Begegnungen

Eine Begegnung verändert dein ganzes Leben…

Jede Begegnung ist wie ein ungeschriebenes Blatt, Auf dem die gemeinsame Geschichte erst noch geschrieben wird…

Schon mal darüber nachgedacht? Ich finde es irgendwie total faszinierend.

Was ich mit dir erlebt habe, kann ich niemals genau so mit jemand anderem erleben. Es ist immer eine eigene Geschichte.

Welche Geschichten habt ihr schon gemeinsam geschrieben und welche schreibt ihr gerade?

Aufgeregt sitze ich im Hamburger Rathaus, meine Ausbildung beginnt. Nichts ahnend, dass das junge Mädchen, welches neben mir sitzt mein Leben beeinflussen wird.

Sie ist meine beste Freundin geworden und ohne sie wäre ich nicht an dem Tag in die bestimmte Disco gefahren, wo ich meinen damaligen Freund kennenlernte, der mein und ihr Leben veränderte.

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Durch mich und ihn lernte sie ihren zukünftigen Freund kennen, das war nämlich ein Freund meines damaligen Freundes.

Er hatte Freunde, ich hatte Freunde und unsere Freundschaften schlossen sich zusammen. Ohne ihn wären die guten Freundschaften und die dazugehörigen Geschichten, die ich heute habe nie zustande gekommen und umgekehrt.  Meine Vergangenheit wäre völlig anders und auch ich wäre anders.

Wenn meine Geschichte eine Andere ist, ja wer bin ich dann?

Auch hätte ich ohne ihn bestimmte Entscheidungen im Leben nicht getroffen, wahrscheinlich hätte ich auch einen anderen Job und andere Hobbys. Meine Arbeitskollegen wären anders und so auch meine Erlebnisse, so wie meine Hobbys und die damit verbundenen Personen, Freunde.

Um zu sehen, wie groß die Reichweite ist mal ein Beispiel. Ohne meinen damaligen Freund hätte ich höchstwahrscheinlich niemals in Harburg gewohnt und ich hätte garantiert nicht mit WingTsun (hierzu gibt es einen extra Blogbeitrag) angefangen. Natürlich habe ich mich auch ohne ihn für Kampfkunst/Kampfsport interessiert, aber das es nun genau WingTsun geworden ist entstand aus der Beziehung und dem Wohnort. Dort, beim WingTsun lernte ich natürlich Menschen kennen und es ergab sich, das man mit einigen etwas privat unternahm. Ich integrierte diese in meinen Freundeskreis und heute ist meine Freundin, die ich seit der Grundschule kennen, mit meinem einen Freund vom WingTsun verheiratet.

Wäre ich also dort nicht hingegangen wäre auch ihr Leben ganz anders verlaufen…

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Heute bin ich mit einem anderen Mann zusammen, diesen Mann kenne ich genau genommen länger als den Mann davor. Er ging mit mir auf dieselbe Schule und ich fand ihn schon immer toll. Es hat sich aber nicht ergeben.  Ich habe mich nicht getraut, dachte er nimmt mich gar nicht wahr. Heute weiß ich, dass er es durchaus tat, sich ebenfalls nicht getraut hat. Einmal war er kurz davor mich anzusprechen, mit einem frechen Witz, aber sein Kumpel hat ihn davon abgehalten. Wer weiß, wie dann unser Leben verlaufen wäre… Ein Moment, eine Entscheidung und alles ist anders. So sprach er mich nicht an und ich ihn nicht, doch die Zeit würde es für uns regeln. Denn obwohl wir nie wirklichen Kontakt hatten kamen wir zusammen.  Über social Media begann der Kontakt, ohne Hintergedanken, man wollte einfach mal schauen, was aus dem damaligem Schwarm geworden war. Es stellte sich heraus, das wir beide treue Seelen waren, die schon jahrelang vergeben waren und es schien als hätten wir beide das erreicht, was wir immer wollten, eine glückliche Beziehung. Doch dann nahm das Schicksal seinen Lauf und zeigte uns über einen langen Zeitraum mit einer kleinen Dosis das wir füreinander bestimmt sind. Vielleicht sollte es also genau so sein, dass wir uns damals nicht getraut haben, vielleicht wären wir, wenn wir früher zusammengekommen wären gar nicht mehr zusammen, weil wir uns dann anders entwickelt hätten. Vielleicht war es erst später der richtige Moment. Weil wir erst später zu den Personen wurden, die so perfekt zueinander passen. Durch unserer vorherigen Begegnungen haben wir beide viel gelernt. Nun, in diesem Moment, wo wir genau wussten wer wir sind, wie wir sind und was wir wollen, war auf einmal alles so klar.

