Was dein Lieblingsserienpaar über dich verrät

Welches Team bist du? Bangel oder Spuffy? Stelena oder Delena? Kelly & Dylan oder Kelly & Brandon in jeder Serie gibt es beliebte Paare und egal welche Serie wir schauen wir gehören einem Team an, nämlich dem Team unseres Lieblingspaares. Welchem Team wir angehören finde ich total interessant, den es verrät uns viel über uns selbst.

Wenn du mich fragst, auf was für eine Art Typ ich stehe antworte ich dir aus dem Bauch heraus mit folgenden Stichworten; Witzig, gesellig, aufgeweckt, gesprächig, treu, männlich. Schaue ich mir meine Lieblingsserienpaare an komme ich auf ein etwas anderes Ergebnis, was meine Männerwahl betrifft.

Welche Eigenschaften muss ein Serienpaar haben um mein Lieblingspaar zu werden?

Der weibliche Charakter sollte meinem Charakter zumindest so ähnlich sein, das ich ihre Gefühle nachempfinden und mitempfinden kann. Diese Eigenschaft erfüllt bei mir am meisten der Seriencharakter Buffy, mit ihr habe ich wirklich mehr mitgefühlt, gelacht und geweint, als je mit einem anderen Seriencharakter. Der männliche Charakter sollte mir charakterlich und optisch so gefallen, dass ich mich selbst in ihn verlieben könnte.

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Da Buffy nun mein liebster Seriencharakter ist, ist ihre Liebesgeschichte gleichzeitig auch meine liebste Liebesgeschichte, die ich je verfolgt habe. Die Liebesgeschichte zwischen Buffy & Angel ist mehr als Liebe. Als die Serie anfingt begegnete Buffy zuerst Xander, einem witzigen, aufgeweckten, gesprächigem, treuen und leicht trotteligem Typen. Er sah Buffy und war sofort hin und weg, stellte sich etwas ungeschickt an und wurde zu einer ihrer besten Freunde, nur Freunde, nicht mehr. Buffy empfand einfach nicht das Gleiche wie er. Hätte ich mich in Xander verliebt? Falls es dir noch nicht aufgefallen ist, erfüllt er ja ziemlich viele Eigenschaften, die ich zuvor erwähnt habe. Nein ich hatte auch nicht einmal das Gefühl, das ich mir wünsche Buffy und Xander kämen zusammen ich sah ihn genau wie Buffy einfach als drolligen Kumpel. Vielleicht liegt es daran das mir dieses Männliche doch zu wichtig ist, wie auch immer ich das erklären soll.

Ziemlich bald schon traf Buffy dann auf Angel, geheimnisvoll, männlich, beschützend und ohne viel über ihn zu wissen fand ich ihn, genau wie Buffy, total interessant. Sicher hat dieses geheimnisvolle in der Serie jetzt damit zu tun das Angel ein Vampir ist, was Buffy und ich dann ein paar Folgen später erfahren. Aber für die Charakteristik ist diese Tatsache nicht wichtig. Nur um mal kurz abzuschweifen, ein Vampir ist gänzlich unattraktiv für mich, kalte Hände, kaltes Herz, in der Dunkelheit lebend.

Buffy und Angel

Angel ist ein tiefgründiger Einzelgänger dessen Liebe nicht nur zweifelsfrei und bedingungslos ist, seine Liebe berührt dazu noch die Seele. Angel ist kein Mann, der auf einmal mit Blumen vor der Tür steht oder eine riesen Überraschung für dich plant. Auch ist er nicht spontan oder abenteuerlustig. Er ist liebevoll, treu und immer darauf bedacht dich zu beschützen. Er hat einfach diese Art zu lieben, die mich berührt.

Buffy und Angel sind Seelenverwandt

Nun verlasse ich Angel und schaue mir mal meine männlichen Lieblings Charaktere aus den anderen von mir genannten Serien an, Stefan und Dylan. Beide haben dieselben Eigenschaften wie Angel. Auch sie sind tiefgründige Einzelgänger. In Dylans erster Szene sah ich ihn alleine, nachdenklich in einer Ecke sitzend, aber sofort zur Stelle um einem Schwächeren zu helfen. Stefans erste Szene ist die, wo er alleine und nachdenklich Tagebuch schreibt.  Auch sie lieben auf diese liebevolle, bedingungslose Art, die die Seele berührt. Diese Charaktere geben mir das Gefühl der echten Liebe, weil ich einfach dieses Tiefgründige brauche um richtig zu fühlen.

Oder suche ich nicht einfach nur die Liebe sondern einen Seelenverwandten?

Wenn es bei mir um die Liebe geht, geht es bei mir nicht ohne Seele. Die Liebe eines Mannes muss so tiefgründig sein, dass sie nicht nur mein Herz sondern auch meine Seele berührt. Ich erinnere mich noch genau an den Satz den Kelly damals zu Donna sagte, wo sie sich gefühlstechnisch gerade zwischen Brandon und Dylan entscheiden musste:

Mit Brandon ist es wunderschön, aber Dylan berührt meine Seele

So wie auch Kelly Dylans Seele berührt. Kelly war diejenige, die aus unterschiedlichen Gründen immer wieder versucht hatte sich gegen die Beziehung zu Dylan zu wehren. Sie versuchte auf ihren Verstand zu hören, da ihr Timing mehr als schlecht war, schließlich war Dylan mit ihrer besten Freundin zusammen. Dylan schien diese Situation nicht so schlimm zu finden wie Kelly. Während wir zuschauen mussten, wie Kelly immer mehr und mehr an dieser Situation zerbrach, machte Dylan nach wie vor den von ihm bekannten smarten Eindruck. Doch auch er sah, wie Kelly zerbrach und versuchte sie davon zu überzeugen, dass sie nichts für ihre Gefühle kann und er auch nicht. Ihre Antwort darauf war immer und immer wieder, das es nicht so einfach sei, wie er sich das vorstelle. Er erwiderte das alle von ihm erwarten, der coole, smarte Typ ohne viel Gefühl zu sein, doch das er genau das nicht sei. Er hat Gefühle und zwar so viele Gefühle für sie, dass er sich sicher ist das sie seine Seelenverwandte ist.  Viele Beziehungen hat Kelly gebraucht um diese eine Tatsache endlich zuzulassen. Wie oft stand Dylan vor Kellys Tür ohne zu klingeln und ist wieder gegangen und wie oft hat sie das gespürt und innerlich gewusst, das er in der Nähe, das er ihr Seelenverwandter ist…

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Auch die Beziehung von Stefan und Elena ist eine Schicksal behaftete Beziehung.

Ihre Seelen sind durch das Schicksal miteinander verbunden. Deswegen hatten sie auch keine Wahl sie mussten zusammenkommen. Und sie passten meiner Meinung nach auch wunderbar zusammen, so aufrichtig und liebevoll ihre Liebe doch war. Ich persönlich bin mir auch sicher, das ihre Liebe ein „Fürimmer“ beinhaltet, nur ist dies die einzige Serie, wo die Seelenverwandten ihr Glück mit Jemand anderem finden. Hier gibt es einfach zwei Liebesgeschichten. Hätte Elena sich nicht verändert, dann wäre es immer Stefan gewesen. Als sie sich zwischen Damon und Stefan entscheiden musste wählte sie Stefan. Dann kam ihre Veränderung dazwischen und sie wurde draufgängerischer, abenteuerlustiger und ihre Art zu lieben veränderte sich. Aus diesem Grund gilt das „Fürimmer“ nun Damon und Elena. Doch auch diese Entscheidung war nicht wirklich bewusst, zu dieser Entscheidung  kam es durch Elenas Veränderung und ihre steigenden Gefühle für Damon sowie Stefans bedingungsloser Liebe, der nicht mehr dabei zusehen konnte wie Elena sich immer mehr und mehr in Damon verliebte, weswegen er sie schließlich gehen lies.

