Mode und Persönlichkeit

Der Beitrag ist mit Unterstützung von Alba Moda entstanden

Kleider machen Leute.“

Uns allen ist dieses Sprichwort und auch sein Wirkung bekannt. Allerdings habe ich dieses Sprichwort immer nur auf meine Wirkung nach außen bezogen. Doch wie wirkt, das was ich trage eigentlich auf mich? In welcher Weise beeinflusst meine Kleidung mich und mein Verhalten?

Ich stehe vor meinem Kleiderschrank und frage, mich, wie mein Tag morgen werden soll. Nach dieser Devise lege ich tatsächlich schon jahrelang meine Klamotten für den nächsten Tag raus. Auf der Arbeit möchte ich überwiegend meine Ruhe haben und kleide mich deswegen absichtlich schlicht und unscheinbar, auch mein Make Up passe ich diesem Outfit an. Mit der Disco früher genauso. Wollte ich an dem Abend jemanden kennenlernen entschied ich mich für den Rock,wollte ich einfach nur tanzen gehen für die Hose.

Doch ist es wirklich so simpel? Liegt es ausschließlich an den Klamotten, wie die Leute mich sehen oder beeinflusst mein aktuelles Outfit auch mein Verhalten?

Irgendwie ist es auch ein bisschen so, dass ich nicht nur in die Kleidung schlüpfe, sondern damit auch in eine Rolle. Möchte ich im Beruf etwas durchsetzen so fühle ich mich in einem stylischen, eleganten Business Look mit dem passenden, durchdringenden Makeup und Accessoires viel selbstbewusster, durchsetzungsstärker und mutiger.

Mir gefällt Beispielweise die Blazer-Auswahl bei Alba Moda ganz gut. So elegant, aber nicht langweilig oder spießig das trifft meinen persönlichen Stil.

 

Ich fühle mich dadurch wirklich wie eine starke Karrierefrau und nicht wie das schlichte, ruhige Mädchen von Nebenan. Ganz wichtig ist allerdings dabei immer, dass egal für welchen Stil ich mich gerade entscheide, ob sportlich, elegant oder lässig es muss dennoch immer zu mir passen. Ohne den Wohlfühleffekt strahle ich sonst immer einfach nur Unsicherheit aus. Ich trug mal ein Kleid, welches wirklich hübsch war, aber irgendwie war es einfach nicht mein Stil, es war mir irgendwie zu spießig, auch konnte ich mich darin kaum bewegen. Ich fühlte mich darin einfach nicht wohl und strahlte das auch aus. Unwohlsein, Unsicherheit, ich fühlte mich an dem Abend, wie eine kleine graue Maus und dementsprechend war mein Abend auch. Alle sahen mich so, wie ich mich fühlte.

Doch wie weit geht das Ganze wirklich. Ist das nur Stilübergreifend oder ändert sich mein Verhalten alleine schon durch meine verschiedenen Variationen? Bin ich wirklich sportlicher, wenn ich meine Sportklamotten trage, kühler, wenn ich dunkle Farben trage und fröhlicher mit einem strahlenden Outfit? Was meinst du?

Jetzt, wo ich so darüber nachdenke fällt mir auf, dass ich nur strahlende und eindrucksvolle Klamotten im Zusammenhang mit guter Laune trage. Habe ich schlechte Laune ziehe ich mich dunkel, bequem und schlicht an. Was passiert also, wenn ich an einem für mich düsteren Tag einfach strahlende Klamotten anziehe? Ändert sich damit auch meine Laune?

 

JA! Absolut! Ich habe es ausprobiert und zwar merke ich es am deutlichsten bei meinen TikToks. Dort schlüpfe ich ja in Rollen; Drama, Comedy, singe oder tanze. Und ich kann diese verschiedenen Genres tatsächlich auch nur mit unterschiedlichen Arten von Klamotten spielen. Eine düstere Rolle, kann ich einfach nicht in einem strahlenden Outfit nachstellen das bekomme ich nicht hin. Auch hilft mir das passende Outfit wirklich ziemlich schnell dabei meine Stimmung zu ändern. Eben noch in einem dunklen Outfit eine traurige Szene nachgespielt so tanze ich bereits 2 Minuten später im strahlenden Look.

Probiere es wirklich selbst einmal aus, das ist wirklich spannend!

Bei welcher Situation mir das auch gravierend aufgefallen ist, ist die Situation, wo ich Mut aufbringen muss. Wo ich meinen Ekel überwinden muss; ich Auge um Auge im Kampf mit einer Spinne. Befinde ich mich in meiner Wohnung, womöglich im Bett mit wenig an, habe ich noch mehr Angst vor der Spinne als ohnehin schon. Befinde ich mich an einem warmen Sommerabend leicht bekleidet draußen fühle ich mich schon etwas sicherer. Aber, wenn ich mich wirklich den Kampf mit der Spinne stellen soll, so gelingt mir das am besten mit, für mich, sicherer Kleidung und draußen.

 

Auch mentale Zeitreisen sind mit Klamotten möglich oder? Beziehungsweise fühlen wir uns mit den richtigen Klamotten einer Zeit und auch einem Ort näher. Erinnerst du dich noch an die Jeansjacken? Absolute 90er oder? Ich meine Jeansjacken sind eigentlich zeitlos genauso wie Jeanshosen, aber dennoch verbinde ich persönlich damit einfach immer meine liebste Zeit. Trage ich heute eine Jeansjacke so fühle ich mich auch gleich irgendwie wieder wie ein Teenager.

 

Sommerklamotten bringen mich sofort in Sommerstimmung und lassen mich sofort ans Meer reisen, wenn auch nur gedanklich.

Worin fühlst du dich am wohlsten? Und hast du ausprobiert, ob deine Klamotten deine Laune beeinflussen? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar!

Also wie kleidest du dich heute? Wie soll dein Tag heute werden?

Deine Janine

Rücksichtlosigkeit

Wenn ich so bin, wie ich eigentlich bin dann werde ich herumgeschubst. Ich bekomme weder an der Bar etwas zu trinken, noch komme ich beim Schienenersatzverkehr nach Hause. Ja, wenn ich so bin, wie ich bin, werde ich schlecht behandelt. Doch wie bin ich denn eigentlich?

Ich bin ein extrem rücksichtsvoller Mensch. Als Kind war es schlimm, wirklich schlimm. Ich hatte ein unheimlich großes Bedürfnis niemanden stören zu wollen, niemanden zu nerven. So stellte ich meine Wünsche immer extrem hinten an und das wortwörtlich, denn ich stellte mich wirklich immer wieder aufs Neue hinten in die Schlange, damit ich immer die Letzte war und so niemand auf mich warten musste. Ich erinnere es bis heute, wie verzweifelt mein Vater war, als ich rutschen wollte, mich aber immer wieder hinten anstellte oder ich im Kaufhaus einfach nicht auf die Rolltreppe ging, weil ja immer wieder andere Leute kamen, die diese benutzen wollten und ich mich somit immer wieder hinten anstellte.

echoismus

Wahrscheinlich wurde ich dahingehend zu gut erzogen zu rücksichtsvoll mir wurde beigebracht an andere zu denken, aber leider so gar nicht an mich zu denken. Mein Problem ist schlichtweg, dass ich einfach nie gelernt habe an mich zu denken. Denn wir sehen Narzissmus als reine schlechte Eigenschaft doch gesunder Narzissmus ist etwas Positives und für einen selbst auch wirklich wichtig. Ich allerdings habe leider keinerlei Narzissmuss in mir, er fehlt mir quasi total.

Dadurch leide ich an Echoismus

Echoismus ist das Gegenteil von Narzissmus und ich gehe davon aus, dass du dieses Wort so wie ich vorher noch nie gehört hast oder?

Deswegen möchte ich dir hierzu die Geschichte von Echo erzählen, die ich bei meiner Recherche gefunden habe und die ich total interessant finde:

„Echo war eine Nymphe, die im Wald lebte. Sie hatte eine schöne, süße Stimme und liebte es, zu reden. In ihrer Beredsamkeit wollte Echo immer das letzte Wort haben. Eines Tages bestrafte die Göttin Hera Echo, weil sie sie getäuscht hatte, und sagte wütend zu ihr: „Von diesem Moment an wirst du nicht mehr sagen können, was du willst, und da du immer das letzte Wort haben willst, wirst du von nun an nur das letzte Wort wiederholen können, das du hörst!“

Eines Tages, als Echo durch den Wald ging, traf sie Narziss, einen hübschen jungen Hirten, in den alle Nymphen verliebt waren, der sie aber zurückwies. Echo verliebte sich innig in ihn und beschloss, ihm durch den Wald zu folgen. Plötzlich hörte Narziss ein Geräusch zwischen den Zweigen und fragte: „Ist da jemand?“ Er lauschte in den Wald hinein. „Jemand“, antwortete Echo sogleich. „Komm heraus“, rief Narziss. Und Echo wiederholte: „Heraus.“

Und als sie sich trafen, umarmte Echo Narziss, aber er wies sie ab, wie er es gewohnt war.

Die Göttin Nemesis bestrafte Narziss für seine Überheblichkeit, indem sie ihn fühlen ließ, was die Nymphen fühlten. Als er Wasser aus einer kristallinen Quelle trank, konnte er sein Bild sehen. Er dachte, sein Spiegelbild sei ein reales Wesen und verliebte sich innig in sich selbst. Nichts anderes war ihm mehr wichtig und er blieb bei der Quelle, aus Angst, sein Abbild zu verlieren. Nach und nach verwandelte sich Narziss in eine schöne Blume.

