Versteckter Egoismus

Wenn Jeder an sich selbst denkt ist an Jeden gedacht.

Heute möchte ich dir von dem versteckten Egoismus erzählen. Klar sind einige Menschen egoistischer als Andere aber ganz können und sollten wir uns alle nicht davon freimachen. Oftmals sind wir auch egoistisch ohne es zu merken.

Können wir wirklich selbstlos sein?

Auf den ersten Blick macht es den Anschein, dass wir etwas völlig selbstlos tun. Manchmal lohnt sich aber ein zweiter Blick, um zu erkennen das sich da doch ein kleiner Anteil von Egoismus mit reingeschummelt hat. Denn eigentlich machen wir meistens, die Dinge für die andere Person, die uns selbst nicht schwerfallen, d.h. uns stört es nicht und gleichzeitig erstrahlen wir in einem völlig neuen Glanz.

Die Szene aus der Serie „This is us“, wo Beth einen philosophischen Vortrag über Nachos hält beschreibt es echt total gut (zu sehen in meiner aktuellen Insta-Story). Beth liebt Nachos mit Käse und wenn es ihr nicht so gut geht, macht ihr liebevoller Ehemann Randall die Nachos für sie.  Doch auch Randall hat etwas davon, denn er liebt auch Nachos und somit hat er nicht nur einen gemütlichen Nachoabend mit Beth gewonnen, sondern ist er auch derjenige, der überwiegend die ganzen Nachos mit gaaaanz viel Käse isst. Das macht er aber keineswegs mit Absicht, er denkt da gar nicht drüber nach, bis Beth im sein Verhalten anhand dieses Beispiels erklärt. Als ich diese Szene gesehen habe dachte ich nur „Danke Beth“ genau meine Gedanken einfach so super erklärt! Ich habe auch schon so oft versucht genau das der Anderen Person zu erklären, aber es erging mir genau wie ihr mit Randall, der an der Botschaft nur versteht er isst zu viel von den guten Nachos.

nachos

Hast du es verstanden?

Randall hat nach dem Vortrag nur verstanden, dass er nie wieder Nachos essen wird 🙂 Ich finde es ist auch nicht ganz so einfach zu erklären, da es wirklich kein bewusster Egoismus ist. Das, was wir für die andere Person tun, entsteht nicht aus einem Hintergedanken heraus und doch ist dieser da. Unterbewusst denken wir nämlich, das wir lieber etwas für die Person tun, wobei wir uns selbst keinen zacken aus der Krone brechen und sie sich freut. Es ist quasi eine Win/Win Situation die nur nicht als diese dargestellt wird. Dargestellt wird das nur die Person etwas davon hat, für die gerade etwas gemacht wurde.

Wann bin ich also selbstlos? Das bin ich eigentlich nur, wenn ich für die andere Person über meinen Schatten springe, etwas außerhalb meiner Komfortzone tue.

Denken wir an unseren Alltag

Wie oft kommt es im Alltag vor, dass wir etwas, was uns selbst total schwer fällt für eine andere Person tun? Oder etwas tun ohne im Unterbewusstsein etwas zu erwarten wie Anerkennung, Dankbarkeit oder Wertschätzung?

Nehmen wir doch nochmal das Beispiel von Beth und Randall. Auf das Gespräch sind sie gekommen, weil es darum ging, wie jeder seinen beruflichen Traum, trotz Kinder leben kann. Randall würde alles für Beth tun, aber er würde niemals auf seinen Job verzichten. Das ist halt der versteckte Egoismus.

Dennoch ist der Egoismus als Solches keine reine negative Eigenschaft

Mein Motto ist ja eh immer alles in Maßen und auch beim Egoismus ist das der Fall. Er dient schließlich auch dem Selbsterhalt und ist daher für jeden von uns wichtig. Durch ihn denken wir an uns selbst, sagen auch mal „Nein!“ zu anderen. Durch den Egoismus helfen wir uns selbst und damit wiederum auch der Gesellschaft. Wir sind dadurch im Stande die Verantwortung für uns selbst zu übernehmen und das ist genau das was jeder tun sollte. Die richtige Dosis an Egoismus macht uns also sogar zu einem besseren Menschen.

nein sagen

Ist es überhaupt möglich vollkommen Selbstlos (altruistisch) zu sein?

Wissenschaftler halten dies für unmöglich. Denn auch derjenige, der an das Allgemeinwohl denkt, tut dies immer in Verbindung mit Hoffnung auf eine bessere Stellung in der Gesellschaft, was aber auch überhaupt nicht negativ zu werten ist, obwohl es egoistisch ist.

