Versteckter Egoismus

Wenn Jeder an sich selbst denkt ist an Jeden gedacht.

Heute möchte ich dir von dem versteckten Egoismus erzählen. Klar sind einige Menschen egoistischer als Andere aber ganz können und sollten wir uns alle nicht davon freimachen. Oftmals sind wir auch egoistisch ohne es zu merken.

Können wir wirklich selbstlos sein?

Auf den ersten Blick macht es den Anschein, dass wir etwas völlig selbstlos tun. Manchmal lohnt sich aber ein zweiter Blick, um zu erkennen das sich da doch ein kleiner Anteil von Egoismus mit reingeschummelt hat. Denn eigentlich machen wir meistens, die Dinge für die andere Person, die uns selbst nicht schwerfallen, d.h. uns stört es nicht und gleichzeitig erstrahlen wir in einem völlig neuen Glanz.

Die Szene aus der Serie „This is us“, wo Beth einen philosophischen Vortrag über Nachos hält beschreibt es echt total gut (zu sehen in meiner aktuellen Insta-Story). Beth liebt Nachos mit Käse und wenn es ihr nicht so gut geht, macht ihr liebevoller Ehemann Randall die Nachos für sie.  Doch auch Randall hat etwas davon, denn er liebt auch Nachos und somit hat er nicht nur einen gemütlichen Nachoabend mit Beth gewonnen, sondern ist er auch derjenige, der überwiegend die ganzen Nachos mit gaaaanz viel Käse isst. Das macht er aber keineswegs mit Absicht, er denkt da gar nicht drüber nach, bis Beth im sein Verhalten anhand dieses Beispiels erklärt. Als ich diese Szene gesehen habe dachte ich nur „Danke Beth“ genau meine Gedanken einfach so super erklärt! Ich habe auch schon so oft versucht genau das der Anderen Person zu erklären, aber es erging mir genau wie ihr mit Randall, der an der Botschaft nur versteht er isst zu viel von den guten Nachos.

nachos

Hast du es verstanden?

Randall hat nach dem Vortrag nur verstanden, dass er nie wieder Nachos essen wird 🙂 Ich finde es ist auch nicht ganz so einfach zu erklären, da es wirklich kein bewusster Egoismus ist. Das, was wir für die andere Person tun, entsteht nicht aus einem Hintergedanken heraus und doch ist dieser da. Unterbewusst denken wir nämlich, das wir lieber etwas für die Person tun, wobei wir uns selbst keinen zacken aus der Krone brechen und sie sich freut. Es ist quasi eine Win/Win Situation die nur nicht als diese dargestellt wird. Dargestellt wird das nur die Person etwas davon hat, für die gerade etwas gemacht wurde.

Wann bin ich also selbstlos? Das bin ich eigentlich nur, wenn ich für die andere Person über meinen Schatten springe, etwas außerhalb meiner Komfortzone tue.

Denken wir an unseren Alltag

Wie oft kommt es im Alltag vor, dass wir etwas, was uns selbst total schwer fällt für eine andere Person tun? Oder etwas tun ohne im Unterbewusstsein etwas zu erwarten wie Anerkennung, Dankbarkeit oder Wertschätzung?

Nehmen wir doch nochmal das Beispiel von Beth und Randall. Auf das Gespräch sind sie gekommen, weil es darum ging, wie jeder seinen beruflichen Traum, trotz Kinder leben kann. Randall würde alles für Beth tun, aber er würde niemals auf seinen Job verzichten. Das ist halt der versteckte Egoismus.

Dennoch ist der Egoismus als Solches keine reine negative Eigenschaft

Mein Motto ist ja eh immer alles in Maßen und auch beim Egoismus ist das der Fall. Er dient schließlich auch dem Selbsterhalt und ist daher für jeden von uns wichtig. Durch ihn denken wir an uns selbst, sagen auch mal „Nein!“ zu anderen. Durch den Egoismus helfen wir uns selbst und damit wiederum auch der Gesellschaft. Wir sind dadurch im Stande die Verantwortung für uns selbst zu übernehmen und das ist genau das was jeder tun sollte. Die richtige Dosis an Egoismus macht uns also sogar zu einem besseren Menschen.

nein sagen

Ist es überhaupt möglich vollkommen Selbstlos (altruistisch) zu sein?

Wissenschaftler halten dies für unmöglich. Denn auch derjenige, der an das Allgemeinwohl denkt, tut dies immer in Verbindung mit Hoffnung auf eine bessere Stellung in der Gesellschaft, was aber auch überhaupt nicht negativ zu werten ist, obwohl es egoistisch ist.

„Egoismus besteht nicht darin, dass man sein Leben nach seinen Wünschen lebt, sondern darin, dass man von anderen verlangt, dass sie so leben, wie man es wünscht.“ ~Oscar Wilde

Dieses Zitat spiegelt gut den Unterschied zwischen dem gesunden Egoismus und dem ungesunden Egoismus wieder. Nutzen wir andere Menschen aus, um zu bekommen, was wir wollen ist dies absolut dem ungesunden Egoismus zuzuordnen.

Es ist ok egoistisch zu sein!

Ich selbst habe mich immer sofort angegriffen gefühlt, wenn jemand dieses Wort in Verbindung mit mir genannt hat. Dabei ist es gut in bestimmten Situationen egoistisch zu sein. Statt immer abzustreiten egoistisch zu sein, können wir allerdings auch manchmal stolz darauf sein. In gewisser Weise, habe ich mir den Egoismus auch mit den Jahren, da wo ich ihn brauchte angeeignet.  Ohne ihn könnte ich niemals „nein“ sagen und würde mich ständig von anderen Menschen beeinflussen lassen.  Psychologischen Untersuchungen zufolge lasse sich mehr als 75% aller Menschen von äußeren Einflüssen leiten und auch ich selbst merke wie schnell ich mich teilweise aus  meiner Gutmütigkeit heraus beeinflussen lasse.

Es ist nicht unbedingt leicht egoistisch zu sein

Dazu gehört auch an sich selbst zu glauben und sich selbst zu verwirklichen, egal was andere sagen. Kommen wir nochmal zu Beth und Randalls Traum. Derjenige von beiden, der nun zurücksteckt ist zwar nicht egoistisch aber unglücklich und es ist nur eine Frage der Zeit bis diese Person die Verantwortung für sich selbst auf den Partner schiebt, für die sie ihren Traum aufgegeben hat. Deswegen kann es durch aus sein, das beide auf den zweiten Blick egoistisch handeln, weswegen es absolut richtig ist miteinander zu reden und für beide eine Lösung zu finden. Denn zurückstecken mag im ersten Moment der einfache Weg sein, aber wenn wir langfristig denken wissen wir das wir das Problem nur auf später verschoben haben. Das ist egoistisch dem Partner gegenüber, der ja denkt das Thema für alle Zeiten geklärt zu haben.

Fazit

Wir sind und sollten alle im gesunden Maße egoistisch sein um Verantwortung für uns selbst übernehmen zu können.

Wie denkst du darüber? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Deine Janine

 

Der Kuss

„Es war doch nur ein Kuss… „

Hier folgt nun ein leicht philosophisch angehauchter Artikel über eine der magischsten Dinge zwischen zwei Menschen, den Kuss.

Doch es ist niemals „nur“ ein Kuss. Der Kuss ist Symbol für Liebe, Freundschaft und Verrat, er ist mehr als nur ein süßes Spiel. Ein Kuss ist machtvoll. Er kann betören, verbinden und zerstören.

Und auch, wenn ich damals eine Knutschtante war, so war es doch kein Zufall, wen ich küsste. Denn küssen spielt bei der Partnerwahl eine große Rolle und letztendlich hat der Kuss doch immer die Entscheidung getroffen. Nicht jeder Kuss hat die Gefühle ausgelöst nach denen ich gesucht habe (da habe ich wohl dann den Frosch geküsst) und wiederum gab es auch öfter diesen einen Kuss der alles verändert hat…

Ja so ein Kuss kann ganz schön gefährlich sein. Wie oft ist es vorgekommen, dass du vor ihm sicher warst, solange du ihn nicht küsst, denn du hattest bereits eine Schwäche für ihn. Er war dir aber nicht geheuer du hattest einfach kein gutes Gefühl bei ihm. Jedes Mal, wenn sich eure Blicken trafen und er dich küssen wollte bist du zurückgewichen, damit du dich nicht in ihn verliebst.

Als ihr euch dann doch küsstet veränderte es alles, dieser Kuss warf deine Gefühle völlig aus der Bahn.

küssen

Manche Küsse berühren die Seele

Eins lehrte Platon, dass sich mit dem Kuss die Seele auf die Lippen, verlagere, um aus dem Körper zu gelangen. Eins ist sicher wir geben beim Küssen mehr von uns Preis, als wir vermuten.

Bei mir haben sich die Gefühle, die ich vorher für eine Person empfunden habe nach dem Kuss immer verändert sowohl positiv, als auch negativ. Manch einen fand ich vor dem Kuss unheimlich attraktiv und nach dem Kuss war die Attraktivität ja wie weggeküsst, einfach nicht mehr vorhanden.