Echo hingegen flüchtete sich in Höhlen und auf Bergspitzen, wo ihr physischer Körper langsam schwand, bis nur mehr ihre Stimme blieb, die bis heute das letzte Wort wiederholt, das äußerst, wer sich ihr nähert.“

echo

Wären Echo und Narziss ein Paar geworden, dann wäre daraus der Echozissmus entstanden und beide wären glücklich gewesen. Die richtige Dosis von beiden Eigenschaften ist immer die Lösung oder wie ich sage das Mittelmaß. Kein Extrem ist gut und gesund. Also wirklich schade, dass diese Geschichte kein Happy End hat.

Kommen wir jetzt zurück zum rücksichtsvoll sein. Während ich heute nur noch leicht extrem rücksichtsvoll bin und auch gelernt habe an mich zu denken. Hat ein Großteil der Menschen ja eher das gegenteilige Problem, sie haben nie gelernt oder verlernt auch an andere zu denken.

Der Alltag der könnte für uns alle viel leichter sein, wenn jeder ein bisschen Rücksicht auf den Anderen nehmen würde. Stattdessen ist der Alltag ein Kampf. Ich kämpfe mich in die Bahn, um meinen Platz in der Schlange und bin eigentlich ständig am Kämpfen, wenn ich mir irgendetwas mit mehreren Menschen teilen muss. Diese allgemeine Rücksichtslosigkeit lässt mich jeden Tag aufs Neue erschöpft nach Hause kommen und mich oft mit dem Gedanken „ich hasse Menschen“ ins Sofa fallen.

egoismus

Aber warum ist das so? Wieso fällt es den Meisten so leicht rücksichtslos zu sein? Naja ich denke mal weil Übung den Meister macht. Wir begegnen der Rücksichtlosigkeit jeden Tag und sind somit immer mehr gezwungen uns selbst rücksichtslos zu verhalten, da wir ansonsten nicht zu unserem Ziel gelangen. Im Gegenzug werden wir ja nie damit konfrontiert rücksichtsvoll zu sein.

Rücksichtsvoll sind wir also nur, wenn wir Nachfahren von Echo sind, also eher zu Echoismus neigen. Ich bin in der heutigen Zeit immer noch rücksichtsvoller als viele andere, aber schon viel rücksichtsloser als früher, weil ich früher nur gelernt habe rücksichtsvoll zu sein und heute ausschließlich lerne rücksichtslos zu sein.

Mir wird es dennoch immer leichter fallen rücksichtsvoll als rücksichtlos zu sein, weil das einfach so in meiner Natur ist. Ich muss mich wirklich zusammenreißen wenn ich mich rücksichtslos verhalten möchte.  Das Problem der Echoisten ist ja, dass sie sich selbst für nicht besonders halten genau das gegenteilige Problem vom Narzissten der niemanden mehr besonders findet, als sich selbst. Ich meine wenn du dich besonders fühlst, ist es für dich auch ganz logisch, dass du derjenige bist, der in der ersten Reihe steht, der auf niemanden warten muss, der, der bevorzugt wird. Als Echoist unvorstellbar, werde ich bevorzugt fühle ich mich schlecht. Heutzutage habe ich glaube ich aber so gut wie das gesunde Mittelmaß erreicht, ich habe ein hohes Selbstwertgefühl und auch Selbstvertauen. Auch fühle ich mich besonders, allerdings nie „Überbesonders“, denn für mich wird immer jeder auf seine Art besonders sein, weswegen ich nach wie vor unter der Rücksichtslosigkeit leiden werde und sie auch nie verstehen, geschweige denn so umsetzen werde, wie viele es tun. Ich bin gerne rücksichtsvoll während ich nur rücksichtslos bin, wenn ich es muss. Denn heute weiß ich, wenn ich nicht an mich denke, wird auch niemand anderes an mich denken. Ich muss auch mit mir rücksichtsvoll umgehen.

„Zuletzt ist man immer nur auf sich und das eigene Bewusstsein angewiesen, und was andere versäumen, müssen wir für uns selbst tun.“ ~Theodor Fontane

Was fällt dir leichter? Rücksichtsvoll oder rücksichtslos zu sein?

Ich bin gespannt auf deinen Kommentar!

Deine Janine

 

Jahresrückblick 2019

Dies ist nun mein erster Blogartikel in dem Jahr 2020. Das Jahr ist noch jung und bevor, ich nun von dem alten Jahr 2019 loslasse möchte ich die Gedanken, Eindrücke und Gefühle, die ich in diesem Jahr hatte noch einmal Revue passieren lassen.

Für mich war das Jahr 2019 ein Projektjahr, ein Jahr voller Arbeit, Pflichten und dem damit verbundenen Ärger. Aber ich möchte jetzt nicht klagen, denn ich habe es mir so ausgesucht. Einmal noch habe ich mir gesagt, werde ich mich in das Projekt Eigentum stürzen, wer selbst Eigentum hat, weiß, was das nervlich bedeutet. Mein Mann und ich haben nicht nur unsere Erfahrungen aus unserem vorherigen Leben mit reingebracht, sondern das Projekt so geplant, dass es diesmal wirklich einen richtigen Abschluß gibt ein richtiges Fertig!

Aus einem Traum, wird ein Ziel, aus dem Ziel ein Projekt und aus dem Projekt resultiert ein Ergebnis

Klingt einfach? Doch wer wird denn heutzutage wirklich mal fertig? Kaum ist ein Projekt abgeschlossen, kommen neue Träume, neue Ideen, Verbesserungswünsche etc.

Natürlich sollten wir niemals aufhören zu träumen, allerdings sollten wir auch irgendwann unseren Traum einfach leben.

Und genau das war mein/unser Ziel 2019, in dem Jahr wird der Traum erfüllt und in 2020 wird der Traum dann einfach mal gelebt. Mein Traum für 2020 heißt also leben! Und ich bin so stolz auf meinen Mann und mich, das wir in 2019 alles so durchgezogen haben und freue mich nun auf das Loslassen und Leben.

Auch wenn dieses Großprojekt absolut im Vordergrund stand habe ich natürlich auch in 2019 ab und zu mal locker gelassen.

Meine Highlights 2019:

Jahresrückblick

Januar

  • Der Umzug und somit Projektstart.
  • Den Wert eines handgeschriebenen Briefes wieder entdeckt.

Februar

  • In diesem Monat habe ich ein neues Hobby in Form von TikTok für mich entdeckt. Eine App, die unheimlich viel Spaß macht und wo man sich in Form von Videos in Bezug auf Schauspielerei, das Singen und Tanzen ausleben kann. Dort gibt es Sounds die man dann playbacken kann. Nicht nur das diese Plattform süchtig macht, es ist auch viel einfacher dort zu wachsen, als auf Instagram. Das ist definitiv meine persönliche Bereicherung in 2019.
  • Dann natürlich unser romantischer Moment, tatsächlich sind wir schon ein Jahr lang Mann und Frau.

Liebe

März

  • Im März ist mir bewusst geworden, wie wertvoll es ist Erlebnisse, Gedanken und die damit verbundenen Gefühle aufzuschreiben. Dadurch bleiben die Momente nicht nur in Erinnerung, sondern ich kann sie noch einmal erleben, weil ich die damaligen Gefühle durch das Geschriebene nachempfinden kann. (Mein Instagram-Tagebuch hilft mir gerade dabei diesen Blogartikel zu verfassen)
  • Da wir gerade bei Erinnerungen sind. Eine Erinnerung wurde wieder zum leben erweckt und zwar eine alte Freundschaft.

April

  • Im April lernte ich die Stadt Freiburg kennen. Mir ist klar geworden, wie wenig ich eigentlich Deutschland kenne. Bis jetzt habe ich nur die Städte, Hannover, Berlin und Freiburg besucht, das schreit nach mehr.
  • Auch habe ich mich in diesem Monat etwas mehr dem Thema Traumdeutung gewidmet welches ich unheimlich interessant finde und auch schon einige Bücher dazu habe. Hierzu hatte ich weitere Artikel geplant, die auch noch kommen werden.

Mai

  • In diesem Monat habe ich eine Petition unterstützt, die mir persönlich sehr am Herzen lag. Die Schwimmbadschließungen stoppen. Immer wieder ist es im Gespräch das Freibad in meinem Wohnort zu schließen, mein Sommerrückzugsort, der mir auch im Alltag ein Gefühl von Urlaub verschafft. Ich weiß, dass Freibäder bei vielen nicht beliebt sind, weil sie auch oftmals überfüllt sind. Ja es gibt leider zu wenig Freibäder. An diesem Freibad hängt mein Herz so, da es noch genauso aussieht, wie früher, wo ich klein war. Es hat für mich also auch etwas nostalgisches, so als wäre die Zeit stehen geblieben, deswegen die Betitelung Rückzugsort.

Juni

  • In diesem Monat befasste ich mich mit dem Thema Mobbing hierzu gibt es auch einen Artikel. Mir ist nicht nur bewusst geworden, wie wichtig diese Thema ist, sondern auch wie wichtig es ist anderen dieses Thema immer wieder bewusst zu machen, weswegen es hierzu auch immer mal wieder eine Story und einen Blogartikel geben wird. Mein Ziel ist es meine Reichweite dafür zu nutzen dieses Thema zu sensibilisieren.
  • Es gab einen Gastartikel von einer meiner liebsten Instagram-Kontakte herbstmeedchen auf meinem Blog.
  • Aufleben des Dreiergespanns aus der Schule, Erweckung einer alten Freundschaft die Zweite.

Juli

  • Dort starte ich meine neue Feedgestaltung auf Instagram mit den wunderschönen Presets von TheRubinRose.
  • Auch brachte ich das Thema Selbstverteidigung in meinem Storytelling auf Instagram mit ein.

