird wachsen und zwar so wachsen, dass diese Anleitung irgendwann wirklich einmal 1 Mio Bloggertipps beinhalten wird.

Denn dieses Buch hat kein Ende, es ist der Anfang von etwas – von etwas Gemeinsamen. Es wird in Zukunft nicht nur die Erfahrungen von Chris beinhalten, sondern Erfahrungen von uns Bloggern da draußen und das ist das, was das Buch, zumindest für mich, so besonders macht.

Fazit

Wenn dein Herz fürs Bloggen schlägt du aber nicht weißt wie du anfangen sollst, du Motivation, Tipps oder eine Gemeinschaft brauchst (oder alles zusammen). Dann mach den Anfang und lies dieses Buch.

Einzig der Aspekt, dass der VIP-Online Zugang nur über die Erweiterung des Ebooks zu erwerben ist und man somit Nachteile hat wenn man sich das Buch, also die gebundene Fassung oder das Taschenbuch kauft, ist meiner Meinung nach negativ, gerade weil das in dem Buch oft Erwähnung findet, da habe ich mich dann etwas ausgeschlossen gefühlt.

Dennoch sind die Inhalte in dem Buch für den Anfang auch wirklich genug, da braucht ja Jeder auch seine Zeit, diese Dinge zu verinnerlichen, weswegen ich dieses Buch sowieso mehr als Einmal lesen werde. Somit kann ich es auch positiv sehen zu wissen, dass es eine Erweiterung gibt und das Buch somit, wenn ich möchte niemals endet.

Quelle

(Quelle: 1 MIO Bloggertipps, Christian Gera, Tredition Verlag, 24,99€,
ISBN: 978-3-746961477)

*Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Autor zur Rezension zur Verfügung gestellt.

Blogartikel Ideensammlung & Brainstorming

Problem das mir die Ideen für meine Blogartikel fehlen habe ich nicht. Stattdessen schwirren ständige Ideen in meinem Kopf herum, die ich so schnell gar nicht tippen kann.

Mit diesem Beitrag möchte ich dir Tipps geben, wie du deine Ideen und dein Brainstorming, zeitsparend dokumentieren kannst, damit diese nicht verloren gehen.

Ideensammlung

Das Notizbuch

Neben meinem Notebook liegt auch immer mein Notizbuch, habe ich das zur Hand notiere ich mir in Stichworten meine Gedanken zu einem Thema, welches mir gerade eingefallen ist. Manchmal ist es auch nur erstmal ein Wort. Oftmals fängt meine Idee abstrakt mit einem kurzen Gedanken und einem kurzen Wort an. Am Anfang habe ich den Fehler gemacht mir das nicht zu notieren und so verschwand die Idee vielleicht für immer. Deswegen schreibe ich mir jedes Wort, jeden Gedanken, durch den eine Idee reifen kann, auf. Meistens gehe ich mein Notizbuch einmal am Tag durch, spätestens, wenn ich etwas Neues dazu schreiben möchte. Meistens entwickeln sich dadurch erweiterte Gedanken zu einer vorherigen Gedankennotiz.

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Das Handynotizbuch

Da ich mein Notizbuch nicht immer und überall dabei habe, habe ich für meine Gedanken to go eine Notizbuchapp auf dem Handy.  Bei mir kommt es oft vor, dass ich im Bus oder in der Bahn sitze, aus dem Fenster gucke und mir eine Idee kommt, diese trage ich dann sofort in mein Handynotizbuch ein. Ich verwende dazu die App ColorNote, einfach reintippen und gut, ohne weiteren Schnickschnack.

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Das Diktiergerät

Für zu Hause oder unterwegs. Wenn mich einfach mal eine Gedankenflut überkommt verwende ich mein Diktiergerät auf dem Handy, was ja auch immer dabei ist. Dort quatsche ich dann meine Gedanken einfach drauf los, weil ich diese so schnell in der Menge gar nicht aufschreiben kann.