Vivian Ward aus „Pretty Woman“ sagt ja auch nicht ohne Grund zu Edward, dass sie ihn nicht auf den Mund küssen wird.

Tatsächlich wird bei Prostituierten und in Swingerclubs wenig geküsst, aufgrund des Selbstschutzes, den Anderen nicht zu nah an sich heranzulassen. Denn ein Kuss ist intimer als Sex! Vielleicht aus dem Grund, weil die Vereinigung der Münder näher an der Seele ist…

„Wir haben uns geküsst.“ „Vielleicht ist das für ihn was körperliches.“ – „Was ist Küssen denn für dich?“ – „Herzzerreißend!“

liebesbeweis

Manch einen Kuss vergessen wir nie. Ist es dir aufgefallen, dass du dich egal, wie lange es auch her sein mag an einen bestimmten Kuss oder bestimmte Küsse immer erinnern wirst? Die Erinnerung an einen schönen Kuss verblasst nie. Das hat etwas mit der Emotionalität zu tun. Die Intensität unserer Erinnerung wird durch die Stärke der Emotionalität beeinflusst. Das zeigt ganz deutlich wie viele Gefühle ein einziger Kuss in uns auslösen kann, so viele Gefühle, dass wir ihn niemals wieder vergessen.

Jemanden zu küssen ist etwas sehr intimes und dein Herz setzt immer einen Moment aus, bevor man es tut. ~Keanu Reeves

Das hat Keanu Reeves wirklich wundervoll formuliert oder? Passiert schon etwas mit dir, während du diese Zeilen liest? Ich habe gerade eine Gänsehaut, denn um diesen Artikel zu schreiben, befinde ich mich gerade in meinen emotionalen Erinnerungen und ich muss gerade echt aufpassen nicht melancholisch zu werden.

Beim Küssen kann man nicht lügen

Ein weiterer Grund, warum küssen intimer als Sex ist, ist dass man beim Küssen nicht lügen kann und dies ist sogar wissenschaftlich erwiesen. Über die Art und Weise, wie dein Gegenüber dich küsst, kannst du sehr gut in Erfahrung bringen, ob er dir zugeneigt oder eher distanziert ist. Wir können beim Küssen keine Gefühle vorgaukeln, deswegen ist ein Kuss voller Gefühle auch gleichzeitig ein wortloses Versprechen. Wer super knutscht gehört auch irgendwie zusammen!  Letztendlich messen wir daran doch auch die Qualität des Kusses, es kommt gar nicht auf die Technik an, sondern auf die Gefühle, die dahinterstecken.  Mit einem Kuss können wir unsere Gefühle einfach am stärksten ausdrücken.

Die Magie des Kusses

Der Kuss der wahren Liebe ist magischer, als alles andere auf der Welt. Vielleicht ist das also doch nicht nur ein Märchen. Der Kuss der wahren Liebe schafft zwar, alles ist aber dennoch schwer zu finden und kann nicht vorgegaukelt werden.

Vergessen wir das Küssen ist das der Anfang vom Ende

der kuss

Unsere Beziehung beginnt mit diesem einen Kuss gefolgt von vielen wundervollen Küssen, bis das Küssen irgendwann banal wird. Vielleicht liegt es daran, dass der Kuss der reinste Liebesbeweis überhaupt ist und wir in einer Beziehung nicht das Bedürfnis haben uns immer wieder aufs Neue unsere Liebe zu beweisen. Dennoch sind sich die Therapeuten einig, dass das Kussverhalten eines Paares den Zustand der Beziehung widerspiegelt.

Nicht nur in der Beziehung, sondern auch in den neueren Filmen ist der Kuss banaler geworden. Beispielweise wurde in den früheren James Bond Filmen oft geküsst, während gerade bei dem gefühlvollsten James Bond Charakter Daniel Craig in Skyfall keine romantischen Küsse mehr ausgetauscht werden.  Das macht mich schon etwas nachdenklich. Denn auch da kann ich wieder zu den Erinnerungen zurückkommen, die ein wahnsinnig romantischer Filmkuss in mir auslöst. Es gibt einfach Filmküsse, die ich nie vergessen werde.

Warum küssen Männer nicht so gerne wie Frauen?

Ich würde behaupten, das zu 80% die Frau lieber küsst, als der Mann oder was sagst du? Aber woran liegt das? Die Interpretation von Freud sagt, dass Küssen etwas Feminines hat und Männern dadurch das Küssen schwieriger und peinlicher finden als Frauen. Hinzu kommt, das küssen für Männer anfänglich die Waffe zur Eroberung der Frau ist, die sie in einer Beziehung nicht mehr unbedingt benötigen außer zum Verführen.

Wir Frauen hingegen brauchen den Kuss, als Liebesbeweis, als Gefühl uns geborgen zu fühlen. Er ist der sinnlichste Ausdruck von alledem was wir fühlen.

Ein Kuss ist still

Der Moment in dem wir uns küssen ist still. Nicht nur das wir die Augen schließen und uns auf den Moment des Küssens konzentrieren. So erlischt doch auch jegliche Geräuschkulisse um uns herum. Es gibt nur uns, den Kuss und die Stille. Aber nicht nur, dass wir beim Küssen nicht reden, so wird doch allgemein sehr wenig über den Kuss gesprochen. Es gibt wenig Artikel oder Bücher über das Küssen. So als gäbe es ein vereinbartes Stillschweigen darüber, als wäre es eine Art Geheimnis.

Nun gibt es zumindest einen weiteren Artikel über das Küssen und ich hoffe ich konnte dir den Kuss näherbringen und vielleicht habe ich auch deine Perspektive zu dem Thema küssen verändert, falls du nicht bereits in aller Stille mit einem Lächeln an deinen schönsten Kuss zurückdenkst.

Welcher Kuss bleibt für immer in deiner Erinnerung?

xoxo

Deine Janine

 

Die Säulen des Lebens

Basis, die Grundlage, auf der jemand aufbauen, auf die sich jemand stützen kann. In der Architektur auch die Säulen.

Säulen

Alle laufen hektisch durch die Straßen. Sind wir immer alle spät dran oder warum haben wir es so eilig?

Mir ist aufgefallen, dass sich die meisten Menschen ihr Leben ohne Säulen aufbauen. Hektik, Ungeduld und Euphorie bestimmen das Leben der meisten und führen ohne ein Fundament zu Chaos und Unzufriedenheit.

Ich spüre dieses Chaos und diese Hektik um mich herum. Auch werden mir täglich zig Entscheidungen mitgeteilt, die getroffen wurden und kurze Zeit später wieder verworfen wurden. Oftmals bin ich schon alleine nur vom Zuhören total gestresst. Beziehungen werden nur halbherzig gelebt, Renovierungen werden mit großen Plänen begonnen und nur halb durchgeführt. Statt etwas zu Ende zu bringen wird einfach etwas Neues geplant oder gekauft, um immer wieder das Gefühl der Euphorie zu erleben. Doch kannst du dir vorstellen wie es wäre, wenn du dich erstmal um deine Basis des Lebens kümmern würdest? Du denkst jetzt wahrscheinlich „naja“ klingt ziemlich langweilig, zudem soll dein Leben ja außergewöhnlich sein. Doch höre mir erst einmal zu, denn ich habe für mich festgestellt das ich aus einer stabilen Basis heraus einfach viel unbeschwerter, befreiter und außergewöhnlicher leben kann, weil die Basis mir Zeit verschafft, die ich vorher nie hatte.

Ich selbst habe mir meine Basis mit folgenden 6 Säulen aufgebaut:

Ordnung: Ordnung ist das halbe Leben nicht wahr? Diese Säule baue ich, indem ich mir Gedanken darüber mache wer ich bin und was ich will. Wenn ich das weiß mache ich mir den Weg frei, indem ich alles kläre und aufräume. Damit ist nicht nur das allgemeine Aufräumen gemeint, sondern das Aufräumen im Kopf. Dort befinden sich tausend Gedanken, Wünsche, Ziele, Einflüsse und Ideen, die geordnet werden müssen, damit du die Person sein kannst, die du bist.

Beziehung: Für mich war eine Beziehung schon immer das Wichtigste. Deswegen brauche ich einen Partner, wo die Basis stimmt, jemanden, der ähnlich denkt, wie ich, der dasselbe will und gemeinsam mit mir in die gleiche Richtung geht. Da uns beiden die Beziehung wichtig ist, bauen wir diese Säule so, dass wir auch immer genug Zeit für sie haben um sie zu pflegen. Eine Beziehung einzugehen ist nur ein kleiner Schritt, eine Beziehung zu führen, ist der riesen Schritt, für den du dich dann dein leben lang entscheidest.

Beruf: Es muss nicht unbedingt die Berufung sein oder ein Job den man liebt, das ist natürlich ein super Ziel aber ich bleibe da schon etwas realistisch. Es ist mir wichtig einen Job zu haben, der mich nicht krank und unglücklich macht und für den ich nicht meine ganze Freizeit opfern muss. Für Freizeit würde ich da auch eher auf das Finanzielle verzichten, aber da legt ja jeder seinen Schwerpunkt anders. Wichtig ist das man jeden Tag zufrieden zur Arbeit geht.