Selbstverteidigung

August

  • Dankbarkeit, ich lies an meinem Geburtstag einfach mal gedanklich Laternen der Dankbarkeit aufsteigen.
  • Zudem habe ich in diesem Monat meine zeitweilige Schreibblockade überwunden und es gab wieder regelmäßige Blogartikel hier auf janineblogt.
  • Enttäuschung des Monats das geplante Ehemaligentreffen, welches floppte. Nachdem ich mich im März mit meiner besten Freundin aus der Schulzeit getroffen hatte, planten wir zusammen mit der dritten von uns im Bunde ein Ehemaligentreffen unserer Schule. Die Veranstaltung planten wir über Facebook und wir hatten einige Zusagen, selbst wenn nur die Hälfte davon zu dem Treffen gekommen wären, wären wir so auf 30 Leute gekommen. Aber so wirklich da war niemand. Es war eine sehr enttäuschende Erfahrung zu sehen, dass eigentlich alle unzuverlässig sind.

September

  • Im September überkam mich das schöne Gefühl das nun fast alle Menschen, die mir was bedeuten, die Liebe ihres Lebens gefunden haben. Und gerade, weil die Liebe ein seltsames Spiel ist, die von einem zu anderen geht, war ich nun überglücklich, das mein Ex Freund nun seiner wundervollen Freundin einen Antrag gemacht hat. Im September überraschten wir sie dann mit einem Junggesellinnenabeschied.
  • Gedanklich war dieser Monat der Monat des Kusses, denn ich machte mir Gedanken über die Macht eines Kusses und darüber das ein Kuss nicht lügen kann. Diesen Artikel fanden die meisten von euch mega interessant und es wird auch nicht der letzte Artikel zu diesem Thema sein. Auch in 2020 wird mein Blog euch wieder küssen!

 

Oktober

  • Im Oktober startete ich mit dem Projekt 1.000 Fragen an dich selbst. Aktuell habe ich hierzu bereits 280 Fragen beantwortet und auch viele von euch haben fleißig mitgemacht und es geht weiter, schließlich haben wir noch nicht einmal die Hälfte geschafft. Ich bin gespannt, was für Fragen da noch alles kommen werden.
  • Auch startete ich damit euch meine Herzensserie Buffy näher zu bringen insbesondere, damit, was ich persönlich alles von Buffy gelernt habe.
  • Ich lernte die liebe Anke von der Beautyklinik an der Alster kennen.
  • Und ich war auf der Hochzeit des Jahres, die von meinem Ex-Freund und seiner Freundin. Ja, wenn wir genau hinsehen ist genug Liebe für uns alle da!

Jaffy

November

  • Dieser Monat hat nicht nur trübseliges Wetter, sondern hat mich auch trübselig gemacht. Meine Hochsensibilität erreichte in diesem Monat ihren Höhepunkt und ich schrieb einen Blogartikel über Empathie.
  • Es gab ein persönliches Treffen mit Anke und mir in der Beautyklinik. Ich habe die Klinik erkunden dürfen und hatte einen wundervollen und nachhaltigen Austausch mit Anke. Unser erster gemeinsamer Blogartikel ist auch gleich in diesem Monat online gegangen und es wird hierzu immer mal wieder Stories, Postings und Blogartikel und bestimmt auch weitere Treffen geben! BLOGGINGLIFE

Dezember

  • Dieser Monat ist der Monat der wundervollen Lichter und Vorfreude auf Weihnachten.
  • Gedanklich habe ich mich in diesem Monat dem Thema Untreue gewidmet und mit diesem Thema wir es in diesem Jahr auch noch einmal weitergehen. Denn wir alle können uns in irgendeiner Form mit diesem Thema identifizieren. Es geht nicht darum der Untreue einen Vorwurf zu machen, sondern eher darum sich mit der Untreue einmal hinzusetzen und sich zu unterhalten.
  • Auch habe ich mein erstes kleines Gedicht geschrieben.
  • Ich habe ein Buch zum Thema Influencer vom Redlineverlag erhalten, worüber ich noch eine Rezension verfassen werde.
  • Ich hatte einen besinnliche Weihnachten, einen schönen Kurzurlaub mit meinem Mann und einen guten Rutsch in das neue Jahr 2020.

 

Danke für eure Treue in 2019 ich freue mich auf ein wundervolles 2020 mit euch!

2020

Eure Janine

Freitzeitstress – Wie wir uns mit Freizeit die Freizeit kaputt machen

„Und als ich dann genauer darüber nachgedacht habe, weißt du da war….“ Mein Satz wird durch die Klingel unterbrochen, die Klingel des nächsten Besuchs. „Ach ist es schon so spät? Ich dachte echt, wir hätten noch Zeit.“ Ich suche meinen Sachen zusammen, während der neue Besuch alle begrüßt und verabschiede mich.

Kennst du auch solche Situationen, wo ein Freizeittermin den Anderen jagt? Wir kennen viele Menschen und zudem gibt es noch unendlich viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, dass wir uns einfach nicht entscheiden können bzw. auch nicht entscheiden wollen! In unserer heutigen Gesellschaft wollen wir alle, alles und genau dadurch haben wir eigentlich gar nichts, außer eine Menge Stress!

lärm

„Man lebt nur einmal!“

Dieses Lebensmotto begleitet uns alle und löst in uns eine Panik aus. Das Leben genießen setzen wir gleich mit, soviel wie möglich erleben. Doch geht es nicht in Wirklichkeit viel weniger um das Viel und eher um das Wie?

Jahrelang habe ich nach diesem Motto gelebt und meine Interpretation davon war, umso mehr schöne Dinge ich an einem Tag mache, umso intensiver lebe ich. So war es mir möglich an einem Tag gleich mehrere meiner Freunde zu treffen und mit ihnen unterschiedliche Freizeitaktivitäten zu erleben. Immer in Eile von einem Erlebnis zum nächsten. Oft habe ich diejenigen nicht verstanden, die mit einer Aktivität am Tag schon erfüllt waren, auch lag mir das Absagen ziemlich schlecht, da ich immer Angst hatte etwas zu verpassen.

Das ich die ganze Zeit schon etwas verpasste, wurde mir erst später bewusst….

Schauen wir mal genauer hin. Nur weil wir etwas machen heißt es noch lange nicht, das wir es erleben! Manche meiner Tage waren so vollgepackt, dass ich die einzelnen Dinge, die ich tat, gar nicht wirklich wahrnahm. Ich konnte nichts wirklich genießen, da ich an dem Ort, wo ich mich gerade befand, mit dem Kopf schon an dem nächsten Ort war. Mein Akku war immer nur so um die 50% geladen und mein Gemütszustand verschlechterte sich von Zeit zu Zeit immer mehr. Ich hatte keine Balance, kein Lebensgefühl und die Freizeitaktivitäten führte ich nur noch rein funktionell aus. Das hatte einen großen, negativen Einfluss auf meine Persönlichkeit. Innerlich fühlte ich mich gestresst, zerrissen und  genervt und das strahlte ich auch aus. Ich traf mich zwar mit vielen Menschen, doch ich war weder richtig bei ihnen, noch waren sie richtig bei mir. Man war nur irgendwie zusammen.

Ich habe jahrelang unterschätzt, wie viel Zeit ich für mich selbst brauche.

Ich persönlich muss auch alles, was ich erlebe vernünftig verarbeiten können, damit ich mich gut fühle. Renne ich aber von einer Verabredung zur nächsten habe ich weder die Zeit, meine vorherige Verabredung zu verarbeiten, noch habe ich Zeit meinen Akku wieder aufzuladen. Jetzt wo ich das so schreibe klingt das für mich total logisch, ich habe das aber eine sehr lange Zeit überhaupt nicht bedacht. Mit Momenten schafft man Erinnerungen die bleiben. Doch habe ich soviel erlebt, dass ich mich höchstens noch an die Hälfte erinnern kann, wahrscheinlich nur an die Momente, wo ich auch wirklich zu 100% da war. Ja und was passiert eigentlich, wenn ich meine Erlebnisse nicht verarbeite? Meine Selbstreflexion geht verloren, weil ich keine Zeit mehr zum Nachdenken habe – zum Nachdenken über mich, über meine Träume und über schlechte Erlebnisse. Durch mein aktives Leben habe ich mich selbst verloren und meine Unzufriedenheit unbewusst verdrängt. Erst mit der Ruhe kam die Erkenntnis und ich wurde mir wieder bewusst, wie ich eigentlich denke und was ich fühle.

Mit dem Wand angucken fing es an

Wandangucken

Mein Kollege und ich hatten oft schwierige Fälle auf der Arbeit zu lösen, die uns wirklich oft großes Kopfzerbrechen bereitet haben. Wir waren total ausgelaugt. Dann haben wir etwas eingeführt, worüber uns alle belächelt haben. Nachdem wir uns stundenlang den Kopf zerbrochen hatten, setzten wir uns für ein paar Minuten hin und taten nichts weiter als die Wand anzustarren und ruhig und tief durchzuatmen. Das gab uns wieder Energie, es war wirklich so, als würden wir unseren Akku wieder etwas aufladen. Erklärten wir unseren Kollegen, was wir da taten, bekamen wir nur ein Lächeln zurück, was aussagte, wir seien verrückt. Doch wir haben tatsächlich einen Artikel darüber gefunden das jeder Mensch in der Lage sein sollte für ein paar Minuten nichts weiter zu tun, als die Wand anzustarren. Na, wie ist es bei dir? Bist du dazu in der Lage?

„Die größten Ereignisse – das sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.“ (Friedrich Wilhelm Nietzsche)

Wenden wir uns nun von der Wand ab und denken weiter nach. Wenn also ein paar Minuten Wandanstarren schon Energie bringen, was kann dann regelmäßige Ruhe bewirken? Ich kann es dir sagen sie lädt dich nicht nur komplett wieder auf, sie macht dich auch glücklich und zufrieden.

