Die Hochzeitsrede, die ich nie gehalten habe…

Es gibt eine Hochzeitsrede, die ich nie gehalten habe und eine Hochzeitsfeier, die ich nie gefeiert habe…

Vor kurzem war ich auf einer Hochzeit und in meinem Kopf habe ich eine Rede gehalten. Zunächst mal musst du wissen, dass ich keine große Redenschwingerin bin und auch noch nie freiwillig eine Rede gehalten habe. Ich habe diese Rede nicht gehalten, weil sie nicht speziell auf diese Hochzeit gehörte, auch würde ich diese Rede nicht nur Hochzeiten zuordnen.

Hochzeit

Liebe Gäste,

wir sind heute alle hier, um die Liebe zu feiern oder? Mit einem neugierigen Blick schaue ich in die Runde, bevor ich fortfahre. Vielleicht fragt ihr euch ja jetzt, wieso mein erster Satz mit einer Frage beginnt. Ich muss euch leider sagen, dass ich in diesem Raum leider kaum Liebe spüre. Ich nehme hier die Gefühle, Gehässigkeit, Neid, Pflichtgefühl und teilweise auch abwertende Gefühle wahr. Mein persönlicher Eindruck ist, dass die Menschen nur zusammenkommen, wenn ihnen etwas geboten wird. Gutes Essen und gute Getränke stehen im Vordergrund und weit vor der Nächstenliebe. Ich könnte jetzt erneut in die Runde blicken, aber dort würde ich dann in die oberflächlichen, verständnislosen Gesichter blicken, die mir glaubhaft machen wollen, das meine Wahrnehmung falsch ist. Aber es ist meine Wahrheit, eure vermag ich weder zu kennen noch zu beurteilen. Ich bin heute hier, weil die Menschen, die ich liebe, etwas zu feiern haben und hätten sie dies ausschließlich mit Wasser und Brot getan, hätte dies weder meine Gefühle für sie noch meine Laune auf der Feier beeinträchtigt. Ich bin hier um Ihretwillen. Ich bin hier um mit Ihnen diesen wunderschönen Moment zu erleben und um mich für sie und mit Ihnen zu freuen. Wer von euch kann mir da mit reinem Gewissen zustimmen? Ich schaue kurz in die Runde, bevor ich den Raum für einige Minuten verlasse, um mich zu sammeln.

Was hat mich dazu veranlasst so eine Rede zu schreiben? Die letzten Feiern, die ich persönlich gegeben habe. Denke ich daran zurück, ging es immer nur darum, die Sonderwünsche jedes Einzelnen zu erfüllen, damit die Person an meiner Feier teilnimmt. Es geht nicht darum eine gute Gastgeberin zu sein, natürlich erfülle ich auch gerne mal den ein oder anderen Wunsch und Frage ja auch danach. Dennoch geht es um die Art und Weise, um die Selbstverständlichkeit und auch darum, dass es teilweise gefordert wird. Auf meinen Feiern war ich eigentlich nur noch Kellnerin und Köchin, aber nicht die, die gefeiert wird. Es ging so gar schon so weit, das mich auf meiner Feier eigentlich auch niemand so wirklich vermisst hätte, zumindest wäre der Alkohol eher und mehr vermisst wurden, als ich. Nach meinen Feiern, war ich oft sehr nachdenklich und traurig sie taten mir nicht mehr gut.

Deswegen hörte ich auf zu feiern.

Als junges Mädchen habe ich mir natürlich mehrmals meine eigene Hochzeit vorgestellt. Ich trug ein Prinzessinnenkleid, um mich herum standen freudestrahlende Gäste und alles, was ich an dem Tag fühlte war Liebe. Tatsächlich habe ich auf meiner Hochzeit nur Liebe gefühlt, aber die Feier dazu gab es nicht. Um nur Liebe zu fühlen haben mein Mann und ich entschieden alleine zu heiraten. Wir wollten uns das Gefühl von äußeren, Einflüssen nicht kaputt machen lassen. Natürlich liegt es hauptsächlich an uns selbst, weil wir halt fühlen, wie wir fühlen und auch einfach zu viel fühlen. Aber das wussten wir und wir sind bis heute sehr glücklich über unsere Entscheidung.