Gesundheit: Ohne Gesundheit kann man nichts genießen und auch nicht alles machen, was man möchte, deswegen benötige ich für mein Leben zwingend diese Säule. Ich achte auf meine Gesundheit, aber in einem Rahmen, bei dem es nicht zur Last wird. Gesund leben und Prävention sollte nicht damit gleichgestellt werden das man auf alles, was schmeckt und Spaß macht, verzichten muss. Denn Verzicht macht unglücklich und zwingt mich zudem in eine Rolle. Das ist genauso ungesund. Ich lebe nach der Devise alles in Maßen. Ich achte auf gesunden Schlaf, regelmäßige Bewegung,meinen Vitaminhaushalt und meinen Stresspegel. Gesundheit hat auch viel mit innerer Zufriedenheit zu tun.

Zuhause: Ein schönes Zuhause ist unheimlich wichtig! Der Ort, wo ich zur Ruhe komme und meine Energie aufladen kann. Deswegen sorge ich dafür, dass diese Säule meine Wohlfühloase ist und bleibt. Manchmal erhasche ich am Abend, wenn alles dunkel ist, einen Blick durch die Fenster andere Wohnungen und Häuser. Selten erkenne ich dort eine Wohlfühloase. Natürlich ist das auch immer Geschmackssache, aber was ich sehe, ist fast überall gleich. Chaos! Einfach einen Haufen voller nicht ausgeführter Ideen. Sicher war dieser Haufen mal eine Sammlung voller toller Ideen für ein wunderbares zu Hause. Doch leider hat die Zeit diese Ideen in einen Haufen Chaos verwandelt. Oftmals flüchten wir uns auch in neue Ideen, weil wir die alten Ideen nicht umsetzen konnten. Ich empfehle dir nimm dir eine Idee nach der Anderen und nimm dir Zeit dafür diese Idee gründlich zu durchdenken und auszuführen. Das Ergebnis wird sich lohnen.

Leben: Das ist ein großes, allumfassendes Wort nicht wahr? Aber sehr viele Menschen leben ohne wirklich zu leben und genau das möchte ich vermeiden. Ich möchte genießen, wahrnehmen, erleben. Dabei geht es nicht darum in kürzester Zeit, so viel wie möglich zu erleben. Genau das Gegenteil ist der Fall, denn zu viele Eindrücke auf einmal kann ich weder wahrnehmen, verarbeiten und schon mal gar nicht genießen.

Jetzt, wo ich mir meine Säulen aufgebaut habe bin ich frei! Das Chaos um mich herum ist besiegt und ich kann das tun, wofür ich lebe, nämlich leben. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich – einfach mehr Lebensqualität. Mein Leben vorher, war einfach nur voll. Voll mit guten und schlechten Dingen. Und auch wenn sehr viele gute Dinge dabei waren, so ginge diese einfach viel zu schnell an mir vorbei. Ich könnte sie weder so richtig wahrnehmen, noch genießen. Im Gegensatz dazu erlebe ich heute wenig, aber es gibt mir viel mehr. Früher bin ich mit einem Stechschritt durch Flure und Straßen gegangen, mit dem dazugehörigem Tunnelblick. Es hat lange gedauert diesen Stechschritt loszuwerden und auch heute ertappe ich mich des Öfteren noch dabei, wie ich wieder in mein altes, hektisches Muster verfalle, weil ich so viel auf meiner To Do Liste stehen habe und einfach soviel schaffen möchte. Wird mir das bewusst halte ich dennoch inne! Ich lege den Stechschritt ab und gehe langsamer, beobachte mein Umfeld, nehme die wundervollen Blumen am Straßenrand wahr. Nehme mir die Zeit meinen Mitmenschen ein freundliches Lächeln zu schenken, nicht selten kommt ein Lächeln zurück und das wiederum gibt mir unheimlich viel Energie, dass ich letztendlich meine To Do Liste mit einer Leichtigkeit abarbeite und den Tag völlig entspannt beenden und den neuen Tag voller Freude beginnen kann.

Jetzt bist du dran! Probiere es aus! Wie sehen deine Säulen aus? Und wie fühlt sich dein neues Lebensgefühl an? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Das Leben ist schön!

schönes leben

Deine Janine

 

 

Positives denken: Mein persönliches Projekt

Wenn ich nicht daran glaube, dass etwas Gutes passiert, dann passiert es auch nicht.

Soll ich dir erzählen, was ich in den letzten Monaten gemacht habe? Eins weißt du sicher ich habe keine Blogartikel geschrieben. Wenn ich ehrlich bin habe ich mich mit negativen Gedanken volllaufen lassen und kam aus diesem dunklen Rausch nur schwer wieder heraus.

Wenn ich negativ gestimmt bin, bin ich total unproduktiv

Ja dieses negative Denken führt dazu, dass ich negativ oder besser gesagt gar nicht mehr handel. Ich bin weder kreativ, noch produktiv und dabei würde mir ein kleines Erfolgserlebnis helfen, der dunklen Wolke zu entkommen.

Dunkle Wolke

Von Natur aus bin ich ein fröhlicher Mensch, ich erfreue mich an Kleinigkeiten und bin leicht zu begeistern. Ich bin voller Gefühle und Gedanken, ich fühle und denke sehr intensiv. Es ist wundervoll intensiv zu fühlen, wenn es sich um positive Gefühle handelt. Du glaubst gar nicht, wie schnell ich völlig beflügelt durch die Welt laufe, mit einem Lächeln im Gesicht und fröhlicher Tagträumerei. Doch es sind viele Gedanken und viele Gefühle. Ich fühle mich oft so, als würden sie mich von allen Seiten umzingeln. Sie überfordern mich und ich weiß nicht, wo ich mit ihnen hin soll. Deswegen musste ich einen Ort für sie schaffen, diesen Ort, diesen Blog. Es kommt dann allerdings ganz auf meine Erlebnisse und die damit verbundene Gefühlslage an, ob ich auch im Stande bin, diese Gedanken und Gefühle an diesen Ort zu bringen. Oftmals gelingt es mir nicht.

Ich nenne es Fluch und Segen zugleich

Durch mein intensives Erleben, können mich die kleinsten, negativen Schwingungen schon aus der Bahn werfen. Ein negatives Gefühl breitet sich unheimlich schnell in mir aus und drückt meine ganze Stimmung nach unten. Es nervt, ich bin genervt und ich bin genervt, weil es mich nervt. Es ist ein intensiver Kreislauf der mich in eine Denkschleife führt. Ich fange an jedes neue Ereignis unnötig zu zerdenken und mich in alles und Jeden, quasi in jede Verhaltensart hineinzusteigern. Auch nehme ich Dinge persönlich, die nicht einmal annähernd persönlich gemeint sind.

Seitdem mir das bewusst ist, gehe ich in dieser Phase den Menschen am liebsten aus dem Weg, um niemanden Unrecht zu tun.

Ja in dieser Phase befindlich, kann man bei einer Begegnung mit mir, in meinen Augen nichts mehr richtig machen. Stell dir vor, du liegst gerade am Strand und denkst an mich. Du denkst gerade so positiv an mich, das du mir schreibst und mich fragst, ob ich nicht vorbeikommen möchte. Ich lese aus dieser Nachricht allerdings nur, dass du nicht an mich gedacht hast, denn sonst hättest du mir nicht so spät Bescheid gesagt. Ich bin in der dunklen Phase nicht in der Lage diese Nachricht positiv zu sehen.

Ich möchte das etwas Gutes passiert…

Sehr oft habe ich es geschafft andere Menschen davon zu überzeugen positiv zu denken. Ich bin gut im Aufmuntern und Zuhören. Aber mich muntere ich weder auf noch höre ich mir zu. Aber was ich mir gebe ist Zeit für mich „Me-Time“ und so kuschelte ich mich in mein Bett und tat eines der Dinge, die ich gerne tue, eine schöne Serie schauen. Serien inspirieren mich auch immer total und bringen mich zum Nachdenken und ich finde das die Message hinter den Serien alles andere als unrealistisch ist. Es ist teilweise so wahr. So auch an dem Abend. Ich schaute gerade „One upon a time“ und der Hauptcharakter Emma beschwerte sich gerade bei ihren Eltern Snowhite und Prince Charming über ihre positive Einstellung, weil sie der Meinung ist, dass das Gute nicht immer gewinnt. Sie schaut Snowhite tief in die Augen und sagt ihr, dass sie nicht begreifen kann wie ihre Mutter und ihr Vater überhaupt noch positiv denken können, da ihr Leben doch einfach zu beschissen sei. Dann sagt Snowhite diesen einen Satz, der am Anfang dieses Artikels steht. Sie muss einfach daran glauben, dass etwas Gutes passiert, denn wenn sie das nicht tut wird es das auch nicht. Wow sie hat ja so Recht. Wie soll denn etwas Gutes passieren, wenn ich gar nicht daran glaube? Das Gute könnte an meine Tür klopfen und ich würde ihm die Tür vor der Nase zuknallen, weil ich mich verarscht fühle, anstatt daran zu glauben.

