Homeoffice

Nun ist das Netz voll davon, mit Artikeln vom Homeoffice. Das Thema ist nicht neu aber gerade jetzt top aktuell. Viele wurden dahingehend nun ins kalte Wasser geschmissen und tauchen nun in eine ganz andere Arbeitswelt ein, als sie gewohnt sind.

Die Digitalisierung ist zwar schon lange ein Thema, wurde aber immer wieder aufs Neue zur Seite geschoben. Gerade die ältere Generation kann sich nicht vorstellen, dass im Homeoffice genauso produktiv gearbeitet, wird, wie vor Ort. Dem stimme ich zu, denn im Homeoffice ist man viel produktiver.

Jene, die es für sich selbst noch nicht ausprobiert haben befürchten, dass sie Zuhause nicht motiviert sind zu arbeiten. Sie haben die Vorstellung müde und faul ein Dasein im Pyjama zu fristen. Dabei ändert Arbeitsort nicht die Arbeitseinstellung. Entweder du bist fleißig oder eben nicht.

Gerade bei der Computerarbeit nehme ich persönlich, wenn ich gerade konzentriert arbeite den Ort gar nicht wirklich war, meine Arbeit ist auf dem Bildschirm und nicht im Büro oder im Wohnzimmer. Das hilft mir auch mein Zuhause nicht mit Arbeit zu verbinden, denn wenn der Bildschirm aus ist, ist auch die Arbeit aus.

Ich möchte hier nun auf die Ängste, sowie die Vorteile von Home Office eingehen.

Home Office

Der Tagesablauf

Fahren wir ins Büro ist auch automatisch ein geregelter Tagesablauf gegeben, welcher beim Homeoffice wegfällt. Vieles nimmt der Standort dir ab, deine festen Anwesenheitszeiten und die nicht vorhandenen Verlockungen im Büro. Zuhause hast du zwar eigentlich auch deine festen Zeiten nur fühlst du dich freier, nicht mehr so kontrolliert und hast Angst den Verlockungen Zuhause ausgesetzt zu sein. Deine Morgenroutine verändert sich, der Arbeitsweg fällt komplett weg. Wovor hast du Angst? Davor, mehr Zeit zu haben? Mehr Zeit, die du dir selbst einplanen sollst? Es ist schon beängstigend, wie viele Angst vor Freiheit und Eigenverantwortung haben. Dabei ist es einfach nur ein neues Gefühl, welches eigentlich völlig normal sein sollte, wir sind meiner Meinung nach viel zu sehr Sklaven von gewissen Systemen, als einfach wir selbst. Einer der Gründe, warum ich tagtäglich in unzufriedene Gesichter geblickt habe. Eine Welt voller Menschen, die sich selbst verloren haben und nun Angst davor haben sich wiederzufinden.

Ich liebe es mir meinen Tagesablauf zu gestalten und ich mache das in Form von To-Do-Listen. Wie genau ich diese gestalte, erzähle ich dir unter dem extra Punkt.

Ein geregelter Tagesablauf ist auf jeden Fall der Schlüssel für Produktivität und Motivation und die Gestaltung liegt bei dir! Motiviert es dich jetzt nicht gerade bereits dich der Herausforderung der Selbstfindung und Eigenverantwortung zu stellen?

Die Morgenroutine

Würde ich ausschließlich im Homeoffice arbeiten, würde ich verkommen. Ich würde mich nicht mehr pflegen, keinen Sport mehr machen und mein Kleidungsstil würde aus einer Jogginghose und einem Pyjama bestehen.

Warum denkst du das?

Aus dieser Aussage schließe ich, dass die Motivation dich um dich zu kümmern fremdgesteuert ist. Das heißt du machst das Alles gar nicht für dich, sondern ausschließlich für Andere. Vielleicht solltest du darüber einmal nachdenken.

Meine Morgen bzw. Schönheitsroutine funktioniert im Home Office für mich soviel besser, weil ich auch einfach viel mehr Zeit für mich habe. So kann ich Beispielsweise produktiv sein und gleichzeitig schon mal eine Gesichtsmaske einwirken lassen. Sport kann ich auch Vormittags oder Mittags machen und bin nicht auf Abends beschränkt, was mich persönlich total motiviert, da ich eher eine Morgensportlerin bin. Auch meine Ernährung ist vom Homeoffice aus sehr viel besser, denn ich esse nicht nur regelmäßiger, sondern auch gesünder, denn ich habe die Möglichkeit zu kochen. Ja das kann zu einer Ausdehnung der Mittagspause führen, aber da habe ich kein schlechtes Gewissen, die Zeit kann ich doch einfach hinten wieder dran hängen und mein Feierabend startet dennoch genau wie immer, denn mein Arbeitsweg fällt ja weg.