Brautpaar

Gibt es eine Hochzeit, über die nicht gelästert wird?

Vor der Hochzeitsfeier und nach der Hochzeitsfeier gibt es immer Gerede. Ich persönlich ertrage diese Gerede nicht und mich bestätigt das immer wieder, dass ich so froh bin, mir das nicht angetan zu haben.

Es fängt bei der Sitzordnung an und hört bei dem Brautpaar auf. Alles wird in Frage gestellt. Der Ort, der Preis, die Größe, das Essen, die Gästeauswahl und der Grund für die Hochzeit. Während du deine Hochzeit so planst, wie du möchtest trudeln immer wieder Nachrichten von den eingeladenen Gästen mit „gut gemeinten Ratschlägen“ und „Beschwerden“ ein. Dir wird mitgeteilt, welche Getränke auf keinen Fall fehlen dürfen, welches Essen nicht den Geschmack trifft und wer nicht neben wem sitzen möchte. Spätestens dann, wenn ich solche Nachrichten in Bezug auf meine Hochzeitsfeier (wenn ich denn eine Feier geplant hätte) erhalten hätte, hätte ich wirklich so einige und einiges in Frage gestellt. Da wären bei mir garantiert einige Schlüsselmomente bei herausgekommen.

hochzeitssaal

Ja ich bin sensibel, dieses Thema spreche ich nochmal separat in einem anderen Artikel an, bei dem es um Empathie geht. Ich weiß das es für mich immer etwas schlimmer ist, als für manch anderen und darauf reagiere ich jetzt. Dennoch weiß ich, dass es niemanden gibt, der sich da nicht zumindest ein bisschen drüber aufregt.

Nun frage ich mich was passiert ist? Wann haben wir angefangen den Sinn von den Feiern zu vergessen? Wann haben wir damit angefangen Einladungen als lästig anzusehen und nur wahrzunehmen, wenn es für uns einen persönlichen Anreiz gibt? Und seit wann nehmen wir es uns heraus eine Feier von Jemand anderen so gestalten zu wollen, wie wir es gerne hätten? Und das Allerwichtigste – wann ist die Wertschätzung verloren gegangen?

Ich weiß, dass einige aus den von mir genannten Gründen und Empfindungen ebenfalls nicht mehr feiern.

Dennoch freue ich mich weiter über eine Einladung von denen, die noch nicht aufgegeben haben, die das Ganze vielleicht einfach nicht persönlich nehmen und bin gerne da um Ihretwillen und um mit Ihnen das zu feiern, was sie glücklich macht und um schöne Momente zusammen zu verbringen.

Vielleicht habe ich ja irgendwann auch wieder das Gefühl das es an der Zeit ist zu feiern und vielleicht werde ich dann ja auch positiv überrascht.

Sage niemals nie!

Wie sind deine Erfahrungen und Empfindungen, wenn du eine Feier gibst? Ich bin auf deinen Kommentar gespannt!

Bis dahin wünsche ich dir wundervolle Momente mit deinen Liebsten und das du nie vergisst, worum es wirklich geht!

Deine Janine

1000 Fragen an dich selbst #2

So dann wollen wir uns doch mal gemeinsam die nächsten Fragen ansehen!