Durch diesen Schlüsselmoment starte ich nun mit dem Projekt an das Gute zu glauben…

Was meinst du? Wie viele positive Gedanken du am Tag hast? Mehr als negative Gedanken, weniger oder ausgeglichen? Ich habe wirklich einmal eine Strichliste gemacht und ich war schockiert ich hatte ungefähr 30 negative Gedanken und 4 positive. Das jetzt so auf einem Blatt Papier zu sehen hat mich echt erschreckt. Mein Ziel ist es nun das die positiven Gedanken überwiegen oder ich es zumindest schaffe die negativen Gedanken in positive umzuwandeln.

Negativ eingestellt.jpg

Es gibt ja immer Dinge, die einfach für unser eigenes Empfinden nicht positiv sind, Dinge die wir tun müssen, Dinge die passieren. Das Leben läuft wie das Leben läuft und es wird nicht ausschließlich positiv verlaufen das ist mir schon klar.

Nur werden die negativen Dinge auch nicht besser, wenn ich negativ über sie denke.

Genau das ist die Kunst etwas Schlechtes passiert und sich trotzdem deswegen nicht ausschließlich in negative Gedanken zu hüllen. Ich probiere genau das jetzt seit zwei Wochen aus und natürlich verfalle ich immer wieder in mein altes Muster aber diesmal zumindest bewusst. Ich haue mir dann zumindest gedanklich auf die Finger, auch wenn dadurch nicht sofort alle negativen Gedanken verschwinden oder sich in positive Gedanken verzaubern, so hilft es mir doch dabei einfach bewusst positiv zu denken bzw. mich an mein Training des positiven Denkens zu erinnern. Bei den Situationen, wo mir das bereits gelungen ist, muss ich sagen das es wirklich etwas bringt, ob es eine öde Besprechung ist oder ein unangenehmer Termin, wenn ich dem völlig positiv entgegentrete sind die Situationen oftmals doch viel angenehmer, als ich dachte.

Man macht sich das Leben zu 80% selbst schwer.

Genaugenommen gibt es doch jeden Tag auch positive Augenblicke. Nur leider gehen diese Momente zwischen den negativen einfach unter. Das hat auch etwas mit unserem Instinkt zu tun. Von Natur aus sind wir so programmiert, schlechte Dinge, die wir erleben, viel besser wahrzunehmen, als die guten Dinge. Das ist auch wichtig, damit uns nichts passiert. Nur sollten wir uns dadurch nicht die schönen Augenblicke verderben, denn genau das tun wir nämlich die ganze Zeit.

Auf eine negative Bemerkung müssen 10 Komplimente folgen

So ungefähr ist der Schnitt, um etwas Negatives durch etwas Positives auszugleichen. Vielleicht sollten wir versuchen das Verhältnis des Ausgleiches zu ändern. Denn auf Dauer ist es echt schwierig mit derartigem Verhältnis ein positiver Mensch zu sein. Ich glaube das ist auch der Grund, warum wir alle heutzutage soviel erleben müssen, für unseren innerlichen Ausgleich. Würden wir diesen Ausgleich anders ausbalancieren, würden wir viel positiver und entspannter durchs Leben gehen.

Kraftdenken

Wie sind deine Erfahrungen? Bist du ein positiver Mensch? Hinterlasse mir doch einen Kommentar!

Auf den Positivismus!

Deine Janine

 

 

Was dein Lieblingsserienpaar über dich verrät

Welches Team bist du? Bangel oder Spuffy? Stelena oder Delena? Kelly & Dylan oder Kelly & Brandon in jeder Serie gibt es beliebte Paare und egal welche Serie wir schauen wir gehören einem Team an, nämlich dem Team unseres Lieblingspaares. Welchem Team wir angehören finde ich total interessant, den es verrät uns viel über uns selbst.

Wenn du mich fragst, auf was für eine Art Typ ich stehe antworte ich dir aus dem Bauch heraus mit folgenden Stichworten; Witzig, gesellig, aufgeweckt, gesprächig, treu, männlich. Schaue ich mir meine Lieblingsserienpaare an komme ich auf ein etwas anderes Ergebnis, was meine Männerwahl betrifft.

Welche Eigenschaften muss ein Serienpaar haben um mein Lieblingspaar zu werden?

Der weibliche Charakter sollte meinem Charakter zumindest so ähnlich sein, das ich ihre Gefühle nachempfinden und mitempfinden kann. Diese Eigenschaft erfüllt bei mir am meisten der Seriencharakter Buffy, mit ihr habe ich wirklich mehr mitgefühlt, gelacht und geweint, als je mit einem anderen Seriencharakter. Der männliche Charakter sollte mir charakterlich und optisch so gefallen, dass ich mich selbst in ihn verlieben könnte.

buffy

Da Buffy nun mein liebster Seriencharakter ist, ist ihre Liebesgeschichte gleichzeitig auch meine liebste Liebesgeschichte, die ich je verfolgt habe. Die Liebesgeschichte zwischen Buffy & Angel ist mehr als Liebe. Als die Serie anfingt begegnete Buffy zuerst Xander, einem witzigen, aufgeweckten, gesprächigem, treuen und leicht trotteligem Typen. Er sah Buffy und war sofort hin und weg, stellte sich etwas ungeschickt an und wurde zu einer ihrer besten Freunde, nur Freunde, nicht mehr. Buffy empfand einfach nicht das Gleiche wie er. Hätte ich mich in Xander verliebt? Falls es dir noch nicht aufgefallen ist, erfüllt er ja ziemlich viele Eigenschaften, die ich zuvor erwähnt habe. Nein ich hatte auch nicht einmal das Gefühl, das ich mir wünsche Buffy und Xander kämen zusammen ich sah ihn genau wie Buffy einfach als drolligen Kumpel. Vielleicht liegt es daran das mir dieses Männliche doch zu wichtig ist, wie auch immer ich das erklären soll.

Ziemlich bald schon traf Buffy dann auf Angel, geheimnisvoll, männlich, beschützend und ohne viel über ihn zu wissen fand ich ihn, genau wie Buffy, total interessant. Sicher hat dieses geheimnisvolle in der Serie jetzt damit zu tun das Angel ein Vampir ist, was Buffy und ich dann ein paar Folgen später erfahren. Aber für die Charakteristik ist diese Tatsache nicht wichtig. Nur um mal kurz abzuschweifen, ein Vampir ist gänzlich unattraktiv für mich, kalte Hände, kaltes Herz, in der Dunkelheit lebend.

Buffy und Angel

Angel ist ein tiefgründiger Einzelgänger dessen Liebe nicht nur zweifelsfrei und bedingungslos ist, seine Liebe berührt dazu noch die Seele. Angel ist kein Mann, der auf einmal mit Blumen vor der Tür steht oder eine riesen Überraschung für dich plant. Auch ist er nicht spontan oder abenteuerlustig. Er ist liebevoll, treu und immer darauf bedacht dich zu beschützen. Er hat einfach diese Art zu lieben, die mich berührt.

Buffy und Angel sind Seelenverwandt

Nun verlasse ich Angel und schaue mir mal meine männlichen Lieblings Charaktere aus den anderen von mir genannten Serien an, Stefan und Dylan. Beide haben dieselben Eigenschaften wie Angel. Auch sie sind tiefgründige Einzelgänger. In Dylans erster Szene sah ich ihn alleine, nachdenklich in einer Ecke sitzend, aber sofort zur Stelle um einem Schwächeren zu helfen. Stefans erste Szene ist die, wo er alleine und nachdenklich Tagebuch schreibt.  Auch sie lieben auf diese liebevolle, bedingungslose Art, die die Seele berührt. Diese Charaktere geben mir das Gefühl der echten Liebe, weil ich einfach dieses Tiefgründige brauche um richtig zu fühlen.

Oder suche ich nicht einfach nur die Liebe sondern einen Seelenverwandten?

Wenn es bei mir um die Liebe geht, geht es bei mir nicht ohne Seele. Die Liebe eines Mannes muss so tiefgründig sein, dass sie nicht nur mein Herz sondern auch meine Seele berührt. Ich erinnere mich noch genau an den Satz den Kelly damals zu Donna sagte, wo sie sich gefühlstechnisch gerade zwischen Brandon und Dylan entscheiden musste:

Mit Brandon ist es wunderschön, aber Dylan berührt meine Seele

So wie auch Kelly Dylans Seele berührt. Kelly war diejenige, die aus unterschiedlichen Gründen immer wieder versucht hatte sich gegen die Beziehung zu Dylan zu wehren. Sie versuchte auf ihren Verstand zu hören, da ihr Timing mehr als schlecht war, schließlich war Dylan mit ihrer besten Freundin zusammen. Dylan schien diese Situation nicht so schlimm zu finden wie Kelly. Während wir zuschauen mussten, wie Kelly immer mehr und mehr an dieser Situation zerbrach, machte Dylan nach wie vor den von ihm bekannten smarten Eindruck. Doch auch er sah, wie Kelly zerbrach und versuchte sie davon zu überzeugen, dass sie nichts für ihre Gefühle kann und er auch nicht. Ihre Antwort darauf war immer und immer wieder, das es nicht so einfach sei, wie er sich das vorstelle. Er erwiderte das alle von ihm erwarten, der coole, smarte Typ ohne viel Gefühl zu sein, doch das er genau das nicht sei. Er hat Gefühle und zwar so viele Gefühle für sie, dass er sich sicher ist das sie seine Seelenverwandte ist.  Viele Beziehungen hat Kelly gebraucht um diese eine Tatsache endlich zuzulassen. Wie oft stand Dylan vor Kellys Tür ohne zu klingeln und ist wieder gegangen und wie oft hat sie das gespürt und innerlich gewusst, das er in der Nähe, das er ihr Seelenverwandter ist…

strandhaus

Auch die Beziehung von Stefan und Elena ist eine Schicksal behaftete Beziehung.