Heute ist die Ruhe mein bester Freund. Ich genieße die Stille und bin seitdem gelassener, gesünder, leistungsfähiger, konzentrierter und kann meine Persönlichkeit so entwickeln, wie sie zu mir passt, da ich nun Zeit zum Nachdenken habe.

Genieße den Moment

Dieses Zitat war mein Lieblingszitat in meiner Jugendzeit, an die ich mich auch sehr gut erinnere, da ich damals viel Zeit für mich selbst hatte. Ich habe viel nachgedacht, Tagebuch geschrieben und die Partys und Momente genossen. Zu der Zeit hatte ich meistens nur einen Freizeittermin in der Woche. Nur ein Termin, der mir aber soviel gegeben hat, ich hatte Zeit für Vorfreude, Zeit diesen zu genießen und ihn danach in Ruhe zu verarbeiten, indem ich das Ereignis in meinem Tagebuch festhielt.

Heute mache ich es wieder so! Ich richte meine Wochentermine so ein, dass ich immer genug Zeit habe auf dem Sofa zu liegen und die Wand anzugucken. Es geht nicht darum, soviel wie möglich zu unternehmen, sondern darum jeden Moment zu genießen.

„Die Stille stellt keine Fragen, aber sie kann uns auf alles eine Antwort geben.“ (Ernst Ferstl)

Was würde passieren, wenn sich jeder von uns diese Ruhe gönnen und damit zum Nachdenken kommen würde? Anfangs wäre es wohl vor Allem für diejenigen unter uns erschreckend, die sich komplett der Ablenkung hingegeben haben und gar nicht mehr zum Nachdenken gekommen sind. Es könnte sein, dass wenn sie anfangen nachzudenken, feststellen, dass sie in Wahrheit mit ihrem Leben unzufrieden sind und ihre Träume verpasst haben. Doch es ist besser sich jetzt von seinen Gedanken wieder wachrütteln zu lassen, als ein Leben voller Ablenkung und dem verlorenen Ich zu leben.

Wie kommst du mit der Stille klar? Macht sie dir Angst oder beruhigt sie dich? Hinterlasse mir dazu doch gerne einen Kommentar!

Vergiss niemals den Moment zu genießen!

Deine Janine

 

 

 

 

 

 

 

Empath

Die große Gabe des Menschen ist die Fähigkeit zur Empathie.

Als Empath empfinde ich die Empathie nicht immer, als Gabe oftmals empfinde ich sie auch als Last, doch das lag auch Größenteils daran, dass ich mir dieser Gabe gar nicht bewusst war.

Ich dachte ich bin dahingehend völlig „normal“ und das jeder diese Empfindungen hat.

Erst vor Kurzem ist mir bewusst geworden, dass dem nicht so ist und das erklärt mir wirklich Einiges. Ich bin einfach immer als herzbasierter Mensch mit hoher Moral durch die Gegend gelaufen und bin ständig mit für mich nicht nachvollziehbaren Handlungen anderer konfrontiert worden. Dieses nicht nachvollziehen können hat mich wirklich fertig gemacht. Ich konnte einfach nicht begreifen, wie es anderen Menschen möglich ist beispielsweise so wenig Taktgefühl zu haben oder auch das einige Menschen nicht in der Lage sind, sich in die Gefühlslage von anderen hineinzuversetzen.

Es ist aber definitiv so, dass einige Menschen das nicht können.

Und genau diese Menschen habe ich in eine Schublade gepackt für mich waren sie dann einfach die Bösen. Dabei können sie da gar nichts für, selbst wenn sie wollten, sie können es einfach nicht. Genauso wenig, wie ich es nicht lassen kann mitfühlend zu sein.

gefühle

Empathie bedeutet:
Mit den Augen des Anderen zu sehen
Mit den Ohren des Anderen zu hören
Mit dem Herzen des Andere zu fühlen

Klingt anstrengend oder? Das ist es auch. Wenn ich zu viel Zeit mit unauthentischen Menschen verbracht habe zerrt das oft noch tagelang an mir. Ich muss mich quasi wirklich einige Tage davon erholen. Teilweise schleppe ich dann Frustration und Enttäuschung mit mir herum. Versuche ich allerdings mit den Menschen, die diese Gefühle in mir ausgelöst haben, genau dies zu besprechen, verstehen sie mich oft nicht. Stattdessen wollen sie mich beruhigen, indem sie mir sagen, dass ich die Situation bzw. deren Gefühle falsch gedeutet habe. Problem ist nur, dass ich als Empathin auch die Gefühle der Leute aufnehme, von denen sie selber gar nicht wissen, dass sie diese gerade ausstrahlen.

Jahrelang versuche ich schon die Menschen und die Gefühle, die sie ausstrahlen nicht so ernst zu nehmen und vor allem nicht persönlich. Irgendwie habe ich aber das Problem, dass sich deren Gefühle zu schnell mit meinem vermischen, also meine Gefühle quasi negativ beeinflussen.

Ich tanke Energie, wenn ich alleine bin.

hochsensibel

Tatsächlich brauche ich das sehr oft und ich habe auch oft das Gefühl, dass ich am zufriedensten bin, wenn ich alleine bin, weil ich dann nur meine Gefühle wahrnehme und diese mich total glücklich machen. Ich komme so oft in die Situation, das ich gut gelaunt das Haus verlasse und schlecht gelaunt wiederkomme ohne das mir jemand irgendetwas getan hat oder doof zu mir war. Einfach nur durch die Gefühle, die ich in der Zeit aufgenommen habe als ich unter Menschen war.

Am schlimmsten ist das Gefühl der Ungerechtigkeit, nicht nur das ich Ungerechtigkeit hasse, so ist diese leider auch überall zu finden und zu spüren. Ich kann mich bei diesem Gefühl immer kaum zusammenreißen. Wenn ich in einer Gruppe bin und merke das Jemand ausgeschlossen wird bin ich sofort enttäuscht. Ich frage mich innerlich, wieso eine Person so schnell von den Anderen ausgeschlossen wird. Es werden kaum Chancen gegeben und die meisten sind zudem auch noch voreingenommen. Freundinnen tauschen sich untereinander über eine Person aus und die Wahrheit, die die Freundin über diese Person hat wird automatisch auch die Wahrheit der anderen Freundin, obwohl diese noch nie ein Wort mit der anderen Person gewechselt hat. So etwas kann ich kaum ertragen. Es gibt auch genug Personen die eine vorgefertigte Meinung über mich haben. Ich kann sehr gut damit umgehen, wenn Jemand mich nicht mag. Denn es ist mir klar, bewusst und verständlich, dass ich nicht „Everybodys Darling“ sein kann. Natürlich möchten wir alle beliebt sein, aber wenn du eine Unterhaltung mit mir führst, mir eine faire Chance gibst und mich dann halt einfach nicht magst kann ich da wunderbar mit umgehen. Viel besser sogar, als wenn du so tun würdest, als ob du mich magst. Dennoch gibt es viele, die noch nie mit mir gesprochen haben und mich nicht mögen, wie ist das möglich?

Der bestimmte Satz

In meinem Artikel Warum ruft er nicht an habe ich dir von der Szene zwischen Meredith und John erzählt, wie der bestimmte falsche Satz das schöne Date zunichte macht. Diesen Satz können wir aber auch auf Freundschaften und alle neuen Bekanntschaften anwenden. Wir lernen ja alle gerne neue Leute kennen und treffen uns. Egal wie gut es läuft sagst du diesen einen bestimmten Satz, der durchblicken lässt das deine Wertvorstellung nicht mit der, der anderen Person übereinstimmt war es das. Nur das du niemals erfahren wirst, welcher Satz es nun gewesen ist.  Mir zeigt das nur wieder, wie oberflächlich die Gesellschaft doch ist, wenn ich nur einen bestimmten Satz sagen muss, um Beziehungen jeglicher Art zu beenden. Mir wird ja nicht einmal mehr die Gelegenheit gegeben meine Geschichte zu erzählen, die hinter diesem Satz steckt.

Ich selbst habe auch andere Moral-und Wertvorstellungen als meine Freunde. Aber ich kenne und interessiere mich für ihre Geschichten und kann dadurch verstehen, wieso ihre Moral und ihre Werte da anders sind als meine.

Der Artikel Warum Empathen sich seltsam verhalten um unauthentische Menschen herum gibt sehr gut mein seltsames Verhalten wieder und hat mich wirklich nachdenklich gemacht und dazu bewogen diesen Artikel hier zu schreiben.

Ich finde mich auch deutlich in der Aufstellung wieder welche Situationen mich erschöpfen und wie ich auf diese bestimmten Situationen reagiere.

Es ist wichtig sich selbst zu kennen

Wir strahlen alle unbewusst Gefühle aus, weil wir uns selbst nicht kennen. Auch verletzen wir andere genau aus diesem Grund. Und hier schließt sich der Kreis.

Wenn ich mich selbst nicht kenne, wie kann ich dann in der Lage sein andere richtig zu kennen?

Oftmals reflektiere ich ja nur meine Schwächen auf die der Anderen und bilde mir meine Wahrheit, über die Person. Auch kannst du niemals authentisch sein, wenn du dich selbst nicht kennst und das wiederum macht mir persönlich den richtigen Umgang mit dir unmöglich. Es wird mich immer fern von dir halten.

Ich kann dir hier nur nochmal ans Herz legen; nimm dir Zeit für dich und vielleicht hilft dir ja auch die Blogparade „1000 Fragen an dich selbst“, wo ich selbst nicht nur mitmache, sondern auch alle zwei Wochen einen neuen Artikel mit den weiteren Fragen veröffentliche!