Fragen 41-80

  • 41. Trennst du deinen Müll? Ja im normalen Rahmen.
  • 42. Warst du gut in der Schule? Nein! Ich bin keine Theoretikerin und ich halte auch nichts davon, dass die Introvertiertheit einem in der Schule abgewöhnt werden soll.
  • 43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche? ca. 10 Minuten
  • 44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt? Bei der Größe des Universums, wäre es beinahe töricht zu glauben, dass wir das einzige Leben sind.
  • 45. Um wieviel Uhr stehst du in der Regel auf? 4:40 oder 5:40. Ich bin aber eigentlich eine Langschläferin, das hole ich dann am Wochenende nach.
  • 46. Feierst du immer deinen Geburtstag? Nein, das halte ich nach Lust und Laune. Eine Zeit lang habe ich jeden Tag meinen Geburtstag gefeiert, bis ich gemerkt habe, dass ich nur Arbeit damit habe und die wenigsten Leute die Feier und mich zu schätzen wissen.
  • 47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook? Einmal am Tag, Facebook hat sich dahingehend geändert, dass es für mich nicht mehr interessant ist, ich habe es durch Instagram ersetzt.
  • 48. Welchen Raum in deiner Wohnung magst du am liebsten? Das Wohnzimmer!
  • 49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt? Am Wochenende.
  • 50. Was kannst du richtig gut? Fühlen, was andere fühlen.
  • 51. Wen hast du zum ersten Mal geküsst? Das habe ich bewusst verdrängt.
  • 52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen? Die Lösung von Robert Merkel
  • 53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus? Ich stehe total auf die Prinzessinnen-Brautkleider A-Linie mit Glitzer.
  • 54. Fürchtest du dich im Dunkeln? Ja, im Dunkeln ist alles gruseliger.
  • 55. Welchen Schmuck trägst du täglich? Meinen Ehering und Ohrringe
  • 56. Mögen Kinder dich? Kommt auf die Kinder an 🙂 ich würde nun nicht behaupten das jedes Kind mich mag, aber generell mögen Kinder mich, ja!
  • 57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino? Ach das ist mir eigentlich egal, wie es sich ergibt. Ich verpasse oft die Laufzeiten, von Filmen, die ich eigentlich im Kino sehen wollte und gucke diese dann zu Hause (es müsste ein Wiederholungskino geben, wo die Filme, die man während der Laufzeit nicht geschafft hat zu gucken wiederholt werden).
  • 58. Wie mild bist du in deinem Urteil? Sehr mild, bis man gewisse Grenzen überschreitet, dann ist bei mir wirklich Schluss mit lustig.
  • 59. Schläfst du in der Regel gut? Ja! Wenn ich etwas gut kann, dann schlafen.
  • 60. Was ist deine neueste Entdeckung? Magnetische Wimpern
  • 61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod? Teils, teils. Eigentlich glaube ich, dass wenn wir Tod sind, wir einfach weg sind, so wie bevor wir geboren wurden. Allerdings kann ich mir dadurch die Déjà-vus nicht erklären, welche dann doch eher für ein Leben nach dem Tod sprechen….
  • 62. Auf wen bist du böse? Auf niemanden
  • 63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Ja, jeden Tag zur Arbeit.
  • 64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet? Liebeskummer
  • 65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest? Leider nicht, als Kind wollte ich immer Tänzerin werden und ich habe auch jahrelang im Tanzverein getanzt. Durch äußere Umstände habe ich das Tanzen nun schon lange Zeit gänzlich aufgegeben.
  • 66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten? Latino Musik, da kann ich nicht stillstehen.
  • 67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr? Verständnis und Geborgenheit! Es ist mir unheimlich wichtig, mich verstanden und geborgen zu fühlen.
  • 68. Was war deine größte Anschaffung? Unsere Immobilie.
  • 69. Gibst du Menschen eine zweite Chance? Ja, ich finde das jeder eine zweite Chance verdient hat!
  • 70. Hast du viele Freunde? Nein, ich habe bewusst wenige Freunde. Es ist etwas Besonderes Menschen zu finden, mit denen man auf einer Wellenlänge ist. Davon gibt es nicht besonders viele, aber nur die können wirkliche Freunde für mich sein, weil sie mich verstehen und umgekehrt. Zudem tut es mir nicht gut, mich mit oberflächlichen Menschen zu umgeben.
  • 71. Welches Wort bringt  dich auf die Palme? Das Wort „aha“ denn damit wird ein Gespräch meiner Meinung nach plump beendet. Denn auf „aha“ kann ich nicht antworten so sehr ich es auch möchte.
  • 72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen? Früher mal in Talkshows.
  • 73. Wann warst du zuletzt nervös? Als ich den JGA für eine Freundin mit geplant habe, ob alles klappt usw.
  • 74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause? Mein Mann, da wo er ist, da bin ich zu Hause.
  • 75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen? Nirgends.
  • 76. Welches Märchen magst du am liebsten? Cinderella
  • 77. Was für eine Art Humor hast du? Ist Quatschkopf eine Art von Humor? Wenn es darum geht Quatsch zu machen, bin ich immer dabei!
  • 78. Wie oft treibst du Sport? 2-3 mal in der Woche.
  • 79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck? Das ist unterschiedlich, weil Jeder von Jedem anders gesehen wird. Bei denen, die mich sehen, ja!
  • 80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten? Mein Handy und Cola.