Ihre Seelen sind durch das Schicksal miteinander verbunden. Deswegen hatten sie auch keine Wahl sie mussten zusammenkommen. Und sie passten meiner Meinung nach auch wunderbar zusammen, so aufrichtig und liebevoll ihre Liebe doch war. Ich persönlich bin mir auch sicher, das ihre Liebe ein „Fürimmer“ beinhaltet, nur ist dies die einzige Serie, wo die Seelenverwandten ihr Glück mit Jemand anderem finden. Hier gibt es einfach zwei Liebesgeschichten. Hätte Elena sich nicht verändert, dann wäre es immer Stefan gewesen. Als sie sich zwischen Damon und Stefan entscheiden musste wählte sie Stefan. Dann kam ihre Veränderung dazwischen und sie wurde draufgängerischer, abenteuerlustiger und ihre Art zu lieben veränderte sich. Aus diesem Grund gilt das „Fürimmer“ nun Damon und Elena. Doch auch diese Entscheidung war nicht wirklich bewusst, zu dieser Entscheidung  kam es durch Elenas Veränderung und ihre steigenden Gefühle für Damon sowie Stefans bedingungsloser Liebe, der nicht mehr dabei zusehen konnte wie Elena sich immer mehr und mehr in Damon verliebte, weswegen er sie schließlich gehen lies.

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Was ist das denn nun für eine Liebe die von Spike, Damon und Brandon ausgeht?

Die Art wie sie lieben ist anders, aber deswegen nicht schlechter. Nur nicht zu meinem Charakter passend.

Spike ist ein wilder unfreiwilliger Draufgänger. Sieht man Geschichten aus seiner Vergangenheit so war er ursprünglich ein liebevoller, sensibler und sehr weicher Mensch. Durch die schlechten Erfahrungen hat sich das geändert. Wenn er sich richtig verliebt, so ist es auch eine besondere Liebe, denn da kommt dann wieder der ursprüngliche Spike zum Vorschein. Dennoch hat Buffy ihn nie richtig geliebt und er wusste das auch. Die Beziehung zwischen Buffy und Spike war auf Verständnis und gemeinsamen Erfahrungen aufgebaut. Hätte Buffy sich je in Spike verlieben können? Ja das hätte sie aber nur wenn er wirklich zu sich selbst gestanden hätte. Dennoch hat Spike einfach nicht diesen starken Charakter den Buffy an ihrer Seite braucht. Genauso geht es mir auch, ich hätte mich sicherlich in Spike verlieben können, auch fand ich die Szenen, die er mit Buffy hatte schön. Dennoch fehlte einfach etwas, wahrscheinlich liegt es aber auch einfach an der Tatsache, wenn du deinen Seelenverwandten bereits gefunden hast, wie willst du das jemals toppen?

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Und Damon? Auch er ist von Grunde auf der weichere der beiden Brüder. Typisches Verhalten hochsensibler Kerl überspielt dies mit seinem draufgängerischen Getue. Auch spielt Neid bei ihm eine große Rolle, da er letztendlich bei den Frauen gegenüber seinem Bruder immer den Kürzen gezogen hatte. Ich mag seine sensible Seite kann aber sein überspieltes Getue überhaupt nicht leiden. Mir persönlich ist Damon zu weich, er hat seine Gefühle und Launen nicht im Griff und ist dadurch unkonstant. Das mag genau die Eigenschaft sein, die viele Frauen so interessant finden, ich weiß eher gerne woran ich bin. Auch gefällt mir persönlich nicht, was er aus Elena rausholt. Ich finde das sie sich durch ihn zum negativen verändert hat. Jeder Mensch holt ja aus einer anderen Person etwas anderes heraus, hebt gewisse Eigenschaften, die in einem schlummern besonders hervor. Damon weckt in Elena die Abenteuerlust und den Egoismus während Stefan Elenas gutmütige, selbstlose Art verstärkt.

Brandon was soll ich zu Brandon sagen? Brandon ist für mich ein unverständlich beliebter Charakter. Nach außen wirkt er wie der perfekte Schwiegersohn und um so mehr man ihn ergründet umso unsympathischer wird er.  Eigentlich das genaue Gegenteil von Dylan, während dieser zu Anfang unsympathisch wirkt, wird dieser immer sympathischer und auch schafft er es uns dazu zu bringen mehr Verständnis ihm gegenüber und seinem Verhalten zu entwickeln. Bei Brandon ergeht es mir genau anders. Bei seinem Verhalten kam mir oftmals einfach der Gedanke, der Enttäuschung, das ich das so von ihm nie gedacht hätte. Was Beziehungen angeht ist Brandon eher egoistisch und ich hatte bei ihm nie das Gefühl der Wahrhaftigkeit. Zwar findet er oft die richtigen Worte nur habe ich die Worte selten in seinen Taten wiedergefunden. Zudem ist er die Art von Mann, der seine Vorteile ausnutzt, einer der nichts anbrennen lässt und Gelegenheiten nutzt, diese Eigenschaft finde ich persönlich nicht anziehend.

Kommen wir nun nochmal zu den Eigenschaften, die ich am Anfang genannt habe. Während ich diesen Text so vor mich hin tippe und in Gedanken bei den Serien und ihren Charakteren bin fällt mir auf das ich von den Eigenschaften her Steve gar nicht so uninteressant finde, wie ich immer gedacht habe. Steve fand ich immer am uninteressantesten von allen. Aber eigentlich hat er viele tolle Charaktereigenschaften. Dennoch hätte er bei mir wahrscheinlich nie mehr als Verliebtheit ausgelöst, weil auch er wieder eher der weiche Typ ist.

Ich stelle fest, dass ich persönlich auf liebevolle, männliche (kein Weichei) Einzelgänger stehe.

Wie ist es bei dir, wenn du deine Lieblingscharaktere gedanklich durchgehst? Kommst du dann auch zu einem überraschendem Ergebnis? Schreib es gerne in die Kommentare ich bin schon total gespannt!

 

Traumerinnerung

Bist du ein Träumer? Träumst du in der Nacht? Während ich darauf mit „Ja“ antworte gibt es doch tatsächlich Menschen, die sagen, dass sie nicht träumen.

Dabei ist es wissenschaftlich erwiesen das wir alle jede Nacht träumen. Wieso können sich aber einige mehr daran erinnern und andere wiederum wenig bis gar nicht? Wenn ich mich nie an einen Traum erinnere ist es nachvollziehbar, dass ich davon ausgehe nicht zu träumen.

Warum träumen wir überhaupt? Haben Träume eine Funktion? Ich habe das Gefühl besonders viel zu träumen, wenn ich viel erlebt habe und es somit viel zu verarbeiten gibt. Auch Forscher teilen diese Ansicht. Da es unserem Bewusstsein nicht möglich ist die gesamten Tageseindrücke zu ordnen übernimmt diese Aufgabe unser Unterbewusstsein im Schlaf, da wir im Schlaf viel weniger Reizen ausgesetzt sind. Das bedeutet, dass unser Unterbewusstsein sich nur durch Träume mit unserem Bewusstsein unterhalten kann. Leider spricht unser Unterbewusstsein eine andere Sprache in Form von Symbolen weswegen wir nur durch Traumdeutung in der Lage sind zu verstehen, worauf uns unser Unterbewusstsein aufmerksam machen möchte. Zudem verfestigt und bearbeitet unser Gehirn das am Tag gelernte und das Träumen soll dabei wohl eine wichtige Rolle spielen. Viele berichten das sich in ihren Träumen neue Erfahrungen mit alten Erfahrungen mischen, die emotional miteinander verbunden sind. Wir verarbeiten die Themen die uns beschäftigen im Schlaf und können durch die Kreativität unserer Träume Lösungen für unsere aktuellen Probleme finden.

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Wir alle träumen also jede Nacht und obwohl Träume etwas Intensives sind erinnern wir uns nicht immer daran geträumt zu haben. Wie ist es möglich sich an etwas so Intensives nicht mehr erinnern zu können?