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Was ist das denn nun für eine Liebe die von Spike, Damon und Brandon ausgeht?

Die Art wie sie lieben ist anders, aber deswegen nicht schlechter. Nur nicht zu meinem Charakter passend.

Spike ist ein wilder unfreiwilliger Draufgänger. Sieht man Geschichten aus seiner Vergangenheit so war er ursprünglich ein liebevoller, sensibler und sehr weicher Mensch. Durch die schlechten Erfahrungen hat sich das geändert. Wenn er sich richtig verliebt, so ist es auch eine besondere Liebe, denn da kommt dann wieder der ursprüngliche Spike zum Vorschein. Dennoch hat Buffy ihn nie richtig geliebt und er wusste das auch. Die Beziehung zwischen Buffy und Spike war auf Verständnis und gemeinsamen Erfahrungen aufgebaut. Hätte Buffy sich je in Spike verlieben können? Ja das hätte sie aber nur wenn er wirklich zu sich selbst gestanden hätte. Dennoch hat Spike einfach nicht diesen starken Charakter den Buffy an ihrer Seite braucht. Genauso geht es mir auch, ich hätte mich sicherlich in Spike verlieben können, auch fand ich die Szenen, die er mit Buffy hatte schön. Dennoch fehlte einfach etwas, wahrscheinlich liegt es aber auch einfach an der Tatsache, wenn du deinen Seelenverwandten bereits gefunden hast, wie willst du das jemals toppen?

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Und Damon? Auch er ist von Grunde auf der weichere der beiden Brüder. Typisches Verhalten hochsensibler Kerl überspielt dies mit seinem draufgängerischen Getue. Auch spielt Neid bei ihm eine große Rolle, da er letztendlich bei den Frauen gegenüber seinem Bruder immer den Kürzen gezogen hatte. Ich mag seine sensible Seite kann aber sein überspieltes Getue überhaupt nicht leiden. Mir persönlich ist Damon zu weich, er hat seine Gefühle und Launen nicht im Griff und ist dadurch unkonstant. Das mag genau die Eigenschaft sein, die viele Frauen so interessant finden, ich weiß eher gerne woran ich bin. Auch gefällt mir persönlich nicht, was er aus Elena rausholt. Ich finde das sie sich durch ihn zum negativen verändert hat. Jeder Mensch holt ja aus einer anderen Person etwas anderes heraus, hebt gewisse Eigenschaften, die in einem schlummern besonders hervor. Damon weckt in Elena die Abenteuerlust und den Egoismus während Stefan Elenas gutmütige, selbstlose Art verstärkt.

Brandon was soll ich zu Brandon sagen? Brandon ist für mich ein unverständlich beliebter Charakter. Nach außen wirkt er wie der perfekte Schwiegersohn und um so mehr man ihn ergründet umso unsympathischer wird er.  Eigentlich das genaue Gegenteil von Dylan, während dieser zu Anfang unsympathisch wirkt, wird dieser immer sympathischer und auch schafft er es uns dazu zu bringen mehr Verständnis ihm gegenüber und seinem Verhalten zu entwickeln. Bei Brandon ergeht es mir genau anders. Bei seinem Verhalten kam mir oftmals einfach der Gedanke, der Enttäuschung, das ich das so von ihm nie gedacht hätte. Was Beziehungen angeht ist Brandon eher egoistisch und ich hatte bei ihm nie das Gefühl der Wahrhaftigkeit. Zwar findet er oft die richtigen Worte nur habe ich die Worte selten in seinen Taten wiedergefunden. Zudem ist er die Art von Mann, der seine Vorteile ausnutzt, einer der nichts anbrennen lässt und Gelegenheiten nutzt, diese Eigenschaft finde ich persönlich nicht anziehend.

Kommen wir nun nochmal zu den Eigenschaften, die ich am Anfang genannt habe. Während ich diesen Text so vor mich hin tippe und in Gedanken bei den Serien und ihren Charakteren bin fällt mir auf das ich von den Eigenschaften her Steve gar nicht so uninteressant finde, wie ich immer gedacht habe. Steve fand ich immer am uninteressantesten von allen. Aber eigentlich hat er viele tolle Charaktereigenschaften. Dennoch hätte er bei mir wahrscheinlich nie mehr als Verliebtheit ausgelöst, weil auch er wieder eher der weiche Typ ist.

Ich stelle fest, dass ich persönlich auf liebevolle, männliche (kein Weichei) Einzelgänger stehe.

Wie ist es bei dir, wenn du deine Lieblingscharaktere gedanklich durchgehst? Kommst du dann auch zu einem überraschendem Ergebnis? Schreib es gerne in die Kommentare ich bin schon total gespannt!

 

Traumerinnerung

Bist du ein Träumer? Träumst du in der Nacht? Während ich darauf mit „Ja“ antworte gibt es doch tatsächlich Menschen, die sagen, dass sie nicht träumen.

Dabei ist es wissenschaftlich erwiesen das wir alle jede Nacht träumen. Wieso können sich aber einige mehr daran erinnern und andere wiederum wenig bis gar nicht? Wenn ich mich nie an einen Traum erinnere ist es nachvollziehbar, dass ich davon ausgehe nicht zu träumen.

Warum träumen wir überhaupt? Haben Träume eine Funktion? Ich habe das Gefühl besonders viel zu träumen, wenn ich viel erlebt habe und es somit viel zu verarbeiten gibt. Auch Forscher teilen diese Ansicht. Da es unserem Bewusstsein nicht möglich ist die gesamten Tageseindrücke zu ordnen übernimmt diese Aufgabe unser Unterbewusstsein im Schlaf, da wir im Schlaf viel weniger Reizen ausgesetzt sind. Das bedeutet, dass unser Unterbewusstsein sich nur durch Träume mit unserem Bewusstsein unterhalten kann. Leider spricht unser Unterbewusstsein eine andere Sprache in Form von Symbolen weswegen wir nur durch Traumdeutung in der Lage sind zu verstehen, worauf uns unser Unterbewusstsein aufmerksam machen möchte. Zudem verfestigt und bearbeitet unser Gehirn das am Tag gelernte und das Träumen soll dabei wohl eine wichtige Rolle spielen. Viele berichten das sich in ihren Träumen neue Erfahrungen mit alten Erfahrungen mischen, die emotional miteinander verbunden sind. Wir verarbeiten die Themen die uns beschäftigen im Schlaf und können durch die Kreativität unserer Träume Lösungen für unsere aktuellen Probleme finden.

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Wir alle träumen also jede Nacht und obwohl Träume etwas Intensives sind erinnern wir uns nicht immer daran geträumt zu haben. Wie ist es möglich sich an etwas so Intensives nicht mehr erinnern zu können?