 

Reflektion

Ich muss zugeben, das ich bei der Beantwortung dieser Fragen schon mehr Zeit investiert habe, als bei den ersten 40. Schwer zu beantworten fand ich eigentlich nur die Letzte, da ich mein Glück nicht an Dingen fest mache, mich aber auch nicht so richtig mit Verzicht auskenne.

Zudem habe ich bei diesen Fragen schon gemerkt, dass sie mich mehr zum nachdenken gebracht haben.

Wie sieht es bei dir aus? Hast du mitgemacht? Haben wir Übereinstimmungen?

Freut mich von dir zu hören!

Deine Janine

 

 

Versteckter Egoismus

Wenn Jeder an sich selbst denkt ist an Jeden gedacht.

Heute möchte ich dir von dem versteckten Egoismus erzählen. Klar sind einige Menschen egoistischer als Andere aber ganz können und sollten wir uns alle nicht davon freimachen. Oftmals sind wir auch egoistisch ohne es zu merken.

Können wir wirklich selbstlos sein?

Auf den ersten Blick macht es den Anschein, dass wir etwas völlig selbstlos tun. Manchmal lohnt sich aber ein zweiter Blick, um zu erkennen das sich da doch ein kleiner Anteil von Egoismus mit reingeschummelt hat. Denn eigentlich machen wir meistens, die Dinge für die andere Person, die uns selbst nicht schwerfallen, d.h. uns stört es nicht und gleichzeitig erstrahlen wir in einem völlig neuen Glanz.

Die Szene aus der Serie „This is us“, wo Beth einen philosophischen Vortrag über Nachos hält beschreibt es echt total gut (zu sehen in meiner aktuellen Insta-Story). Beth liebt Nachos mit Käse und wenn es ihr nicht so gut geht, macht ihr liebevoller Ehemann Randall die Nachos für sie.  Doch auch Randall hat etwas davon, denn er liebt auch Nachos und somit hat er nicht nur einen gemütlichen Nachoabend mit Beth gewonnen, sondern ist er auch derjenige, der überwiegend die ganzen Nachos mit gaaaanz viel Käse isst. Das macht er aber keineswegs mit Absicht, er denkt da gar nicht drüber nach, bis Beth im sein Verhalten anhand dieses Beispiels erklärt. Als ich diese Szene gesehen habe dachte ich nur „Danke Beth“ genau meine Gedanken einfach so super erklärt! Ich habe auch schon so oft versucht genau das der Anderen Person zu erklären, aber es erging mir genau wie ihr mit Randall, der an der Botschaft nur versteht er isst zu viel von den guten Nachos.

nachos

Hast du es verstanden?