Hierzu gibt es verschiedene Erklärungen und Faktoren, die ich recherchiert habe

Eine Erklärung ist der ungleichmäßige Schlaf da wir fünf Stadien: Einschlaf-Phase, Leitschlaf-Phase, Übergang zum Tiefschlaf, Tiefschlaf-Phase und die REM-Phase (Rapid Eye Movement – schnelle Augenbewegung) erleben. Da in der REM-Phase die Gehirnaktivität hoch ist und das Gehirn in der Phase ähnlich aktiv wie im Wachzustand ist, träumen wir in dieser Phase besonders lebhaft. Da die REM-Phase gegen Morgen immer länger wird, erinnern wir uns vor allem an die Träume, die wir morgens geträumt haben. Das erklärt bei mir zumindest, warum ich meistens nie weiß, wie ein Traum ausgeht und wieso ich oftmals gleich in den nächsten Traum springe. Das wir mehrere Träume in einer Nacht haben, ist also völlig normal nur können wir uns meistens nur an den letzten in der besagten Phase erinnern. Ich erinnere mich, dass ich mich wenn überhaupt höchstens an zwei Träume von einer Nacht erinnern kann. Ob wir uns  überhaupt an unsere Träume erinnern hängt also damit zusammen in welcher Phase wir aufwachen. Zudem muss man wohl mindestens 3 Minuten wach gewesen sein, um sich an einen Traum zu erinnern. Wenn du also zu denjenigen gehörst, die davon ausgehen nicht zu träumen, könnte es wohl daran liegen das du unheimlich gut und tief schläfst. Ein weiterer Grund, warum einige sich öfter an ihre Träume erinnern, als andere ist schlicht und ergreifend Interesse und Übung. Wer jeden Morgen versucht sich an die eigenen Träume zu erinnern, dem wird es auch des Öfteren gelingen.

Zudem gibt es wohl noch einige Faktoren, die die Traumerinnerung beeinflussen.

Die Traumforschung ist noch nicht wirklich weit und beim recherchieren habe ich gemerkt wie unheimlich viel es zu dem Thema Träume zu lesen gibt. Das ist auch der Grund, weswegen dies ein fortführender Blogartikel mit unterschiedlichen Traumschwerpunkten ist. Dieser Artikel konzentriert sich jetzt wirklich hauptsächlich nur auf die Traumerinnerung.

Gene scheinen nicht wirklich einen Einfluss darauf zu haben ob du dich gut an deine Träume erinnern kannst oder nicht. Es wurden Forschungen und Statistiken zu Alter und Geschlecht aufgestellt aber die waren nicht wirklich aufschlussreich. Angeblich sollen jüngere sich öfter an ihre Träume erinnern, als Ältere. Ich glaube das dies mit Interesse und auch den eigenen Erlebnissen zu tun hat. Meine Vermutung ist wer viele Tageseindrücke hat, hat auch mehr zu verarbeiten und vielleicht ist bei den Personen das Unterbewusstsein dann halt entsprechend mitteilungsbedürftiger und lauter. Das würde dann sozusagen eher eine Verbindung zur Epigenetik haben, du bist das was du erlebst und danach richten sich deine Träume, deren Mitteilungsbedürftigkeit und die stärke der Erinnerung. Das ist jetzt aber einfach nur meine eigene Theorie.

Die Persönlichkeitseigenschaft und -struktur soll laut Forschung einen größeren Einfluss auf die Traumerinnerung haben. Das heißt wer bestimmte geistige Fähigkeiten, wie Beispielsweise ein gutes Gedächtnis, eine gute Auffassungsgabe, visuelle Eigenschaften und die Neigung zu Tagträumen hat kann sich einfacher an seine Träume erinnern. Hier passt dann halt auch einfach das Interesse! Ich selbst habe Phasen wo ich gefühlt nichts Träume und Phasen wo ich sehr oft Träume und ich denke das liegt unter Anderem auch an meinem eigenen Interesse, was ja nicht immer gleich ist. Ich stelle mir das aber auch so vor, das mein Unterbewusstsein mal mehr und mal weniger zu sagen hat. Zwar teilt es mir jedes Mal im Schlaf etwas mit, aber wenn ich darauf nicht reagiere sagt es sich einfach „nicht so wichtig.“ Wenn es mir wiederum wirklich etwas Wichtiges zu sagen hat bin ich mir sicher, dass ich mich auf mein Unterbewusstsein verlassen kann und es mir dann schon deutlicher macht, das ich mich damit nun mal befassen sollte. Ja und das sind dann die Phasen, wo mein Interesse geweckt wird und ich mich wieder häufiger an meine Träume erinnere.

Den größten Einfluss auf die Traumerinnerung hat die Psyche, welch Überraschung. Die Psyche hat meiner Meinung nach einfach auf alles den größten Einfluss. Die Psyche und die Traumerinnerungen hängen laut Forschung eindeutig zusammen. So wirken sich psychische Störungen und Medikamente auf die Träume aus und somit auch auf die Erinnerungen. Menschen mit Depressionen erinnern sich wohl oftmals nur daran, dass sie geträumt haben nicht aber an den Inhalt. Ich kann mir gut vorstellen, dass Menschen mit Depressionen sich einfach nicht an die Inhalte erinnern wollen. Mit einer Depression hast du ja einfach nochmal viel zu viele Tageseindrücke, als ohne Depression und hinzu kommt nicht nur, dass es viele Tageseindrücke sind, nein es sind ja auch negative Eindrücke. Wenn diese dann alle im Traum geordnet und verarbeitet werden, möchte ich mir das nicht mal vorstellen, geschweige denn mich daran erinnern.

Bist du Jemand der sich für Träume interessiert und sich gerne öfter daran erinnern würde? Also ich schon, vor Allem würde ich mich gerne mal an alle Träume aus einer Nacht erinnern und nicht immer nur an den letzten Traum. Ich habe noch ein paar Tipps gefunden, die uns helfen können uns besser an unsere Träume zu erinnern.

  • Das Traumtagebuch, der Tipp ist nicht neu bzw. ist es ja jetzt keine andere Technik als im echten Leben. Mit einem Tagebuch kann man sich einfach immer besser an etwas erinnern. Ich finde Tagebücher unheimlich wertvoll, allerdings auch sehr aufwendig.
  • Nicht bewegen! Kennst du diese Technik bereits? Sobald du morgens aufwachst solltest du die Augen geschlossen halten und dich keinen Millimeter bewegen. Warum? Weil unser Traumgedächtnisspeicher anders funktioniert. Also öffne deine Augen und bewege dich erst dann, wenn du dich erinnert hast. Frage dich einfach während du deine Augen geschlossen hast und du so regungslos daliegst, was gerade passiert ist, wo du gerade warst und was du erlebt hast.
  • Simple Suggestionen, da das Unterbewusstsein auf Suggestionen reagiert sage dir einfach vor dem Schlafengehen fest entschlossen, das du dich erinnern willst.
  • Objektverankerung davon habe ich auch schon mal gehört um generell sein Gedächtnis zu trainieren. Hefte deine Erinnerung an ein bestimmtes Objekt im Raum, so dass dieses Objekt die Erinnerung hervorruft, wenn du es ansiehst.
  • SleepTalk natürlich gibt es wie für alles eine App, ich habe diese App allerdings noch nicht getestet. Diese App zeichnet jede Stimme auf, die in den Raum hineingesprochen wird. Diese kannst du verwenden, wenn du Morgens aufwachst und zu faul bist dir Notizen zu machen, einfach sprechen und die App zeichnet es auf. Ich finde das allerdings irgendwie unheimlich.
  • Vitamin B6 und Melatonin, ich habe gelesen, dass man so und soviel mg davon einnehmen soll und das dann die Traumerinnerung fördert. Habe ich mir jetzt nicht genau gemerkt, weil ich finde das genügend Vitamine generell die Voraussetzungen sind, damit alles besser funktioniert.

Das war jetzt meine Recherche-Sammlung zum Thema Traumerinnerung. Hast du dich mit dem Thema schon einmal auseinandergesetzt. Möchtest du noch weitere Tipps oder hast du selbst welche, dann würde ich mich über deinen Kommentar sehr freuen.

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Ich wünsche dir wunderschöne Träume an die du dich erinnerst!

Deine Janine

PS: Meine Bloggerkollegin Sarah hat auch einen interessanten Blogartikel zum Thema Träume geschrieben, schau doch einfach mal vorbei:
Blogartikel von Sarah

Die Bedeutungslosigkeit der Dinge…

Als Kind fangen wir an Dinge zu lieben oder? Kleine Entdecker, die diese ganzen Dinge um uns herum einfach interessant finden, Spielzeuge, die wir unbedingt haben wollen. Ich hatte wirklich alle Spielzeuge, die ich mir gewünscht habe und ich habe mich an jedem einzelnen Spielzeug erfreut. Warum weiß ich nicht, aber ich habe mein Spielzeug, meine Sachen immer wertgeschätzt und bin immer sehr gut damit umgegangen ich habe es gehegt und gepflegt. Geteilt habe ich es auch mit meinen Freunden, die sich diese ganzen Spielzeuge vielleicht auch gewünscht haben genauso wie meinen Süßigkeitenkorb.

