1.000 Fragen an dich selbst #18

Es ist etwas her, seit Runde 17, aber ich bringe zu Ende, was ich angefangen habe. Nach meiner etwas längeren Bloggerpause musste ich so langsam wieder meinen Blogrhythmus finden. Aber nun geht es hier ganz entspannt weiter. Ich wünsche dir viel Spaß bei der Beantwortung der Fragen.

681: Was war deine letzte gute Tat? Ich habe einer Dame geholfen, ihren Rollstuhl in den Kofferaum zu packen. Da ich selbst ja nicht gerade viel Kraft habe, hatte ich danach ein paar Tage lang Rückenschmerzen. 😊
682: Siehst du deine Lieblingsmenschen jede Woche? Ich wache sogar jeden Tag neben ihm auf ❤
683: Was war deine Entscheidung im vergangenen Jahr? Im vergangenen Jahr habe ich keine gravierende Entscheidung getroffen.
684: Was war dein bestes Konzert, das du jemals besucht hast? Ich gehe nicht auf Konzerte.
685: Womit belohnst du dich am liebsten, wenn du hart gearbeitet hast? Mit Ruhe und gutem Essen.
686: Hast du schon mal jemanden zum Weinen gebracht? Leider ja.
687: Zählt für dich Quantität oder Qualität? Qualität! Quantität verursacht nur doppelte Arbeit, weil die Fehler einen eh immer einholen.
688: Was ist die beste Medizin gegen Liebeskummer? Ich denke nicht, dass es Medizin gegen Liebeskummer gibt. Am besten sich dem stellen, weinen, was das Zeug hält und auf die Zeit warten, die die Wunden heilt.
689: Welche fünf Dinge würdest du in einen Picknickkorb tun? Brot, Limonade, Obst.
690: Hast du viel Selbstvertrauen? Ja ich befinde mich da in der goldenen Mitte nicht zu viel, aber wenn es drauf ankommt genug.
691: Wen fragst du, wenn du einen weisen Rat brauchst? Meistens meinen Mann aber auch Google wird zu Rat gezogen oder anderer Personen je nach Thema. 
692: Was ist das Schönste am Nach-Hause-Kommen? Die Jogginghose endlich anziehen zu können. Bequeme Kleidung – egal welcher Art – finde ich, ist das beste zuhause. Ach ja und abschminken!!
693: In welchem Unterrichtsfach warst du in der Schule gut? In gar keinem. Schule ist nicht meins.
694: Wann hast du zuletzt ein Baby im Arm gehalten? Das ist Jahre her, ich reiße mich da aber auch nicht drum.
695: Würdest du jemanden wie dich gern zur Freundin haben? Ja. 
696: Kannst du gut warten? Da ich immer sehr pünktlich, bin, bin ich es gewohnt zu warten, ja.
697: Welches Problem würde dich veranlassen, zum Psychologen zu gehen? In der heutigen Zeit könnten wir alles Psychologische Unterstützung gebrauchen 🙃. Ich persönlich würde bei Depressionen oder ähnlichen Erkrankungen definitiv zum Psychologen gehen.
698: Was möchtest du irgendwann noch lernen? Das lege ich ich aktuell nicht fest. Im Leben lernt man ja ein Glück immer etwas dazu.
699: Worauf kannst du keinen einzigen Tag verzichten? Ein Buch oder eine gute Serie, das brauche ich zum Entspannen.
700: Wie oft beginnst du einen Satz mit „Als ich so alt war wie du…“? Bisher gar nicht.

701: Wie zufrieden bist du mit deinem Körper? Natürlich kann man immer etwas an sich finden, da nehme ich mich nicht aus, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. 
702: Wenn du für eine Wand in deiner Wohnung eine Farbe aussuchen solltest:Einen warmen Farbton. Allerdings interessiere ich mich nicht so dafür etwas einzurichten, ich bin froh, dass mein Mann das übernimmt.
703: Was hast du gestern Schönes getan? Ich habe mich auf die Couch gekuschelt und die Remastered-Version meines früheren Lieblingsspiel Secret of Mana gespielt.
704: Was machst du, wenn dir etwas nicht gelingt? Ich schimpfe mit mir selbst, aber nur kurz.
705: Was ist das Unheimlichste, das du jemals getan hast? Spontan fällt mir nichts ein. 
706: Sind andere gerne in deiner Nähe? Ich denke schon zumindest steh ich nie alleine irgendwo rum, es sei denn ich möchte es so, dann kapsle ich mich ab. 
707: Was schwänzt du manchmal? Mein Training, weil ich nich damit nicht mehr Stressen möchte. Für mich ist es wichtiger meinen Ernährungsplan einzuhalten.
708: Wann ist die Welt am schönsten? Im Sommer, wenn alles so schön hell und freundlich ist.
709: Was hast du erst vor Kurzem herausgefunden? Das es schon immer Pandemien gab und diese Krankheiten nie besiegt wurden.
710:  Magst du Kostümpartys? Ja ich finde es generell ganz witzig.
711: Wie schnell weichst du vom vorgegeben Pfad ab? Ungefähr so oft, wie die Theorie von der Praxis abweicht. 😉
712: Was ist das beste Gefühl der Welt? Lieben und Geliebt zu werden.
713: Was machst du meistens um drei Uhr nachmittags? Kaffee trinken und noch 1 1/2 Stunden arbeiten.
714: Mit welcher berühmten Persönlichkeit würdest du dich sehr gut verstehen? Ich glaube mit Sylvie Meis und Vanessa Mai.
715: Was würdest du servieren, käme die Königin von England zum Tee? Tee? 😄
716: Was kannst du einfach auf morgen verschieben? Vieles meine To-Do-Liste ist immer gefüllt aber vieles davon ist gut geeignet zum Verschieben, ich will mich damit nicht unnötig mehr stressen. 
717: Was macht ein Spaziergang in der Natur mit dir? Ich werde ruhiger, entspannter und verträumter. Außerdem kann ich Abends dann immer sehr gut schlafen.
718: Welches Lied passt am besten zu deiner Beziehung? Truly, Mady, Deeply.❤
719: Wie sieht deine ideale Welt aus? Alle die ich liebe sind gesund und glücklich. Die Menschen halten zusammen und erfreuen sich über die alltäglichen Dinge des Lebens.
720: Was bedeutet für dich Geselligkeit? Das man sich mit Menschen trifft, Freunde/Familie und reden kann bis spät in die Nacht ohne das Gefühl zu haben, das es erzwungen ist.

In dieser Runde hatte ich wieder sehr viele Übereinstimmungen mit der lieben Eileen.

Hatten wir auch Übereinstimmugen? Hinterlasse gerne einen Kommentar!

Deine Janine

Der Kick durch den Klick

Gastautorin Elli Pirelli

Kennt Ihr das auch? Oder geht es nur mir so?

Da wir uns heutzutage viel auf Online-Portalen aufhalten, gehe ich davon aus, dass es doch einige gleichgesinnte gibt… egal ob Mann oder Frau… der Kick der fremden Haut…

Was macht es mit uns? Es macht uns gierig und gleichgültig. Wir spielen mit dem Gefühl, auch mit dem des Gegenübers, für ein paar geile Stunden. Ganz so, als würde uns ein Gen fehlen, ein Gen, sagen wir mal, der Zufriedenheit. Wir sind die Fraktion Nimmersatt, der es treibenden Getriebenen.

Ursprünglich hatte ich von mir vermutet, dass ich nur auf den richtigen Komplizen warte, aber im Laufe der Zeit habe ich (leider?) feststellen müssen, dass dem nicht so ist. Vielleicht habe ich ja auch bereits einen Komplizen in Form meiner Affäre gefunden, und alles Weitere ist „nur“ punktuelle Befriedigung.

Aber auf Dauer mit ein und derselben Person… das ist schwierig nach so vielen Jahren der Eigenständigkeit und Unabhängigkeit, denn es bedarf nur eines  Klicks und der nächste Mann (im umgekehrten Fall auch Frau) ist verfügbar. Wie bei einer Onlinebestellung.