Meine To-Do-Liste

work

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen nach diesem Motto lebe ich schon immer und kann mein Vergnügen somit auch total genießen, wenn ich weiß, dass ich alles erledigt habe.

Mein Motto bei der Aufstellung meiner To-Do-Liste lautet: Erst das Schwere, dann das Leichte. Es gibt für mich nichts unmotivierenderes, als die ganze Zeit die schweren Brocken im Nacken zu haben. Diese belasten mich im Hinterkopf die ganze Zeit, während ich die leichten Aufgaben erledige. Deswegen gehören die schweren Brocken immer ganz oben auf meine Liste, so weiß ich, dass meine Aufgaben nach und nach immer leichter werden und das hält meine Motivation oben. Probiere es einmal aus, eine Änderung genau dieser Reihenfolge kann Wunder bewirken. Im Haushalt mache ich es genauso, erst die Hausarbeiten, die mir schwer fallen, die ich gar nicht leiden kann und danach die Sachen, die mir immer leichter fallen. Seitdem bin ich motivierter, produktiver und schneller.

Pausen

Die Gefahr im Home Office ist das schlechte Gewissen. Oftmals arbeiten die Leute mehr, als vor Ort. Die gemeinsamen Mittagspausen, Kaffeepausen und der Klatsch und Tratsch auf dem Flur fallen weg. Jemand der nun alleine Zuhause sitzt kommt einfach nicht auf die Idee sich auch mal Pausen zwischendurch zu gönnen. Dabei ist es wichtig auch mal aufzustehen, Bildschirmpausen zu machen. Es spricht doch nichts dagegen zwischendurch mal die Waschmaschine anzustellen, seine sozialen Kontakte zu pflegen, sich zu dehnen oder einfach mal durchzuatmen.

Feierabend

Abschalten! Das ist ganz wichtig. Wenn der Computer aus ist, ist auch die Arbeit aus. Selbst wenn du auch von deinem Handy aus noch Zugriff auf die Mails hast oder dienstliche Anrufe erhälst ist es wichtig deinen Feierabend einzuhalten. Bei mir ist es wirklich ein Schalter in meinem Kopf. Sobald ich den Rechner ausgeschaltet habe nehme ich keine dienstlichen Anrufe mehr entgegen und lese auch keine dienstlichen Mails. Das ist Übungssache, ich muss allerdings zugeben das dies für mich persönlich noch nie ein Problem war, weil ich berufliches und privates schon immer gut trennen konnte.

Allgemeine Vorteile vom Homeoffice

Zum Schluss möchte ich noch ein paar allgemeine Vorteile von Homeoffice aufzeigen:

  • Ein riesen Beitrag für das Klima, denn es wären dauerhaft weniger Autos auf den Straßen und auch die öffentlichen Verkehrsmittel wären entlasteter.
  • Die Unternehmen haben eine hohe Mietersparnis, zudem gibt es die Möglichkeit bei Bedarf Büros oder Besprechungsräume anzumieten, dies muss ja nicht komplett wegfallen.
  • Eine Steigung der Eigenverantwortung und Motivation.
  • Ein höheres Verbundenheits- und Vertrautheitsgefühl.
  • Zeitgewinnung auf allen Seiten.

Wie sind deine Homeoffice-Erfahrungen? Hinterlasse mir doch einen Kommentar.

Alles Gute und bleib gesund!

Deine

         Janine

 

 

1000 Fragen an dich selbst #11

Starten wir nun mit der Runde 11 ich bin auf die Fragen gespannt.