Das Rezept die Dinge nicht persönlich zu nehmen

Du fragst dich jetzt vielleicht, ob ich das Rezept, wie ich nicht mehr alles persönlich nehme gefunden habe. Ich habe gerührt, gemixt und nochmals gerührt und musste leider feststellen, dass es so ein Rezept für mich nicht gibt. Als hochsensible Person gibt es nur die Strategie sich komplett auf das eigene Bauchgefühl zu verlassen, da durch die eigene hochsensible Eigenschaft die Verlässlichkeit dessen genau gegeben ist. Aber auch das fällt mir schwer, da dies nicht meiner Moralvorstellung entspricht, sich erst einmal die Geschichte der Person anzuhören. Anscheinend ist es für mich dennoch besser mir nicht alle Geschichten anzuhören.

Bist du auch Hochsensibel oder hast du dich vielleicht schon oft über das seltsame Verhalten von Hochsensiblen Menschen gewundert?

Hinterlasse mir doch gerne einen Kommentar!

Deine Janine

 

Die Hochzeitsrede, die ich nie gehalten habe…

Es gibt eine Hochzeitsrede, die ich nie gehalten habe und eine Hochzeitsfeier, die ich nie gefeiert habe…

Vor kurzem war ich auf einer Hochzeit und in meinem Kopf habe ich eine Rede gehalten. Zunächst mal musst du wissen, dass ich keine große Redenschwingerin bin und auch noch nie freiwillig eine Rede gehalten habe. Ich habe diese Rede nicht gehalten, weil sie nicht speziell auf diese Hochzeit gehörte, auch würde ich diese Rede nicht nur Hochzeiten zuordnen.

Hochzeit

Liebe Gäste,

wir sind heute alle hier, um die Liebe zu feiern oder? Mit einem neugierigen Blick schaue ich in die Runde, bevor ich fortfahre. Vielleicht fragt ihr euch ja jetzt, wieso mein erster Satz mit einer Frage beginnt. Ich muss euch leider sagen, dass ich in diesem Raum leider kaum Liebe spüre. Ich nehme hier die Gefühle, Gehässigkeit, Neid, Pflichtgefühl und teilweise auch abwertende Gefühle wahr. Mein persönlicher Eindruck ist, dass die Menschen nur zusammenkommen, wenn ihnen etwas geboten wird. Gutes Essen und gute Getränke stehen im Vordergrund und weit vor der Nächstenliebe. Ich könnte jetzt erneut in die Runde blicken, aber dort würde ich dann in die oberflächlichen, verständnislosen Gesichter blicken, die mir glaubhaft machen wollen, das meine Wahrnehmung falsch ist. Aber es ist meine Wahrheit, eure vermag ich weder zu kennen noch zu beurteilen. Ich bin heute hier, weil die Menschen, die ich liebe, etwas zu feiern haben und hätten sie dies ausschließlich mit Wasser und Brot getan, hätte dies weder meine Gefühle für sie noch meine Laune auf der Feier beeinträchtigt. Ich bin hier um Ihretwillen. Ich bin hier um mit Ihnen diesen wunderschönen Moment zu erleben und um mich für sie und mit Ihnen zu freuen. Wer von euch kann mir da mit reinem Gewissen zustimmen? Ich schaue kurz in die Runde, bevor ich den Raum für einige Minuten verlasse, um mich zu sammeln.

Was hat mich dazu veranlasst so eine Rede zu schreiben? Die letzten Feiern, die ich persönlich gegeben habe. Denke ich daran zurück, ging es immer nur darum, die Sonderwünsche jedes Einzelnen zu erfüllen, damit die Person an meiner Feier teilnimmt. Es geht nicht darum eine gute Gastgeberin zu sein, natürlich erfülle ich auch gerne mal den ein oder anderen Wunsch und Frage ja auch danach. Dennoch geht es um die Art und Weise, um die Selbstverständlichkeit und auch darum, dass es teilweise gefordert wird. Auf meinen Feiern war ich eigentlich nur noch Kellnerin und Köchin, aber nicht die, die gefeiert wird. Es ging so gar schon so weit, das mich auf meiner Feier eigentlich auch niemand so wirklich vermisst hätte, zumindest wäre der Alkohol eher und mehr vermisst wurden, als ich. Nach meinen Feiern, war ich oft sehr nachdenklich und traurig sie taten mir nicht mehr gut.

Deswegen hörte ich auf zu feiern.

Als junges Mädchen habe ich mir natürlich mehrmals meine eigene Hochzeit vorgestellt. Ich trug ein Prinzessinnenkleid, um mich herum standen freudestrahlende Gäste und alles, was ich an dem Tag fühlte war Liebe. Tatsächlich habe ich auf meiner Hochzeit nur Liebe gefühlt, aber die Feier dazu gab es nicht. Um nur Liebe zu fühlen haben mein Mann und ich entschieden alleine zu heiraten. Wir wollten uns das Gefühl von äußeren, Einflüssen nicht kaputt machen lassen. Natürlich liegt es hauptsächlich an uns selbst, weil wir halt fühlen, wie wir fühlen und auch einfach zu viel fühlen. Aber das wussten wir und wir sind bis heute sehr glücklich über unsere Entscheidung.

Brautpaar

Gibt es eine Hochzeit, über die nicht gelästert wird?

Vor der Hochzeitsfeier und nach der Hochzeitsfeier gibt es immer Gerede. Ich persönlich ertrage diese Gerede nicht und mich bestätigt das immer wieder, dass ich so froh bin, mir das nicht angetan zu haben.

Es fängt bei der Sitzordnung an und hört bei dem Brautpaar auf. Alles wird in Frage gestellt. Der Ort, der Preis, die Größe, das Essen, die Gästeauswahl und der Grund für die Hochzeit. Während du deine Hochzeit so planst, wie du möchtest trudeln immer wieder Nachrichten von den eingeladenen Gästen mit „gut gemeinten Ratschlägen“ und „Beschwerden“ ein. Dir wird mitgeteilt, welche Getränke auf keinen Fall fehlen dürfen, welches Essen nicht den Geschmack trifft und wer nicht neben wem sitzen möchte. Spätestens dann, wenn ich solche Nachrichten in Bezug auf meine Hochzeitsfeier (wenn ich denn eine Feier geplant hätte) erhalten hätte, hätte ich wirklich so einige und einiges in Frage gestellt. Da wären bei mir garantiert einige Schlüsselmomente bei herausgekommen.

hochzeitssaal

Ja ich bin sensibel, dieses Thema spreche ich nochmal separat in einem anderen Artikel an, bei dem es um Empathie geht. Ich weiß das es für mich immer etwas schlimmer ist, als für manch anderen und darauf reagiere ich jetzt. Dennoch weiß ich, dass es niemanden gibt, der sich da nicht zumindest ein bisschen drüber aufregt.

Nun frage ich mich was passiert ist? Wann haben wir angefangen den Sinn von den Feiern zu vergessen? Wann haben wir damit angefangen Einladungen als lästig anzusehen und nur wahrzunehmen, wenn es für uns einen persönlichen Anreiz gibt? Und seit wann nehmen wir es uns heraus eine Feier von Jemand anderen so gestalten zu wollen, wie wir es gerne hätten? Und das Allerwichtigste – wann ist die Wertschätzung verloren gegangen?

Ich weiß, dass einige aus den von mir genannten Gründen und Empfindungen ebenfalls nicht mehr feiern.

Dennoch freue ich mich weiter über eine Einladung von denen, die noch nicht aufgegeben haben, die das Ganze vielleicht einfach nicht persönlich nehmen und bin gerne da um Ihretwillen und um mit Ihnen das zu feiern, was sie glücklich macht und um schöne Momente zusammen zu verbringen.

Vielleicht habe ich ja irgendwann auch wieder das Gefühl das es an der Zeit ist zu feiern und vielleicht werde ich dann ja auch positiv überrascht.

Sage niemals nie!

Wie sind deine Erfahrungen und Empfindungen, wenn du eine Feier gibst? Ich bin auf deinen Kommentar gespannt!

Bis dahin wünsche ich dir wundervolle Momente mit deinen Liebsten und das du nie vergisst, worum es wirklich geht!

Deine Janine

Versteckter Egoismus

Wenn Jeder an sich selbst denkt ist an Jeden gedacht.

Heute möchte ich dir von dem versteckten Egoismus erzählen. Klar sind einige Menschen egoistischer als Andere aber ganz können und sollten wir uns alle nicht davon freimachen. Oftmals sind wir auch egoistisch ohne es zu merken.

Können wir wirklich selbstlos sein?

Auf den ersten Blick macht es den Anschein, dass wir etwas völlig selbstlos tun. Manchmal lohnt sich aber ein zweiter Blick, um zu erkennen das sich da doch ein kleiner Anteil von Egoismus mit reingeschummelt hat. Denn eigentlich machen wir meistens, die Dinge für die andere Person, die uns selbst nicht schwerfallen, d.h. uns stört es nicht und gleichzeitig erstrahlen wir in einem völlig neuen Glanz.

Die Szene aus der Serie „This is us“, wo Beth einen philosophischen Vortrag über Nachos hält beschreibt es echt total gut (zu sehen in meiner aktuellen Insta-Story). Beth liebt Nachos mit Käse und wenn es ihr nicht so gut geht, macht ihr liebevoller Ehemann Randall die Nachos für sie.  Doch auch Randall hat etwas davon, denn er liebt auch Nachos und somit hat er nicht nur einen gemütlichen Nachoabend mit Beth gewonnen, sondern ist er auch derjenige, der überwiegend die ganzen Nachos mit gaaaanz viel Käse isst. Das macht er aber keineswegs mit Absicht, er denkt da gar nicht drüber nach, bis Beth im sein Verhalten anhand dieses Beispiels erklärt. Als ich diese Szene gesehen habe dachte ich nur „Danke Beth“ genau meine Gedanken einfach so super erklärt! Ich habe auch schon so oft versucht genau das der Anderen Person zu erklären, aber es erging mir genau wie ihr mit Randall, der an der Botschaft nur versteht er isst zu viel von den guten Nachos.

nachos

Hast du es verstanden?