Wobei  ich mich nicht als wahllos bezeichnen würde, denn für die Recherche nach dem passenden Objekt der Begierde nehme ich mir durchaus Zeit und führe sie auch sehr  sorgfältig aus, das Auge isst ja schließlich mit. Von daher bin ich auch immer so enttäuscht, wenn ich erst nach Bildern fragen muss und sich dann herausstellt, dass Adonis doch kein Adonis ist. Vielleicht war er ja einmal einer, allerdings  vor mehreren Monden.

Aber es ist doch so schön, das erste flirten über das Portal , die Verabredung, das sexy Zurechtmachen, den Prosecco kalt stellen, der erste Kuss, dann langsam herantasten, ob es passt und dann einfach übereinander herfallen… all das, genau dieses Gefühl, gibt es nur beim ersten Date.

Alles was danach kommt, langweilt mich.

Obwohl, und ja, da gebe ich Euch recht, der Sex natürlich besser und intensiver wird, wenn man sich länger kennt, aber dafür, also für diese unendliche Vertrautheit, habe ich ja meine Affäre.

Und die Affäre muss auch Affäre bleiben, sonst kehrt der Alltag ein und ich möchte auch gar nicht Bestandteil seines Lebens sein, sondern die Ausnahme und die Abwechslung.

Natürlich würde ich, wenn ich dann doch unverhoffter Weise Mr. Right begegnen würde, mich nur mit eben diesem Mr. Right beschäftigen, daher werde ich weiter Frösche küssen.

Ich bin mir durchaus bewusst, dass diese Darstellung meinerseits mir mit Sicherheit nicht nur Freunde beschert, aber alle wollen doch immer Ehrlichkeit..et voila, da ist sie.

Ich brauche nur den gelegentlichen Kick auf Klick und schon bin ich befriedigt.

Natürlich tut es mir auch ein wenig leid, wenn Mann sich mehr erhofft hat, aber so ging es mir in den letzten Jahren auch oft. Ich hatte auf mehr gehofft und bekam einen ONS. Und so habe ich die ONS inzwischen liebgewonnen, ja ich glaube, so ist es entstanden.

Aus diesem Grund gehe ich auch gerne auf frivole Parties, diese prickelnde Erotik, angeflirtet werden, und wenn es passt, einfach mehr geniessen. Wenn nicht, dann habe ich mich mindestens gut unterhalten und etwas Leckeres gegessen oder getrunken. Ich liebe es.

Und ich vermisse es unendlich. Wie Alle hier, hoffe ich auf Zeiten, in denen dies wieder unbeschwert möglich ist. In der Zwischenzeit ist Vorsicht angesagt, denn mit Beginn 2021 sind wir noch immer nicht aus dem Loch heraus gekommen und die meisten hier haben ihre privaten sexy Kontakte auf Eis gelegt. Und das ist auch gut so, denn jeder von uns hat eine Mutter und Vater im Risikoalter. Hach… wenn es doch endlich vorbei wäre…

In diesem Sinne: think positive, stay negative.

Elli Pirelli

Rezension zu „Die Suche nach Gott“

Der Titel dieses Buches klang für mich, als Atheistin, auf den ersten Blick nicht wirklich ansprechend. Allerdings hat sich der zweite Blick mehr als gelohnt. Es handelt sich hier um einen wissenschaftlichen Roman mit fesselnder Unterhaltung.

Also, worum genau geht es, in dem Roman von Luca Rohleder?

Es geht um die Internetbloggerin, Biologin und Wissenschaftsjournalistin Lucy, die sich mit Hilfe der Wissenschaft auf die Suche nach Gott begibt. Neben unzähligen Gesprächen mit den bekanntesten Naturwissenschaftlern, lässt sie sich auch auf einige Affären mit Astro-und Quantenphysikern ein. Sie kommt dem geheimnisvollen Wirken göttlicher Spielregeln auf die Spur, und erkennt den höhren Sinn hinter allem. Und schließlich entdeckt sie etwas, mit dem sie niemals gerechnet hätte…

Das erste Kapitel begann für mich etwas zäh, da ich das Gefühl hatte, es handel sich um einen Erotikroman, diese Szenen waren für mich persönlich nicht so interessant, was aber Geschmackssache ist. Die Erotikszenen sind allerdings sehr gut beschrieben und haben einen guten Übergang zu den interessanten Gesprächen.

Mit dem Zitat von Werner Heisenberg: “ Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott,“ gab es für Lucy und mich einen Wendepunkt, denn von da an wurde das Buch interessant.

Die Gespräche mit den unterschiedlichen Personen sind höchst interessant und jedes Gespräch führt zu einer neuen interessanten Erkenntnis. Ich möchte nicht zu viel verraten aber es gibt wirklich eine Herzgesundheit. Füllen wir unser Herz mit Liebe und Mut sorgen wir dafür, dass es gesund bleibt. Hört sich einfach an? Leider bekommen gerade wir, die in der modernen Welt leben genau das nicht hin. Weil wir überängstlich sind! Das habe ich auch gerade bei der Debatte zu meinem letzten Blogartikel über die „Schuhe aus Haushalte“ feststellen müssen. Die massive Angst vor Dreck ist in meinen Augen wirklich der reine Wahnsinn. Hast du gewusst, das in den Entwicklungsländern ein Herzinfarkt gänzlich unbekannt ist? Und das es in Kriegsgebieten mehr Liebe im Herzen gibt, als bei uns? Ich habe es ehrlich gesagt schon seit einem längeren Zeitraum geahnt. Gerade jetzt während der Corona-Pandemie höre ich von Sorgen, die keine wirklichen Sorgen sind. Die Überangst hat uns voll im Griff. Die Angst unseren materiellen Status zu verlieren. Restaurantbesuche werden in einem unbeschreiblichen Ausmaß vermisst, während in anderen Ländern, die Menschen die mehr Liebe in sich tragen als wir, einfach nur froh darüber wären jeden Tag etwas zu Essen zu haben. Für unsere Herzgesundheit kann ich jedem wirklich nur empfehlen „kommt mal runter und befreit euch von euren Ängsten! Werdet angstfrei!“

Hüte dich vor Wünschen, denn es könnten nicht deine eigenen sein.

Auch ein sehr interessanter Aspekt, der in dem Roman dargestellt wird. Um unser eigenes Glück zu finden und Zufriedenheit zu erlangen führt kein Weg daran vorbei auf unser eigenes Bauchgefühl zu hören. Leider können wir oftmals unser Bauchgefühl nicht mehr von den Einflüssen der Außenwelt unterscheiden. Jeder von uns ist der sogenannten Massenhypnose, den Medien, ausgesetzt. Umso Kopfgesteuerter wir sind, umso weniger hören wir auf unseren Instinkt und sind anfälliger für Manipulationen. Dieses Kapitel des Buches beende ich mit den Hinweis, dass es wirklich ein Bauchgehirn gibt und es Mut benötigt darauf zu hören.

Unser Bauch führt uns durch die Realität, unser Herz erschafft unsere Realität und unser Kopf bewältigt schließlich die Realität.

Es geht um das Zusammenspiel, um das innere Gleichgewicht. Ich finde der Satz aus dem Buch erklärt es perfekt. Wenn Bauch, Herz und Kopf nicht im Einklang sind fühlen wir diese innere Unzufriedenheit, die wir uns selbst oftmals nicht erklären können.

Ohne Sehnsüchte wären wir tot.

Kleine Sehnsüchte beleben uns, denn sie sind quasi der Sinn unseres Lebens. Wären alle unsere Sehnsüchtige erfüllt, würden wir still stehen und Stillstand bedeutet Tod. Darüber habe ich tatsächlich schon einmal nachgedacht. Auch ich wünsche mir, dass immer alles gut ist. Doch ohne die schlechten Zeiten würde es keine guten Zeiten geben.

Wir wissen das wir gar nichts wissen.

Diesen wissenschaftlichen Teil des Buches fand ich höchst interessant. Es ist weder von der Welt noch von unserem menschlichen Körper annähernd etwas erforscht. Auch die Erwähnung der Epigenetik mit der ich mich persönlich auch schon einmal befasst habe und auch einen Blogartikel verfasst habe, interessierte mich brennend. Zudem enthält der Roman viele Gespräche über die Quantenphysik, die dieses komplizierte Thema sehr veranschaulicht rübergebracht haben.