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Brainstorming

Nun gilt es die Ideensammlung, das Gedankenchaos zu sortieren und etwas daraus zu zaubern.  Dazu sortiere ich alle meine Notizen nach meinen Blogkategorien. Nach der Sortierung lege ich eine Reihenfolge fest, wann ich welchen Beitrag schreibe. Optimal ist es diese Entscheidung auch immer etwas Kategorie abhängig zu machen, damit alle Kategorien des Blogs gleichmäßig beschrieben werden. Ich muss aber zugeben, dass ich mich da oft von meinem Bauchgefühl leiten lasse und das schreibe, wo mir gerade nach ist und ich am meisten Lust zu habe. Dann geht es für mich auch schon los, ich fange an den Beitrag zu dem von als erstes gesetzten Thema zu verfassen. Ich schreibe einfach drauf los, sobald ich mich für ein Thema entschieden habe funktioniert das bei mir meistens von selbst. Nachdem ich alle meine Gedanken in meinem Beitrag verfasst habe lese ich ihn Korrektur und gebe ihm den letzten Schliff. Dann lasse ich ihn ein paar Tage reifen, denn meistens fällt mir zu dem Geschriebenen immer noch etwas ein oder auf.

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Und jetzt zu dir!

 

Wie sammelst du deine Ideen für deinen Blogbeitrag und wie sieht dein Brainstorming aus? Hinterlasse mir doch deine Tipps als Kommentar.

 

 

 

 

It´s my Birthday oder auch #mybestbirthdaymoment

Heute ist mein Geburtstag, wieder einmal ganz plötzlich! Ich bin nämlich keine Person, die daraus jetzt eine riesen Sache macht, weswegen es öfter vorkommt das sogar ich diesen fast vergesse. Es gibt Geburtstage die behandele ich einfach wie jeden anderen Tag auch.

Es gab Jahre, da habe ich meinen Geburtstag gar nicht  gefeiert und es gab Jahre da habe ich meinen Geburtstag immer gefeiert. Einfach nach Lust und Laune und nach den Begebenheiten.

An einigen meiner Feiern habe ich mich mehr geärgert, als gefreut, weil mir dort das Gefühl der Wertschätzung fehlte, nicht die Wertschätzung, weil ich Geburtstag hatte, nein viel mehr die Wertschätzung, die mein Partner und ich uns für das Organisieren der Feier verdient hätten. Es kam mir mehr so vor, das viele aus Höflichkeit erschienen sind, gegessen haben über die Musik gemeckert haben und relativ früh wieder gegangen sind. Auch hatte ich zum Schluss das Problem der extremen Cliquenbildung, was meine Vorstellung und meinen Wunsch, des zusammen Feierns irgendwie kaputt gemacht hat. Deswegen werde ich das nächste Mal, wenn ich meinen Geburtstag feiere,  diesen nach dem Motto „weniger ist mehr“ feiern! Das heißt eher klein und mit den richtigen Leuten. Daraus entsteht dann oft eine viel größere Feier, weil mit den richtigen Leuten zusammen einfach viel mehr Spaß entsteht. Und zudem habe ich, als Geburtstagskind auch viel mehr Zeit mitzufeiern, da ich mich nicht um etliche Gäste kümmern muss. Das soll jetzt keine Kritik an den Personen, sein, die auf meinen Geburtstagsfeiern waren. Ich habe einfach nur für mich gemerkt, das ich die Feier meinen Vorstellungen anpassen muss und nicht die Leute an meine Feier.

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Ach herrje ich habe deinen Geburtstag vergessen!

Wie schlimm findet ihr diese Tatsache? Ich persönlich finde das überhaupt nicht schlimm, gerade wenn ich keine Feier mache erwarte ich nicht das alle die ich kenne, genau an diesem Tag an mich denken. Ich freue mich viel mehr darüber, wenn Personen regelmäßig an mich denken und nicht nur an meinem Geburtstag!