Hierzu gibt es verschiedene Erklärungen und Faktoren, die ich recherchiert habe

Eine Erklärung ist der ungleichmäßige Schlaf da wir fünf Stadien: Einschlaf-Phase, Leitschlaf-Phase, Übergang zum Tiefschlaf, Tiefschlaf-Phase und die REM-Phase (Rapid Eye Movement – schnelle Augenbewegung) erleben. Da in der REM-Phase die Gehirnaktivität hoch ist und das Gehirn in der Phase ähnlich aktiv wie im Wachzustand ist, träumen wir in dieser Phase besonders lebhaft. Da die REM-Phase gegen Morgen immer länger wird, erinnern wir uns vor allem an die Träume, die wir morgens geträumt haben. Das erklärt bei mir zumindest, warum ich meistens nie weiß, wie ein Traum ausgeht und wieso ich oftmals gleich in den nächsten Traum springe. Das wir mehrere Träume in einer Nacht haben, ist also völlig normal nur können wir uns meistens nur an den letzten in der besagten Phase erinnern. Ich erinnere mich, dass ich mich wenn überhaupt höchstens an zwei Träume von einer Nacht erinnern kann. Ob wir uns  überhaupt an unsere Träume erinnern hängt also damit zusammen in welcher Phase wir aufwachen. Zudem muss man wohl mindestens 3 Minuten wach gewesen sein, um sich an einen Traum zu erinnern. Wenn du also zu denjenigen gehörst, die davon ausgehen nicht zu träumen, könnte es wohl daran liegen das du unheimlich gut und tief schläfst. Ein weiterer Grund, warum einige sich öfter an ihre Träume erinnern, als andere ist schlicht und ergreifend Interesse und Übung. Wer jeden Morgen versucht sich an die eigenen Träume zu erinnern, dem wird es auch des Öfteren gelingen.

Zudem gibt es wohl noch einige Faktoren, die die Traumerinnerung beeinflussen.

Die Traumforschung ist noch nicht wirklich weit und beim recherchieren habe ich gemerkt wie unheimlich viel es zu dem Thema Träume zu lesen gibt. Das ist auch der Grund, weswegen dies ein fortführender Blogartikel mit unterschiedlichen Traumschwerpunkten ist. Dieser Artikel konzentriert sich jetzt wirklich hauptsächlich nur auf die Traumerinnerung.

Gene scheinen nicht wirklich einen Einfluss darauf zu haben ob du dich gut an deine Träume erinnern kannst oder nicht. Es wurden Forschungen und Statistiken zu Alter und Geschlecht aufgestellt aber die waren nicht wirklich aufschlussreich. Angeblich sollen jüngere sich öfter an ihre Träume erinnern, als Ältere. Ich glaube das dies mit Interesse und auch den eigenen Erlebnissen zu tun hat. Meine Vermutung ist wer viele Tageseindrücke hat, hat auch mehr zu verarbeiten und vielleicht ist bei den Personen das Unterbewusstsein dann halt entsprechend mitteilungsbedürftiger und lauter. Das würde dann sozusagen eher eine Verbindung zur Epigenetik haben, du bist das was du erlebst und danach richten sich deine Träume, deren Mitteilungsbedürftigkeit und die stärke der Erinnerung. Das ist jetzt aber einfach nur meine eigene Theorie.

Die Persönlichkeitseigenschaft und -struktur soll laut Forschung einen größeren Einfluss auf die Traumerinnerung haben. Das heißt wer bestimmte geistige Fähigkeiten, wie Beispielsweise ein gutes Gedächtnis, eine gute Auffassungsgabe, visuelle Eigenschaften und die Neigung zu Tagträumen hat kann sich einfacher an seine Träume erinnern. Hier passt dann halt auch einfach das Interesse! Ich selbst habe Phasen wo ich gefühlt nichts Träume und Phasen wo ich sehr oft Träume und ich denke das liegt unter Anderem auch an meinem eigenen Interesse, was ja nicht immer gleich ist. Ich stelle mir das aber auch so vor, das mein Unterbewusstsein mal mehr und mal weniger zu sagen hat. Zwar teilt es mir jedes Mal im Schlaf etwas mit, aber wenn ich darauf nicht reagiere sagt es sich einfach „nicht so wichtig.“ Wenn es mir wiederum wirklich etwas Wichtiges zu sagen hat bin ich mir sicher, dass ich mich auf mein Unterbewusstsein verlassen kann und es mir dann schon deutlicher macht, das ich mich damit nun mal befassen sollte. Ja und das sind dann die Phasen, wo mein Interesse geweckt wird und ich mich wieder häufiger an meine Träume erinnere.

Den größten Einfluss auf die Traumerinnerung hat die Psyche, welch Überraschung. Die Psyche hat meiner Meinung nach einfach auf alles den größten Einfluss. Die Psyche und die Traumerinnerungen hängen laut Forschung eindeutig zusammen. So wirken sich psychische Störungen und Medikamente auf die Träume aus und somit auch auf die Erinnerungen. Menschen mit Depressionen erinnern sich wohl oftmals nur daran, dass sie geträumt haben nicht aber an den Inhalt. Ich kann mir gut vorstellen, dass Menschen mit Depressionen sich einfach nicht an die Inhalte erinnern wollen. Mit einer Depression hast du ja einfach nochmal viel zu viele Tageseindrücke, als ohne Depression und hinzu kommt nicht nur, dass es viele Tageseindrücke sind, nein es sind ja auch negative Eindrücke. Wenn diese dann alle im Traum geordnet und verarbeitet werden, möchte ich mir das nicht mal vorstellen, geschweige denn mich daran erinnern.

Bist du Jemand der sich für Träume interessiert und sich gerne öfter daran erinnern würde? Also ich schon, vor Allem würde ich mich gerne mal an alle Träume aus einer Nacht erinnern und nicht immer nur an den letzten Traum. Ich habe noch ein paar Tipps gefunden, die uns helfen können uns besser an unsere Träume zu erinnern.

  • Das Traumtagebuch, der Tipp ist nicht neu bzw. ist es ja jetzt keine andere Technik als im echten Leben. Mit einem Tagebuch kann man sich einfach immer besser an etwas erinnern. Ich finde Tagebücher unheimlich wertvoll, allerdings auch sehr aufwendig.
  • Nicht bewegen! Kennst du diese Technik bereits? Sobald du morgens aufwachst solltest du die Augen geschlossen halten und dich keinen Millimeter bewegen. Warum? Weil unser Traumgedächtnisspeicher anders funktioniert. Also öffne deine Augen und bewege dich erst dann, wenn du dich erinnert hast. Frage dich einfach während du deine Augen geschlossen hast und du so regungslos daliegst, was gerade passiert ist, wo du gerade warst und was du erlebt hast.
  • Simple Suggestionen, da das Unterbewusstsein auf Suggestionen reagiert sage dir einfach vor dem Schlafengehen fest entschlossen, das du dich erinnern willst.
  • Objektverankerung davon habe ich auch schon mal gehört um generell sein Gedächtnis zu trainieren. Hefte deine Erinnerung an ein bestimmtes Objekt im Raum, so dass dieses Objekt die Erinnerung hervorruft, wenn du es ansiehst.
  • SleepTalk natürlich gibt es wie für alles eine App, ich habe diese App allerdings noch nicht getestet. Diese App zeichnet jede Stimme auf, die in den Raum hineingesprochen wird. Diese kannst du verwenden, wenn du Morgens aufwachst und zu faul bist dir Notizen zu machen, einfach sprechen und die App zeichnet es auf. Ich finde das allerdings irgendwie unheimlich.
  • Vitamin B6 und Melatonin, ich habe gelesen, dass man so und soviel mg davon einnehmen soll und das dann die Traumerinnerung fördert. Habe ich mir jetzt nicht genau gemerkt, weil ich finde das genügend Vitamine generell die Voraussetzungen sind, damit alles besser funktioniert.