„Egoismus besteht nicht darin, dass man sein Leben nach seinen Wünschen lebt, sondern darin, dass man von anderen verlangt, dass sie so leben, wie man es wünscht.“ ~Oscar Wilde

Dieses Zitat spiegelt gut den Unterschied zwischen dem gesunden Egoismus und dem ungesunden Egoismus wieder. Nutzen wir andere Menschen aus, um zu bekommen, was wir wollen ist dies absolut dem ungesunden Egoismus zuzuordnen.

Es ist ok egoistisch zu sein!

Ich selbst habe mich immer sofort angegriffen gefühlt, wenn jemand dieses Wort in Verbindung mit mir genannt hat. Dabei ist es gut in bestimmten Situationen egoistisch zu sein. Statt immer abzustreiten egoistisch zu sein, können wir allerdings auch manchmal stolz darauf sein. In gewisser Weise, habe ich mir den Egoismus auch mit den Jahren, da wo ich ihn brauchte angeeignet.  Ohne ihn könnte ich niemals „nein“ sagen und würde mich ständig von anderen Menschen beeinflussen lassen.  Psychologischen Untersuchungen zufolge lasse sich mehr als 75% aller Menschen von äußeren Einflüssen leiten und auch ich selbst merke wie schnell ich mich teilweise aus  meiner Gutmütigkeit heraus beeinflussen lasse.

Es ist nicht unbedingt leicht egoistisch zu sein

Dazu gehört auch an sich selbst zu glauben und sich selbst zu verwirklichen, egal was andere sagen. Kommen wir nochmal zu Beth und Randalls Traum. Derjenige von beiden, der nun zurücksteckt ist zwar nicht egoistisch aber unglücklich und es ist nur eine Frage der Zeit bis diese Person die Verantwortung für sich selbst auf den Partner schiebt, für die sie ihren Traum aufgegeben hat. Deswegen kann es durch aus sein, das beide auf den zweiten Blick egoistisch handeln, weswegen es absolut richtig ist miteinander zu reden und für beide eine Lösung zu finden. Denn zurückstecken mag im ersten Moment der einfache Weg sein, aber wenn wir langfristig denken wissen wir das wir das Problem nur auf später verschoben haben. Das ist egoistisch dem Partner gegenüber, der ja denkt das Thema für alle Zeiten geklärt zu haben.

Fazit

Wir sind und sollten alle im gesunden Maße egoistisch sein um Verantwortung für uns selbst übernehmen zu können.

Wie denkst du darüber? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Deine Janine

 

1000 Fragen an dich selbst #1

Diese Überschrift habe ich bei Eileen gelesen und seitdem ging diese Überschrift mir nicht mehr aus dem Kopf. Worum es geht, sagt die Überschrift sehr deutlich aus – nämlich um Fragen an mich selbst. Es handelt sich hierbei quasi um eine Blogparade, bei der jeder mitmachen kann. Eileen hat mir diese Blogparade nahe gebracht und sie hat diese wiederum von lovingcarli  und dachte sofort daran ebenfalls mitzumachen und genauso ging es mir als ich den Beitrag von Eileen gelesen habe.

Also möchte ich mich nun auch hier auf meinem Blog zusammen mit dir, mit dem Thema Selbstfindung befassen. Es geht, darum, wie gut wir uns eigentlich selbst kennen. Oftmals machen wir uns sehr viele Gedanken über die anderen Menschen, aber sei ehrlich, wie oft setzt du dich eigentlich mit dir selbst auseinander und hast du dir jemals Zeit genommen dich kennenzulernen?

Bist du bereit dich selbst besser kennenzulernen?

Um mitzumachen musst du natürlich keinen Blogartikel schreiben (falls du aber einen schreibst verlinke mich gerne). Du kannst einfach mit mir zusammen die Fragen beantworten, ob du die Fragen nun gedanklich für dich beantwortest oder sie dir aufschreibst oder wie auch immer das bleibt dir überlassen.  Zum Ablauf – das Zauberwort hier heißt Regelmäßigkeit. Nicht nur das 1000 Fragen echt viel sind, so bringt es ja gar nichts, daraus nun eine einmalige Sache zu machen. Deswegen werde ich die 1000 Fragen in mehrere Blogartikel aufteilen.