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Und wären wir damals schon zusammengekommen würde ich viele tolle Menschen, die ich heute kenne, gar nicht kennen. Unvorstellbar für mich.

Meine Begegnungen und deren Folgen könnte ich noch unendlich weiter beschreiben.

Wenn man dann noch anfängt, „was wäre wenn“ zu spielen wird man wahnsinnig.

Begegnungen – Schicksal irgendwas hat das alles zu bedeuten…

Aus diesem Grund bereue ich meine Begegnungen nicht, denn diese haben mich dort hingeführt wo ich heute bin. Diese haben mich zu der Person gemacht, die ich jetzt bin. Jede Begegnung hat einen bestimmten Grund, dieser Grund muss nicht immer positiv sein. Ich bin auch Menschen begegnet wo ich mir sage, das hättest du dir echt sparen können. Aber auch durch diese unliebsamen Begegnungen habe ich etwas gelernt.

Gespräche und Begegnungen sind nie umsonst, sondern ein Teil von mir!

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Mein Weg zum WingTsun

Wing Tsun: „Schöner Frühling“– die Geschichte einer faszinierenden Kampfkunst

Kaum eine andere Entstehungsgeschichte zieht die Kampfkünstler so in den Bann wie die des WingTsun-Kung-Fu. Kein Wunder, ist diese Kampfkunst doch einige von ganz wenigen, die ihre Ursprünge auf Frauen zurückführt. Dass die Erzählungen über die Stilbegründerin Ng Mui und ihre Schülerin Yim Wing Tsun historischen Fakten entsprechen, ist seit langem durch intensive Nachforschungen – vor allem durch GM Leung Ting – widerlegt. Geschichtlich nachweisbare Personen und Ereignisse vermischen sich mit traditionellen Überlieferungen, politischer Agitation und asiatischem Symbolismus. Das mindert aber keineswegs die Faszination, die der Legende eigen ist. Die Aussagekraft von Mythen hängt grundsätzlich nicht von ihrer historischen Authentizität ab.

Aber kommen wir nun zu meiner Geschichte….

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Als Kind war ich teils wirklich typisch Mädchen und teils das Mädchen, welches mit den Rowdys rumhing. Ich ließ mich also oft zu etwas hinreißen wie zum Beispiel Fahrradrennen fahren, auf Baustellen rumtoben und auf Nachbarsgrundstücken rumtollen. Zimperlich ging es da nie zu und so kam es auch dazu das Ersteres dazu führte, dass ich mich richtig langlegte, verletzt auf der Straße liegen blieb und die Jungs einfach weiterfuhren. Die Mädels aus meiner Straße waren sehr temperamentvoll, so kam es schon mal vor, dass diese mit dem Stock auf einen losgingen. Alles im kleinen Rahmen, aber dennoch kam ich des Öfteren mal in die Situation mich wehren zu müssen. Wieder vertragen schauten wir oft eine Sendung wo Kids die bösen Erwachsenen durch Kampfsport besiegten, das fand ich immer klasse und wollte auch so sein.

Werden wollte ich allerdings immer Balletttänzerin und wollte dementsprechend in jungen Jahren in einen Ballettverein. Die Lehrerin dort war allerdings sehr streng und meine Gelenkigkeit war ihr nicht ausreichend genug, so dass ich mich dann für Jazztanzen entschied. Dort tanzte ich ca. 2 Jahre zu den aktuellen Pop-Charts und wir hatten einige Auftritte in den Schulen. Als ich dann von der Grundschule in die Orientierungsstufe wechselte, lernte ich auch neue Freunde kennen. Wir wollten zusammen in einen Sportverein eintreten und entschieden uns für Handball. Als Linkshänderin war die Position im Handball gar keine Frage, rechts außen. Es machte mir Spaß, wir fuhren auch jedes Wochenende zu Tunierspielen und auch mal zu Trainingscamps, aber ich hörte dann auch auf, weil mir Handball einfach nicht lag, ich konnte weder werfen noch gut abwehren, weil ich dafür wiederum zu klein und zu zart war. In meiner Klasse war noch ein Mädchen, welches im Judo-Verein war. Sie schlug vor ihr mal beim Training zuzusehen. Das Probetraining machte zwar Spaß, aber ich merkte schnell, dass die Anwendungen nicht wirklich gut funktionierten, wenn jemand größer und stärker war, was bei mir oft der Fall war. Ich musste mich so dermaßen anstrengen, den Gegner zu Boden zu bringen, dass mich Judo nicht wirklich überzeugte.