Randall hat nach dem Vortrag nur verstanden, dass er nie wieder Nachos essen wird 🙂 Ich finde es ist auch nicht ganz so einfach zu erklären, da es wirklich kein bewusster Egoismus ist. Das, was wir für die andere Person tun, entsteht nicht aus einem Hintergedanken heraus und doch ist dieser da. Unterbewusst denken wir nämlich, das wir lieber etwas für die Person tun, wobei wir uns selbst keinen zacken aus der Krone brechen und sie sich freut. Es ist quasi eine Win/Win Situation die nur nicht als diese dargestellt wird. Dargestellt wird das nur die Person etwas davon hat, für die gerade etwas gemacht wurde.

Wann bin ich also selbstlos? Das bin ich eigentlich nur, wenn ich für die andere Person über meinen Schatten springe, etwas außerhalb meiner Komfortzone tue.

Denken wir an unseren Alltag

Wie oft kommt es im Alltag vor, dass wir etwas, was uns selbst total schwer fällt für eine andere Person tun? Oder etwas tun ohne im Unterbewusstsein etwas zu erwarten wie Anerkennung, Dankbarkeit oder Wertschätzung?

Nehmen wir doch nochmal das Beispiel von Beth und Randall. Auf das Gespräch sind sie gekommen, weil es darum ging, wie jeder seinen beruflichen Traum, trotz Kinder leben kann. Randall würde alles für Beth tun, aber er würde niemals auf seinen Job verzichten. Das ist halt der versteckte Egoismus.

Dennoch ist der Egoismus als Solches keine reine negative Eigenschaft

Mein Motto ist ja eh immer alles in Maßen und auch beim Egoismus ist das der Fall. Er dient schließlich auch dem Selbsterhalt und ist daher für jeden von uns wichtig. Durch ihn denken wir an uns selbst, sagen auch mal „Nein!“ zu anderen. Durch den Egoismus helfen wir uns selbst und damit wiederum auch der Gesellschaft. Wir sind dadurch im Stande die Verantwortung für uns selbst zu übernehmen und das ist genau das was jeder tun sollte. Die richtige Dosis an Egoismus macht uns also sogar zu einem besseren Menschen.

nein sagen

Ist es überhaupt möglich vollkommen Selbstlos (altruistisch) zu sein?

Wissenschaftler halten dies für unmöglich. Denn auch derjenige, der an das Allgemeinwohl denkt, tut dies immer in Verbindung mit Hoffnung auf eine bessere Stellung in der Gesellschaft, was aber auch überhaupt nicht negativ zu werten ist, obwohl es egoistisch ist.

„Egoismus besteht nicht darin, dass man sein Leben nach seinen Wünschen lebt, sondern darin, dass man von anderen verlangt, dass sie so leben, wie man es wünscht.“ ~Oscar Wilde

Dieses Zitat spiegelt gut den Unterschied zwischen dem gesunden Egoismus und dem ungesunden Egoismus wieder. Nutzen wir andere Menschen aus, um zu bekommen, was wir wollen ist dies absolut dem ungesunden Egoismus zuzuordnen.

Es ist ok egoistisch zu sein!

Ich selbst habe mich immer sofort angegriffen gefühlt, wenn jemand dieses Wort in Verbindung mit mir genannt hat. Dabei ist es gut in bestimmten Situationen egoistisch zu sein. Statt immer abzustreiten egoistisch zu sein, können wir allerdings auch manchmal stolz darauf sein. In gewisser Weise, habe ich mir den Egoismus auch mit den Jahren, da wo ich ihn brauchte angeeignet.  Ohne ihn könnte ich niemals „nein“ sagen und würde mich ständig von anderen Menschen beeinflussen lassen.  Psychologischen Untersuchungen zufolge lasse sich mehr als 75% aller Menschen von äußeren Einflüssen leiten und auch ich selbst merke wie schnell ich mich teilweise aus  meiner Gutmütigkeit heraus beeinflussen lasse.

Es ist nicht unbedingt leicht egoistisch zu sein

Dazu gehört auch an sich selbst zu glauben und sich selbst zu verwirklichen, egal was andere sagen. Kommen wir nochmal zu Beth und Randalls Traum. Derjenige von beiden, der nun zurücksteckt ist zwar nicht egoistisch aber unglücklich und es ist nur eine Frage der Zeit bis diese Person die Verantwortung für sich selbst auf den Partner schiebt, für die sie ihren Traum aufgegeben hat. Deswegen kann es durch aus sein, das beide auf den zweiten Blick egoistisch handeln, weswegen es absolut richtig ist miteinander zu reden und für beide eine Lösung zu finden. Denn zurückstecken mag im ersten Moment der einfache Weg sein, aber wenn wir langfristig denken wissen wir das wir das Problem nur auf später verschoben haben. Das ist egoistisch dem Partner gegenüber, der ja denkt das Thema für alle Zeiten geklärt zu haben.

Fazit

Wir sind und sollten alle im gesunden Maße egoistisch sein um Verantwortung für uns selbst übernehmen zu können.

Wie denkst du darüber? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Deine Janine

 

Der Kuss

„Es war doch nur ein Kuss… „

Hier folgt nun ein leicht philosophisch angehauchter Artikel über eine der magischsten Dinge zwischen zwei Menschen, den Kuss.

Doch es ist niemals „nur“ ein Kuss. Der Kuss ist Symbol für Liebe, Freundschaft und Verrat, er ist mehr als nur ein süßes Spiel. Ein Kuss ist machtvoll. Er kann betören, verbinden und zerstören.

Und auch, wenn ich damals eine Knutschtante war, so war es doch kein Zufall, wen ich küsste. Denn küssen spielt bei der Partnerwahl eine große Rolle und letztendlich hat der Kuss doch immer die Entscheidung getroffen. Nicht jeder Kuss hat die Gefühle ausgelöst nach denen ich gesucht habe (da habe ich wohl dann den Frosch geküsst) und wiederum gab es auch öfter diesen einen Kuss der alles verändert hat…

Ja so ein Kuss kann ganz schön gefährlich sein. Wie oft ist es vorgekommen, dass du vor ihm sicher warst, solange du ihn nicht küsst, denn du hattest bereits eine Schwäche für ihn. Er war dir aber nicht geheuer du hattest einfach kein gutes Gefühl bei ihm. Jedes Mal, wenn sich eure Blicken trafen und er dich küssen wollte bist du zurückgewichen, damit du dich nicht in ihn verliebst.

Als ihr euch dann doch küsstet veränderte es alles, dieser Kuss warf deine Gefühle völlig aus der Bahn.

küssen

Manche Küsse berühren die Seele

Eins lehrte Platon, dass sich mit dem Kuss die Seele auf die Lippen, verlagere, um aus dem Körper zu gelangen. Eins ist sicher wir geben beim Küssen mehr von uns Preis, als wir vermuten.

Bei mir haben sich die Gefühle, die ich vorher für eine Person empfunden habe nach dem Kuss immer verändert sowohl positiv, als auch negativ. Manch einen fand ich vor dem Kuss unheimlich attraktiv und nach dem Kuss war die Attraktivität ja wie weggeküsst, einfach nicht mehr vorhanden.

Vivian Ward aus „Pretty Woman“ sagt ja auch nicht ohne Grund zu Edward, dass sie ihn nicht auf den Mund küssen wird.

Tatsächlich wird bei Prostituierten und in Swingerclubs wenig geküsst, aufgrund des Selbstschutzes, den Anderen nicht zu nah an sich heranzulassen. Denn ein Kuss ist intimer als Sex! Vielleicht aus dem Grund, weil die Vereinigung der Münder näher an der Seele ist…

„Wir haben uns geküsst.“ „Vielleicht ist das für ihn was körperliches.“ – „Was ist Küssen denn für dich?“ – „Herzzerreißend!“

liebesbeweis

Manch einen Kuss vergessen wir nie. Ist es dir aufgefallen, dass du dich egal, wie lange es auch her sein mag an einen bestimmten Kuss oder bestimmte Küsse immer erinnern wirst? Die Erinnerung an einen schönen Kuss verblasst nie. Das hat etwas mit der Emotionalität zu tun. Die Intensität unserer Erinnerung wird durch die Stärke der Emotionalität beeinflusst. Das zeigt ganz deutlich wie viele Gefühle ein einziger Kuss in uns auslösen kann, so viele Gefühle, dass wir ihn niemals wieder vergessen.

Jemanden zu küssen ist etwas sehr intimes und dein Herz setzt immer einen Moment aus, bevor man es tut. ~Keanu Reeves

Das hat Keanu Reeves wirklich wundervoll formuliert oder? Passiert schon etwas mit dir, während du diese Zeilen liest? Ich habe gerade eine Gänsehaut, denn um diesen Artikel zu schreiben, befinde ich mich gerade in meinen emotionalen Erinnerungen und ich muss gerade echt aufpassen nicht melancholisch zu werden.