Eines kann ich dir versprechen dieser Roman ist nicht, wie die meisten Filme oder Bücher, wo über Gott gesprochen wird, aber dieser niemals auftaucht oder gefunden wird. Am Ende des Romans findest du nicht nur Gott sondern auch seine Spielregeln. Das Lesen lohnt sich, denn du erhälst einen absolut göttlichen Mehrwert.

(Quelle: DIE SUCHE NACH GOTT, Luca Rohleder, dielus edition, ISBN: 978-3-9820125-9-9, Preis: EUR 18,00)

*Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Rezension zur Verfügung gestellt.

Über Mode und „Schuhe aus Haushalte“

Ein Besuch bei Freunden oder Bekannten kann schnell eine Kontroverse auslösen. Die Tür geht auf und direkt danach folgt die Aufforderung sich seiner Schuhe zu entledigen. Dabei handelt es sich um ein wirklich heikles Thema, worüber viel diskutiert wird. Das Meinungsbild hierzu spaltet sich in zwei Hälften. Die eine Hälfte findet der Gast dürfe bzw. soll seine Schuhe anbehalten während die andere Hälfte die Meinung vertritt, dass der Gast unaufgefordert spätestens aber nach der Aufforderung die Schuhe auszuziehen hat. Eine Regel hierzu gibt es allerdings nicht, weswegen es immer wieder zu der unangenehmen Situation kommt Parkett oder Outfit.

Woher die unterschiedlichen Meinungen dazu entstanden sind weiß ich nicht. Ist es ortsabhängig oder gar Generationsabhängig? Ich bin in einem Umfeld aufgewachsen, wo das Thema Schuhe ausziehen kein Thema war. Als viele meiner Freunde allerdings nach und nach ihre eigenen Wohnungen hatten, wurde ich ständig aufgefordert meine Schuhe auszuziehen und tue dies inzwischen auch schon ohne Aufforderung, obwohl ich mich jedes Mal sehr unwohl dabei fühle. Wenn ich die ältere Generation besuche lasse ich meine Schuhe eigentlich immer an, da ich von dieser Personengruppe so eine Aufforderung noch nie erhalten habe. Daher würde ich dies tatsächlich Generationsabhängig machen. Auch erwarte ich selbst bei mir nicht, dass meine Gäste sich die Schuhe ausziehen. Nicht nur, dass die Schuhe zum Outfit dazu gehören, auch bin ich nicht gerade scharf darauf meinen Besuch in Socken oder gar Barfuß zu sehen. Im Sommer finde ich es total schlimm, wenn von mir erwartet wird Barfuß durch fremde Wohnungen zu laufen, ich finde dies nicht nur unschön, sondern auch wirklich unhygienisch.

Und selbst im Fernsehen wird mir vermittelt, wie schön es ist das Outfit komplett zu lassen. Die Protagonisten in Socken? No Way! Oder ist es dir noch gar nicht aufgefallen, dass in Filmen und Serien die Protagonisten immer Schuhe tragen? Gerade bei Sitcoms, die sich Zuhause abspielen, fällt es mir zumindest ins Auge. Es wird auf der Couch gelümmelt, aber niemals ohne Schuhe.

„Schuhe aus Haushalte“ mein persönlicher Alptraum.

Es ist wirklich so, dass ich mein Outfit davon abhängig mache, welchen Haushalt ich besuche. Denn meiner Meinung nach funktioniert kein Outfit ohne Schuhe. Die Schuhe runden das Outfit ab, sie gehören einfach dazu. Fehlen diese, so fehlt auch die Wirkung des Stylings. Teilweise fehlt mal eben das halbe Outfit, alleine durch die Aufforderung die Schuhe auszuziehen.

Bei Kleidern Beispielsweise. Ich weiß, noch, als ich ein Kleid mit wunderschönen Stiefeln und einer super schicken Strumpfhose trug. Um die Strumpfhose zu schützen trage ich dann oft noch Socken drüber (sieht ja keiner). Doch da war er wieder der „Schuhe aus Haushalt“ und mein Styling war dahin. Dazu noch die Problematik, dass es oftmals nur in Strumpfhosen verpackten Füßen zu kalt ist, also ließ ich, um das Outfit nun komplett zu zerstören völlig beschämt die Socken an (nun war ja eh alles hin). Seitdem trage ich keine Kleider oder Röcke mehr in so einem Haushalt. Auch Knöchelhosen funktionieren in einem Haushalt ohne Schuhe gar nicht. Da diese direkt oberhalb des Knöchels enden betonen diese mit der richtigen Kombinierung die schmalste Stelle des Beins und setzen so die Beine und modische Schuhe perfekt in Szene. Ich habe Knöchelhosen noch nie in einem Haushalt ohne Schuhe getragen, daher liegen sie leider öfter im Schrank, als mir lieb ist. Versuche dir also mal ein Kleid, eine Knöchelhose oder dein Lieblingsoutfit ohne Schuhe vorzustellen. Du brauchst es dir ja eigentlich auch gar nicht vorstellen, denn du siehst es ja sofort in dem Moment, wenn du dich einkleidest. Du stehst vorm Spiegel drehst dich zu allen Seiten, guckst skeptisch und spätestens wenn du dich dann zusammen mit den Schuhen begutachtest bist du zufrieden und machst dich strahlend und selbstbewusst auf den Weg.

Das, was wir tragen verhilft uns dazu uns wohlzufühlen, uns sicher zu fühlen.

Es sind nie einfach nur Klamotten. Ich kann mit meiner Kleidung meine Charakterzüge betonen, Problemzonen verstecken und das Schöne an mir hervorheben. Tja und Füße sehen, da sind wir uns glaube ich fast alle einig, schön eingepackt einfach so viel besser aus. Mein Chef ist mal Barfuß durchs Büro und durch die Flure gegangen und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich gerade im geschäftlichen Bereich niemanden Barfuß sehen möchte, es ist mir wirklich unangenehm. Und nicht nur das, auch kann ich dir nicht mehr sagen, was er anhatte. So sehr verblasste sein Outfit neben den nackten Füßen. Eine Tatsache die mich sehr deprimiert, wenn ich mir doch sorgfältig mein Outfit von Kopf bis Fuß zusammengestellt habe und das bereits beim Betreten der Tür zusammenfällt.

Nun bist du dran. Ich stehe vor deiner Tür, du hast mich zu einem Plausch mit Abendessen eingeladen. Liebevoll hast du den Tisch gedeckt, das gute Geschirr rausgeholt und den Tisch nett dekoriert. Ich habe mich für einen lässigen, schicken Style inspiriert von Alba Moda mit Bluse und Hose entschieden. An dieser Stelle danke an Alba Moda für die Zusammenarbeit. Der Schmuck und die Schuhe perfekt darauf abgestimmt. Meine Haare trage ich offen und glatt. Wie lässt du mich nun eintreten? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen auch zu welchem Team du generell gehörst.

Die Kontroverse hierzu wird wohl bleiben, allerdings können wir hierzu auf einen fairen und respektvollen Umgang achten. Mein persönlicher Tipp mit offenen Karten spielen, statt selbstverständlich ein bestimmtes Verhalten zu erwarten. Es gibt keine Verhaltensregeln hierzu, kein Richtig und kein Falsch nur unterschiedliche Sichtweisen. Also liebe Gastgeber, warnt eure zukünftigen Gäste einfach vor, wenn euch euer Parkett wichtiger als das Outfit eures Gastes ist. So hab ich als Gast die Möglichkeit mich darauf vorzubereiten und zu entscheiden. Zudem bleibt einem dieses ungewisse Gefühl vor der Tür erspart und die unangenehme Aufforderung. Somit steht einem Treffen ohne Anspannung nichts mehr im Weg.

Deine Janine

1000 Fragen an dich selbst #17

Es heißt dranbleiben, es gibt immer noch Fragen an uns selbst und ich bin ganz gespannt welche Art von Fragen ich heute beantworten darf. Also starten wir nun gemeinsam mit der Runde 17.