Das war jetzt meine Recherche-Sammlung zum Thema Traumerinnerung. Hast du dich mit dem Thema schon einmal auseinandergesetzt. Möchtest du noch weitere Tipps oder hast du selbst welche, dann würde ich mich über deinen Kommentar sehr freuen.

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Ich wünsche dir wunderschöne Träume an die du dich erinnerst!

Deine Janine

PS: Meine Bloggerkollegin Sarah hat auch einen interessanten Blogartikel zum Thema Träume geschrieben, schau doch einfach mal vorbei:
Blogartikel von Sarah

Die Bedeutungslosigkeit der Dinge…

Als Kind fangen wir an Dinge zu lieben oder? Kleine Entdecker, die diese ganzen Dinge um uns herum einfach interessant finden, Spielzeuge, die wir unbedingt haben wollen. Ich hatte wirklich alle Spielzeuge, die ich mir gewünscht habe und ich habe mich an jedem einzelnen Spielzeug erfreut. Warum weiß ich nicht, aber ich habe mein Spielzeug, meine Sachen immer wertgeschätzt und bin immer sehr gut damit umgegangen ich habe es gehegt und gepflegt. Geteilt habe ich es auch mit meinen Freunden, die sich diese ganzen Spielzeuge vielleicht auch gewünscht haben genauso wie meinen Süßigkeitenkorb.

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Als Kind habe ich, obwohl meine Süßigkeiten und Spielzeuge für mich quasi selbstverständlich waren, trotzdem wahrgenommen, das sie es nicht sind. Erkannt habe ich es daran, dass die Augen meiner Freunde zu leuchten begannen, wenn sie die Süßigkeiten oder meine Spielzeuge sahen. Das Teilen machte mir nichts aus, mir war aber wichtig, das gut mit den Sachen umgegangen wurde. Umso älter ich wurde, umso mehr schlich sich bei mir aber auch teilweise der Gedanke ein, dass einige meiner Freunde mich vielleicht gar nicht besuchten, um mich zu sehen, sondern wegen meinen Sachen.  Wahrscheinlich war es bei einigen so, aber nicht bei allen, das weiß ich denn im Großen und Ganzen hatte ich als Kind tolle Freunde mit tollen Erlebnissen. Wenn ich an die Zeit zurückdenke, erinnere ich mich eigentlich auch gar nicht an die ganzen Sachen, ich erinnere mich an Momente, oft waren wir draußen ohne Sachen und hatten einfach gemeinsam Spaß.

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Die Momente ohne Dinge um uns herum, sind die Momente, an die ich mich am meisten erinnere.

Die Momente, wo wir einfach mal wieder auf dem Boden lagen vor Lachen, die Momente, wo wir einfach so viel Blödsinn im Kopf hatten und einfach nur Quatsch gemacht haben, auch die Momente, wo wir gestritten haben. All diese Momente eben. Was wir in den Momenten gerade für ein Spielzeug in der Hand hatten oder welchen Schokoriegel wir dabei gegessen haben kann ich dir nicht mehr sagen.

Dinge können den Moment und das Gefühl was dahinter steht nicht beeinflussen

Als Teenager hat man ja bekanntlich die größten Probleme der Welt und ich muss zum Teil sagen, dass dies wirklich stimmt. In der Zeit bilden sich immer und egal wo du bist 3 Gruppen.

  • Die Coolen
  • Die Loser
  • Die Neutralen

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Ja und alle 3 Gruppen haben es gleich schwer. Cool zu sein muss furchtbar sein, zumindest habe ich es mir immer furchtbar vorgestellt, weswegen ich nie cool war und auch nie angestrebt habe cool zu sein. Da geht es ja im Großen und Ganzen darum coole Dinge zu haben, coole Dinge zu machen und einfach immer cool zu sein. Das habe ich immer mit Gruppenzwang, nicht ich selbst sein und Emotionslosigkeit interpretiert. Auch glaube ich, dass die Coolen die größten Komplexe von diesen 3 Gruppierungen haben, denn aus welchem Grund sonst, haben die Coolen immer die Loser fertig gemacht und das zu den coolen Dingen, die sie tun gezählt?

Die Loser sind heute betrachtet wahrscheinlich am wenigsten Loser. Sie sind einfach die, die keinen Trend mitmachen wollten oder konnten, die die anders, individuell waren. Egal ob nun positiv oder negativ anders so waren sie halt und deswegen und auch dafür, was sie aushalten mussten, bewundere ich sie. Oftmals taten sie mir auch total leid und manchmal habe ich auch versucht ihnen zu helfen, aber man musste dabei ja selbst immer aufpassen nicht irgendwann auch zu den Losern zu zählen. Wenn ich heute darüber nachdenke finde ich mein Verhalten ziemlich feige.

Neutral sein ist auch nicht einfacher, man ist ständig hin und hergerissen zwischen cool und Loser. Ich gehörte zu dieser Gruppe, weil cool sein für mich nicht in Frage kam ich aber ein Glück auch nicht von den Coolen als Loser gesehen wurde. Das lag aber auch daran, dass ich darauf geachtet habe keine Angriffsfläche zu bieten, dazu gehörte dann unter Anderem auch der Zwang coole Dinge zu haben. Ich weiß noch das ich nur einen Eastpak hatte, weil ich halt einen haben musste, um nicht zu den Losern zu zählen und ich weiß auch noch genau das ich mich in solchem Momente auf das Erwachsen werden gefreut habe:

Wenn ich erwachsen bin, kann ich endlich anziehen was ich will, denn dann ist es den anderen egal

Ja das habe ich wirklich gedacht und ich bin wirklich froh, jetzt erwachsen zu sein das Teenagerleben war mir echt zu hart.

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Aber auch jetzt, wo ich erwachsen bin, geht es schon wieder um Dinge. Es geht nicht um den Eastpak oder die coole Hose. Nein nun geht es um größere Dinge, wie Autos und Häuser. Als die Jungs ihren Führerschein hatten und endlich Autofahren konnten versteckten sie ihre Persönlichkeit schon wieder hinter Dingen. Vorher waren sie cool und machten coole Dinge und gaben den Trend vor. Und nun, wo sie langsam erwachsen wurden, fuhren sie mit ihren getunten Autos durch die Gegend, um uns Frauen zu beeindrucken. Ich glaube auch diese Geschichte wiederholt sich immer wieder, soviel zur Individualität. Wie passte ich in diese Geschichte? Du kannst dir mich wirklich wie Shania Twain in dem Song „That don`t impress me much!“ vorstellen. Für mich zählte einfach schon von Klein auf Persönlichkeit und dieses Gehabe war für mich noch nie eine Anmache, sondern eine Beleidigung. Ich bin auch nie in ein cooles Auto gestiegen, ich war da wirklich immer völlig unbeeindruckt.