Beim Küssen kann man nicht lügen

Ein weiterer Grund, warum küssen intimer als Sex ist, ist dass man beim Küssen nicht lügen kann und dies ist sogar wissenschaftlich erwiesen. Über die Art und Weise, wie dein Gegenüber dich küsst, kannst du sehr gut in Erfahrung bringen, ob er dir zugeneigt oder eher distanziert ist. Wir können beim Küssen keine Gefühle vorgaukeln, deswegen ist ein Kuss voller Gefühle auch gleichzeitig ein wortloses Versprechen. Wer super knutscht gehört auch irgendwie zusammen!  Letztendlich messen wir daran doch auch die Qualität des Kusses, es kommt gar nicht auf die Technik an, sondern auf die Gefühle, die dahinterstecken.  Mit einem Kuss können wir unsere Gefühle einfach am stärksten ausdrücken.

Die Magie des Kusses

Der Kuss der wahren Liebe ist magischer, als alles andere auf der Welt. Vielleicht ist das also doch nicht nur ein Märchen. Der Kuss der wahren Liebe schafft zwar, alles ist aber dennoch schwer zu finden und kann nicht vorgegaukelt werden.

Vergessen wir das Küssen ist das der Anfang vom Ende

der kuss

Unsere Beziehung beginnt mit diesem einen Kuss gefolgt von vielen wundervollen Küssen, bis das Küssen irgendwann banal wird. Vielleicht liegt es daran, dass der Kuss der reinste Liebesbeweis überhaupt ist und wir in einer Beziehung nicht das Bedürfnis haben uns immer wieder aufs Neue unsere Liebe zu beweisen. Dennoch sind sich die Therapeuten einig, dass das Kussverhalten eines Paares den Zustand der Beziehung widerspiegelt.

Nicht nur in der Beziehung, sondern auch in den neueren Filmen ist der Kuss banaler geworden. Beispielweise wurde in den früheren James Bond Filmen oft geküsst, während gerade bei dem gefühlvollsten James Bond Charakter Daniel Craig in Skyfall keine romantischen Küsse mehr ausgetauscht werden.  Das macht mich schon etwas nachdenklich. Denn auch da kann ich wieder zu den Erinnerungen zurückkommen, die ein wahnsinnig romantischer Filmkuss in mir auslöst. Es gibt einfach Filmküsse, die ich nie vergessen werde.

Warum küssen Männer nicht so gerne wie Frauen?

Ich würde behaupten, das zu 80% die Frau lieber küsst, als der Mann oder was sagst du? Aber woran liegt das? Die Interpretation von Freud sagt, dass Küssen etwas Feminines hat und Männern dadurch das Küssen schwieriger und peinlicher finden als Frauen. Hinzu kommt, das küssen für Männer anfänglich die Waffe zur Eroberung der Frau ist, die sie in einer Beziehung nicht mehr unbedingt benötigen außer zum Verführen.

Wir Frauen hingegen brauchen den Kuss, als Liebesbeweis, als Gefühl uns geborgen zu fühlen. Er ist der sinnlichste Ausdruck von alledem was wir fühlen.

Ein Kuss ist still

Der Moment in dem wir uns küssen ist still. Nicht nur das wir die Augen schließen und uns auf den Moment des Küssens konzentrieren. So erlischt doch auch jegliche Geräuschkulisse um uns herum. Es gibt nur uns, den Kuss und die Stille. Aber nicht nur, dass wir beim Küssen nicht reden, so wird doch allgemein sehr wenig über den Kuss gesprochen. Es gibt wenig Artikel oder Bücher über das Küssen. So als gäbe es ein vereinbartes Stillschweigen darüber, als wäre es eine Art Geheimnis.

Nun gibt es zumindest einen weiteren Artikel über das Küssen und ich hoffe ich konnte dir den Kuss näherbringen und vielleicht habe ich auch deine Perspektive zu dem Thema küssen verändert, falls du nicht bereits in aller Stille mit einem Lächeln an deinen schönsten Kuss zurückdenkst.

Welcher Kuss bleibt für immer in deiner Erinnerung?

xoxo

Deine Janine

 

Die Säulen des Lebens

Basis, die Grundlage, auf der jemand aufbauen, auf die sich jemand stützen kann. In der Architektur auch die Säulen.

Säulen

Alle laufen hektisch durch die Straßen. Sind wir immer alle spät dran oder warum haben wir es so eilig?

Mir ist aufgefallen, dass sich die meisten Menschen ihr Leben ohne Säulen aufbauen. Hektik, Ungeduld und Euphorie bestimmen das Leben der meisten und führen ohne ein Fundament zu Chaos und Unzufriedenheit.

Ich spüre dieses Chaos und diese Hektik um mich herum. Auch werden mir täglich zig Entscheidungen mitgeteilt, die getroffen wurden und kurze Zeit später wieder verworfen wurden. Oftmals bin ich schon alleine nur vom Zuhören total gestresst. Beziehungen werden nur halbherzig gelebt, Renovierungen werden mit großen Plänen begonnen und nur halb durchgeführt. Statt etwas zu Ende zu bringen wird einfach etwas Neues geplant oder gekauft, um immer wieder das Gefühl der Euphorie zu erleben. Doch kannst du dir vorstellen wie es wäre, wenn du dich erstmal um deine Basis des Lebens kümmern würdest? Du denkst jetzt wahrscheinlich „naja“ klingt ziemlich langweilig, zudem soll dein Leben ja außergewöhnlich sein. Doch höre mir erst einmal zu, denn ich habe für mich festgestellt das ich aus einer stabilen Basis heraus einfach viel unbeschwerter, befreiter und außergewöhnlicher leben kann, weil die Basis mir Zeit verschafft, die ich vorher nie hatte.

Ich selbst habe mir meine Basis mit folgenden 6 Säulen aufgebaut:

Ordnung: Ordnung ist das halbe Leben nicht wahr? Diese Säule baue ich, indem ich mir Gedanken darüber mache wer ich bin und was ich will. Wenn ich das weiß mache ich mir den Weg frei, indem ich alles kläre und aufräume. Damit ist nicht nur das allgemeine Aufräumen gemeint, sondern das Aufräumen im Kopf. Dort befinden sich tausend Gedanken, Wünsche, Ziele, Einflüsse und Ideen, die geordnet werden müssen, damit du die Person sein kannst, die du bist.

Beziehung: Für mich war eine Beziehung schon immer das Wichtigste. Deswegen brauche ich einen Partner, wo die Basis stimmt, jemanden, der ähnlich denkt, wie ich, der dasselbe will und gemeinsam mit mir in die gleiche Richtung geht. Da uns beiden die Beziehung wichtig ist, bauen wir diese Säule so, dass wir auch immer genug Zeit für sie haben um sie zu pflegen. Eine Beziehung einzugehen ist nur ein kleiner Schritt, eine Beziehung zu führen, ist der riesen Schritt, für den du dich dann dein leben lang entscheidest.

Beruf: Es muss nicht unbedingt die Berufung sein oder ein Job den man liebt, das ist natürlich ein super Ziel aber ich bleibe da schon etwas realistisch. Es ist mir wichtig einen Job zu haben, der mich nicht krank und unglücklich macht und für den ich nicht meine ganze Freizeit opfern muss. Für Freizeit würde ich da auch eher auf das Finanzielle verzichten, aber da legt ja jeder seinen Schwerpunkt anders. Wichtig ist das man jeden Tag zufrieden zur Arbeit geht.

Gesundheit: Ohne Gesundheit kann man nichts genießen und auch nicht alles machen, was man möchte, deswegen benötige ich für mein Leben zwingend diese Säule. Ich achte auf meine Gesundheit, aber in einem Rahmen, bei dem es nicht zur Last wird. Gesund leben und Prävention sollte nicht damit gleichgestellt werden das man auf alles, was schmeckt und Spaß macht, verzichten muss. Denn Verzicht macht unglücklich und zwingt mich zudem in eine Rolle. Das ist genauso ungesund. Ich lebe nach der Devise alles in Maßen. Ich achte auf gesunden Schlaf, regelmäßige Bewegung,meinen Vitaminhaushalt und meinen Stresspegel. Gesundheit hat auch viel mit innerer Zufriedenheit zu tun.

Zuhause: Ein schönes Zuhause ist unheimlich wichtig! Der Ort, wo ich zur Ruhe komme und meine Energie aufladen kann. Deswegen sorge ich dafür, dass diese Säule meine Wohlfühloase ist und bleibt. Manchmal erhasche ich am Abend, wenn alles dunkel ist, einen Blick durch die Fenster andere Wohnungen und Häuser. Selten erkenne ich dort eine Wohlfühloase. Natürlich ist das auch immer Geschmackssache, aber was ich sehe, ist fast überall gleich. Chaos! Einfach einen Haufen voller nicht ausgeführter Ideen. Sicher war dieser Haufen mal eine Sammlung voller toller Ideen für ein wunderbares zu Hause. Doch leider hat die Zeit diese Ideen in einen Haufen Chaos verwandelt. Oftmals flüchten wir uns auch in neue Ideen, weil wir die alten Ideen nicht umsetzen konnten. Ich empfehle dir nimm dir eine Idee nach der Anderen und nimm dir Zeit dafür diese Idee gründlich zu durchdenken und auszuführen. Das Ergebnis wird sich lohnen.

Leben: Das ist ein großes, allumfassendes Wort nicht wahr? Aber sehr viele Menschen leben ohne wirklich zu leben und genau das möchte ich vermeiden. Ich möchte genießen, wahrnehmen, erleben. Dabei geht es nicht darum in kürzester Zeit, so viel wie möglich zu erleben. Genau das Gegenteil ist der Fall, denn zu viele Eindrücke auf einmal kann ich weder wahrnehmen, verarbeiten und schon mal gar nicht genießen.