641: Welches Musikinstrument würdest du gern spielen? Klavier, Keyboard oder Gitarre.
642: Hast du eine umfassende Allgemeinbildung? Ansichtssache, kommt darauf an, was man da drunter versteht. Wenn es um das aktuelle Nachrichtengeschehen geht würde ich sagen nein. Die Nachrichten sind so negativ behaftet und ich möchte mich nicht täglich damit belasten.
643: Für wen hast du eine Schwäche? Jensen Ackles ich liebe seine Rolle in Supernatural lustig und verfressen 😅
644:Was ist dein größtes Hemmnis? Vor mehreren Leuten zu sprechen.
645: Was machst du heute? Blogartikel schreiben, Sport und Serien gucken.
646: Worüber hättest du lieber länger nachdenken sollen? Da fällt mir nichts ein, da ich über alles viel zu viel nachdenke.
647: Bist du lieber im Recht oder hast du lieber Glück? Glück, ich bin nicht rechthaberisch.
648: Was hälst du von den Partnern deiner Freundin? Schwieriges Thema, da ich diese Frage generell für meine Freunde beantworten muss. Ich habe nicht die eine Freundin. Daher ist es sehr unterschiedlich.
649: Welche Eigenschaft deines Vaters hättest du auch gerne? Keine
650: Welche Idee musst du irgendwann noch aufgreifen? Ich arbeite gerade an einer Idee, wenn alles so klappt, wie ich mir da vorstelle erzähle ich davon, vorher nicht.
651: Wie würdest du dein Leben in drei Stichwörtern beschreiben? Harmonisch, Lustig, Zufrieden
652: Was ist das Beste am Erwachsensein? Das man nicht mehr auf andere hört und weiß was man will.
653: Bist du ein Kämpfertyp? Definitiv
654: Wie viel Fantasie hast du? Sehr, sehr viel.
655: Können sich Menschen ändern? In einigen Dingen, Ansichten z.B. aber das ein Mensch sich charakterlich ändert halte ich für unmöglich und ungesund.
656: Versuchst du, ein Problem zuerst selbst zu lösen? Ja ich bin auch eher eine Einzelkämpferin.
657: Was hättest du gern zehn Jahre früher gewusst? Das Instagram eine App mit super Jobmöglichkeiten wird. Dann wäre ich eine der ersten auf der Plattform gewesen.
658: Was wird dein nächstes Projekt? Das verrate ich noch nicht, lasst euch überraschen. 
659: Machst du häufig mehrere Dinge gleichzeitig? Bis vor ein paar Jahren schon, habe es mir inzwischen abgewöhnt. Multitasking gibt es nicht und ist auch nicht gesund auf Dauer. Lieber eins nach dem anderen und richtig priorisiert. In der Ruhe und der richtigen Planung liegt die Kraft.
660: Was liegt dir immer noch im Magen? Meine erste Beziehung, meine Bekannschaften und die Entscheidungen, die ich damals getroffen habe. Ich denke viel zu viel darüber nach, was wäre wenn.

661: Magst du es, wenn man sich um dich kümmert? Nur bei einer vertrauten Person, sonst ist mir das unangenehm.
662: Welchen Wunsch wirst du dir nie erfüllen? Das weiß ich nicht, ich bin selbst verwundert darüber, dass meine Wünsche eigentlich immer in Erfüllung gehen.
663: Was war die interessanteste Einladung, die du jemals bekommen hast? Mit interessanten Einladungen kann ich nicht dienen.
664: Wie würden dich deine Freunde beschreiben? Zuverlässig.
665: Wer hat dir in deinem Leben am heftigsten wehgetan? Das kann ich so nicht beantworten da es zu einer gewissen Zeit dann auch die gewisse Person war.
666: Was war ein Wendepunkt in deinem Leben? Der Moment als ich mit meinen Mann zusammengekommen bin. Er hat mir gezeigt, was bedingungslose Liebe ist. 
667: Glaubst du, dass Menschen die Zukunft vorhersagen können? Man weiß nie. 
668: Was kannst du fast mit geschlossenen Augen tun? Mit 10 Finger tippen.
669: Auf welchem Platz in der Klasse hast du am liebsten gesessen? Ganz hinten.
670: Vermeidest du bestimmte Musik, weil du davon traurig wirst? Wenn ich gerade ein empfindliches Gemüt habe schon, ja.
671: Bist du ein Mensch der Worte oder ein Mensch der Tat? Der Tat, ich mache lieber statt stundenlang darüber zu reden.
672: Welcher deiner fünf Sinne ist am besten entwickelt? Ich glaube die sind ausgeglichen.
673: Wann hast du Mühe, dir in die Augen zu schauen? Nie, darauf achte ich immer so zu handeln, dass ich Abends noch ruhigen Gewissens in den Spiegel schauen kann.
674: Wer kann dich am besten trösten? Mein Mann.
675: Was war deine größte Dummheit? Die ein oder andere Beziehung.
676: Über welches Unrecht kannst du dich sehr aufregen? Über Ungerechtigkeit kann ich mich generell aufregen es gibt nichts schlimmeres.
677: Was war das schönste Kompliment, das du jemals bekommen hast? Das es bewunderndswert ist, dass ich einfach immer so bin wie ich bin.
678: Was entscheidet ob dir jemand sympathisch ist oder nicht? Die Art und Weise wie er mit anderen Menschen umgeht. 
679: Was geht zu langsam? Die Arbeitszeit unter der Woche😂
680: Welches Musikstück soll auf deiner Beerdigung gespielt werden? Das weiß ich nicht und das ist mir auch egal ich höre es ja eh nicht.

Puh das waren wirklich sehr tiefgründige und teilweise für mich auch nicht so leicht zu beantwortende Fragen.

Ich wünsche dir viel Spaß bei der Beantwortung.

Bis dahin

Deine Janine

Schattenspringen

Viele höre ich zu anderen sagen, dass sie über ihren Schatten springen sollen. Ich habe mal genauer zugehört und hingeschaut. Alle sagen es, doch kaum einer tut es.

Es ist so leicht zu anderen gesagt. Vor allem, wenn ich von etwas rede, was mir selbst total leicht fällt und ich mir von der anderen Person wünsche. „Ach komm schon.“ „Stell dich nicht so an!“ „Spring doch mal über deinen Schatten, für mich.“ Sind die Sätze die wir alle der Person gegenüber verwenden. Im Hinterkopf der Gedanke, dass wir gar nicht verstehen können, wieso da überhaupt ein Schatten ist, den es zu überwinden gibt.

Schauen wir doch mal auf unsere Schatten und machen uns weniger Gedanken über die Schatten der anderen. Mir ist aufgefallen, dass ich selbst auch nur das tue, was ich mag und möchte. Über meinen Schatten springe ich nur, wenn mich selbst etwas interessiert. Für etwas, was mich selbst weder interessiert, mir nicht liegt oder mir keinen Spaß macht, mache ich mir gar nicht erst die Mühe und wenn ich mich mal zusammenreiße für eine Person, die mir am Herzen liegt, so merkt man es mir immer an, dass es etwas Aufgezwungenes ist, nichts was von Herzen kommt. Und letztendlich tu ich damit dann niemanden einen Gefallen. Wir sollten immer bedenken, dass es nicht nur physisch unmöglich ist über unseren eigenen Schatten zu springen, sondern dies auch gegen unseren eigenen Charakter und unsere Überzeugungen ist.

Bevor ich also das nächste Mal jemanden bitte über seinen Schatten zu springen, um etwas zu tun, was er nicht mag, denke ich an meinen Schatten und meistens komme ich dann zu dem Ergebnis die Person einfach damit in Ruhe zu lassen, sie lässt mich ja schließlich genauso in Ruhe. Hier passt der Satz: „Leben und leben lassen“ wirklich gut. Wir sollten aufhören die Personen um uns herum verändern zu wollen. Meistens hat es auch gar nichts mit den anderen Personen zu tun, sondern mit einem selbst. Warum möchte ich unbedingt, jemanden überreden, zwingen? Ist es mir nicht viel wichtiger, dass sich die Person wohlfühlt?

Was mir bei meinen Beobachtungen am meisten aufgefallen ist, ist wirklich spannend. Denn die Personen, die von anderen erwarten etwas zu tun, was sie sonst nicht tun, tun es selbst nicht und es ist ihnen noch nicht einmal bewusst, auch nicht, wenn ich sie direkt darauf anspreche. Selbstreflexion ist hierbei eine wichtige Grundvoraussetzung.