Und das bin ich bis heute. Mich interessiert nicht, welches Auto du fährst, was für ein Haus du hast auch nicht was für einen Job du hast, mich interessiert deine Persönlichkeit. Auch hat es für mich nicht automatisch jemand geschafft nur weil er ein super Haus, Auto etc. hat oder jemand ganz großes im Beruf ist. Geschafft hat es die Person die glücklich ist, wie sie ist und mit dem was sie hat. Natürlich habe ich nichts gegen ein schönes Haus oder ein schönes Auto oder gegen schöne Dinge, ich mag auch schöne Dinge. Dennoch weiß ich, dass egal welche schönen Dinge ich vielleicht auch besitzen mag, diese einfach nicht die Kraft haben mich glücklich zu machen. Diese Dinge sind einfach ein Bonus bringen mir aber nichts, wenn das Drumherum, die Herzensangelegenheiten, die Momente und die Gefühle nicht stimmen.

Ich war und bin immer nur auf der Suche nach Herz.

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Was wenn ich niemanden lieben kann (der Kuss)

Ich habe diesen Raum betreten weißt du? Und da saß er, unsere Blicke trafen sich und ehe ich mich versah, saßen wir zusammen, gegenüber am selben Tisch schauten uns in die Augen und hielten unsere Hände.

Wie ein Blitz überkam mich das Gefühl, oh bin ich verliebt. Ich konnte es kaum erwarten ihn wiederzusehen, mein Herz raste vor dem ersten Treffen.

Ich vermute das der Kuss eine größere Rolle spielt als wir denken

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Es geht nicht, darum, ob der Kuss gut oder schlecht ist. Es geht darum, ob der Kuss etwas in dir auslöst. Klar wäre die einfache Definition jetzt der gute Kuss. Ich möchte damit nur zum Ausdruck bringen, dass es bei diesem Kuss nicht um Leistung geht, weil jemand das halt einfach drauf hat, nein, sondern das es der eine, bestimmte Kuss, sein muss um sich zu verlieben.

Also wie fühlte ich mich nach dem ersten Kuss?

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Wir trafen uns, wir waren aufgeregt, unterhielten uns und dachten die ganze Zeit dasselbe, das wir uns küssen wollen. Die Blicke waren klar und schließlich küssten wir uns, doch es ist nichts passiert. Das Kribbeln in meinem Bauch wurde durch den Kuss nicht stärker, sondern schwächer.

Wir verbrachten einen wundervollen Tag zusammen, verstanden uns gut und waren seit diesem Kuss auch zusammen, doch mein Herz war da ganz anderer Meinung und lies mich das auch spüren.

Er rief mich an und wollte mich wiedersehen, ich freute mich darüber, machte mich für ihn zurecht und fuhr zu ihm. Ich saß im Bus und schaute aus dem Fenster, umso näher ich dem Treffen war, umso weniger Freude empfand ich. Freudig begrüßte er mich mit einem Kuss, ich zwang mich zu lächeln. Er schaute mich schief an, fragte, ob alles in Ordnung sei, ich nickte entsprechend. Dieser Tag war weder romantisch, noch wunderschön und ich fuhr nach Hause und war sauer auf mich selbst. „Was stimmt nicht mit dir? Nun hast du jemanden gefunden der lieb und nett ist und es endlich ernst mit dir zu meinen scheint und du bist genervt,“ schimpfte ich mit mir selbst. Schließlich beendet ich die Beziehung mit der Begründung fehlender Gefühle. Danach fühlte ich mich viel besser, ich hatte vorher das Gefühl zu ersticken.

Dies ist eine Geschichte, die sich nicht genauso abgespielt hat. Mit dieser Geschichte möchte ich einfach nur den Anfang und das Ende des nicht Liebens beschreiben.  Und woraufhin immer und immer wieder folgende Frage auftaucht: „Was wenn ich niemanden lieben kann?“  Dieser Gedanke absolut unvorstellbar, für jemanden, der doch eigentlich nur genau danach sucht.

Also was stimmte nicht? Die Antwort auf diese Frage ist, das alles in Ordnung ist und alles stimmt. Es ist nur so das nicht jeder Mensch dein Herz berühren kann. Dein Herz geht seinen ganz eigenen Weg, weswegen du dir nicht aussuchen kannst in wen du dich verliebst. Was du falsch gemacht hast? Du wolltest dir aussuchen in wen du dich verliebst ohne auf dein Herz zu hören und das macht dein Herz natürlich nicht mit, denn nur dein Herz weiß welche Art von Liebe du brauchst.

Ich glaube nicht, dass es Menschen gibt, die nicht lieben können…

Jeder liebt, nur jeder liebt anders und manch einer lässt die Liebe nicht zu aber sie wird immer da sein. Es ist immer die Frage wie stark deine eigene Liebe ist und ob diese sich schnell durch andere Gefühle wie z.B. Angst unterdrücken lässt.

Der richtige Kuss

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Als du mich geküsst hast, war auf einmal alles so klar. Das Kribbeln in meinem Bauch entwickelte sich eher zu einer Explosion und ich hatte das Gefühl, als würde ich schweben. Dieser Kuss hat mein Herz berührt und von da an wusste ich, das ich lieben kann.

Es ist nicht einfach dir zu sagen, was ich empfinde

Ich habe noch nie „Ich liebe dich“ zu jemandem gesagt. Ich habe Angst dir diese Worte zu sagen, was wenn du nicht so empfindest? Ich fühle mich so schwach und ausgeliefert so hilflos. Andererseits macht mich das Gefühl wahnsinnig nicht zu wissen, was du für mich empfindest. Geht es dir genauso? Oder empfindest du einfach nicht dasselbe? Wir trafen uns oft, führten diesen gigantischen Kuss fort doch sagte keiner diese Worte. Nach einiger Zeit fühlte ich mich gekränkt und traurig und so verlief sich diese Beziehung, diese Vielleicht-Liebe, im Sande ohne das ich dir je gesagt habe, was ich für dich empfinde…

 

Hör auf du zu sein

An deiner Stelle würde ich das lassen. Hör auf damit!

Kennst du das Gefühl dich nicht zu trauen das zu tun, was dir Spaß macht? Es ist zermübernd und erdrückend. Ich habe dann immer das Gefühl nicht genügend Luft zu bekommen, mir wird heiß, ich werde fast panisch.

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Heiß wird mir ebenfalls kurzzeitig, wenn mir mal wieder Jemand sagt, dass ich etwas lassen soll, weil die Person der Meinung ist, dass das was ich tue, doof, peinlich oder sonst etwas Negatives ist. Natürlich denke ich sofort darüber nach und natürlich habe ich auch Angst davor mich lächerlich zu machen…

Aber was macht mich auf Dauer unglücklicher? Durchs Leben zu gehen, Jedem zu gefallen, beliebt sein für Etwas, was ich nicht bin?                                                                Oder mich auch ab und an mal zu blamieren, das ein oder andere Augenverdrehen oder ein Kopfschütteln zu kassieren und mir auch mal dumme Kommentare anzuhören, für Etwas, was ich wirklich bin?