Geburtstagsmomente

Wenn ihr mich nach meinem Lieblingsgeburtstagsmoment fragen würdet müsste ich ziemlich lange überlegen, ich habe aber mal aufgrund dieses Posts darüber nachgedacht, wieder etwas wundervolles, was das Bloggen mit mir macht. Also hier meine schönsten Geburtstagsmomente:

  • Der erste Geburtstag mit meinem ersten festen Freund. Der Moment, wo er mir total romantisch auf einem Stadtfest gratuliert hat und mich im Laufe des Tages immer wieder mit kleinen Geschenken überrascht hat.
  • Ein absolut abgedrehter, verrückter, Singstar-Geburtstag zu Hause, wo mir meine Freunde einen wunderbaren, kreativen Kuchen gebacken haben, wir Singstar gespielt haben und dabei getanzt, gelacht und zusammen unheimlich viel Spaß gehabt haben.
  • Mein 30. Geburtstag, weil sich meine Freunde wunderbare kleine Überraschungen und auf mich abgestimmte Spiele ausgedacht haben.
  • Der erste Geburtstag zusammen mit meinem Mann, nicht weil wir etwas Besonderes gemacht haben, sondern weil wir zusammen einfach besonders sind

 

Und nun seid ihr dran! Erzählt mir doch eure schönsten Geburtstagsmomente:

  • Lasst mir hier auf meinem Blog einen Geburtstagsmoment-Kommentar da
  • Schreibt einen Beitrag auf meiner Facebookseite janineblogt
  • Postet einen Beitrag auf Instagram und nutzt den Hashtag #mybestbirthdaymoment

Sucht euch eine der Möglichkeiten aus, ich freue mich eure schönen Momente mit euch teilen zu können!

 

Eure Janine

 

 

 

 

 

Blogger Recognition Award Nominierung

 

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Mein Blog wird in einem Monat ein Jahr alt! Für mich kaum zu glauben. Es ist unglaublich, wie viel einem das Bloggen geben kann und der Austausch mit meinen Blogger Kollegen und Kolleginnen macht einfach unheimlich viel Spaß und man lernt immer wieder etwas dazu. Total toll an der Bloggerszene finde ich auch, dass wir alle nicht in Konkurrenz zueinander stehen, sondern ein Miteinander herrscht. Die normale Arbeitswelt kann sich davon echt mal eine Scheibe abschneiden.

Die liebe Eileen von eileen-good-vibes hat mich für den Blogger Recognition Award nominiert, vielen herzlichen Dank dir dafür meine Liebe!

Man erhält keinen materiellen Preis bei dieser Nominierung sondern man erhält die Möglichkeit sich noch gezielter austauschen zu können, durch die Verlinkung anderer Blogs. Man lernt viele neue Blogger kennen und ich sage euch man kann gar nicht genug Blogger kennenlernen.

Nichts­des­to­trotz kann so etwas tolles dauerhaft nur funktionieren wenn man sich an gewisse Dinge hält.

Spielregeln
1.Bedanke dich bei demjenigen, der dich nominiert hat und verlinke ihn done
2.Schreibe einen Beitrag um deinen Award zu präsentieren done
3.Erzähle kurz, wie du mit dem Bloggen angefangen hast done
4.Gib zwei Ratschläge für neue Blogger done
5.Nominiere 15 andere Blogger für diesen Award done
6.Kommentiere auf den nominierten Blogs, lass die jeweiligen Personen wissen, dass du sie nominiert hast, und verlinke deinen Beitrag zum Award done

Der Traum

Ein Buch schreiben ist mein großer Traum! Da ich jemand, bin der gerne klein anfängt habe ich beschlossen mit dem Bloggen zu beginnen, um zu sehen, ob ich schreibtechnisch überhaupt Ideen habe und wieviel Zeit das so in Anspruch nimmt. Außerdem schwirren mir so viele Gedanken im Kopf herum, die ich eigentlich schon immer zu Papier gebracht habe. Ich finde es toll meine Gedanken mit anderen Menschen zu teilen und zu sehen, welche Gedanken sie zu diesen Themen haben. Zudem ist es ein Hobby, wo ich mir selber meine eigene kleine Welt erschaffen kann, in die ich mich zurückziehen kann, wenn mir danach ist.