Erwarte nichts von anderen, was du selbst nicht erfüllst!

Das ist mein Motto, weswegen ich anderen gegenüber nichts erwarte und mich ständig aufs Neue selbst reflektiere.

Wann es sich lohnt über seinen Schatten zu springen.

Natürlich möchte ich dich mit diesem Artikel jetzt nicht ermutigen dich hinter deinen Gewohnheiten zu verstecken. Ich unterscheide hier aber über seinen Schatten springen und aus seiner Komfortzone herauskommen. Es ist für uns alle wichtig uns weiterzuentwickeln und über uns hinauszuwachsen. Dennoch sollten wir dies mit Herz und Leidenschaft tun, für etwas, wofür wir brennen. Etwas wo nicht das Interesse fehlt, sondern unsere eigene Angst uns bremst. Dies können wir überwinden, aber auch nur für etwas was wir wirklich wollen, dass ist der Unterschied.

Lass dich also nicht von anderen beeinflussen oder zu etwas zwingen, worauf du keine Lust hast, was dazu führt deinen Charakter oder deine Moral zu verändern. Denn das tut weder dir noch deinem Umfeld gut. Springe über deinen Schatten, aber nur für dich selbst!

Falls du Lust hast hier eine kleine Aufgabe zur Selbstreflexion:

Schnappe dir Zettel und Stift und erstelle eine Liste mit 3 Überschriften. Überschrift 1: „Wo wünsche ich mir, dass andere für mich über ihren Schatten springen?“ Überschrift 2: „Wann bin ich für andere über meinen Schatten gesprungen?“ Überschrift 3: „Wann springe ich für mich über meinen Schatten?“

Mich würde dein Ergebnis natürlich sehr interessieren, vielleicht teilst du es ja mit mir in den Kommentaren.

Bis dahin arbeite nicht gegen sondern mit deinem Schatten!

Deine Janine

1000 Fragen an dich selbst #16

So langsam nähern wir uns dem Ende. Bevor wir in die nächste Runde einsteigen möchte ich, dass du dich einmal fragst, ob dir die bisheringe Fragen etwas gebracht haben mehr über dich zu erfahren. Ich finde es einfach unheimlich interessant auf diese Fragen zu antworten, weil es oftmals Fragen sind, die ich mir selbst noch nie gestellt habe.

Dann lass uns mal nachsehen, welche Fragen nun auf uns zukommen.

601: Worauf achtest du bei jemandem, dem du zum ersten Mal begegnest? Auf seine Ausstrahlung, ob er echt oder aufgesetzt ist.
602: In welcher Hinsicht könntest du etwas aktiver sein? Beim bloggen, ich könnte mich wirklich mehr um meinen Blog kümmern.
603: Spielst du in deinem Leben die Hauptrolle? Ich bin definitiv die Hauptdarstellerin in meiner kleinen Welt. Bei Treffen mit Freunden allerdings sitze ich nur noch im Publikum. Ich möchte nicht mehr auf der Bühne stehen.
604: Welcher Lehrer hat einen positiven Einfluss auf dich gehabt? Leider haben meine Lehrer alle nur einen negativen Einfluss auf mich gehabt. Sie haben mit dem Finger auf mich gezeigt, was ich nicht kann, was für sie persönlich wichtig ist und mich danach benotet. In Deutsch hatte ich immer eine 4, weil meine Aufstätze nicht gefallen haben und ich zu ruhig war. Dabei war ich ruhig und habe immer schon gerne geschrieben. Tja und nun bin ich hier und blogge.
605: Was würdest du am meisten vermissen, wenn du taub wärst? Die Stimmen meiner liebsten.
606: Über welche Nachricht warst du in letzter Zeit erstaunt? Darüber wie viel meiner damaligen besten Freunde jetzt wieder an mir liegt.
607: Wärst du gern wieder Kind? Manchmal schon. Diese Freiheit und Unbeschwertheit, die wir als Kind hatten war wundervoll. Aber als Erwachsene habe ich dafür die Liebe und das möchte ich nicht tauschen.
608: Was kannst du stundenlang tun, ohne dass dir langweilig wird? Da gibt es viel. Lesen, Serien gucken, Bilder bearbeiten, Blogartikel schreiben nachdenken….
609: Wann warst du zur richtigen Zeit am richtigen Ort? Ich war zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort mit meiner Ausbildung fertig und habe dadurch meinen Mentor kennengelernt. Ohne ihn wäre ich heute nicht da, wo ich jetzt bin.
610:Denkst du oft darüber nach, wie Dinge hergestellt werden? Nein eigentlich nicht😅
611: Welche kleinen Erfolge konntest du zuletzt verbuchen? Die Eröffnung eines Podcasts. Das hatte ich schon so lange im Kopf und jetzt habe ich es endlich einfach gemacht.
612: Wirst du meistens jünger oder älter geschätzt? Ich werde immer jünger geschätzt.
613: Wann hast du zuletzt Sand unter den Zehen gespürt? Tatsächlich in diesem verrückten Jahr im August an der Ostsee.
614: Welchen Beruf haben sich deine Eltern für dich vorgestellt? Nichts großes, hauptsache eine abgeschlossene, vernünftige Ausbildung.
615: Welches Gerät von früher fehlt dir? Nintendo… Das waren Spiele mit Charme.
616: In welcher Hinsicht denkst oder handelst du immer noch wie ein Kind? In vieler Hinsicht ich habe das Kind in mir bewahrt, es ist wertvoll. Man ist nie zu alt für irgendetwas.
617: Heilt die Zeit alle Wunden? Die Zeit heilt keine Wunden. Die Zeit hilft einem nur den Schmerz zu verarbeiten und zu akzeptieren. Umso mehr Zeit vergeht umso besser können wir mit dem Schmerz umgehen, so dass wir in gar nicht oder immer weniger spüren.
618: Bist du romantisch? Oh ja sehr sogar. Ich bin eine absolute Romantikerin und Träumerin.
619: Was würdest du einem jüngeren Ich mit auf den Weg geben? Sei nicht wütend und beleidigt, weil jemand nicht so ist, wie du es möchtest. Es ist ok und hat alles seinen Grund. Gehe nett und freundlich durchs Leben und lasse dich von den Menschen überraschen.
620: Was machst du mit Souvenirs, die du bekommen hast? Ich bekomme keine.

621: Von wem hast du vor kurzem Abschied nehmen müssen? Zum Glück von keinem. Diese Erfahrung musste ich noch nicht machen in meinem Leben. 
622: Bist du (oder wärst du) eine Jungenmutter oder eine Mädchenmutter? Natürlich ist es eigentlich egal. Aber ich wäre eher eine Mädchenmutter. Zöpfe flechten und über Jungs tratschen.
623: Hast du schon mal eine individuelle Ansichtskarte gestaltet? Ne.
624: Wie würde dich deine Familie beschreiben? Meine Familie? Du hält mich für verrückt.
625: Wonach suchst du deine Kleidung aus? Nach Anlass, Tageslaune und Farbe. 
626: Welche deiner Eigenschaften magst du nicht? Das ich vieles Zerdenke und dann vielleicht auf mich beziehe. 
627: Welches Gericht würdest du am liebsten jeden Tag essen? Spaghetti Bolognese, aber jedes Gericht nervt, wenn man es jeden Tag essen würde. 
628: Mit welchem Gefühl spazierst du durch einen Zoo? Frieden.
629: Bei welcher Angelegenheit hättest du deine Grenzen früher aufzeigen müssen? In meiner vorherigen Beziehung.
630: Welcher Film ist für dich der beste schlechteste Film, der jemals produziert wurde? Das weiß ich nicht, ich finde es gibt viele schlechte Filme gerade in der heutigen Zeit.
631: Ist jeder Tag ein neuer Anfang? Definitiv, jeder Tag gibt neue Chancen.
632: Wo gehst du beim ersten Date am liebsten hin? Oh das ist bei mir schon lange her aber ich war immer erfreut über ein Essen und einen Kinobesuch. 
633: Wann musstest du dich zuletzt zurückhalten? Bei Freunden, ich versuche mich so gut es geht nirgends mehr einzumischen.
634: Kannst du jemanden imitieren? Ja einige von meinen Freunden 😂
635: Was hättest du viel früher tun müssen? Auf mich selbst zu hören.
636: Singst du im Auto immer mit? Natürlich😂
637: Mit wem würdest du gern tauschen? Mit niemanden, ich mag mein Leben auch wenn es Höhen und Tiefen hat. 
638: Wann hast du zuletzt heftig gejubelt? Als ich meinen ersten Auftrag als Bloggerin erhalten habe.
639: Wie läuft es in deinem Liebesleben? Wundervoll. Unbeschreiblich. Mein Liebesleben ist ein wahr gewordenen Traum. Ich werde jeden Tag geliebt ohne Bedingungen und von Harmonie umgeben. Es ist der Wahnsinn.
640: Wodurch wirst du inspiriert? Von meinem Umfeld. Es kann ein tiefgründiges Gespräch mit Freunden sein, Serien und Bücher. Ich finde fast überall etwas, was mich inspiriert.