Randall hat nach dem Vortrag nur verstanden, dass er nie wieder Nachos essen wird 🙂 Ich finde es ist auch nicht ganz so einfach zu erklären, da es wirklich kein bewusster Egoismus ist. Das, was wir für die andere Person tun, entsteht nicht aus einem Hintergedanken heraus und doch ist dieser da. Unterbewusst denken wir nämlich, das wir lieber etwas für die Person tun, wobei wir uns selbst keinen zacken aus der Krone brechen und sie sich freut. Es ist quasi eine Win/Win Situation die nur nicht als diese dargestellt wird. Dargestellt wird das nur die Person etwas davon hat, für die gerade etwas gemacht wurde.

Wann bin ich also selbstlos? Das bin ich eigentlich nur, wenn ich für die andere Person über meinen Schatten springe, etwas außerhalb meiner Komfortzone tue.

Denken wir an unseren Alltag

Wie oft kommt es im Alltag vor, dass wir etwas, was uns selbst total schwer fällt für eine andere Person tun? Oder etwas tun ohne im Unterbewusstsein etwas zu erwarten wie Anerkennung, Dankbarkeit oder Wertschätzung?

Nehmen wir doch nochmal das Beispiel von Beth und Randall. Auf das Gespräch sind sie gekommen, weil es darum ging, wie jeder seinen beruflichen Traum, trotz Kinder leben kann. Randall würde alles für Beth tun, aber er würde niemals auf seinen Job verzichten. Das ist halt der versteckte Egoismus.

Dennoch ist der Egoismus als Solches keine reine negative Eigenschaft

Mein Motto ist ja eh immer alles in Maßen und auch beim Egoismus ist das der Fall. Er dient schließlich auch dem Selbsterhalt und ist daher für jeden von uns wichtig. Durch ihn denken wir an uns selbst, sagen auch mal „Nein!“ zu anderen. Durch den Egoismus helfen wir uns selbst und damit wiederum auch der Gesellschaft. Wir sind dadurch im Stande die Verantwortung für uns selbst zu übernehmen und das ist genau das was jeder tun sollte. Die richtige Dosis an Egoismus macht uns also sogar zu einem besseren Menschen.

nein sagen

Ist es überhaupt möglich vollkommen Selbstlos (altruistisch) zu sein?

Wissenschaftler halten dies für unmöglich. Denn auch derjenige, der an das Allgemeinwohl denkt, tut dies immer in Verbindung mit Hoffnung auf eine bessere Stellung in der Gesellschaft, was aber auch überhaupt nicht negativ zu werten ist, obwohl es egoistisch ist.

„Egoismus besteht nicht darin, dass man sein Leben nach seinen Wünschen lebt, sondern darin, dass man von anderen verlangt, dass sie so leben, wie man es wünscht.“ ~Oscar Wilde

Dieses Zitat spiegelt gut den Unterschied zwischen dem gesunden Egoismus und dem ungesunden Egoismus wieder. Nutzen wir andere Menschen aus, um zu bekommen, was wir wollen ist dies absolut dem ungesunden Egoismus zuzuordnen.

Es ist ok egoistisch zu sein!

Ich selbst habe mich immer sofort angegriffen gefühlt, wenn jemand dieses Wort in Verbindung mit mir genannt hat. Dabei ist es gut in bestimmten Situationen egoistisch zu sein. Statt immer abzustreiten egoistisch zu sein, können wir allerdings auch manchmal stolz darauf sein. In gewisser Weise, habe ich mir den Egoismus auch mit den Jahren, da wo ich ihn brauchte angeeignet.  Ohne ihn könnte ich niemals „nein“ sagen und würde mich ständig von anderen Menschen beeinflussen lassen.  Psychologischen Untersuchungen zufolge lasse sich mehr als 75% aller Menschen von äußeren Einflüssen leiten und auch ich selbst merke wie schnell ich mich teilweise aus  meiner Gutmütigkeit heraus beeinflussen lasse.