Kommen wir also erst mal wieder zu den Mädchensachen. Nach der Konfirmation, im Alter von 14 Jahren wurde ich von der Tanzschule angeschrieben, dies war so üblich. So fing ich also mit 14 mit Standarttanzen an. Dies war genau das Richtige für mich und war auch bis zum 18. Lebensjahr mein Hobby. Neben dem Standarttanzen besuchte ich auch noch den Hip-Hop-Kurs. Dort studierten wir Choreographien aus Musikvideos ein und traten damit auch auf z.B. auf dem Außenmühlenfest um die Tanzschule nach außen zu vertreten. Hieraus startete auch ein Projekt, wo sozusagen eine Tanzgruppe namens „Challengers“ gegründet wurde, wo wir uns die Choreographien selbst ausdachten und damit auftraten. Dieser Kurs wurde dann aber mit dem Austritt unseres damaligen Tanzlehrers gecancelt, da dieser seine eigene Tanzschule gründen wollte. Beim Standarttanzen tanzte ich mich bis zum goldenen Abzeichen hoch, hörte danach dann aber auch auf, weil ich keinen Tanzpartner mehr hatte und es schon schwierig war, jemanden für die Prüfung zum Goldabzeichen zu finden.

Doch warum erzähle ich euch das alles? Ich möchte damit deutlich machen, das man oft viele Dinge ausprobieren muss um das Wahrhaftige zu finden und das eine Kampfkunst auch zu den Mädchensachen dazu gehört. Denn gerade für Frauen ist das so eine wichtige, unverzichtbare Sache…

Mein Weg zum WingTsun (WT)

Ich liebte das Tanzen und ich liebe es bis heute und wenn ich könnte, würde ich von Morgens bis Abends nur tanzen. Aber die Fähigkeit zu besitzen mich selbst zu schützen und einfach eine starke, unabhängige Frau zu sein reizte mich dann letztendlich doch mehr.

Zunächst tendierte ich als Buffy-Fan zum Taekwondo, weil ich es immer klasse fand, wie so eine zarte, kleine Frau die Monster wegkickte.

Allerdings gab es in meiner unmittelbaren nähe nur WingTsun. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich damit überhaupt nichts anfangen konnte.
Das erste Training in der WT-Schule Harburg gefiel mir vom Aufbau und auch von der Stimmung her. Es fiel mir natürlich alles schwer, ob es die Siu-Nim-Tao- Form war, die am Anfang des Trainings immer gemacht wurde oder der Freikampf, weil man dafür einfach absolut kein Gefühl hatte.  WingTsun ist absolut für Frauen geeignet, weswegen ich es sehr schade finde, das so wenig Frauen dafür zu begeistern sind. Im WingTsun hast du ein Gefühlstraining wodurch du lernst einfach auf das zu reagieren, was du fühlst, du entwickelst entsprechende Reflexe und jetzt das Entscheidende; das ganze ohne Kraftaufwand!

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Konfrontationen hat man als Frau in anderen Situationen als Männer. Oftmals in Form von Belästigung. Gewaltsam ist mir gegenüber ein Glück noch niemand geworden. Als junges Mädchen wurde ich öfter mal in der S-Bahn oder am Bahnsteig belästigt, ob es sich um festhalten handelte oder um das nicht aussteigen lassen, alles schon mal vorgekommen. Geholfen hat mir in beiden Fällen niemand, ich hatte einfach nur Glück das die Typen schon bei dem kleinsten Widerstand von mir abließen. Seit ich WT mache, machen mir solche Situationen keine Angst mehr, ich bin viel selbstbewusster durch das Gefühl geworden, das ich nun eine kleine Gebrauchsanweisung für solche Situationen immer bei mir trage. Dies scheine ich auch auszustrahlen ich merke eindeutig, dass ich seit WT viel mehr meine Ruhe habe und es kaum noch zu Situationen in der Richtung kommt, meistens genügt schon ein Blick von mir und die Person die gerade auf mich zugehen wollte hält inne. Von daher kann ich durchaus behaupten, dass sich durch WT auch meine Lebensqualität dahingehend verbessert hat.