Diese Fragen gehen meiner Meinung nach tief in unser inneres Befinden. Erzähl doch mal sind dir die Fragen schwergefallen?

Hatten wir Übereinstimmungen?

Viel Spaß bei der Beantwortung der Fragen für dich selbst.

Deine Janine

Verstehen

Es ist zum verrückt werden, egal was ich sage, egal was ich tue ich fühle mich so missverstanden. Selbstzweifel plagen mich, ich zweife an meiner Ausdrucksweise und an meinen Gefühlen. Oftmals komme ich mir vor, als würde ich eine ganz andere Sprache sprechen, obwohl ich dieselben Worten verwende.

Rede ich wirklich chinesisch?

Nein ich spreche durchaus dieselbe Sprache wie du, allerdings reicht es nicht aus einfach nur die gleichen Worte zu benutzen. Verständnis ist leider doch um einiges Komplizierter. Dort spielen nicht nur Worte eine Rolle, sondern auch Erfahrung, Empfindung, Wissenstand, Wahrnehmung und Wahrheiten. Daher ist es völlig normal, dass jeder bei ein und demselben Satz etwas anders versteht und empfindet. Probiere es doch selbst einmal aus.

Eine lange Zeit habe ich mit Personen verbracht, die mich nicht verstanden haben und ich habe die ganze Zeit geglaubt, es läge an mir. Allerdings habe ich jetzt tatsächlich Personen getroffen, die verstehen was ich sage, was ich meine und was ich fühle. Seitdem weiß ich es liegt weder an mir noch an den anderen, es liegt ganz einfach an der Konstellation.

Zu der richtigen Person kannst du nicht das Falsche sagen. Zu der falschen Person nicht das Richtige.

Das ist wirklich so! Dies bedeutet nicht, dass die Personen, die dich nicht verstehen doof, dumm, gemein oder sonst etwas schlechtes sind. Sie passen halt nur einfach nicht zu dir! Was hatte ich schon für Gespräche – die Art, die mich zur Verzweiflung gebracht haben. Als würde ich einfach nur gegen eine Wand reden. Diese Gespräche waren für beide Seiten unheimlich deprimierend und hatten immer dasselbe Ergebnis; Unverständnis auf beiden Seiten.

Doch was kann ich nun tun? Damit ich verstanden werde?

Zunächst einmal bin ich beruhigt, dass es wirklich nicht an mir und meiner Aussdrucksweise liegt. Mit diesem Wissen bringe ich schon eine Menge Verständnis in die nächsten Gespräche mit. Es ist einfach das Problem des Individiiums. Jeder lebt wirklich in seiner eigenen Welt, entstanden durch die eigenen Erfahrungen, Erlebnisse, Erinnerungen, Empfindungen und Wahrnehmungen. Stichwort Erinnerung, es ist doch wirklich jedesmal so, wenn ich mich über ein gemeinsames Erlebnis unterhalte, dass die Erinnerung unterschiedlich ist. Es gibt keine gemeinsame Erinnerung, nur ein gemeinsames Erlebnis. Jeder von uns hat dieses Erlebnis anders empfunden und sich danach ganz unterschiedliche Dinge im Gedächtnis gespeichert. Ich weiß Beispielsweise noch wie wütend ich auf jemanden dort gewesen bin und wie verletzt ich war und meine Freunde, die nicht wütend oder verletzt waren erinnern sich hingegen einfach nur an einen schönen Tag ohne gravierende Vorkommnisse. Da nur meine Gefühle verletzt waren habe ich eine dunklere Erinnerung an das Erlebnis als meine Freunde. Das führt dazu, dass ich diese Art von Erlebnis ganz anders abgespeichert habe und ganz anders auf so etwas reagiere und mich dadurch missverstanden fühle. Während meine Freunde schwärmen und eine Wiederholung möchten. Möchte ich das vielleicht nie wieder erleben, was diese wiederum dann gar nicht verstehen können.

Wichtig ist also nicht alles und jeden zu verstehen, sondern zu verstehen, dass dies unmöglich ist. Es gibt nur eigene Erinnerungen und Empfindungen unsere Welt und Wahrheit. Diese können wir nicht teilen sondern nur mitteilen. Wie jemand dann auf unsere Welt reagiert und ob er diese Welt versteht das steht in den Sternen.

Es fällt mir wirklich schwer nicht enttäuscht und demotiviert nach missverständlichen Gesprächen zu sein. Meine Welt lässt mich für mich doch so verständliche Sachen einfach nicht in etwas unverständliches umformen. So gut ich mich auch in andere reindenken kann, Empfindungen aufnehme, so kann ich dennoch einfach nicht begreifen, wie es gewissen Welten nicht möglich ist, mich zu verstehen. Oftmals möchte ich genau das dann einfach erzwingen ich möchte unbedingt, dass die Welt des anderen meine Welt versteht. Ich werde böse, traurig und ungehalten. Machmal geht das sogar so weit, das ich falle, tief falle, weil mir so viel an der Person liegt, die mich nicht versteht. Doch ich muss begreifen, dass ich es nicht erzwingen kann und das es nicht böse gemeint ist, auch wenn es sich für mich so anfühlt. Ich meine es ist wirklich so – ich saß schon sehr oft eine Woche lang völlig betrübt da, voller Enttäusschung, total verletzt und die Person, die mir das angetan hat, hat es nicht mal gemerkt. Das hat mich umso mehr verletzt. Natürlich ist Kommunikation oftmals der Schlüssel doch dieser Schlüssel passt nicht in jedes Schloss. Um für mich, für mein Gefühl alles versucht zu haben stecke ich den Schlüssel natürlich ins Schloss, um zu sehen, ob er passt. Ich öffne meine Tür, lasse meine Gefühle raus, teile meine Verletzung mit. Doch oftmals bleibt die Tür des Anderen zu, keine Umarmung, keine Einsicht. Aber anstatt mich jetzt schmollend vor diese Tür zu setzen, daran zu klopfen, zu kratzen und zu verweifeln schaue ich mich um. Auf einmal sehe ich die anderen Türen und ich habe ja immer noch meinen Schlüssel. Ich stehe auf, verlasse die für mich verschlossene Tür und betrete die Tür, die bereits schon offen steht. Die Tür, die sich für mich im unscheinbaren, verborgenen befand, einfach, weil ich sie nicht sehen wollte – nicht konnte. Denn die verschlossene Tür hat mir einfach zu viel Energie geraubt. Ich betrete diese Tür und dort befindet sich eine Welt ähnlich wie meine und ich brauche kaum Worte und dennoch kommt mir unheimlich viel Verständnis entgegen. Meine Wut und Trauer fängt an zu verschwinden, ich fühle mich wohl, zufrieden und verstanden auch wenn die traurige Erinnerung an die verschlossene Tür bleibt.

Wie sieht es bei dir aus? Fühlst du dich überwiegend verstanden oder sitzt du auch gerade vor einer Tür, die sich einfach nicht öffnen lässt?

Hinterlasse mir doch einen Kommentar, wie du dich fühlst oder auch wie du folgenden Satz verstehst:

„Ich glaube der Film würde dir nicht gefallen.“

Ich bin gespannt auf deine Gefühle und Wahrnehmungen.