Es ist nicht unbedingt leicht egoistisch zu sein

Dazu gehört auch an sich selbst zu glauben und sich selbst zu verwirklichen, egal was andere sagen. Kommen wir nochmal zu Beth und Randalls Traum. Derjenige von beiden, der nun zurücksteckt ist zwar nicht egoistisch aber unglücklich und es ist nur eine Frage der Zeit bis diese Person die Verantwortung für sich selbst auf den Partner schiebt, für die sie ihren Traum aufgegeben hat. Deswegen kann es durch aus sein, das beide auf den zweiten Blick egoistisch handeln, weswegen es absolut richtig ist miteinander zu reden und für beide eine Lösung zu finden. Denn zurückstecken mag im ersten Moment der einfache Weg sein, aber wenn wir langfristig denken wissen wir das wir das Problem nur auf später verschoben haben. Das ist egoistisch dem Partner gegenüber, der ja denkt das Thema für alle Zeiten geklärt zu haben.

Fazit

Wir sind und sollten alle im gesunden Maße egoistisch sein um Verantwortung für uns selbst übernehmen zu können.

Wie denkst du darüber? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Deine Janine

 

1000 Fragen an dich selbst #1

Diese Überschrift habe ich bei Eileen gelesen und seitdem ging diese Überschrift mir nicht mehr aus dem Kopf. Worum es geht, sagt die Überschrift sehr deutlich aus – nämlich um Fragen an mich selbst. Es handelt sich hierbei quasi um eine Blogparade, bei der jeder mitmachen kann. Eileen hat mir diese Blogparade nahe gebracht und sie hat diese wiederum von lovingcarli  und dachte sofort daran ebenfalls mitzumachen und genauso ging es mir als ich den Beitrag von Eileen gelesen habe.

Also möchte ich mich nun auch hier auf meinem Blog zusammen mit dir, mit dem Thema Selbstfindung befassen. Es geht, darum, wie gut wir uns eigentlich selbst kennen. Oftmals machen wir uns sehr viele Gedanken über die anderen Menschen, aber sei ehrlich, wie oft setzt du dich eigentlich mit dir selbst auseinander und hast du dir jemals Zeit genommen dich kennenzulernen?

Bist du bereit dich selbst besser kennenzulernen?

Um mitzumachen musst du natürlich keinen Blogartikel schreiben (falls du aber einen schreibst verlinke mich gerne). Du kannst einfach mit mir zusammen die Fragen beantworten, ob du die Fragen nun gedanklich für dich beantwortest oder sie dir aufschreibst oder wie auch immer das bleibt dir überlassen.  Zum Ablauf – das Zauberwort hier heißt Regelmäßigkeit. Nicht nur das 1000 Fragen echt viel sind, so bringt es ja gar nichts, daraus nun eine einmalige Sache zu machen. Deswegen werde ich die 1000 Fragen in mehrere Blogartikel aufteilen.