401: Was isst du am liebsten, wenn du frustriert bist? Nervennahrung Schokolade.
402: Hast du mal etwas Übernatürliches oder Unerklärliches erlebt? Ja damals beim Gläserrücken…
403: Welche Herausforderungen musst du noch bestehen? Aktuell habe ich gerade alle Herausforderungen erfolgreich gemeistert.
404: Wer hat dich in deinem Leben am meisten beeinflusst? Mein Partner und meine Freunde.
405: Was ist kleines Glück für dich? Die Fähigkeit zu haben das kleine Glück zu sehen und zu schätzen zu wissen.
406: Tust du manchmal etwas aus Mitleid? Ja ziemlich oft. Ich empfinde sehr viel Mitleid.
407: Wann hast du zuletzt einen Abend lang nur gespielt? Dezember um die Weihnachtszeit.
408: Bist du gut in deinem Beruf? Aber natürlich, was für eine Frage 😁. PS: Ist dir schon einmal aufgefallen, das jeder behauptet in seinem Job gut zu sein?
409: Wen bewunderst du? Buffy will always be my hero 😁
410: Hast du eine gute Gewohnheit, die du jedem empfehlen würdest? Folge immer deinem Herzen.
411: Was überspringst du in der Zeitung? Ich lese keine Zeitung. Ich habe schon Probleme Packungsbeilagen wieder zusammenzufalten, so eine Zeitung würde mich fertig machen. 😅
412: Was machst du, wenn du graue Haare bekommst? Noch ist es nur vereinzelt mal eines, was ich dann verschwinden lasse… Falls es mehr werden, dann würde ich meine Haare färben.
413: Was war auf deinem letzten Instagram-Foto zu sehen? Da würde ich euch einfach bitten seitlich rechts bzw. ganz unten (je nachdem, ob PC oder Handy Sicht) zu meinem Instagram Feed zu schauen, da sieht man das letzte Bild😊 Ein hoch auf die Technik.
414: Stehst du lieber im Vordergrund oder im Hintergrund? Im Hintergrund (ich bin die geborene Backroundtänzerin 😅)
415: Wie oft lackierst du dir die Nägel? Selten.
416: Bei welchen Nachrichten hörst du weg? Alles was schlecht ist. Negative vibes blende ich so gut es geht aus.
417: Bei welcher TV-Sendung würdest du gern mitwirken? Als Serienjunkie hätte ich selbst natürlich gerne eine Hauptrolle in einer amerikanischen Serie.
418: Womit belegst du dein Brot am liebsten? Da lege ich mich nicht fest, wo ich gerade Hunger drauf habe.
419: Was ist deine größte Schwäche? Das ich ein sehr emotionaler Mensch bin. Je nach Situation Segen und Fluch zugleich.
420: Wie kumpelhaft bist du? Ey Bro absolut kumpelhaft 😅
421: Welches Ritual hast du beim Duschen? Mein Ziel ist es nach dem Duschen sauber zu sein 😅.
422: Wie gefährlich ist deine Arbeit? Ich arbeite im Büro, die Gefahren sich am Papier zu schneiden, sich in den Finger zu takern oder an dem „Meeting recovery Syndrom“ zu leiden sind allgegenwärtig.
423: Welchen Kinofilm hast du genossen? Die Bestimmung.
424: Welches Brettspiel magst du am liebsten? Cluedo.
425: Wem hast du zuletzt eine Postkarte geschickt? Das ist so lange her, das weiß ich nicht mehr.
426: Wie eng ist deine Beziehung zu deinen Verwandten? Nicht eng, meine Verwandten sind für mich eher ferne Bekannte.
427: Wann hast du zuletzt in ein Mikrofon gesprochen? Ich spreche nicht ins Mikrofon ich singe da nur rein, wenn ich Singstar spiele.
428: Hast du gelegentlich Freizeitstress? Nein und damit verweise ich auf meinen Artikel zu diesem Thema.
429: Was sind die drei schönsten Ereignisse des heutigen Tages? Das ich auf der Arbeit mehr geschafft habe als ich dachte, mein erholsamer Feierabend und die Vorfreude aufs Wochenende (Blogartikel wird Tage vor der Veröffentlichung verfasst).
430: Machst du manchmal einen Mittagsschlaf? Ja und ich schlafe immer so wunderbar, wenn ich einen Mittagsschlaf mache.
431: Findest du es wichtig, dass deine Meinung gehört wird? Ja wenn mich das Thema emotional sehr beschäftigt ist es mir auch sehr wichtig das meine Meinung dazu gehört wird. Ich kann dann auch schwer meinen Mund halten.
432: Was ist dir in Bezug auf das andere Geschlecht ein Rätsel? Das Männer nicht multitasking-fähig sind.
433: Kannst du dich gut beschäftigen? Ja, mir fällt immer etwas ein, mir ist nie langweilig!
434: Kannst du Dinge leicht von dir abschütteln? Nope… wie gesagt ich bin ein sehr emotionaler Mensch und Zerdenke auch sehr viel.
435: Wie voll ist dein Bücherregal? Das hält sich echt in Grenzen ich hebe auch nicht alle Bücher auf, die ich bereits gelesen habe.
436: Bist du mit deiner Handschrift zufrieden? Nein, damals mit dem Füller hatte ich eine relativ schöne Handschrift aber begeistert war ich nie. Und inzwischen durch die Arbeit und den Kugelschreiber habe ich einfach eine ganz schlimme Klaue. Wenn ich etwas protokolliere muss ich das ganz schnell abtippen, weil ich meine eigene Schrift sonst selbst nicht mehr lesen kann.
437: Können deine Hände machen, was dein Kopf will? Bei komplexen Bewegungen habe ich wirklich des Öfteren das Problem, das mein Kopf genau weiß wie diese Bewegung auszuführen ist aber mein Körper sagt einfach „häh“ 😜
438: Wie oft am Tag schaust du in den Spiegel? Sehr oft ich freue mich immer eine nette Person zu sehen 😉 
439: Klagst du schnell über körperliche Beschwerden? Nein, außer es ist etwas, was mich ständig belastet.
440: Klickst du auf Facebook manchmal „Gefällt mir“, obwohl du anderer Meinung bist? Nein, ich like nur etwas das mir auch gefällt.