Deine Janine

1000 Fragen an dich selbst #15

Lange ist es her, dass ich einige Fragen der 1000 Fragen an mich selbst beantwortet habe. Ja manchmal brauche ich einfach eine Pause vom Schreiben, um dann wieder durchzustarten. Zudem haben mich die Fragen, die ich jede Woche für mein Instagram-Spiel Wahrheit oder Pflicht benötigte etwas ausgelaugt, was das Thema Fragen und der Beantwortung angeht. Aber nun ist es mal wieder Zeit mit der nächsten Runde weiterzumachen.

Ich hoffe du bist wieder dabei und beantwortest die Fragen für dich selbst. Vielleicht magst du ja die ein oder andere Übereinstimmung mit mir teilen.

Also viel Spaß bei der Runde 15.

561: Bedauerst du etwas? Ja, in manchen vergangenen Situationen würde ich mich heute anders verhalten. Ich bedaure es sehr, dass ich mich damals nicht richtig verhalten habe.
562: Welchen Zeichentrickfilm magst du am liebsten? Cinderella, vielleicht liegt es daran, dass ich auch so kleine Füße habe.
563: Was würdest du deinem Kind gern für’s Leben mitgeben? Die Wahrheit? Das die Welt grausam und ungerecht ist? Nein, vielleicht einer der Gründe, wieso ich keine Kinder habe. Hätte ich ein Kind würde ich ihm mitgeben, dass es nicht immer den Anschein hat, aber das Freundlichkeit der Schlüssel zu allem Guten ist. Auch wenn niemand mehr freundlich zu sein scheint, sollte es sich seine Freundlichkeit immer bewahren.
564: Welches Buch hast du in letzter Zeit mit einem tiefen Seufzer zugeklappt? 3 Arten Schuld von Juliane Schmelzer *seufz* diese Geschichte hat mich so berührt, ich konnte es kaum erwarten Abends in dem Buch weiterzulesen. Eine Rezension folgt noch.
565: Würdest du gern wieder in einer Zeit ohne Internet leben? Nein! Ich liebe die Möglichkeiten durch das Internet. Natürlich hat sich dadurch nicht alles zum Positiven verändert so ist das immer. Wir gewinnen etwas dazu und verlieren dafür etwas Anderes. Schuld ist aber nicht das Internet, sondern wir – die Art wie wir es nutzen liegt an uns selbst, nicht am Internet. Ich kann jederzeit eine Internetpause einlegen, wenn ich das möchte.
566: Wann hast du zuletzt ein Bild ausgemalt? Gar nicht, wenn ich etwas überhaupt nicht kann, ist es malen.
567: Wer war deine Jugendliebe? Da war dieser Junge, der mich in seinen Bann gezogen hat. Ich wollte ihn unbedingt zum Freund, aber er war noch nicht soweit für eine Beziehung. Also blieb es bei traumhaften küssen und Träumen.
568: Für wen hast du zuletzt Luftballons aufgeblasen? Ohje erwischt. Ich kann keine Luftballons aufblasen😊
569: Wie würden andere Personen deine Wohnung beschreiben? Außergewöhnlich, kreativ, stylisch und ordentlich.
570: Mit wem stöberst du am liebsten in Erinnerungen? Mit meinem Mann, da wir im gleichen Ort aufgewachsen sind und auf dieselbe Schule gegangen sind. Es ist spannend diese Zeit aus unser beider verschiedener Blickwinkel zu betrachten
571: Wie viele Stunden am Tag verbringst du vorm Computer? So ca. 8 Stunden pro Tag am Wochenende gar nicht.
572: Verschweigst du deinem Partner manchmal Sachen, die du gekauft hast? Nein, wieso sollte ich? Allerdings kaufe ich auch nicht viel (keine Shoppingqueen)
573: Wen oder was benutzt du als Ausrede, um etwas nicht fertig machen zu müssen? Nichts, ich erledige immer alles und schaffe auch immer alles, was ich mir vornehme. Das lässt mir sonst auch keine Ruhe.
574: Gehst du gern ins Kino? Ja, wenn die Filme mir zusagen.
575: Wie großzügig bist du? Ich bin sehr großzügig, dabei geht es nicht nur, um das Materielle, ich gebe gerne, ich höre zu, ich bin mit vollem Herzen dabei, wenn man mich lässt.
576: Was versuchst du zu vermeiden, weil du Angst hast? Mit den Gedanken in der Vergangenheit zu hängen, diese kann man nicht mehr ändern.
577: Was ist deine neueste harmlose Leidenschaft? Meine Stimme, nicht nur schreiben, sondern mehr zu sprechen und die eigene Stimme zu optimieren.
578: Was würdest du auf dem roten Teppich tragen? Ein atemberaubendes Abendkleid. So richtig glamour.
579: Wie geht es dir wirklich? Mir geht es gut. Allerdings macht es mich etwas traurig, dass mich das bestimmte Leute gar nicht fragen.Einige gar nicht hören wollen, dass es mir gut geht. Und manche einfach kein offenes Ohr für mich haben. Ich bin aber wiederum auch total erfreut und überrascht, wer mir heute diese Frage stellt. Sie ist daher sehr aufschlussreich.
580: Worauf hast du zuletzt schweren Herzens geantwortet? Ich antworte immer mit Herz ein Glück war es in letzter Zeit nicht schwer.

581: Wie kannst du es dir selbst leichter machen? In dem ich mir nicht mehr alles so sehr zu Herzen nehme und mich weniger stressen lasse.
582. Worum weinst du insgeheim? Über die Entwicklung der Gesellschaft, über das oberflächliche Miteinander. Über die verloren gegangene Tiefgründigkeit und die damit verlorenen Herzen.
583: Hast du jemals einen Liebesbrief geschrieben? Ja als ich jünger war öfters.
584: Hast du jemals einen Liebesbrief bekommen? Ja 😍
585: Spendest du regelmäßig für einen guten Zweck? Nein
586: In wie vielen Weltstädten bist du gewesen? Ich bin noch nicht wirklich viel herumgekommen.
587: Welchen Modetrend von früher findest du heute lächerlich? Naja…. es kommt alles irgendwann wieder.
588: Ist deine Grundeinstellung positiv? Ich versuche es zumindest.
589: Wie reich wärst du gerne? So reich, dass ich nicht mehr arbeiten müsste und mit meinem Mann die Welt bereisen könnte.
590: Darf man lügen, um jemanden zu schützen? Ich glaube nicht, dass man durch lügen jemanden schützen kann. Es gibt nichts wahrhaftigeres als die Wahrheit.
591: Was hast du in letzter Zeit gebraucht gekauft? Nichts
592: Was ist als Kopie besser als das Original? Gute Frage…
593: Hörst du gut auf deinen Körper? Ja.
594: Von welchem Beruf weißt du nicht, was man da genau macht? Da gibt es sicherlich welche aber mir fehlt keiner ein, zumindest nicht von denen die ich kenne.
595: Was stimmt nicht, wenn du dich jetzt umschaust? Alles und nichts.
596: Was wünschst du dir für die Menschheit? Frieden, Herz und Seele.
597: Gehst du unter Leute, wenn du dich allein fühlst? Nein, ich habe kein Problem damit mich alleine zu fühlen. Oftmals lese ich dann, schaue Serien und nutze die Zeit einfach für mich.
598: Welche Droge würdest du gern ausprobieren, wenn sie legal wäre? Gar keine halte davon nichts und außerdem nimmt man schon genug „Müll“ in Form von Medikamenten ein die dem Körper mit Giftstoffen vollpumpen.
599: Wann hattest du zuletzt Schmetterlinge im Bauch? Jeden Morgen, wenn ich an meinem Mann denke, daran wie gut wir uns verstehen und wie gerne wir zusammen sind.
600: Wie oft schaltest du dein Telefon aus? Wenn es mir sagt, dass es eine Pause braucht, weil es nicht mehr richtig funktioniert.

So wir haben jetzt bereits über die Hälfte der Fragen beantwortet. Wie fandest du die Fragen in dieser Runde? Welche sind dir besonders schwergefallen? Bei welchen hatten wir Übereinstimmungen, lass doch gerne einen Kommentar da.