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Als Kind habe ich, obwohl meine Süßigkeiten und Spielzeuge für mich quasi selbstverständlich waren, trotzdem wahrgenommen, das sie es nicht sind. Erkannt habe ich es daran, dass die Augen meiner Freunde zu leuchten begannen, wenn sie die Süßigkeiten oder meine Spielzeuge sahen. Das Teilen machte mir nichts aus, mir war aber wichtig, das gut mit den Sachen umgegangen wurde. Umso älter ich wurde, umso mehr schlich sich bei mir aber auch teilweise der Gedanke ein, dass einige meiner Freunde mich vielleicht gar nicht besuchten, um mich zu sehen, sondern wegen meinen Sachen.  Wahrscheinlich war es bei einigen so, aber nicht bei allen, das weiß ich denn im Großen und Ganzen hatte ich als Kind tolle Freunde mit tollen Erlebnissen. Wenn ich an die Zeit zurückdenke, erinnere ich mich eigentlich auch gar nicht an die ganzen Sachen, ich erinnere mich an Momente, oft waren wir draußen ohne Sachen und hatten einfach gemeinsam Spaß.

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Die Momente ohne Dinge um uns herum, sind die Momente, an die ich mich am meisten erinnere.

Die Momente, wo wir einfach mal wieder auf dem Boden lagen vor Lachen, die Momente, wo wir einfach so viel Blödsinn im Kopf hatten und einfach nur Quatsch gemacht haben, auch die Momente, wo wir gestritten haben. All diese Momente eben. Was wir in den Momenten gerade für ein Spielzeug in der Hand hatten oder welchen Schokoriegel wir dabei gegessen haben kann ich dir nicht mehr sagen.

Dinge können den Moment und das Gefühl was dahinter steht nicht beeinflussen

Als Teenager hat man ja bekanntlich die größten Probleme der Welt und ich muss zum Teil sagen, dass dies wirklich stimmt. In der Zeit bilden sich immer und egal wo du bist 3 Gruppen.

  • Die Coolen
  • Die Loser
  • Die Neutralen

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Ja und alle 3 Gruppen haben es gleich schwer. Cool zu sein muss furchtbar sein, zumindest habe ich es mir immer furchtbar vorgestellt, weswegen ich nie cool war und auch nie angestrebt habe cool zu sein. Da geht es ja im Großen und Ganzen darum coole Dinge zu haben, coole Dinge zu machen und einfach immer cool zu sein. Das habe ich immer mit Gruppenzwang, nicht ich selbst sein und Emotionslosigkeit interpretiert. Auch glaube ich, dass die Coolen die größten Komplexe von diesen 3 Gruppierungen haben, denn aus welchem Grund sonst, haben die Coolen immer die Loser fertig gemacht und das zu den coolen Dingen, die sie tun gezählt?

Die Loser sind heute betrachtet wahrscheinlich am wenigsten Loser. Sie sind einfach die, die keinen Trend mitmachen wollten oder konnten, die die anders, individuell waren. Egal ob nun positiv oder negativ anders so waren sie halt und deswegen und auch dafür, was sie aushalten mussten, bewundere ich sie. Oftmals taten sie mir auch total leid und manchmal habe ich auch versucht ihnen zu helfen, aber man musste dabei ja selbst immer aufpassen nicht irgendwann auch zu den Losern zu zählen. Wenn ich heute darüber nachdenke finde ich mein Verhalten ziemlich feige.

Neutral sein ist auch nicht einfacher, man ist ständig hin und hergerissen zwischen cool und Loser. Ich gehörte zu dieser Gruppe, weil cool sein für mich nicht in Frage kam ich aber ein Glück auch nicht von den Coolen als Loser gesehen wurde. Das lag aber auch daran, dass ich darauf geachtet habe keine Angriffsfläche zu bieten, dazu gehörte dann unter Anderem auch der Zwang coole Dinge zu haben. Ich weiß noch das ich nur einen Eastpak hatte, weil ich halt einen haben musste, um nicht zu den Losern zu zählen und ich weiß auch noch genau das ich mich in solchem Momente auf das Erwachsen werden gefreut habe:

Wenn ich erwachsen bin, kann ich endlich anziehen was ich will, denn dann ist es den anderen egal

Ja das habe ich wirklich gedacht und ich bin wirklich froh, jetzt erwachsen zu sein das Teenagerleben war mir echt zu hart.

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Aber auch jetzt, wo ich erwachsen bin, geht es schon wieder um Dinge. Es geht nicht um den Eastpak oder die coole Hose. Nein nun geht es um größere Dinge, wie Autos und Häuser. Als die Jungs ihren Führerschein hatten und endlich Autofahren konnten versteckten sie ihre Persönlichkeit schon wieder hinter Dingen. Vorher waren sie cool und machten coole Dinge und gaben den Trend vor. Und nun, wo sie langsam erwachsen wurden, fuhren sie mit ihren getunten Autos durch die Gegend, um uns Frauen zu beeindrucken. Ich glaube auch diese Geschichte wiederholt sich immer wieder, soviel zur Individualität. Wie passte ich in diese Geschichte? Du kannst dir mich wirklich wie Shania Twain in dem Song „That don`t impress me much!“ vorstellen. Für mich zählte einfach schon von Klein auf Persönlichkeit und dieses Gehabe war für mich noch nie eine Anmache, sondern eine Beleidigung. Ich bin auch nie in ein cooles Auto gestiegen, ich war da wirklich immer völlig unbeeindruckt.

Und das bin ich bis heute. Mich interessiert nicht, welches Auto du fährst, was für ein Haus du hast auch nicht was für einen Job du hast, mich interessiert deine Persönlichkeit. Auch hat es für mich nicht automatisch jemand geschafft nur weil er ein super Haus, Auto etc. hat oder jemand ganz großes im Beruf ist. Geschafft hat es die Person die glücklich ist, wie sie ist und mit dem was sie hat. Natürlich habe ich nichts gegen ein schönes Haus oder ein schönes Auto oder gegen schöne Dinge, ich mag auch schöne Dinge. Dennoch weiß ich, dass egal welche schönen Dinge ich vielleicht auch besitzen mag, diese einfach nicht die Kraft haben mich glücklich zu machen. Diese Dinge sind einfach ein Bonus bringen mir aber nichts, wenn das Drumherum, die Herzensangelegenheiten, die Momente und die Gefühle nicht stimmen.

Ich war und bin immer nur auf der Suche nach Herz.

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Was wenn ich niemanden lieben kann (der Kuss)

Ich habe diesen Raum betreten weißt du? Und da saß er, unsere Blicke trafen sich und ehe ich mich versah, saßen wir zusammen, gegenüber am selben Tisch schauten uns in die Augen und hielten unsere Hände.

Wie ein Blitz überkam mich das Gefühl, oh bin ich verliebt. Ich konnte es kaum erwarten ihn wiederzusehen, mein Herz raste vor dem ersten Treffen.

Ich vermute das der Kuss eine größere Rolle spielt als wir denken

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Es geht nicht, darum, ob der Kuss gut oder schlecht ist. Es geht darum, ob der Kuss etwas in dir auslöst. Klar wäre die einfache Definition jetzt der gute Kuss. Ich möchte damit nur zum Ausdruck bringen, dass es bei diesem Kuss nicht um Leistung geht, weil jemand das halt einfach drauf hat, nein, sondern das es der eine, bestimmte Kuss, sein muss um sich zu verlieben.

Also wie fühlte ich mich nach dem ersten Kuss?

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Wir trafen uns, wir waren aufgeregt, unterhielten uns und dachten die ganze Zeit dasselbe, das wir uns küssen wollen. Die Blicke waren klar und schließlich küssten wir uns, doch es ist nichts passiert. Das Kribbeln in meinem Bauch wurde durch den Kuss nicht stärker, sondern schwächer.

Wir verbrachten einen wundervollen Tag zusammen, verstanden uns gut und waren seit diesem Kuss auch zusammen, doch mein Herz war da ganz anderer Meinung und lies mich das auch spüren.

Er rief mich an und wollte mich wiedersehen, ich freute mich darüber, machte mich für ihn zurecht und fuhr zu ihm. Ich saß im Bus und schaute aus dem Fenster, umso näher ich dem Treffen war, umso weniger Freude empfand ich. Freudig begrüßte er mich mit einem Kuss, ich zwang mich zu lächeln. Er schaute mich schief an, fragte, ob alles in Ordnung sei, ich nickte entsprechend. Dieser Tag war weder romantisch, noch wunderschön und ich fuhr nach Hause und war sauer auf mich selbst. „Was stimmt nicht mit dir? Nun hast du jemanden gefunden der lieb und nett ist und es endlich ernst mit dir zu meinen scheint und du bist genervt,“ schimpfte ich mit mir selbst. Schließlich beendet ich die Beziehung mit der Begründung fehlender Gefühle. Danach fühlte ich mich viel besser, ich hatte vorher das Gefühl zu ersticken.

Dies ist eine Geschichte, die sich nicht genauso abgespielt hat. Mit dieser Geschichte möchte ich einfach nur den Anfang und das Ende des nicht Liebens beschreiben.  Und woraufhin immer und immer wieder folgende Frage auftaucht: „Was wenn ich niemanden lieben kann?“  Dieser Gedanke absolut unvorstellbar, für jemanden, der doch eigentlich nur genau danach sucht.

Also was stimmte nicht? Die Antwort auf diese Frage ist, das alles in Ordnung ist und alles stimmt. Es ist nur so das nicht jeder Mensch dein Herz berühren kann. Dein Herz geht seinen ganz eigenen Weg, weswegen du dir nicht aussuchen kannst in wen du dich verliebst. Was du falsch gemacht hast? Du wolltest dir aussuchen in wen du dich verliebst ohne auf dein Herz zu hören und das macht dein Herz natürlich nicht mit, denn nur dein Herz weiß welche Art von Liebe du brauchst.