Die einzige Frage, die dadurch jedoch immer offen bleibt, ist, ob ich wirklich in der Lage bin mich bei einer ernsten Situation zu verteidigen.

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Zweifel hatte ich oft, oftmals hielt mich meine Hartnäckigkeit und mein Kampfgeist dabei zu bleiben. In der WT-Schule, die ich besuche sind nicht viele Frauen. So trainieren wir ganz stark mit den Männern, was, wie ich finde auch nur Vorteile hat, davon kann man als Frau am meisten lernen. Der Mann ist meistens größer und stärker und wenn man es schafft von diese Art Gegner die Kraft zu nutzen und gegen ihn zu verwenden dann schafft man es auch bei den leichteren Gegnern. Das Training gestaltet sich für mich als Frau dadurch aber härter als bei den Anderen. Wenn die Männer die Technik nicht einwandfrei beherrschen gleichen sie das mir gegenüber dann einfach mit Kraft aus und so ist ihr Problem gelöst. Diese Lösung kommt für mich allerdings nicht in Frage, weswegen ich dann oftmals echt frustriert bin. Auch bin ich oft durch das Verhalten der Trainingspartner gefrustet. Man zieht einen Schlag, aus Rücksicht ja nicht voll durch und wenn der Trainingspartner dann nicht mitspielt können gewisse Techniken nicht angewendet werden, weil dieser sich wie ein Fels, der keinen Schmerz verspürt, positioniert. Ich muss dann oftmals darauf hinweisen, dass ich ihm eigentlich gerade schon Schmerz zugefügt habe. Das versetzt mich immer wieder einen Schritt zurück und ich fange wieder an einiges zu überdenken.  Aber im Großen und Ganzen bin ich eher begeistert als frustriert und das Gute an WT ist, das es flexibel ist und auch gerade das Training viele Gestaltungsmöglichkeiten bietet.

WT bedeutet nicht Stillstand.

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WT geht immer weiter, wird immer realitätsnäher und zum Teil auch individuell. Ich benutze Beispielsweise für mich persönlich ganz andere Techniken, als meine Trainingspartner.

Etwas schade finde ich es, dass ich noch keine von meinen Freundinnen überzeugen konnte. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man es gerade als Frau nicht interessant finden kann sich verteidigen zu können. Sich immer darauf zu verlassen das ein Mann einen beschützt würde mich persönlich nicht zufrieden stellen.

Wenn nichts und niemand mehr bleibt worauf ich mich verlassen kann, so soll doch wenigstens noch ich bleiben…

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Goodbye Facebook; Hello Instagram

ICQ, Schüler VZ, Studi VZ und schlussendlich Facebook. Achja, wie viele unzählige Stunden haben wir alle in diesem Netzwerk verbracht. Wie viele Bilder geliked und kommentiert. Unendliche Male haben wir unser Profilbild geändert und jede Stunde den Status geupdatet.

Erinnert ihr euch? Wir erkoren Facebook zu unserem neuen Social- Media-Liebling und konnten die Personen, die kein Facebook hatten überhaupt nicht verstehen. Die waren ja dann auch irgendwie außen vor, bekommen gar nicht mehr alles mit. Alleine schon die Geburtstagseinladungen liefen nun über Facebook und man vergaß oftmals die, die kein Facebook hatten extra einzuladen. Facebook war halt so schön einfach und unkompliziert man konnte seinen Freunden schnell mitteilen, was bei einem gerade so los ist.

Früher konnte ich mir mein Smartphone ohne Facebook nicht vorstellen. So viel neues war zu entdecken. Na, wie war der Spieleabend von Caro? Und Nils? Der wurde mal wieder auf einem Wochenenddisco-Trip Foto markiert. Schön waren die Zeiten. Doch was ist heute?

Heute markiert man sich dort gegenseitig auf allgemeinen witzigen Fotos oder Videos. Etwas privates wird dort eher weniger gepostet, auch sollte man sein Profilbild nicht zu oft wechseln und auch generell nicht so viele Fotos posten. Facebook hat sich verändert.