Bei diesen Fragen habe ich mal wieder gemerkt wie ähnlich Eileen und ich uns gerade im emotionalen Bereich sind. Einige Antworten hätten auch wieder original von mir sein können, weswegen ich diese so gelassen habe und wir spielen auch das selbe Brettspiel gerne.

Und wie ist es bei dir? Wie fandest du die Fragen und haben wir Übereinstimmungen?

Viel Spaß bei der Beantwortung der Fragen wünscht dir deine

Janine

Rücksichtlosigkeit

Wenn ich so bin, wie ich eigentlich bin dann werde ich herumgeschubst. Ich bekomme weder an der Bar etwas zu trinken, noch komme ich beim Schienenersatzverkehr nach Hause. Ja, wenn ich so bin, wie ich bin, werde ich schlecht behandelt. Doch wie bin ich denn eigentlich?

Ich bin ein extrem rücksichtsvoller Mensch. Als Kind war es schlimm, wirklich schlimm. Ich hatte ein unheimlich großes Bedürfnis niemanden stören zu wollen, niemanden zu nerven. So stellte ich meine Wünsche immer extrem hinten an und das wortwörtlich, denn ich stellte mich wirklich immer wieder aufs Neue hinten in die Schlange, damit ich immer die Letzte war und so niemand auf mich warten musste. Ich erinnere es bis heute, wie verzweifelt mein Vater war, als ich rutschen wollte, mich aber immer wieder hinten anstellte oder ich im Kaufhaus einfach nicht auf die Rolltreppe ging, weil ja immer wieder andere Leute kamen, die diese benutzen wollten und ich mich somit immer wieder hinten anstellte.

echoismus

Wahrscheinlich wurde ich dahingehend zu gut erzogen zu rücksichtsvoll mir wurde beigebracht an andere zu denken, aber leider so gar nicht an mich zu denken. Mein Problem ist schlichtweg, dass ich einfach nie gelernt habe an mich zu denken. Denn wir sehen Narzissmus als reine schlechte Eigenschaft doch gesunder Narzissmus ist etwas Positives und für einen selbst auch wirklich wichtig. Ich allerdings habe leider keinerlei Narzissmuss in mir, er fehlt mir quasi total.

Dadurch leide ich an Echoismus

Echoismus ist das Gegenteil von Narzissmus und ich gehe davon aus, dass du dieses Wort so wie ich vorher noch nie gehört hast oder?