Ich hab mich dafür entschieden nicht auf mich zu verzichten

Ich möchte nicht auf das, was mich ausmacht (auch wenn es peinlich ist) und die Dinge, die mir Spaß machen verzichten. Ehrlich gesagt kann ich das auch gar nicht, ich würde ersticken. Selbst wenn ich dann beliebter wäre, würde sich diese Beliebtheit für mich anfühlen, als würde mich Jemand am Hals packen und mir die Luftzufuhr Stück für Stück nehmen. Dann würde mir schwarz vor Augen werden und das für eine ziemlich lange Zeit, die mir wie die Unendlichkeit vorkommen würde. Ich wäre die Person, die immer lacht und zu Hause weint, die, der es immer gut geht, weil es das wäre, was alle in mir sehen.

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Aber, weißt du was? Wenn ich einfach damit aufhöre mir Gedanken zu machen. Wenn ich einfach nur meinen Gefühlen und meiner Leidenschaft folge, werde ich zu einer Person, wo das Lachen echt ist, ja auch das Verrückte, Peinliche, Doofe, Traurige oder sonst Etwas, was als negativ ausgelegt werden kann. Aber ich bin dann Jemand, Jemand echtes.

Eines der schönsten Komplimente, welches ich je erhalten habe war, dass ich um mein freies, zwangloses Verhalten beneidet werde. Weil ich einfach immer tue, wozu ich gerade Lust habe. Das ich einfach los singe oder los tanze. Ja das ich keinen Alkohol brauche, um mich zu trauen, ich zu sein. Ich bin einfach ich. Mir wurde gesagt, dass dies eine Gabe ist, über die ich sehr froh sein kann. Mir kommen schon wieder die Tränen, wenn ich an dieses Kompliment denke, denn es tut mir so leid, dass sich nicht einfach Jeder traut, so zu sein, wie er ist, sondern diese Gabe dazu benötigt. Ja ich verstehe einfach nicht, warum zu zeigen wie ich wirklich bin eine Gabe sein soll.

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Ich werde auf jeden Fall nicht damit aufzuhören ich zu sein.

Denn es hat den Anschein, dass egal was du tust, die Leute dich so sehen, wie sie dich sehen wollen.

Über Loyalität und Treue

Vor kurzem ist mein Handyvertrag ausgelaufen, ich weiß das ist keine spannende Mitteilung, die ich dir damit jetzt gerade mache. Es geht auch nicht um den Handyvertrag. Mit diesem Beitrag möchte ich dir erzählen, wie ich von der Tatsache, dass mein Handyvertrag ausläuft auf das Thema Loyalität und Treue zu sprechen komme.

Tief im Inneren, wissen wir es schon lange, Loyalität und Treue zahlt sich nicht aus

Was soll ich machen? Nicht nur, dass ich persönlich sehr viel von Treue und Loyalität halte, diese Eigenschaften selbst verkörpere, so stößt mich die Gesellschaft zurück. Kein Wunder, dass es sehr viele Menschen gibt, die diese Eigenschaften nicht besitzen oder nicht mehr besitzen wollen.

Ich komme nochmal kurz zurück zu meinem Handyvertrag… Da stehe ich nun im Handyshop, starre meine geliebte, auswendig gelernte Handynummer an und ich weiß, ich kann sie leider, wie jedes Mal nicht behalten. Wenn es nach mir gehen würde, hätte ich einmal eine Handynummer und diese dann für immer auch würde ich nie den Anbieter wechseln, vorausgesetzt ich bin mit diesem zufrieden. Ich bin also mit meinem Anbieter zufrieden und auch mit meiner Nummer, aber ich stelle fest, das will man gar nicht! Mir wird vermittelt, wenn ich meinen Vertrag verlängere und ich somit eine treue Kundin bleibe, zahle ich drauf. Kündige ich allerdings und schließe neu ab, bekomme ich die besten Konditionen, frei nach dem Motto (ich zitiere Barney Stinson von How I met your Mother) neu ist immer besser!

Bleiben wir doch gleich mal bei diesem Motto, denn es bleibt ja nicht bei dem Handyvertrag. Egal, um welchen Vertrag es sich handelt, treue Kunden sind nirgendwo gerne gesehen.

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Wie verhält es sich denn mit treuen und loyalen Mitarbeitern? Jemand der seit 20 Jahren, als guter, fleißiger und zuverlässiger Mitarbeiter in einer Firma beschäftigt ist? Wie wird mit diesen loyalen und treuen Menschen umgegangen? Da fällt mir sofort das Wort „ARSCHTRITT“ ein. Was sagt man heute über solche Mitarbeiter? „Die sind vielleicht doof!“ In der Arbeitswelt wird mir ebenso vermittelt, Treue und Loyalität seien einfach nur doof und eine Einladung zum ausnutzen, mehr nicht. Diese beiden Worte, die wie ich finde große Wörter sind, haben einfach so gar keinen Wert. Stattdessen wird den treuen Seelen, jemand neues vorgesetzt, der noch nichts für die Firma getan hat, aber einfach eine so tolle Selbstdarstellungsshow beim Vorstellungsgespräch abgegeben hat und hinzu noch so schöne Scheine besitzt. Der einzige Trost ist, dass es auch ihm, nach 20 Jahren nicht anders ergehen wird, wenn er denn treu und loyal ist bzw. bleibt. Aber ist das wirklich ein Trost?

Was wäre das doch für eine motivierende Arbeitsatmosphäre, wenn sich Treue und Loyalität auszahlen würden, lass mich kurz träumen…. Da bekomme ich glatt Lust zu arbeiten. *Puff* ist ja gut ich höre ja schon auf zu träumen die Realität hat mich wieder, ich bleibe einfach unmotiviert.

Was das mit uns macht…

Welche Auswirkungen hat das Ganze nun auf unsere Gesellschaft? Wie sehen Freundschaften und Partnerschaften aus, wenn mir Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr gezeigt wird, das sich treu und loyal zu sein nicht auszahlt, im Gegenteil das es dumm ist so zu sein. Dabei ist es doch das, was wir alle wollen, einen treuen, loyalen Partner an unserer Seite, um dann zusammen mit treuen und loyalen Freunden durchs Leben zu gehen. Ist die heutige Gesellschaft dazu überhaupt noch in der Lage? Oder sind wir, die treuen und loyalen, eine bedrohte Art deren Aussterben nicht mehr zu vermeiden ist?

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Höre dir diesen Blogbeitrag als Podcast an:

Karma

Karma ~ Das Gesetz der Aktion und Reaktion (egal was wir machen, es kommt immer irgendwie zurück). Die Folge von den Ursachen, die wir in der Vergangenheit selbst in Bewegung gesetzt haben. Haben wir in unserem früheren Leben viel Gutes verursacht haben wir also ein gutes Karma und haben ein glückliches Leben ohne uns viel anstrengen zu müssen. Haben wir hingegen im früheren Leben viel Schlechtes verursacht, ist die Folge ein schlechtes Karma und ein unglückliches Leben.