Heute, gibt es die kleine Schwester von Facebook, nämlich Instagram. Viele von uns sind zu ihr rüber gewechselt. Doch warum?

Was ist der Unterschied?

Ganz ehrlich, bis vor ein paar Monaten habe ich den Sinn von Instagram überhaupt nicht verstanden. Ich hatte diese App zwar schon ziemlich lange auf meinem Handy und auch ab und an Fotos dort gepostet, aber das Warum erschloss sich mir nicht.

Mein Essen kann ich doch auch bei Facebook posten oder? Nein! Kannst du nicht… So blöd das klingen mag, Facebook ist für mich keine „Soziale“ Plattform mehr. Wo man früher Bilder fröhlich geliked hat, herrscht heute Neid und Missgunst. Jedenfalls hab ich das im Gefühl. Denn wehe, man ändert zwei mal in der Woche das Profilbild. Oder: Schon wieder ein Foto von deinem Essen? Du warst doch gestern erst. Meinst du nicht du solltest auf deine Figur achten?

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Wieso postest du so oft etwas?

Diese und noch viele andere Fragen kriegt man manchmal gestellt wenn man auf Facebook „zu Aktiv“ unterwegs ist. Likes werden kaum noch vergeben, kommentiert wird auch nur noch ganz selten. Meistens nur wenn es etwas gibt worüber man sich aufregen kann… Ich habe den Eindruck, dass man sich auf Facebook einfach nichts mehr gegenseitig gönnt.

Aus diesem Grund habe ich mich aber mal intensiv mit dem Thema Socical Media und Instagram beschäftigt und jetzt wo ich es verstanden habe, liebe ich es. Es ist so schön dynamisch und das posten dort macht einfach richtig Spaß! Auch finde ich die Philosophie vom Geben und Nehmen sehr schön, insbesondere, da diese auch wirklich funktioniert.

Was bei Facebook eher als nervig und selbstdarstellerisch rüberkommt ist bei Instagram ein Muss. Postet man bei Facebook ein Foto von sich oder einen Status, kommt es bei den Leuten einfach nicht mehr so gut an. Ich habe eher den Eindruck mit meinen Posts die Leute zu nerven, nur frage ich mich, wenn keiner mehr was postet, was ist dann Facebook? Ich weiß es im Moment nicht, es ist für mich eher so ein allgemeiner Newsfeed. Also dort kann ich Nachrichten lesen oder witzige Videos ansehen aber von meinen Freunden sehe ich da praktisch nichts mehr.

Anders ist es bei Instagram. Die süße kleine Schwester, mit ihrer schönen, netten, freundlichen Phantasiewelt.

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Ja es ist wirklich eine eigene Welt. Dort ist der überwiegende Community-Anteil freundlich und gönnerisch. Kritiker könnten jetzt wieder sagen oberflächlich. Das ist es aber nicht dort werden durchaus ehrliche und unterschiedliche Meinungen ausgetauscht, aber freundlich. Und man folgt ja dort ja meistens denen, mit denen man auf einer Wellenlänge ist, weswegen dort oft ein Austausch mit Menschen statt findet, die einfach dieselben bzw. ähnliche Ansichten haben.

Ja auf Instagram werden täglich unzählige Bilder hochgeladen und ja, am nächsten Tag auch, und ja auch am darauffolgenden. Wer Menschenscheu ist und sich nicht für die Kommunikation und den Austausch mit „Fremden“ interessiert, sollte sich lieber von Instagram fernhalten. Denn hier wird eine Positive Einstellung zum leben noch groß geschrieben.

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Natürlich ist nicht immer alles nur positiv, aber ist es nicht schön, wenn man sich einfach mal in eine Welt voller netter Menschen, die Interesse an einem haben zurückziehen kann?