Hier folgen nun die Fragen 1-40 an dich selbst

  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Letzten Monat habe ich damit angefangen jeden Tag 2 Liter Wasser zu trinken.
  2. Mit wem verstehst du dich am besten? Mit meinem Mann.
  3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Über das Verhalten Anderer nachzudenken, obwohl mir bewusst ist, dass ich niemals alle verstehen kann und werde.
  4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Die einfachen, flachen Witze, weil die so doof sind, dass sie schon wieder mega komisch sind.
  5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Ja, auch wenn ich es nicht vermeiden kann, wenn ich wütend bin. Andere schreien vor Wut, ich weine vor Wut.
  6.  Woraus besteht dein Frühstück? Meistens Joghurt mit Haferflocken, ich  bin keine große Frühstückerin.
  7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Meinem Mann.
  8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? In dem Punkt immer Ordnung und Ruhe um mich herum haben zu wollen.
  9. Was machst du morgens als erstes? Jammern das die Nacht vorbei ist.
  10. Kannst du gut vorlesen? Ja, lesen war schon immer mein Ding.
  11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Das weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr, ich denke, dass dies mit der Grundschulzeit aufgehört hat.
  12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Das kann ich nicht sagen, denn ich freue mich immer total über Kleinigkeiten und die kaufe ich mir dann auch.
  13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Ich wäre gerne extrovertierter, damit ich mich auch mal traue vor mehreren Leuten zu sprechen.
  14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Oha da ich ein Serienjunkie bin könne das nun eine sehr lange Liste werden aber ich halte es kurz egal welche guten Serien noch kommen, meine Herzensserien werden immer Beverly Hills 90210 und Buffy sein. Wenn ich jetzt aber von den aktuellen Serien sprechen soll dann 12 Monkeys, Greys Anatomy, Supernatural, The Walking Dead und This is Us.
  15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Das ist Jahre her, da muss ich echt lügen ca. 2014 im Heidepark.
  16. Wie alt möchtest du gerne werden? So alt wie möglich! Das hängt aber vom gesundheitlichen Wohlbefinden ab.
  17. An welchem Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? An keinen speziell, ich fand alle meine Urlaube schön.
  18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Für mich ist es das schlimmste Gefühl überhaupt. Lähmend, betäubend, schmerzend und hoffnungslos.
  19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Ja, als Kind wollte ich immer lieber Jennifer, als Janine heißen, weil einfach niemand in der Lage war den Namen Janine richtig auszusprechen.
  20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Wenn ich liebe Menschen verletzt habe.
  21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken? Früher ja, da hab ich mich ja kaum getraut eine falsche Bewegung zu machen. Aber heute ist es mir echt egal. Einer der Gründe, warum meine Lebensqualität heute soviel besser ist als früher.
  22. Welche Tageszeit magst du am liebsten? Den Abend, weil ich diesen mit Romantik und Freundschaft verbinde.
  23. Kannst du gut kochen? Nein, ich interessiere mich auch nicht so dafür.
  24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten? Ich bin ein Sommerkind!
  25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht? Das kommt Sonntags Des Öfteren mal vor.
  26. Warst du ein glückliches Kind? Absolut ja!
  27. Kaufst du oft Blumen? Nein, überhaupt nicht.
  28. Welchen Traum hast du? Gesund, glücklich und stressfrei durchs Leben zu gehen.
  29. In wievielen Wohnungen hast du schon gewohnt? 5
  30. Welches Laster hast du? Ich bin sehr sensibel.
  31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen? Stefanie Stahl – Das Kind in dir muss Heimat finden
  32. Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst? Weil ich lange Haare einfach liebe.
  33. Bist du von dem Mobiltelefon abhängig? Ja es ist schon komisch, wenn ich es nicht dabei habe.
  34. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto? Nicht Zuviel und nicht Zuwenig.
  35. In welchen Laden gehst du gern? In keinen ich hasse shoppen gehen.
  36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe? Cola
  37. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen? Ja!
  38. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit? Mit meinem Blog natürlich!
  39. Willst du immer gewinnen? Nein, im Gegenteil ich bin eine gute Verliererin.
  40. Gehst du in die Kirche? Nein!

Reflektion

Mit der ersten Frage hab ich mich echt schwer getan. Alle anderen Fragen gingen mir ziemlich leicht von der Hand. Wie ist es bei dir? Bei welcher Frage kamst du ins Grübeln und konntest du dich vielleicht in der einen oder anderen Antwort von mir wiederfinden?

Ich bin gespannt auf deinen Kommentar!

Bis zum nächsten mal mit den Fragen 40-80!

Deine Janine