Zwei Ratschläge für neue Blogger

  • Authenzität wahre deine Persönlichkeit und bleibe dir selbst treu. Schreibe nur über etwas, was dich selbst interessiert, fasziniert, beschäftigt, denn nur so wir das was du schreibst auch wirklich gut. Alles andere käme unehrlich und aufgesetzt rüber. Lasse dich auch nicht zu sehr von den ganzen Erfolgsregeln leiten. Sicher sollte man immer auf die schauen, die es geschafft haben aber um sich selbst treu zu bleiben sollte man nicht einfach nur blind dem Erfolg hinterherjagen.
  • Einfach machen: Ich habe festgestellt man zögert viel zu sehr man redet ständig davon wie schön es wäre doch einen eigenen Blog zu haben aber macht keinen. Auch mit dem Schreiben nicht ewig darüber nachdenken was du schreibst, sondern einfach drauf los schreiben. Würde ich mir über das was ich schreibe zu viele Gedanken machen hätte ich wahrscheinlich noch nicht ein einziges Wort geschrieben.

15 neue Nominierungen

 Folgende 15 neue Blogger möchte ich nominieren und animieren hierbei mit zu machen

  1. Skoppl
  2. vam-po
  3. frannylicious_
  4. Freizeitcafe
  5. brina_and_the_wonderland
  6. be_youtiful_fit
  7. ich_verstehe_es_blog
  8. citamaass
  9. linataylor.art
  10. thevogueandcoffeeaddict
  11. ohnemehr
  12. candysweetnes
  13. vani_michelle
  14. violettseconds
  15. annehausler

Über eine hohe Beteiligung würde ich mich sehr freuen!

Habt es schön ihr lieben!

Eure Janine

Der endlose Anfang

Es beginnt immer gleich und doch fühlt es sich so individuell und besonders an. Zwei Blicke Treffen sich und die damit einhergehende Anziehungskraft ist unvermeidlich. Sein „Hi!“ klingt so sanft und wie Musik in deinen Ohren, seine Worte so charmant, so vertraut und so besonders. Es fühl sich an, als würdest du dich gerade in einem Traum befinden. Fühlt es sich so an? Ist es Liebe auf den ersten Blick? Ist es überhaupt Liebe?

Wunderschön und unkompliziert der Anfang, wie etwas, auf das man sein ganzes Leben lang gewartet hat Stufe 10 in der Schnulzenskala.

Du fängst an tiefgreifende Gespräche mit ihm zu führen und hast das Gefühl dich noch nie so tiefgreifend mit jemandem unterhalten zu haben. Und in dem Moment als du das denkst spricht er es direkt aus: „So jemandem wie dir, bin ich noch nie zuvor begegnet.“ Du möchtest ihn auf der Stelle küssen auch wenn ihr euch gerade mal seit 2 Stunden unterhalten habt. Es passiert aber nichts, eure Blicke sind tief und es knistert gewaltig, dennoch ist eine weitere Annährung unverschämt zögerlich. Der Abend ist zu Ende und jeder geht nach Hause.

Du wälzt dich hin und her, dein Herz schlägt so laut, das du deswegen nicht schlafen kannst die Schmetterlinge im Bauch kämpfen gegen den Ärger an, das du ihm deine Nummer nicht gegeben hast. Noch mehr ärgerst du dich darüber, dass er gar nicht nach deiner Nummer gefragt hat. Was war das bloß?

Eine Tatsache zu dem Beginn der Geschichte habe ich noch verschwiegen. Es handelt sich nicht um eine zufällige Begegnung mit einem Fremden, sondern mit einer Person, mit der du einen gemeinsamen Freund hast. Dir ist das seltsame Verhalten deines Freundes aber überhaupt nicht aufgefallen, da du ja nur Augen für ihn, diesen unheimlich interessanten Mann, hattest. Das dein Freund teilweise eifersüchtig und seltsam reagiert hat, war dir entgangen und eigentlich auch total egal.