Hier werden die Likes Massenweise verteilt und Bilder wie wild kommentiert. Und das zumeist positiv! Natürlich sind ehrliche Meinungen wichtig und man sollte nicht immer alles schön reden, aber die Instagramer wissen, wie man Kritik freundlich verpackt. Versteht mich bitte nicht falsch, es geht mir nicht um unzählige Likes auf meinen Bilder oder um 200 neue Kommentare. Wir haben alle ein reales leben und in diesem geht es manchmal sehr schroff zu. Viele Menschen denen wir begegnen haben schlechte Laune, ziehen uns mit runter und wollen eigentlich auch nicht wirklich das wir selbst auf Wolke 3000 schweben. Doch genau das, schätze ich so an Instagram

Wenn man einen miesen Tag hat, dann wird man von den Menschen bei Instagram aufgebaut. Sie stehen einem bei und versuchen einen aufzumuntern. Versuchen zu helfen und zu verstehen und sind sogar für einen da und hören zu. Fremde Menschen!!

Noch nie habe ich ein so soziales Netzwerk wie dieses gesehen. Ich möchte nicht das jemand sich dazu gedrängt fühlt, sich auf Instagram Bestätigung zu suchen. Jedoch ist es einfach nur schön, wenn Menschen dir mit „positiven Vibes“ begegnen als nur mit verregneten Wintertagen.

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Genau so sehe ich das auch und ich denke das es eigentlich jeder so sieht. Nicht jeder muss mögen was ich tue und poste, auch meine Freunde sind nicht dazu verpflichtet, alles zu mögen, was ich tue, nur weil sie meine Freunde sind. Es ist nur so, wenn meine Freunde nichts mehr von dem mögen, was ich tue und mich ausschließlich kritisieren, mögen sie mich dann überhaupt so wie ich bin? Diese Frage stelle ich mir dann. Und auch Neid hat für mich in einer Freundschaft absolut nichts verloren. Wenn man seinen Freunden nichts gönnen kann, weil es denen vielleicht gerade besser geht, als einem selber, dann läuft irgendwas falsch und man sollte das Gespräch suchen. Natürlich mache ich eine Freundschaft nicht von den Likes, die ich bekomme abhängig. Ich kenne meine Freunde und ich kann deren Verhalten innerhalb und außerhalb von Social Media sehr gut einschätzen, deswegen weiß ich aber durchaus, das dieses Verhalten etwas bestimmtes aussagt.

Ein Beitrag von _suecrazy und _callmejeanie

*alles in dieser Farbe ist von _suecrazy geschrieben

*alles in dieser Farbe von _callmejeanie (janineblogt)

 

Abnehmen

Seit Ewigkeiten beschäftigt mich dieses Thema. In zig Magazinen tauchen ständig neue Diätmodelle auf. Auch versprechen Fitnessstudios und andere Vereine mit einfachen Training die Traumfigur. Ich sage alles kann funktionieren aber nichts muss.

Es gibt kein richtig und kein falsch, du musst nur das Richtige für dich finden!

Auch werde ich keine Wertungen zu der besten Diät und der besten Sportart abgeben, denn die gibt es nicht. Was mich an diesen ganzen Werbungen stört ist halt das es nicht individuell ist, kann es ja auch nicht. Das ist aber der Grund, warum die Stars es so gut schaffen mit Personal-Trainer + Personal-Ernährungsberater. Ich sage euch damit würde es jeder schaffen. Aber bei uns privat Leuten geht es ja nicht darum nur zum Sport zu gehen. Wir müssen uns während des ganzen Alltagsstress Gedanken um unser Training und unsere Ernährung machen. Das heißt kochen und regelmäßig zum Sport gehen, das ist schon eine Herausforderung und man muss Prioritäten setzen.

Alles geht nicht!

Was ich damit sagen will du musst dich entscheiden, was dir wirklich wichtig ist und dich darauf konzentrieren.
Sich einfach im Studio anzumelden, weil man abnehmen möchte ist ein guter Anfang führt aber ohne die Umstellung im Kopf zu keinem Ergebnis.
Sport ist auch nicht zum Abnehmen da. Sport ist für Fitness, Muskelaufbau oder Definition. Abnehmen tut man einzig und alleine durch Ernährungsumstellung.

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Einfach normal weiter essen und zusätzlich zum Sport zu gehen, um abzunehmen führt nicht zum Ziel.

Natürlich erhöhst du durch Sport deinen Grundumsatz, nur macht dich Sport auch hungriger. Ich persönlich esse viel mehr, umso mehr Sport ich mache. Bist du dir wirklich sicher, dass du, wenn du Sport machst noch genau so viel ist, wie ohne Sport?