Hier folgen nun die Fragen 1-40 an dich selbst

  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? Letzten Monat habe ich damit angefangen jeden Tag 2 Liter Wasser zu trinken.
  2. Mit wem verstehst du dich am besten? Mit meinem Mann.
  3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit? Über das Verhalten Anderer nachzudenken, obwohl mir bewusst ist, dass ich niemals alle verstehen kann und werde.
  4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen? Die einfachen, flachen Witze, weil die so doof sind, dass sie schon wieder mega komisch sind.
  5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst? Ja, auch wenn ich es nicht vermeiden kann, wenn ich wütend bin. Andere schreien vor Wut, ich weine vor Wut.
  6.  Woraus besteht dein Frühstück? Meistens Joghurt mit Haferflocken, ich  bin keine große Frühstückerin.
  7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben? Meinem Mann.
  8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter? In dem Punkt immer Ordnung und Ruhe um mich herum haben zu wollen.
  9. Was machst du morgens als erstes? Jammern das die Nacht vorbei ist.
  10. Kannst du gut vorlesen? Ja, lesen war schon immer mein Ding.
  11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt? Das weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr, ich denke, dass dies mit der Grundschulzeit aufgehört hat.
  12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen? Das kann ich nicht sagen, denn ich freue mich immer total über Kleinigkeiten und die kaufe ich mir dann auch.
  13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne? Ich wäre gerne extrovertierter, damit ich mich auch mal traue vor mehreren Leuten zu sprechen.
  14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen? Oha da ich ein Serienjunkie bin könne das nun eine sehr lange Liste werden aber ich halte es kurz egal welche guten Serien noch kommen, meine Herzensserien werden immer Beverly Hills 90210 und Buffy sein. Wenn ich jetzt aber von den aktuellen Serien sprechen soll dann 12 Monkeys, Greys Anatomy, Supernatural, The Walking Dead und This is Us.
  15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen? Das ist Jahre her, da muss ich echt lügen ca. 2014 im Heidepark.
  16. Wie alt möchtest du gerne werden? So alt wie möglich! Das hängt aber vom gesundheitlichen Wohlbefinden ab.
  17. An welchem Urlaub denkst du mit Wehmut zurück? An keinen speziell, ich fand alle meine Urlaube schön.
  18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an? Für mich ist es das schlimmste Gefühl überhaupt. Lähmend, betäubend, schmerzend und hoffnungslos.
  19. Hättest du lieber einen anderen Namen? Ja, als Kind wollte ich immer lieber Jennifer, als Janine heißen, weil einfach niemand in der Lage war den Namen Janine richtig auszusprechen.
  20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt? Wenn ich liebe Menschen verletzt habe.
  21. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken? Früher ja, da hab ich mich ja kaum getraut eine falsche Bewegung zu machen. Aber heute ist es mir echt egal. Einer der Gründe, warum meine Lebensqualität heute soviel besser ist als früher.
  22. Welche Tageszeit magst du am liebsten? Den Abend, weil ich diesen mit Romantik und Freundschaft verbinde.
  23. Kannst du gut kochen? Nein, ich interessiere mich auch nicht so dafür.
  24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten? Ich bin ein Sommerkind!
  25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht? Das kommt Sonntags Des Öfteren mal vor.
  26. Warst du ein glückliches Kind? Absolut ja!
  27. Kaufst du oft Blumen? Nein, überhaupt nicht.
  28. Welchen Traum hast du? Gesund, glücklich und stressfrei durchs Leben zu gehen.
  29. In wievielen Wohnungen hast du schon gewohnt? 5
  30. Welches Laster hast du? Ich bin sehr sensibel.
  31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen? Stefanie Stahl – Das Kind in dir muss Heimat finden
  32. Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst? Weil ich lange Haare einfach liebe.
  33. Bist du von dem Mobiltelefon abhängig? Ja es ist schon komisch, wenn ich es nicht dabei habe.
  34. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto? Nicht Zuviel und nicht Zuwenig.
  35. In welchen Laden gehst du gern? In keinen ich hasse shoppen gehen.
  36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe? Cola
  37. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen? Ja!
  38. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit? Mit meinem Blog natürlich!
  39. Willst du immer gewinnen? Nein, im Gegenteil ich bin eine gute Verliererin.
  40. Gehst du in die Kirche? Nein!

Reflektion

Mit der ersten Frage hab ich mich echt schwer getan. Alle anderen Fragen gingen mir ziemlich leicht von der Hand. Wie ist es bei dir? Bei welcher Frage kamst du ins Grübeln und konntest du dich vielleicht in der einen oder anderen Antwort von mir wiederfinden?

Ich bin gespannt auf deinen Kommentar!

Bis zum nächsten mal mit den Fragen 40-80!

Deine Janine