Deswegen möchte ich dir hierzu die Geschichte von Echo erzählen, die ich bei meiner Recherche gefunden habe und die ich total interessant finde:

„Echo war eine Nymphe, die im Wald lebte. Sie hatte eine schöne, süße Stimme und liebte es, zu reden. In ihrer Beredsamkeit wollte Echo immer das letzte Wort haben. Eines Tages bestrafte die Göttin Hera Echo, weil sie sie getäuscht hatte, und sagte wütend zu ihr: „Von diesem Moment an wirst du nicht mehr sagen können, was du willst, und da du immer das letzte Wort haben willst, wirst du von nun an nur das letzte Wort wiederholen können, das du hörst!“

Eines Tages, als Echo durch den Wald ging, traf sie Narziss, einen hübschen jungen Hirten, in den alle Nymphen verliebt waren, der sie aber zurückwies. Echo verliebte sich innig in ihn und beschloss, ihm durch den Wald zu folgen. Plötzlich hörte Narziss ein Geräusch zwischen den Zweigen und fragte: „Ist da jemand?“ Er lauschte in den Wald hinein. „Jemand“, antwortete Echo sogleich. „Komm heraus“, rief Narziss. Und Echo wiederholte: „Heraus.“

Und als sie sich trafen, umarmte Echo Narziss, aber er wies sie ab, wie er es gewohnt war.

Die Göttin Nemesis bestrafte Narziss für seine Überheblichkeit, indem sie ihn fühlen ließ, was die Nymphen fühlten. Als er Wasser aus einer kristallinen Quelle trank, konnte er sein Bild sehen. Er dachte, sein Spiegelbild sei ein reales Wesen und verliebte sich innig in sich selbst. Nichts anderes war ihm mehr wichtig und er blieb bei der Quelle, aus Angst, sein Abbild zu verlieren. Nach und nach verwandelte sich Narziss in eine schöne Blume.

Echo hingegen flüchtete sich in Höhlen und auf Bergspitzen, wo ihr physischer Körper langsam schwand, bis nur mehr ihre Stimme blieb, die bis heute das letzte Wort wiederholt, das äußerst, wer sich ihr nähert.“

echo

Wären Echo und Narziss ein Paar geworden, dann wäre daraus der Echozissmus entstanden und beide wären glücklich gewesen. Die richtige Dosis von beiden Eigenschaften ist immer die Lösung oder wie ich sage das Mittelmaß. Kein Extrem ist gut und gesund. Also wirklich schade, dass diese Geschichte kein Happy End hat.

Kommen wir jetzt zurück zum rücksichtsvoll sein. Während ich heute nur noch leicht extrem rücksichtsvoll bin und auch gelernt habe an mich zu denken. Hat ein Großteil der Menschen ja eher das gegenteilige Problem, sie haben nie gelernt oder verlernt auch an andere zu denken.

Der Alltag der könnte für uns alle viel leichter sein, wenn jeder ein bisschen Rücksicht auf den Anderen nehmen würde. Stattdessen ist der Alltag ein Kampf. Ich kämpfe mich in die Bahn, um meinen Platz in der Schlange und bin eigentlich ständig am Kämpfen, wenn ich mir irgendetwas mit mehreren Menschen teilen muss. Diese allgemeine Rücksichtslosigkeit lässt mich jeden Tag aufs Neue erschöpft nach Hause kommen und mich oft mit dem Gedanken „ich hasse Menschen“ ins Sofa fallen.

egoismus

Aber warum ist das so? Wieso fällt es den Meisten so leicht rücksichtslos zu sein? Naja ich denke mal weil Übung den Meister macht. Wir begegnen der Rücksichtlosigkeit jeden Tag und sind somit immer mehr gezwungen uns selbst rücksichtslos zu verhalten, da wir ansonsten nicht zu unserem Ziel gelangen. Im Gegenzug werden wir ja nie damit konfrontiert rücksichtsvoll zu sein.

Rücksichtsvoll sind wir also nur, wenn wir Nachfahren von Echo sind, also eher zu Echoismus neigen. Ich bin in der heutigen Zeit immer noch rücksichtsvoller als viele andere, aber schon viel rücksichtsloser als früher, weil ich früher nur gelernt habe rücksichtsvoll zu sein und heute ausschließlich lerne rücksichtslos zu sein.