Nun liegt es daran sich selbst zu kennen und die Umstellung den eigenen Charakter, Lebensumständen und Zielen anzupassen.
Ich selbst habe noch nie eine Diät gemacht, ich lasse es erst gar nicht so weit kommen, weil mir persönlich schlank sein sehr wichtig ist. Ich weiß genau was mich dick macht und im Großen und Ganzen esse ich was ich will und wann ich es will, ich esse aber nie große Mengen. Mir fällt es nicht schwer, kleine Mengen zu essen, ich habe da eher mit großen Mengen Probleme, weswegen ich mir das aber auch gar nicht erst antrainiere. Ich bin quasi froh, das ich nicht viel essen kann.

Demnach bist du entweder was du ist oder wie viel du isst…

Und wenn ich merke, dass ich doch mal übertrieben habe, stelle ich schnell auf eine eiweißhaltige Ernährung um. Dazu habe ich ein geniales Kochbuch. Dieses Kochbuch ist nicht nur ein gut sortiertes Kochbuch, man kann es auch als Unterstützung zur Stoffwechselkur (SWK) verwenden. Dort ist genau markiert, was man in welcher Phase essen kann. Die SWK ist keine Diät es ist einfach eine Kur. Ich finde die Logik, die dahinter steckt sehr interessant und habe mich mit diesem Thema intensiv auseinandergesetzt.

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In der Zeit, wo ich kurzzeitig, streng meine Ernährung umstelle, wird der Sport bei mir zeitbedingt weniger, weil ich die Zeit dann zum Kochen brauche. Ich koche nicht gerne und häufig, deswegen habe ich beim Kochen keine Routine und brauche dafür mehr Zeit und volle Konzentration.

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Ich selbst habe quasi unbewusst die Stabilisierungsphase durchgeführt, weil ich meinen Körper kenne und genau weiß, wovon ich zunehme. Auch ich habe ne Zeitlang einen gravierenden Fehler gemacht. Wenn ich mal ne Woche wenig gegessen habe, bin ich immer krank geworden.

Einfach wenig essen um abzunehmen ist halt nicht gesund.

Der Körper braucht immer seine Nährstoffe. Deswegen sollte man mit genügend Nährstoffzufuhr abnehmen. Falls ihr mehr zu dem Kochbuch oder etwas über die SWK wissen möchtet kontaktiert mich einfach.

Gefühle

Es waren einmal acht Freunde. Die trafen sich, verstanden sich und ergänzten sich perfekt. Doch wie alles, nahmen auch hier die Dinge ihren Lauf und es änderte sich. Die Freundschaft der acht Freunde veränderte sich…

Von wem genau ich spreche?

Von der stillen, ruhigen und dunklen Frau. Sie hatte pechschwarzes, langes glattes Haar, dunkle Augen voller Trostlosigkeit, sie war einfach nicht in der Lage zu lächeln. Wenn sie den Raum betrat wurde die Stimmung dunkel und trübselig. Sie schaffte es immer wieder in einem die dunkelsten Gefühle hervorzurufen ihr Name war Traurigkeit.

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Ihr Freund, ihr Partner, war der Einzige, der ihr ein Lächeln entlocken konnte, der die warmherzigen Gefühle in ihr weckte und der ihren dunklen Augen ein Funkeln entlocken konnte. Er selbst hatte braunes Haar, grüne Augen und wenn er den Raum betrat fühlte man sich verstanden und beruhigt. Sein Name war Verständnis.

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Ein Seufzen entlockte ihm allerdings der Freund, der einfach nie gute Laune hatte, der einfach immer etwas negatives fand und feststellte. Der dunkelhaarige, sich hinter seinem Vollbartversteckende große Mann mit seinen dunklen Augen und der Zornesfalte war einfach niemals gut drauf, sein Name war Frust.

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Seine Freundin war das genaue Gegenteil von ihm und man wunderte sich wirklich über diese Ungleiche Paar, vermochte es Frust doch alle zu frustrieren so blieb eine stets mit sich im Reinen. Die kleine, freche, dunkelblonde und grünäugige lies sich von nichts und niemandem aus der Ruhe bringen. Jeden Tag konnte man in ihr lächelndes Gesicht sehen. Ihr Name war Zufriedenheit.

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Ihre beste Freundin war nicht das Gegenteil von ihr, sie lächelte genauso oft, wenn nicht noch mehr, hatte hellblondes, leuchtendes Haar und hellblaue, lebhafte Augen, die wie Sterne leuchteten. Schlechte Laune war etwas, was sie nur vom sehen und hören kannte. Ihr Name war Fröhlichkeit.