Wochen vergehen und du bekommst ihn einfach nicht aus deinem Kopf, nimmst diese Tatsache aber auch nicht so richtig wahr, denn da war ja eigentlich nichts. Bis du dann schließlich eine Nachricht von deinem Freund erhältst in der es um „IHN“ geht. „Ich wollte deine Nummer nicht einfach so rausgeben, auch wenn er mich danach gefragt hat. Zudem wollte ich dir noch sagen das er verheiratet ist. Also soll ich ihm deine Nummer geben oder lieber nicht?“

Du hörst dein Herz immer noch klopfen während du wie in Trance auf dein Handy starrst und ständig das Wort „verheiratet“ wiederholst. Dein Bauch zieht sich zusammen so als würden die Schmetterlinge gerade anfangen sich zu übergeben. Deine Finger fangen an zu tippen, und so als würdest du von außen zusehen, liest du die Worte: „Ja du kannst ihm ruhig meine Nummer geben, lieb das du fragst.“

Es dauert nur Minuten bis du die sehnsüchtig erwartete Nachricht von ihm erhältst. „Hi, ich hoffe es ist ok für dich, dass ich mich bei dir melde, du gingst mir irgendwie nicht mehr aus dem Kopf….“

Beflügelt von Neugier und seinen netten Worten, die süchtig machen, kommt ihr aus dem Schreiben gar nicht mehr heraus und das geht jeden Tag so weiter. Bis er eines Tages vor deiner Tür steht, einfach so. Du zögerst aber die Neugier trägt dich praktisch zu ihm.  „Hi!“ sagt er dir tief in die Augen blickend mit einem Lächeln. „Hi!“ antwortest du zögerlich. „Ich konnte nicht anders, ich wollte dich unbedingt sehen, schlimm?“ Du lächelst nur. Ihr fahrt stundenlang mit dem Auto spazieren und redet über Gott und die Welt, du hast das Gefühl als hättest du dich noch nie so gut gefühlt.

Doch jeder noch so schöne Tag geht einmal vorbei und es wird Zeit sich zu verabschieden. Ihr schnallt euch ab, er beugt sich langsam zu dir rüber und schaut dir tief in die Augen. Seine Lippen nähern sich deinen Lippen doch du ziehst deinen Kopf weg. Er schreckt zurück: „Oh ok tut mir leid, das war jetzt wirklich unangebracht!“ „Allerdings immerhin bist du verheiratet oder hast du das etwa vergessen?“ antwortest du. Er seufzt und dreht mit den Fingern eine Haarsträhne von dir. Dann steigt ihr aus und du machst dich auf den Weg zu deiner Haustür, ohne dich umzudrehen. „Warte!“ hörst du ihn rufen. Dein Verstand bittet dich, fleht dich an einfach weiterzugehen, aber du kannst ihn nicht hören, denn dein Herz schlägt zu laut. Also drehst du dich um er kommt direkt zu dir gelaufen und steht vor dir:“ Ich weiß gar nicht, wie ich mich von dir verabschieden soll.“ Du schaust ihm tief in die Augen, sagst aber nichts. „Ist eine Umarmung ok?“ fragt er. Du nickst zaghaft und ihr umarmt euch, bis ihr euch schließlich küsst….

Und da ist er der Anfang von etwas nur von was?

Tagelang kannst du an nichts Anderes mehr denken, als an Ihn und diesen unglaublichen Kuss. So hat dich noch nie zuvor jemand geküsst. Deine Prinzipien sind dir völlig egal geworden, du würdest alles tun um ihn nochmal so küssen zu dürfen.