Aber nicht nur das vorherige Leben spielt für unser Karma eine entscheidende Rolle, sondern auch das Hier und Jetzt. Das Gesetz der Anziehung ist sehr stark und beeinflusst unser Leben zutiefst.

Wenn wir etwas begehren, ziehen wir es an!

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Wenn wir vor etwas Angst haben, ziehen wir es ebenso an!

Die Art und Weise, wie wir denken und fühlen macht also eine Menge aus. Wenn ich mal genau darüber nachdenke, kommt das wirklich hin. Ich habe zum Beispiel eine riesen Angst vor Insekten und diese ziehe ich auch echt immer an. Wenn irgendwo etwas kreucht und fleucht dann bin ich die Erste, die Begegnung mit diesen macht. Ich habe mich oft gefragt, wieso kommen die immer zu mir, tja es liegt wohl an meiner Angst, an meiner Art zu denken.

Du fragst dich jetzt sicherlich, wie ich jetzt eigentlich darauf komme über das Thema Karma zu schreiben. Ich bin ja keine Hinduistin, generell bin ich nicht gläubig. Und ob ich an ein früheres Leben glaube, keine Ahnung. Aber das Wort Karma benutzen wir doch alle hin und wieder oder? Meistens in folgendem Satz: „Ich glaube, ich habe schlechtes Karma!“

Mein Satz diesbezüglich lautet aber eher: „Ich scheine ein verdammt gutes Karma zu haben.“ Und jetzt kommen wir darauf, warum ich nun über dieses Thema schreibe.

Mein Gutes Karma und ich…

Meine Gedanken sind ständig in Bewegung und sich ständig am Gedanken machen. Ich mache mir einfach immer zu viele Gedanken. Im Moment haben meine Gedanken nichts besseres zu tun, als mein leichtes und glückliches Leben zu hinterfragen.

Habe ich das verdient? Das Traurige am Glücklich Sein…

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Und zwar hat es bei mir in den letzten Jahren große Veränderungen gegeben, die mich zum Nachdenken über mich selbst gebracht haben. Rückblickend betrachtet fällt mir auf, dass ich eigentlich immer das bekommen habe, was ich wollte und das finde ich irgendwie unheimlich, denn ich habe das zu keinem Zeitpunkt erwartet ich habe mir vieles einfach nur sehr gewünscht. Und anstatt nun einfach super glücklich über diese Erkenntnis zu sein plagt mich mein Gewissen, obwohl ich mein Glück eigentlich nicht vor das Glück Anderer gestellt habe, gibt mein Gewissen mir aber genau dieses Gefühl. Vielleicht gehört das ja zu meinem Karma? Vielleicht liegt dahinter eine Aufgabe.

Wahrscheinlich ist einfach nur doch nicht alles in Erfüllung gegangen, was ich wollte nämlich der Wunsch, dass es den Menschen um mich herum gut geht. Aus diesem Grund möchte ich etwas zurückgeben und die Menschen unterstützen, denen es nicht so gut geht wie mir, denn dadurch, dass es mir so gut geht, habe ich genug Energie dafür.

Und vielleicht lerne ich ja in nahe Zukunft mein Glück einfach hinzunehmen und mich aus tiefstem Herzen darüber zu freuen.

Wie sind deine Gedanken oder Erfahrungen zum Thema Karma? Lass mir doch gerne einen Kommentar dazu hier!

Warum ich bin, wie du fühlst….

Reden wir über Vorurteile und darüber wie wir die Personen sehen. Der erste Eindruck zählt so sagt man, doch mache ich ja nicht bei jedem denselben ersten Eindruck. Es wird einfach so viel in mir gesehen.

Auf einige scheine ich eine Ausstrahlung wahrhaftiger Arroganz zu haben, vielleicht war es in einem bestimmten Moment ein bestimmter Blick der genau das über mich aussagte, vielleicht, die Art wie ich an ihnen vorbeigegangen bin, vielleicht habe ich auch einfach nicht gegrüßt, weil ich gerade wieder in meiner Tagträumerei versunken war. Es gibt viele Möglichkeiten, die dazu führen könnten das jemand so über mich denkt.

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Andere hingegen sehen in mir eine liebe Person, weil sie von Anfang an mit mir gesprochen haben und gemerkt haben, das wenn man lieb zu mir ist, auch etwas Liebes von mir zurückkommt.

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Wieder Andere finden ich sei sehr zickig. Das kann durchaus sein. Wenn man mir gegenüber ganz bestimmte Verhaltensweisen rauslässt, dann werde ich ja ziemlich komisch und da kann ich dann auch schon mal zur Oberzicke mutieren.

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Ganz andere sehen in mir ein kleines, dummes, Blondchen mit einem großen Hang zur Naivität. Das führen sie ganz stumpf einfach nur auf meine optische Erscheinung zurück. Laut optischem Klischee sollte ich wohl so sein.

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Viele finden mich auch total albern und denken das ich gar nichts ernst nehme. In manchen Situationen ist es durchaus so, dass ich einfach nicht ernst sein kann, lernt man mich in diesen kennen, kann ich durchaus nachvollziehen das einige mich nicht ernst nehmen.

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Dann gibt es noch die, die das tiefgründige in mir sehen, die, die mich auf eine ganz andere Art verstehen und sehen.

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Ich könnte jetzt unendlich so weiter machen und das Ergebnis wäre dann, das ich alles bin. Aber wie bin ich denn nun eigentlich wirklich? Ich bin das alles und noch viel mehr, weil ich für jeden anders bin. Das liegt einmal an der Person als solches wie diese mit mir umgeht und welche Eigenschaften sie dadurch aus mir herausholt und daran, das einfach jeder Mensch, jeden anders sieht. Wie oft haben wir uns schon gefragt was sieht er nur in ihr? Manche sehen Dinge in jemandem die wir nicht sehen. Somit gebe ich euch allen Recht zu der Einschätzung, die ihr über mich habt, denn wichtig ist halt in dem Moment für euch nicht wie ich wirklich bin, sondern wie ich in dem Moment auf euch wirke.

Ich kann alles sein was du willst, du musst es nur aus mir herausholen.

Unausgesprochene Worte

Warum tun wir das? Wir haben soviel zu sagen, dennoch schweigen wir. Briefe werden geschrieben und wieder zerrissen, die Telefonnummer wird gewählt, aber es wir wieder aufgelegt und wenn wir uns in die Augen sehen schweige ich mit einem Lächeln.

Manchmal können Worte einfach nicht ausdrücken, was ich sagen möchte, manchmal fühlen wir einfach zu unterschiedlich und es ist dann so, als würden wir zwei verschiedene Sprachen sprechen.

‚Eines Tages‘, sagte sie, ‚fange ich Träume ein wie Schmetterlinge.‘
‚Und dann?‘, fragte er.
‚Lege ich sie zwischen die Seiten dicker Bücher und presse sie zu Worten.‘
‚Was, wenn jemand immer nur von dir träumt?‘
‚Dann sind wir beide vielleicht schon Worte in einem Buch. Zwei Namen zwischen all den anderen.‘

[Buchzitat von Kai Meyer aus Arkadien erwacht)

Aber manchmal da denke ich mir, was soll das noch bringen? Du verstehst mich nicht, egal was ich tue, egal, was ich sage. Wenn du schon mein Schweigen nicht verstehst, verstehst du auch meine Worte nicht. Vielleicht ist es ja umgekehrt genauso und ich verstehe dich ebenfalls nicht.