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Fröhlichkeit war so fröhlich, dass sie davon etwas abgeben wollte und so kam sie mit jemandem zusammen der absolut nicht fröhlich war, dem nichts glücklich stimmte. Er war der Einzelgänger, dunkelhaarig, gutaussehend mit blauen Augen und einem traurigem Lächeln. Seine mysteriöse Art, fand Fröhlichkeit interessant und tatsächlich sagte er einmal zu ihr, dass sie ihn sehr glücklich macht. Sein Name war Unzufriedenheit.

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Die einzige, mit der er je tiefsinnige Gespräche zugelassen hat, ist diejenige, die Unbehagen verbreitete, man vermutete, dass es keine böse Absicht der hellblonden Schönheit mit ihren grünen Augen  war. Dennoch schaffte sie es immer, dass jeder lieber seinen eigenen Weg ging, ja sie brachte durch ihr Unverständnis alle früher oder später auseinander. Ihr Name war Missverständnis.

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Missverständnis für sich zu gewinnen ist keine Kunst. Weder Können, noch Kämpfe können sie dazu bringen zu verstehen, dass man es wirklich gut mit ihr meint, sie sogar lieb hat. Für sie ist es lange Zeit unmöglich gewesen jemanden zu finden. Doch dann kam er, rothaarig, grünäugig und verzauberte sie mit seinem frechen Blick. Sein Name war Glück.

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Diese Paare und diese Freundschaft untereinander brachte ein Gleichgewicht der Gefühle in die große weite Welt. Es führte bei den Menschen zu Ausgeglichenheit der Gefühle. Jeder wusste, was er fühlte, was ihm gut tat und was ihn traurig und frustriert machte. Es entstanden innige Freundschaften und Liebe.

Doch wie fing die Geschichte an?

Dinge ändern sich.

Es fing mit Fröhlichkeit an, nach einem Streit mit Unzufriedenheit weinte sie wochenlang. Sie hatte soviel von ihrer Fröhlichkeit in diese Beziehung gesteckt, das sie nach und nach ihre Fröhlichkeit verlor. Sie fing an es nicht mehr zu ertragen. Um ihre Fröhlichkeit nicht ganz zu verlieren, verließ sie Unzufriedenheit.

Unzufriedenheit konnte diese ewige Fröhlichkeit auf Dauer nicht verstehen und war genervt von ihr, er hatte das Gefühl, das nur Traurigkeit ihn so richtig verstand. Diese fing an etwas für Unzufriedenheit zu empfinden und das merkte ihr Freund Verständnis und lies sie gehen.

Er traf auf die traurige Fröhlichkeit und seine Art zu verstehen verzauberte sie auf eine einzigarte Art und Weise. Ihre frohe Art lies ihn ganz warm ums Herz werden. So fanden Fröhlichkeit und Verständnis zueinander.

Trennungen sind unheimlich ansteckend, so auch bei Zufriedenheit und Frust. Durch ihr Zusammensein mit Frust verlor Zufriedenheit, genauso wie Fröhlichkeit bei Unzufriedenheit, immer mehr ihre innere Ruhe, ihr Zufriedensein. Auch Glück merkte, dass seine Fähigkeit, dass ihm einfach immer alles gelang , immer mehr schwindete. Der letzte Rest dieser Gabe brachte ihn zu Zufriedenheit.

Missverständnis verstand wie immer die Welt nicht mehr und so kam ihr Frust ganz gelegen.

Gegensätze ziehen sich an doch gleich und gleich gesellt sich gerne. Die Geschichte endet damit, dass sie nicht endet. Die neuen Beziehungen dieser Gefühle hielten für immer.

Und was passierte nun mit den Menschen? Mit der bedingungslosen Liebe? Eine Zeitlang herrschte Chaos ein absolutes Chaos der Gefühle. Viele wollten keine Veränderungen, andere hatten einfach Angst, Angst vor, für immer, Angst vor Langeweile.

Die Liebe vorher war aufregend, leidenschaftlich und eine Herausforderung.

Die gegenwärtige Liebe ist, beständig, einfach und echt.

Nun liegt es an jedem selber, worauf er sich einlassen möchte…