Ich glaube nicht, dass es Menschen gibt, die nicht lieben können…

Jeder liebt, nur jeder liebt anders und manch einer lässt die Liebe nicht zu aber sie wird immer da sein. Es ist immer die Frage wie stark deine eigene Liebe ist und ob diese sich schnell durch andere Gefühle wie z.B. Angst unterdrücken lässt.

Der richtige Kuss

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Als du mich geküsst hast, war auf einmal alles so klar. Das Kribbeln in meinem Bauch entwickelte sich eher zu einer Explosion und ich hatte das Gefühl, als würde ich schweben. Dieser Kuss hat mein Herz berührt und von da an wusste ich, das ich lieben kann.

Es ist nicht einfach dir zu sagen, was ich empfinde

Ich habe noch nie „Ich liebe dich“ zu jemandem gesagt. Ich habe Angst dir diese Worte zu sagen, was wenn du nicht so empfindest? Ich fühle mich so schwach und ausgeliefert so hilflos. Andererseits macht mich das Gefühl wahnsinnig nicht zu wissen, was du für mich empfindest. Geht es dir genauso? Oder empfindest du einfach nicht dasselbe? Wir trafen uns oft, führten diesen gigantischen Kuss fort doch sagte keiner diese Worte. Nach einiger Zeit fühlte ich mich gekränkt und traurig und so verlief sich diese Beziehung, diese Vielleicht-Liebe, im Sande ohne das ich dir je gesagt habe, was ich für dich empfinde…

 

Hör auf du zu sein

An deiner Stelle würde ich das lassen. Hör auf damit!

Kennst du das Gefühl dich nicht zu trauen das zu tun, was dir Spaß macht? Es ist zermübernd und erdrückend. Ich habe dann immer das Gefühl nicht genügend Luft zu bekommen, mir wird heiß, ich werde fast panisch.

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Heiß wird mir ebenfalls kurzzeitig, wenn mir mal wieder Jemand sagt, dass ich etwas lassen soll, weil die Person der Meinung ist, dass das was ich tue, doof, peinlich oder sonst etwas Negatives ist. Natürlich denke ich sofort darüber nach und natürlich habe ich auch Angst davor mich lächerlich zu machen…

Aber was macht mich auf Dauer unglücklicher? Durchs Leben zu gehen, Jedem zu gefallen, beliebt sein für Etwas, was ich nicht bin?                                                                Oder mich auch ab und an mal zu blamieren, das ein oder andere Augenverdrehen oder ein Kopfschütteln zu kassieren und mir auch mal dumme Kommentare anzuhören, für Etwas, was ich wirklich bin?

Ich hab mich dafür entschieden nicht auf mich zu verzichten

Ich möchte nicht auf das, was mich ausmacht (auch wenn es peinlich ist) und die Dinge, die mir Spaß machen verzichten. Ehrlich gesagt kann ich das auch gar nicht, ich würde ersticken. Selbst wenn ich dann beliebter wäre, würde sich diese Beliebtheit für mich anfühlen, als würde mich Jemand am Hals packen und mir die Luftzufuhr Stück für Stück nehmen. Dann würde mir schwarz vor Augen werden und das für eine ziemlich lange Zeit, die mir wie die Unendlichkeit vorkommen würde. Ich wäre die Person, die immer lacht und zu Hause weint, die, der es immer gut geht, weil es das wäre, was alle in mir sehen.

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Aber, weißt du was? Wenn ich einfach damit aufhöre mir Gedanken zu machen. Wenn ich einfach nur meinen Gefühlen und meiner Leidenschaft folge, werde ich zu einer Person, wo das Lachen echt ist, ja auch das Verrückte, Peinliche, Doofe, Traurige oder sonst Etwas, was als negativ ausgelegt werden kann. Aber ich bin dann Jemand, Jemand echtes.

Eines der schönsten Komplimente, welches ich je erhalten habe war, dass ich um mein freies, zwangloses Verhalten beneidet werde. Weil ich einfach immer tue, wozu ich gerade Lust habe. Das ich einfach los singe oder los tanze. Ja das ich keinen Alkohol brauche, um mich zu trauen, ich zu sein. Ich bin einfach ich. Mir wurde gesagt, dass dies eine Gabe ist, über die ich sehr froh sein kann. Mir kommen schon wieder die Tränen, wenn ich an dieses Kompliment denke, denn es tut mir so leid, dass sich nicht einfach Jeder traut, so zu sein, wie er ist, sondern diese Gabe dazu benötigt. Ja ich verstehe einfach nicht, warum zu zeigen wie ich wirklich bin eine Gabe sein soll.

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Ich werde auf jeden Fall nicht damit aufzuhören ich zu sein.

Denn es hat den Anschein, dass egal was du tust, die Leute dich so sehen, wie sie dich sehen wollen.

Über Loyalität und Treue

Vor kurzem ist mein Handyvertrag ausgelaufen, ich weiß das ist keine spannende Mitteilung, die ich dir damit jetzt gerade mache. Es geht auch nicht um den Handyvertrag. Mit diesem Beitrag möchte ich dir erzählen, wie ich von der Tatsache, dass mein Handyvertrag ausläuft auf das Thema Loyalität und Treue zu sprechen komme.

Tief im Inneren, wissen wir es schon lange, Loyalität und Treue zahlt sich nicht aus

Was soll ich machen? Nicht nur, dass ich persönlich sehr viel von Treue und Loyalität halte, diese Eigenschaften selbst verkörpere, so stößt mich die Gesellschaft zurück. Kein Wunder, dass es sehr viele Menschen gibt, die diese Eigenschaften nicht besitzen oder nicht mehr besitzen wollen.

Ich komme nochmal kurz zurück zu meinem Handyvertrag… Da stehe ich nun im Handyshop, starre meine geliebte, auswendig gelernte Handynummer an und ich weiß, ich kann sie leider, wie jedes Mal nicht behalten. Wenn es nach mir gehen würde, hätte ich einmal eine Handynummer und diese dann für immer auch würde ich nie den Anbieter wechseln, vorausgesetzt ich bin mit diesem zufrieden. Ich bin also mit meinem Anbieter zufrieden und auch mit meiner Nummer, aber ich stelle fest, das will man gar nicht! Mir wird vermittelt, wenn ich meinen Vertrag verlängere und ich somit eine treue Kundin bleibe, zahle ich drauf. Kündige ich allerdings und schließe neu ab, bekomme ich die besten Konditionen, frei nach dem Motto (ich zitiere Barney Stinson von How I met your Mother) neu ist immer besser!

Bleiben wir doch gleich mal bei diesem Motto, denn es bleibt ja nicht bei dem Handyvertrag. Egal, um welchen Vertrag es sich handelt, treue Kunden sind nirgendwo gerne gesehen.

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Wie verhält es sich denn mit treuen und loyalen Mitarbeitern? Jemand der seit 20 Jahren, als guter, fleißiger und zuverlässiger Mitarbeiter in einer Firma beschäftigt ist? Wie wird mit diesen loyalen und treuen Menschen umgegangen? Da fällt mir sofort das Wort „ARSCHTRITT“ ein. Was sagt man heute über solche Mitarbeiter? „Die sind vielleicht doof!“ In der Arbeitswelt wird mir ebenso vermittelt, Treue und Loyalität seien einfach nur doof und eine Einladung zum ausnutzen, mehr nicht. Diese beiden Worte, die wie ich finde große Wörter sind, haben einfach so gar keinen Wert. Stattdessen wird den treuen Seelen, jemand neues vorgesetzt, der noch nichts für die Firma getan hat, aber einfach eine so tolle Selbstdarstellungsshow beim Vorstellungsgespräch abgegeben hat und hinzu noch so schöne Scheine besitzt. Der einzige Trost ist, dass es auch ihm, nach 20 Jahren nicht anders ergehen wird, wenn er denn treu und loyal ist bzw. bleibt. Aber ist das wirklich ein Trost?

Was wäre das doch für eine motivierende Arbeitsatmosphäre, wenn sich Treue und Loyalität auszahlen würden, lass mich kurz träumen…. Da bekomme ich glatt Lust zu arbeiten. *Puff* ist ja gut ich höre ja schon auf zu träumen die Realität hat mich wieder, ich bleibe einfach unmotiviert.

Was das mit uns macht…

Welche Auswirkungen hat das Ganze nun auf unsere Gesellschaft? Wie sehen Freundschaften und Partnerschaften aus, wenn mir Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr gezeigt wird, das sich treu und loyal zu sein nicht auszahlt, im Gegenteil das es dumm ist so zu sein. Dabei ist es doch das, was wir alle wollen, einen treuen, loyalen Partner an unserer Seite, um dann zusammen mit treuen und loyalen Freunden durchs Leben zu gehen. Ist die heutige Gesellschaft dazu überhaupt noch in der Lage? Oder sind wir, die treuen und loyalen, eine bedrohte Art deren Aussterben nicht mehr zu vermeiden ist?

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