Viel Spaß mit den Fragen wünscht dir

Deine Janine

Dein Trainingsgrund

Was meinst du ist der häufigste Grund, warum viele mit dem Training beginnen? Richtig, der Wunsch abzunehmen. So beginnt aber eher ein Dilemma statt ein Erfolg. Wenn abnehmen der einzige Antrieb dafür ist Sport zu treiben ist es eher eine Qual und ein erhöhter Stressfaktor und das ist kontraproduktiv.

Ich möchte dir mit diesem Artikel den richtigen Trainingsgrund nahe bringen. Den Grund, der dich dazu bringt Sport als ein Teil deines Lebens zu integrieren und zwar als etwas Positives und nicht als ein übler Begleiter.

Abnehmen fängt als erstes im Kopf an und der nächste Schritt startet mit der Ernährung. Zunächst einmal solltest du dich mit dir selbst befassen. Mache eine Bestandsaufnahme, was deine Ernährungsgewohnheiten angeht. Was isst du, wieviel isst du und warum isst du? Als nächstes denke über dein Stresslevel nach. Denn Stress führt zu Gewichtszunahme. Du merkst also schon, um abzunehmen benötigst du Selbsterkenntnis und Ruhe. Fängst du gleich mit Sport an, erhöhst du nur unnötig dein Stresslevel.

„Wenn der Mensch zur Ruhe gekommen ist, dann wirkt er.“ Francesco Petrarca

Lass die Ruhe auf dich wirken. Baue Stress ab und befasse dich dann mit deiner Ernährung. Es gibt zum Glück heutzutage so tolle gesunde Alternativen. Ich selbst nasche nur wenig und bewusst. Es gibt wirklich tolle Sportriegel mit weniger oder keinem Zucker. Bewusst heißt heute nicht mehr Verzicht. Fang auch bitte nicht an zu hungern, esse regelmäßig, um Heißhungerattacken zu vermeiden. Mir helfen Nüsse unheimlich, um Heißhungerattacken vorzubeugen, aber auch das musst du für dich selbst herausfinden. Seitdem ich mich gesünder ernähre bin ich viel länger satt, fitter und gesünder.

Fit und gesund mit dem Training starten.

Du bist nicht mehr so gestresst und fühlst dich durch eine ausgewogene Ernährung schon deutlich besser. Du hast bereits abgenommen und möchtest nun fit und in Form kommen. Das ist der richtige Moment, um mit dem Sport zu starten.

Der Trainingsgrund ist quasi nicht, das Abnehmen, sondern ein neues Hobby eine Leidenschaft zu entwickeln, womit du ein deiner Körperform arbeiten kannst und eine Grundfitness aufbaust. Startest du so mit dem Training wirst du sofort die positiven Effekte merken.

Sport ist ein Hobby und kein Muss.

Mit dem Training kommt ein neuer Spaßfaktor in dein Leben hinzu. Also befasse dich wieder mit dir selbst und überlege, was dir Spaß macht. Melde dich nicht einfach im Fitnessstudio an und lass dir von einem Fitnesstrainer einen Trainingsplan geben. Das ist zwar ein bequemer Start, aber dafür dauerhaft unbequem, weil es gar nicht das ist, was du willst. Sport beginnt im Kopf und muss auf deine persönliche Mentalität abgestimmt werden. Niemand anderes, kennt dich besser als du! Hole dir Tipps und Inspirationen und höre dann auf dein Bauchgefühl. Das Wichtigste ist, dass du dich beim Training wohlfühlst und nicht quälst. Dies ist natürlich nicht gleichbedeutend damit, dass das Training nicht anstrengend sein darf. Etwas, was dir Spaß macht, motiviert dich auch gleichzeitig, dazu, dass du dich anstrengst.

Probiere dich aus!

Du hast noch gar keine Idee? Probieren geht über Studieren. Ich selbst habe schon so viel ausprobiert, bis ich dahin gekommen bin, dass ich nun ein optimales Training für mich gefunden habe, welches Spaß macht, mich ins Schwitzen bringt ohne mich zu stressen. Überlege einfach mal, was du als Kind gemacht hast oder machen wolltest. Oftmals landen wir auch wieder am Anfang. Ich habe Jazztanzen gemacht, danach Handball gespielt, dann Badminton, ich war in der Tanzschule, im Fitnessstudio, beim WingTsun (Selbstverteidigung) und habe Crossfit probiert. Heute mache ich weiterhin WingTsun (im Verein), ein Tanzworkout, als Cardiotraining und Fitnesstraining fürs Bodyforming, beides Zuhause.

Quelle: Gorilla Sports

Nur wer Erwartungen hat, kann enttäuscht werden.

Viele starten mit hohen Erwartungen an sich selbst mit dem Training und sind ganz schnell enttäuscht, was sie alles nicht geschafft haben. Dabei hast du doch etwas geschafft, du hast deine Komfortzone verlassen und mit dem Sport angefangen. Mute dir am Anfang nicht zuviel zu, denn das demotiviert dich nur unnötig und führt im schlimmsten Fall zu Sportverletzungen. Ich selbst habe mich beim Sport noch nie verletzt, weil ich immer auf mein Körpergefühl achte und nicht zu viel von mir erwarte. Das fällt mir aber auch nicht schwer, da ich schon immer eine gute Verliererin war. Mir fehlt es eher ein Ehrgeiz, was das angeht. Ein gesundes Maß an Selbsteinschätzung ist daher unabdingbar. Bist du eher extrem Ehrgeizig und stellst hohe Erwartungen an dich selbst kannst du auch kleine Hilfsmittel zur Prävention nehmen. Die sogenannten Kinesiologie Tapes (Sport Tapes) unterstützen die Kontraktion von Muskeln, Bändern und Fazien und haben eine wärmende Funktion. Ein warmer Muskel ist weniger anfällig für Verletzungen. An dieser Stelle vielen Dank an Gorilla Sports für die Unterstützung und Zusammenarbeit.

Quelle: Gorilla Sports

Das richtige Equipment zur richtigen Zeit.

Entscheidest du dich dafür deine Muskeln zu trainieren, um zu definieren fange am besten mit leichten Hanteln und dem Training an festen Geräten an. Der Vorteil am Gerätetraining ist, dass du dich noch nicht mit dem ausbalancieren befassen musst, sondern das Gerät den richtigen Bewegungsablauf vorgibt. So kannst du dich besser auf die Übung und die richtige Haltung konzentrieren. Auch solltest du mit einem Ganzkörpertraining starten, damit sich die Muskeln an die neuen Reize gewöhnen können.

Quelle: Gorilla Sports

Nahrungsergänzungsmittel sollen dem eigenen Training ähneln.

Klassische Geschichte. Jemand möchte abnehmen, geht ins Fitnessstudio, erhält einen Trainingsplan und die Empfehlung abends nach dem Training einen Eiweisshake zu trinken ohne weiteres Hintergrundwissen. Eine häufige Konsequenz, es wird mehr bestellt als trainiert und auf das Wunder der Nahrungsergänzungsmittel gewartet. Deswegen ist es wichtig sich zu informieren und entsprechend des eigenen Bedarfs und Trainings zu ergänzen, wie das Wort schon sagt, handelt es sich lediglich um eine Ergänzung und nicht um ein Wunder. Eiweiß ist beispielsweise wichtig für den Muskelerhalt und die Stoffwechselfunktion. Auch jemand der nicht trainiert, sollte daher genug Eiweiß zu sich nehmen. Ich achte immer darauf, mir eine gute Basis an Vitaminen und Mineralstoffen zu schaffen und passe meinen Bedarf dann meinem Training entsprechend an. Denn umso mehr du trainierst, umso mehr Vitamine und Mineralstoffe benötigst du, weil du dann ja mehr verbrauchst. Auch musst du dies ja auch deiner Ernährung anpassen. Ich nehme Eiweiß oft durch Eiweispulver auf, weil ich einfach nicht so viel Fleisch essen kann und will.

Fazit

Dein Trainingsgrund sollte also nicht aus einem Zwang heraus entstehen, sondern ein neuer, positiver Basisstein deines täglichen Alltags werden, um die Auswirkung zu erzielen, die du dir wünschst.

Du bist dran! Erzähle mir deine Beweggründe und dein Training!

Ich wünsche dir viel Erfolg und vor Allem Spaß bei dem, was tu tust!

Deine Janine