Doch leider vergehen Wochen und keine Nachricht von ihm. Du bist voller Sehnsucht, die dich innerlich auffrisst. Du versuchst dein Leben zu leben und versuchst ihn zu vergessen, du gehst aus, lernst andere Männer kennen, unverheiratete Männer, aber keiner ist wie er. Dennoch lässt du dich auf den ein oder Anderen ein, aus Einsamkeit und Wut. Du tust Dinge, die das absolute Gegenteil von dem sind wer du bist und wirst dadurch noch unglücklicher. Bis er wieder auf der Bildfläche erscheint und versucht dich anzurufen. Du hältst dein Handy in der Hand und starrst es regungslos an. Der Anruf ist vorbei und du tust nichts, schaust einfach weiter ungläubig auf dein Telefon. Er schreibt: „Ich habe gerade versucht dich zu erreichen, ich weiß, dass es ein Fehler ist, weswegen ich mich auch nicht mehr bei dir gemeldet habe. Ich habe versucht dich zu vergessen, naja , was soll ich sagen? So sehr ich es auch versuche und mich auf meine Ehe konzentriere, ich kann dich einfach nicht vergessen. Aber wahrscheinlich hast du mich schon längst vergessen.“ Dein Herz macht vor Freude Luftsprünge genau diese Worte wollte es hören. Dein Verstand bremst dein Herz und bringt dich dazu dein Handy wegzulegen, ihn wegzulegen. Doch dein Herz gibt keine Ruhe, es bringt deine Finger dazu zu kribbeln bis du ihm endlich antwortest. Dein Verstand springt dazwischen und schafft es wenigstens deine Antwort zu manipulieren und so schreibst du: „Stimmt, ich habe dich vergessen!“ Damit sollte diese Geschichte nun endgültig zu Ende sein. „Oh, ok dann bleibe ich bei meinem ursprünglichen Plan und versuche weiterhin dich ebenfalls zu vergessen.“ antwortet er. Dein Herz umklammert den Verstand und macht ihn handlungsunfähig es kann nicht zulassen das die Geschichte so endet. Also bringst du es nicht übers Herz es dabei zu belassen und rufst ihn schließlich an: „Hi!“ Du hörst ein verwundertes „Hi!“, von seiner Seite. Es herrscht Stille, bis du dich überwindest etwas zu sagen. Dein Herz schlägt dir bis zum Hals und du hast das Gefühl als würdest du keinen Ton rausbekommen: „Ich habe dich nicht vergessen.“ hörst du dich leise sagen. Du hörst seine erleichterte Stimme und er sagt: „Ach süße das solltest du aber, ich möchte dir nicht weh tun!“ „Das hast du bereits!“ antwortest du. „Das tut mir sehr leid“, sagt er. Du merkst wie dir Tränen in die Augen steigen und bist nicht in der Lage darauf noch irgendetwas zu sagen. „Können wir uns sehen?“ fragt er. Du antwortest mit einem kurzen ja.

Der Moment als du ihn wiedersiehst ist unbeschreiblich schön. Den Verstand hast du zu Hause gelassen und du genießt den Moment mit ihm. Ihr küsst euch, ihr liebt euch, zumindest fühlt es sich für dich so an. Solche Momente werdet ihr immer mal wieder zusammen erleben, nur das du mehr willst und er dir nie das geben kann und will, was du wirklich brauchst.

Jahre vergehen und du fühlst dich einsam und gefangen zugleich. Du bist gefangen in einer fiktiven Beziehung, die dich niemals ganz erfüllen wird. Loslassen kannst du aber auch nicht. Es ist ein bisschen so, als bewache ein großer, böser Drache das Schloss in dem du wohnst und du es nicht alleine schaffst das Schloss zu verlassen. Einzig retten kann dich nur ein Prinz, die Frage ist, wirst du ihm Entgegengehen?

Wie endet diese Geschichte für dich? Lässt du sie enden oder wird es eine endlose Geschichte?

 

 

 

 

Warum ich bin, wie du fühlst….

Reden wir über Vorurteile und darüber wie wir die Personen sehen. Der erste Eindruck zählt so sagt man, doch mache ich ja nicht bei jedem denselben ersten Eindruck. Es wird einfach so viel in mir gesehen.

Auf einige scheine ich eine Ausstrahlung wahrhaftiger Arroganz zu haben, vielleicht war es in einem bestimmten Moment ein bestimmter Blick der genau das über mich aussagte, vielleicht, die Art wie ich an ihnen vorbeigegangen bin, vielleicht habe ich auch einfach nicht gegrüßt, weil ich gerade wieder in meiner Tagträumerei versunken war. Es gibt viele Möglichkeiten, die dazu führen könnten das jemand so über mich denkt.