Warum das so ist? Vielleicht weil wir zu spät angefangen haben, nach den passenden Worten zu suchen. Wahrscheinlich sind wir jetzt so damit beschäftigt, die passenden Worte zu finden, das wir keinen klaren Gedanken mehr darüber fassen können was wir einander eigentlich sagen wollen.

Manchmal ist es wohl einfach zu spät und wir lassen los – wortlos.

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Doch genau das zermürbt mich, treibt meine Gedanken an, hätte, wäre, könnte, wollte…. Loslassen ist für mich eine der größten Hürden und wenn ich das tun muss ohne zu wissen warum, umtreibt es mich noch eine ziemlich lange Zeit und ich kann nichts tun außer darauf zu warten, das die Zeit alle Wunden heilt.

Gefühle

Es waren einmal acht Freunde. Die trafen sich, verstanden sich und ergänzten sich perfekt. Doch wie alles, nahmen auch hier die Dinge ihren Lauf und es änderte sich. Die Freundschaft der acht Freunde veränderte sich…

Von wem genau ich spreche?

Von der stillen, ruhigen und dunklen Frau. Sie hatte pechschwarzes, langes glattes Haar, dunkle Augen voller Trostlosigkeit, sie war einfach nicht in der Lage zu lächeln. Wenn sie den Raum betrat wurde die Stimmung dunkel und trübselig. Sie schaffte es immer wieder in einem die dunkelsten Gefühle hervorzurufen ihr Name war Traurigkeit.

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Ihr Freund, ihr Partner, war der Einzige, der ihr ein Lächeln entlocken konnte, der die warmherzigen Gefühle in ihr weckte und der ihren dunklen Augen ein Funkeln entlocken konnte. Er selbst hatte braunes Haar, grüne Augen und wenn er den Raum betrat fühlte man sich verstanden und beruhigt. Sein Name war Verständnis.

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Ein Seufzen entlockte ihm allerdings der Freund, der einfach nie gute Laune hatte, der einfach immer etwas negatives fand und feststellte. Der dunkelhaarige, sich hinter seinem Vollbartversteckende große Mann mit seinen dunklen Augen und der Zornesfalte war einfach niemals gut drauf, sein Name war Frust.

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Seine Freundin war das genaue Gegenteil von ihm und man wunderte sich wirklich über diese Ungleiche Paar, vermochte es Frust doch alle zu frustrieren so blieb eine stets mit sich im Reinen. Die kleine, freche, dunkelblonde und grünäugige lies sich von nichts und niemandem aus der Ruhe bringen. Jeden Tag konnte man in ihr lächelndes Gesicht sehen. Ihr Name war Zufriedenheit.

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Ihre beste Freundin war nicht das Gegenteil von ihr, sie lächelte genauso oft, wenn nicht noch mehr, hatte hellblondes, leuchtendes Haar und hellblaue, lebhafte Augen, die wie Sterne leuchteten. Schlechte Laune war etwas, was sie nur vom sehen und hören kannte. Ihr Name war Fröhlichkeit.

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Fröhlichkeit war so fröhlich, dass sie davon etwas abgeben wollte und so kam sie mit jemandem zusammen der absolut nicht fröhlich war, dem nichts glücklich stimmte. Er war der Einzelgänger, dunkelhaarig, gutaussehend mit blauen Augen und einem traurigem Lächeln. Seine mysteriöse Art, fand Fröhlichkeit interessant und tatsächlich sagte er einmal zu ihr, dass sie ihn sehr glücklich macht. Sein Name war Unzufriedenheit.

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Die einzige, mit der er je tiefsinnige Gespräche zugelassen hat, ist diejenige, die Unbehagen verbreitete, man vermutete, dass es keine böse Absicht der hellblonden Schönheit mit ihren grünen Augen  war. Dennoch schaffte sie es immer, dass jeder lieber seinen eigenen Weg ging, ja sie brachte durch ihr Unverständnis alle früher oder später auseinander. Ihr Name war Missverständnis.

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Missverständnis für sich zu gewinnen ist keine Kunst. Weder Können, noch Kämpfe können sie dazu bringen zu verstehen, dass man es wirklich gut mit ihr meint, sie sogar lieb hat. Für sie ist es lange Zeit unmöglich gewesen jemanden zu finden. Doch dann kam er, rothaarig, grünäugig und verzauberte sie mit seinem frechen Blick. Sein Name war Glück.

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Diese Paare und diese Freundschaft untereinander brachte ein Gleichgewicht der Gefühle in die große weite Welt. Es führte bei den Menschen zu Ausgeglichenheit der Gefühle. Jeder wusste, was er fühlte, was ihm gut tat und was ihn traurig und frustriert machte. Es entstanden innige Freundschaften und Liebe.

Doch wie fing die Geschichte an?

Dinge ändern sich.

Es fing mit Fröhlichkeit an, nach einem Streit mit Unzufriedenheit weinte sie wochenlang. Sie hatte soviel von ihrer Fröhlichkeit in diese Beziehung gesteckt, das sie nach und nach ihre Fröhlichkeit verlor. Sie fing an es nicht mehr zu ertragen. Um ihre Fröhlichkeit nicht ganz zu verlieren, verließ sie Unzufriedenheit.

Unzufriedenheit konnte diese ewige Fröhlichkeit auf Dauer nicht verstehen und war genervt von ihr, er hatte das Gefühl, das nur Traurigkeit ihn so richtig verstand. Diese fing an etwas für Unzufriedenheit zu empfinden und das merkte ihr Freund Verständnis und lies sie gehen.

Er traf auf die traurige Fröhlichkeit und seine Art zu verstehen verzauberte sie auf eine einzigarte Art und Weise. Ihre frohe Art lies ihn ganz warm ums Herz werden. So fanden Fröhlichkeit und Verständnis zueinander.

Trennungen sind unheimlich ansteckend, so auch bei Zufriedenheit und Frust. Durch ihr Zusammensein mit Frust verlor Zufriedenheit, genauso wie Fröhlichkeit bei Unzufriedenheit, immer mehr ihre innere Ruhe, ihr Zufriedensein. Auch Glück merkte, dass seine Fähigkeit, dass ihm einfach immer alles gelang , immer mehr schwindete. Der letzte Rest dieser Gabe brachte ihn zu Zufriedenheit.

Missverständnis verstand wie immer die Welt nicht mehr und so kam ihr Frust ganz gelegen.

Gegensätze ziehen sich an doch gleich und gleich gesellt sich gerne. Die Geschichte endet damit, dass sie nicht endet. Die neuen Beziehungen dieser Gefühle hielten für immer.

Und was passierte nun mit den Menschen? Mit der bedingungslosen Liebe? Eine Zeitlang herrschte Chaos ein absolutes Chaos der Gefühle. Viele wollten keine Veränderungen, andere hatten einfach Angst, Angst vor, für immer, Angst vor Langeweile.

Die Liebe vorher war aufregend, leidenschaftlich und eine Herausforderung.

Die gegenwärtige Liebe ist, beständig, einfach und echt.

Nun liegt es an jedem selber, worauf er sich einlassen möchte…