Mir wird es dennoch immer leichter fallen rücksichtsvoll als rücksichtlos zu sein, weil das einfach so in meiner Natur ist. Ich muss mich wirklich zusammenreißen wenn ich mich rücksichtslos verhalten möchte.  Das Problem der Echoisten ist ja, dass sie sich selbst für nicht besonders halten genau das gegenteilige Problem vom Narzissten der niemanden mehr besonders findet, als sich selbst. Ich meine wenn du dich besonders fühlst, ist es für dich auch ganz logisch, dass du derjenige bist, der in der ersten Reihe steht, der auf niemanden warten muss, der, der bevorzugt wird. Als Echoist unvorstellbar, werde ich bevorzugt fühle ich mich schlecht. Heutzutage habe ich glaube ich aber so gut wie das gesunde Mittelmaß erreicht, ich habe ein hohes Selbstwertgefühl und auch Selbstvertauen. Auch fühle ich mich besonders, allerdings nie „Überbesonders“, denn für mich wird immer jeder auf seine Art besonders sein, weswegen ich nach wie vor unter der Rücksichtslosigkeit leiden werde und sie auch nie verstehen, geschweige denn so umsetzen werde, wie viele es tun. Ich bin gerne rücksichtsvoll während ich nur rücksichtslos bin, wenn ich es muss. Denn heute weiß ich, wenn ich nicht an mich denke, wird auch niemand anderes an mich denken. Ich muss auch mit mir rücksichtsvoll umgehen.

„Zuletzt ist man immer nur auf sich und das eigene Bewusstsein angewiesen, und was andere versäumen, müssen wir für uns selbst tun.“ ~Theodor Fontane

Was fällt dir leichter? Rücksichtsvoll oder rücksichtslos zu sein?

Ich bin gespannt auf deinen Kommentar!

Deine Janine

 

1000 Fragen an dich selbst #10

Starten wir den März mit der Runde 10 der 1.000 Fragen an dich selbst.