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Andere hingegen sehen in mir eine liebe Person, weil sie von Anfang an mit mir gesprochen haben und gemerkt haben, das wenn man lieb zu mir ist, auch etwas Liebes von mir zurückkommt.

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Wieder Andere finden ich sei sehr zickig. Das kann durchaus sein. Wenn man mir gegenüber ganz bestimmte Verhaltensweisen rauslässt, dann werde ich ja ziemlich komisch und da kann ich dann auch schon mal zur Oberzicke mutieren.

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Ganz andere sehen in mir ein kleines, dummes, Blondchen mit einem großen Hang zur Naivität. Das führen sie ganz stumpf einfach nur auf meine optische Erscheinung zurück. Laut optischem Klischee sollte ich wohl so sein.

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Viele finden mich auch total albern und denken das ich gar nichts ernst nehme. In manchen Situationen ist es durchaus so, dass ich einfach nicht ernst sein kann, lernt man mich in diesen kennen, kann ich durchaus nachvollziehen das einige mich nicht ernst nehmen.

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Dann gibt es noch die, die das tiefgründige in mir sehen, die, die mich auf eine ganz andere Art verstehen und sehen.

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Ich könnte jetzt unendlich so weiter machen und das Ergebnis wäre dann, das ich alles bin. Aber wie bin ich denn nun eigentlich wirklich? Ich bin das alles und noch viel mehr, weil ich für jeden anders bin. Das liegt einmal an der Person als solches wie diese mit mir umgeht und welche Eigenschaften sie dadurch aus mir herausholt und daran, das einfach jeder Mensch, jeden anders sieht. Wie oft haben wir uns schon gefragt was sieht er nur in ihr? Manche sehen Dinge in jemandem die wir nicht sehen. Somit gebe ich euch allen Recht zu der Einschätzung, die ihr über mich habt, denn wichtig ist halt in dem Moment für euch nicht wie ich wirklich bin, sondern wie ich in dem Moment auf euch wirke.

Ich kann alles sein was du willst, du musst es nur aus mir herausholen.

Unausgesprochene Worte

Warum tun wir das? Wir haben soviel zu sagen, dennoch schweigen wir. Briefe werden geschrieben und wieder zerrissen, die Telefonnummer wird gewählt, aber es wir wieder aufgelegt und wenn wir uns in die Augen sehen schweige ich mit einem Lächeln.

Manchmal können Worte einfach nicht ausdrücken, was ich sagen möchte, manchmal fühlen wir einfach zu unterschiedlich und es ist dann so, als würden wir zwei verschiedene Sprachen sprechen.

‚Eines Tages‘, sagte sie, ‚fange ich Träume ein wie Schmetterlinge.‘
‚Und dann?‘, fragte er.
‚Lege ich sie zwischen die Seiten dicker Bücher und presse sie zu Worten.‘
‚Was, wenn jemand immer nur von dir träumt?‘
‚Dann sind wir beide vielleicht schon Worte in einem Buch. Zwei Namen zwischen all den anderen.‘

[Buchzitat von Kai Meyer aus Arkadien erwacht)

Aber manchmal da denke ich mir, was soll das noch bringen? Du verstehst mich nicht, egal was ich tue, egal, was ich sage. Wenn du schon mein Schweigen nicht verstehst, verstehst du auch meine Worte nicht. Vielleicht ist es ja umgekehrt genauso und ich verstehe dich ebenfalls nicht.

Warum das so ist? Vielleicht weil wir zu spät angefangen haben, nach den passenden Worten zu suchen. Wahrscheinlich sind wir jetzt so damit beschäftigt, die passenden Worte zu finden, das wir keinen klaren Gedanken mehr darüber fassen können was wir einander eigentlich sagen wollen.

Manchmal ist es wohl einfach zu spät und wir lassen los – wortlos.

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Doch genau das zermürbt mich, treibt meine Gedanken an, hätte, wäre, könnte, wollte…. Loslassen ist für mich eine der größten Hürden und wenn ich das tun muss ohne zu wissen warum, umtreibt es mich noch eine ziemlich lange Zeit und ich kann nichts tun außer darauf zu warten, das die Zeit alle Wunden heilt.