Jetzt, wo ich mir meine Säulen aufgebaut habe bin ich frei! Das Chaos um mich herum ist besiegt und ich kann das tun, wofür ich lebe, nämlich leben. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich – einfach mehr Lebensqualität. Mein Leben vorher, war einfach nur voll. Voll mit guten und schlechten Dingen. Und auch wenn sehr viele gute Dinge dabei waren, so ginge diese einfach viel zu schnell an mir vorbei. Ich könnte sie weder so richtig wahrnehmen, noch genießen. Im Gegensatz dazu erlebe ich heute wenig, aber es gibt mir viel mehr. Früher bin ich mit einem Stechschritt durch Flure und Straßen gegangen, mit dem dazugehörigem Tunnelblick. Es hat lange gedauert diesen Stechschritt loszuwerden und auch heute ertappe ich mich des Öfteren noch dabei, wie ich wieder in mein altes, hektisches Muster verfalle, weil ich so viel auf meiner To Do Liste stehen habe und einfach soviel schaffen möchte. Wird mir das bewusst halte ich dennoch inne! Ich lege den Stechschritt ab und gehe langsamer, beobachte mein Umfeld, nehme die wundervollen Blumen am Straßenrand wahr. Nehme mir die Zeit meinen Mitmenschen ein freundliches Lächeln zu schenken, nicht selten kommt ein Lächeln zurück und das wiederum gibt mir unheimlich viel Energie, dass ich letztendlich meine To Do Liste mit einer Leichtigkeit abarbeite und den Tag völlig entspannt beenden und den neuen Tag voller Freude beginnen kann.

Jetzt bist du dran! Probiere es aus! Wie sehen deine Säulen aus? Und wie fühlt sich dein neues Lebensgefühl an? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Das Leben ist schön!

schönes leben

Deine Janine

 

 

Positives denken: Mein persönliches Projekt

Wenn ich nicht daran glaube, dass etwas Gutes passiert, dann passiert es auch nicht.

Soll ich dir erzählen, was ich in den letzten Monaten gemacht habe? Eins weißt du sicher ich habe keine Blogartikel geschrieben. Wenn ich ehrlich bin habe ich mich mit negativen Gedanken volllaufen lassen und kam aus diesem dunklen Rausch nur schwer wieder heraus.

Wenn ich negativ gestimmt bin, bin ich total unproduktiv

Ja dieses negative Denken führt dazu, dass ich negativ oder besser gesagt gar nicht mehr handel. Ich bin weder kreativ, noch produktiv und dabei würde mir ein kleines Erfolgserlebnis helfen, der dunklen Wolke zu entkommen.

Dunkle Wolke

Von Natur aus bin ich ein fröhlicher Mensch, ich erfreue mich an Kleinigkeiten und bin leicht zu begeistern. Ich bin voller Gefühle und Gedanken, ich fühle und denke sehr intensiv. Es ist wundervoll intensiv zu fühlen, wenn es sich um positive Gefühle handelt. Du glaubst gar nicht, wie schnell ich völlig beflügelt durch die Welt laufe, mit einem Lächeln im Gesicht und fröhlicher Tagträumerei. Doch es sind viele Gedanken und viele Gefühle. Ich fühle mich oft so, als würden sie mich von allen Seiten umzingeln. Sie überfordern mich und ich weiß nicht, wo ich mit ihnen hin soll. Deswegen musste ich einen Ort für sie schaffen, diesen Ort, diesen Blog. Es kommt dann allerdings ganz auf meine Erlebnisse und die damit verbundene Gefühlslage an, ob ich auch im Stande bin, diese Gedanken und Gefühle an diesen Ort zu bringen. Oftmals gelingt es mir nicht.

Ich nenne es Fluch und Segen zugleich

Durch mein intensives Erleben, können mich die kleinsten, negativen Schwingungen schon aus der Bahn werfen. Ein negatives Gefühl breitet sich unheimlich schnell in mir aus und drückt meine ganze Stimmung nach unten. Es nervt, ich bin genervt und ich bin genervt, weil es mich nervt. Es ist ein intensiver Kreislauf der mich in eine Denkschleife führt. Ich fange an jedes neue Ereignis unnötig zu zerdenken und mich in alles und Jeden, quasi in jede Verhaltensart hineinzusteigern. Auch nehme ich Dinge persönlich, die nicht einmal annähernd persönlich gemeint sind.

Seitdem mir das bewusst ist, gehe ich in dieser Phase den Menschen am liebsten aus dem Weg, um niemanden Unrecht zu tun.

Ja in dieser Phase befindlich, kann man bei einer Begegnung mit mir, in meinen Augen nichts mehr richtig machen. Stell dir vor, du liegst gerade am Strand und denkst an mich. Du denkst gerade so positiv an mich, das du mir schreibst und mich fragst, ob ich nicht vorbeikommen möchte. Ich lese aus dieser Nachricht allerdings nur, dass du nicht an mich gedacht hast, denn sonst hättest du mir nicht so spät Bescheid gesagt. Ich bin in der dunklen Phase nicht in der Lage diese Nachricht positiv zu sehen.

Ich möchte das etwas Gutes passiert…

Sehr oft habe ich es geschafft andere Menschen davon zu überzeugen positiv zu denken. Ich bin gut im Aufmuntern und Zuhören. Aber mich muntere ich weder auf noch höre ich mir zu. Aber was ich mir gebe ist Zeit für mich „Me-Time“ und so kuschelte ich mich in mein Bett und tat eines der Dinge, die ich gerne tue, eine schöne Serie schauen. Serien inspirieren mich auch immer total und bringen mich zum Nachdenken und ich finde das die Message hinter den Serien alles andere als unrealistisch ist. Es ist teilweise so wahr. So auch an dem Abend. Ich schaute gerade „One upon a time“ und der Hauptcharakter Emma beschwerte sich gerade bei ihren Eltern Snowhite und Prince Charming über ihre positive Einstellung, weil sie der Meinung ist, dass das Gute nicht immer gewinnt. Sie schaut Snowhite tief in die Augen und sagt ihr, dass sie nicht begreifen kann wie ihre Mutter und ihr Vater überhaupt noch positiv denken können, da ihr Leben doch einfach zu beschissen sei. Dann sagt Snowhite diesen einen Satz, der am Anfang dieses Artikels steht. Sie muss einfach daran glauben, dass etwas Gutes passiert, denn wenn sie das nicht tut wird es das auch nicht. Wow sie hat ja so Recht. Wie soll denn etwas Gutes passieren, wenn ich gar nicht daran glaube? Das Gute könnte an meine Tür klopfen und ich würde ihm die Tür vor der Nase zuknallen, weil ich mich verarscht fühle, anstatt daran zu glauben.

Durch diesen Schlüsselmoment starte ich nun mit dem Projekt an das Gute zu glauben…

Was meinst du? Wie viele positive Gedanken du am Tag hast? Mehr als negative Gedanken, weniger oder ausgeglichen? Ich habe wirklich einmal eine Strichliste gemacht und ich war schockiert ich hatte ungefähr 30 negative Gedanken und 4 positive. Das jetzt so auf einem Blatt Papier zu sehen hat mich echt erschreckt. Mein Ziel ist es nun das die positiven Gedanken überwiegen oder ich es zumindest schaffe die negativen Gedanken in positive umzuwandeln.

Negativ eingestellt.jpg

Es gibt ja immer Dinge, die einfach für unser eigenes Empfinden nicht positiv sind, Dinge die wir tun müssen, Dinge die passieren. Das Leben läuft wie das Leben läuft und es wird nicht ausschließlich positiv verlaufen das ist mir schon klar.

Nur werden die negativen Dinge auch nicht besser, wenn ich negativ über sie denke.

Genau das ist die Kunst etwas Schlechtes passiert und sich trotzdem deswegen nicht ausschließlich in negative Gedanken zu hüllen. Ich probiere genau das jetzt seit zwei Wochen aus und natürlich verfalle ich immer wieder in mein altes Muster aber diesmal zumindest bewusst. Ich haue mir dann zumindest gedanklich auf die Finger, auch wenn dadurch nicht sofort alle negativen Gedanken verschwinden oder sich in positive Gedanken verzaubern, so hilft es mir doch dabei einfach bewusst positiv zu denken bzw. mich an mein Training des positiven Denkens zu erinnern. Bei den Situationen, wo mir das bereits gelungen ist, muss ich sagen das es wirklich etwas bringt, ob es eine öde Besprechung ist oder ein unangenehmer Termin, wenn ich dem völlig positiv entgegentrete sind die Situationen oftmals doch viel angenehmer, als ich dachte.

Man macht sich das Leben zu 80% selbst schwer.

Genaugenommen gibt es doch jeden Tag auch positive Augenblicke. Nur leider gehen diese Momente zwischen den negativen einfach unter. Das hat auch etwas mit unserem Instinkt zu tun. Von Natur aus sind wir so programmiert, schlechte Dinge, die wir erleben, viel besser wahrzunehmen, als die guten Dinge. Das ist auch wichtig, damit uns nichts passiert. Nur sollten wir uns dadurch nicht die schönen Augenblicke verderben, denn genau das tun wir nämlich die ganze Zeit.

Auf eine negative Bemerkung müssen 10 Komplimente folgen

So ungefähr ist der Schnitt, um etwas Negatives durch etwas Positives auszugleichen. Vielleicht sollten wir versuchen das Verhältnis des Ausgleiches zu ändern. Denn auf Dauer ist es echt schwierig mit derartigem Verhältnis ein positiver Mensch zu sein. Ich glaube das ist auch der Grund, warum wir alle heutzutage soviel erleben müssen, für unseren innerlichen Ausgleich. Würden wir diesen Ausgleich anders ausbalancieren, würden wir viel positiver und entspannter durchs Leben gehen.

Kraftdenken

Wie sind deine Erfahrungen? Bist du ein positiver Mensch? Hinterlasse mir doch einen Kommentar!

Auf den Positivismus!

Deine Janine