361: Was war deine schlimmste Lüge? Puh ich finde alle Lügen so schlimm und außer Notlügen kann ich mit meinem Gewissen keinerlei Lügen vereinbaren.
362: Erweiterst du deine eigenen Grenzen? Ja ich bin da immer am Ball.
363: Kannst du gut Witze erzählen? Da ich selten Witze erzähle denke ich nicht, sonst würde ich es wohl ofter tun.
364: Welches Lied handelt von dir? Die Eiskönigin – Let It go
365: Welche kleinen Dinge kannst du genießen? Das Alleinsein, Ruhe, meine Serien, Zeit mit meinen liebsten und den Sommer.
366: Wofür kann man dich nachts wecken? Für alles das wichtig ist. Wenn es dir nicht gut geht und du hilfe brauchst.
367: Was würdest du gern an deinem Äußeren ändern? Verdammt nochmal mehr Haare 😀
368: Was soll bei deiner Beerdigung mal über dich gesagt werden? Das ist mir ehrlich gesagt egal, ich würde mich lieber über nette Worte freuen, wenn ich noch am Leben bin.
369: Lässt du dich leicht zum Narren halten? Nein!
370: Was würdest du gern mal tun, vorausgesetzt dass es keinesfalls schiefgehen könnte? Na wenn es keinesfalls schiefgehen kann mit meinem Mann zusammen ein Business aufbauen und von überall von der Welt aus arbeiten.
371: Muss man immer alles sagen dürfen? Nein! Offenheit und Ehrlichkeit ist gut, dennoch sollte man nicht frei alles sagen was man denkt. Hierzu gehört Fein-und Taktgefühl Worte können viel anrichten diese sollte man daher immer mit Bedacht wählen.
372: Wem solltest du mehr Aufmerksamkeit schenken? Vielleicht bestimmten Freunden. Da ich mich aber darauf verlasse, dass sie es mir sagen, falls sie sich vernachlässigt fühlen, sehe ich aktuell keinen Bedarf mein Aufmerksamkeitspensum zu verändern.
373: Kannst du gut loslassen? Nö, weder Personen, Gefühle noch Dinge. Wenn ich meinem Mann einen Gegenstand geben soll muss er mir jedesmal sagen das ich jetzt loslassen kann. 😅
374: Wofür bist du dankbar? Das ich gesund bin und es mir gut geht, das ist etwas das man viel zu wenig zu schätzen weiß. Ich habe ein Dach über dem Kopf, ein Mann der mich liebt und hinter mir steht, einen guten Job und jeden Tag etwas zu essen.
375: Sind Komplimente von Leute, die du nicht kennst, wichtig für dich? Nein, denn ich kenne die Person ja nicht und kann es somit nicht richtig werten. Dennoch habe generell nichts gegen Komplimente.
376: Vor welchem Tier hast du Angst? Spinnen bzw. allen Insekten.
377: Weswegen warst du zuletzt vollkommen verwirrt? Ich bin oft verwirrt, wenn ich zu oft etwas mit anderen mache, über deren Verhalten z.B. 🙈
378: Was hast du immer im Kühlschrank? Always Coca Cola 😎
379: Genierst du dich dafür, dass du bestimmte TV-Sendung schaust? Nö, wüsste jetzt auch nicht warum.
380: Wann hattest du die beste Zeit deines Lebens? Als ich meinen Mann kennengelernt habe. Er hat mir gezeigt, was wahre Liebe ist und dafür bin ich ihm bis heute dankbar. Ich weiß das klingt mega kitschig aber es ist so.
381: Wen hast du zu Unrecht kritisiert? Oh das kommt bei mir bestimmt des Öfteren vor, da ich ja so sensibel bin. Aber falls es so sein sollte, weiß ich es leider nicht, da die wenigsten, die ich kenne das offen Ansprechen würden.
382: Machst du manchmal Späße, die du von anderen abgeschaut hast? Nein.
383: Bestellt du im Restaurant immer das Gleiche? Nicht immer aber das kommt schon öfter vor.
384: Gibt es etwas, das du insgeheim anstrebst? Ja das kann schon sein (pssst es ist doch noch Geheim).
385: Wie würdest du deine Zeit verbringen, wenn du alles tun dürftest, was du willst? Ausschlafen! Und einfach nur noch die Dinge tun, die mir Spaß machen. Reisen und was mir gerade in den Sinn kommt. Ich kann das jetzt nicht alles aufschreiben, weil ich an sovielen Dingen im Leben Spaß habe.
386: Was begeistert dich immer wieder? Mein Mann, mein schönes zu Hause und die Einfachheit, ja wie einfach alles sein kann, wenn wir Menschen uns das Leben nicht immer selbst schwer machen würden.
387: Welche Sachen kannst du genießen? Die kleinen Dinge. Ich genieße es, dass ich nicht viel brauche und alles, was mir gerade gut tut, genießen kann.
388: Findest du es schön, etwas Neues zu tun? Nur, wenn es etwas ist, was mich brennend interessiert.
389: Stellst du lieber Fragen oder erzählst du lieber? Ich stelle lieber Fragen.
390: Was war dein letzter kreativer Gedankenblitz? Den beschreibe ich meistens in meinem aktuellen Blogartikel.
391: Bei welchem Song drehst du im Auto das Radio lauter? Bei Liedern die lateinamerikanisch sind. Die Beats bringen einfach immer gute Laune.
392: Wann hast du zuletzt enorm viel Spaß gehabt? Na jetzt gerade bei Beantwortung der Fragen 😉. Ich habe jeden Tag Spaß!
393: Ist dein Partner auch dein bester Freund oder deine beste Freundin? Ja auf jeden Fall.
394: Welchen Akzent findest du charmant? Da habe ich keinen.
395: In welchen Momenten des Lebens scheint die Zeit wie im Flug zu vergehen? Umso schöner die Momente umso schneller verfliegt die Zeit.
396: Wann hast du zuletzt deine Frisur geändert? Im November, wo ich etwas mehr als meine Spitzen hab schneiden lassen das ist für mich schon viel.
397: Ist an der Redensart „Aus den Augen, aus dem Sinn“ etwas dran? Oh ja definitiv
398: Wie nimmst du Tempo aus deinem Alltag? Manchmal sitze ich einfach nur da und schaue die Wand an bzw. träume vor mich hin.
399: Machst du jeden Tag etwas Neues? Nein, das möche ich auch gar nicht ich fühle mich bei gleichen Abläufen sicher, das tut gut und beruhigt mich.
400: Bei welchen Gelegenheiten stellst du dich taub? So etwas mache ich nicht. Ich höre immer zu.

Ich finde es immer wieder interessant, wie lange ich teilweise für die Beantwortung einiger Fragen brauche. Einfach, weil ich mir über diese Frage oder überhaupt die Thematik der Frage vorher noch nie Gedanken gemacht habe. Geht es dir auch so? Wie lange brauchst du so im Schnitt für die Beantwortung einer Frage?

In dieser Runde hatte ich schon wieder einige Übereinstimmungen mit Eileen. Einige ihrer Antworten waren genauso geschrieben, wie ich sie auch geschrieben hätte, weswegen ich diese dann einfach so gelassen habe. Ich stelle auf jeden Fall fest, das wir die gleiche Einstellung über unsere Beziehung zu unserem Mann haben.

Und haben wir Übereinstimmungen? Schreibe es in die Kommentare!

Viel Spaß bei der Beantwortung der Fragen!

Deine Janine