1000 Fragen an dich selbst #14

Willkommen bei der Runde 14 der 1000 Fragen an dich selbst.

521: Welcher Dokumentarfilm hat dich beeindruckt? Oh da bist du bei mir falsch ich gucke kaum Dokumentarfilme.
522: Machst du in der Regel, was du willst? Ja in der Regel schon.
523: Wie weit hast du deine Vergangenheit hinter dir gelassen? In meiner Vergangenheit befindet sich immer etwas, was mich nicht loslässt. Es fällt mir schwer, die Vergangenheit hinter mir zu lassen. Das ist auch der Grund, warum ich manchmal plötzlich traurig bin.
524: Was solltest du eigentlich nicht mehr tun? Mir über Dinge zuviele Sorgen und Gedanken zu machen, die ich nicht ändern bzw. beeinflußen kann. Das zermürbt mich und bremst mich aus.
525: Magst du klassische Musik? Nein, ich kann damit einfach nichts anfangen.
526: Wie aufgeräumt ist es in deinem Kopf? Ziemlich aufgeräumt. Ich brauche das auch. Wenn Chaos in meinem Kopf herrscht werde ich depressiv.
527: Welches Gedicht magst du sehr? Obwohl ich Gedichte liebe, habe ich kein Lieblingsgedicht. Ich schreibe aber auch sehr gerne selbst welche.
528: Bist du ein guter Verlierer? Absolut ich bin eine bessere Verliererin, als eine Gewinnerin. Ich fühle mich ehrlich gesagt auch oft besser, wenn ich verliere, so brauche ich kein schlechtes Gewissen haben.
529: Wer sollte dich spielen, wenn man dein Leben verfilmen würde? Sarah Michelle Gellar.
530: Wie viel Zeit brauchst du, um dich für einen festlichen Anlass zu stylen? 2-4 Stunden (je nachdem, ob alles gleich auf Anhieb klappt).
531: Wer hat für dich Vorbildfunktion? Ich habe keine direktes Vorbild, lasse mich aber gerne inspirieren.
532: Würdest du etwas stehlen, wenn du nicht dafür bestraft würdest? Nein, denn mein Gewissen bestraft mich immer.
533: Hättest du gern eine andere Haarfarbe? Nein ich mag mein Dunkelblond oder auch Bronde.
534: Was ist der größte Unterschied zwischen dir und deinem Partner? Die Kommunikationsbereitschaft anderen Gegenüber. Ich bin sehr kommunikativ, mein Mann eher weniger.
535: Wo isst du zuhause am liebsten? Vor dem Fernseher.
536: Wenn alles möglich wäre: Welches Tier hättest du gern als Haustier? Einen Hund.
537: Auf welche Frage wusstest du in letzter Zeit keine Antwort?Wenn du eine Frage suchst, worauf du keine Antwort weißt, stelle dir einfach die Frage: „Was wäre wenn?“
538: Was ist in deinen Augen die großartigste Erfindung? Es gibt so viele wahnsinnig tolle Erfindungen, da kann ich mich jetzt im Augenblick gar nicht entscheiden.
539: Wenn du emigrieren müsstest, in welches Land würdest du auswandern? Schwierig, da müsste ich mich erstmal genau informieren. Denn nur, weil mir der Urlaub in einem bestimmten Land sehr gut gefallen hat, heißt es noch lange nicht, dass das Leben, der Alltag dort mir ebenfalls so gut gefällt. Amerika ist interessant ja aber ich war noch nie dort und vieles stört mich jetzt schon (wie das Thema Krankenversicherung u.v.m.) oder ich liebe ja auch Mallorca.
540: Nach welchen Kriterien suchst du Filme aus? Das ist stimmungsabhängig. 541: Führst du Tagebuch? Nein, nicht mehr so wie früher, aber ich schreibe mir manchmal meine Gedanken oder schöne Erinnerungen auf.
542: Welche Personen sind auf deinem Lieblingsfoto abgebildet? Mein Mann und ich. Ich liebe jedes Foto von uns beiden.
543: Hast du häufig unnötigerweise Schuldgefühle? Ja Schuldgefühl ist mein zweiter Vorname. Ich arbeite da aber an mir.
544: Was magst du am Sommer am liebsten? Die Sonne, das Wasser, die warmen Sommerabende und die gute Laune, die der Sommer mit sich bringt.
545: Auf was kannst du am leichtesten verzichten? Menschen. Ich kann mich gut zurückziehen ohne mich einsam zu fühlen.
546: Wie häufig gönnst du dir etwas? Selten. Alle die mich kennen fordern mich auf, mir öfter mal etwas zu gönnen.
547: Mit welcher Art von Fahrzeug fährt du am liebsten? Ich selbst fahre nicht gerne, ich fahre aber am liebsten im Auto mit.
548: Wovon bist du glücklicherweise losgekommen? Von toxischen Beziehungen.
549: Woran denkst du morgens zuerst? Morgens? Wann ich wieder schlafen kann!
550: Was hast du vom Kindergarten noch für Erinnerungen? Ich war nicht im Kindergarten.
551: Welchen Wochenendtrip oder welche Kurzreise hast du gerade geplant? Ostsee mit meinem Mann.
552: Bist du ein Landmensch oder ein Stadtmensch? Eindeutig ein Stadtmensch bzw. ein Vorstadtmensch.
553: Mit welcher Person, die du nicht persönlich kennst, fühlst du dich verbunden? Seit ich Instagram nutze habe ich viele tolle Personen kennengelernt, bei der ein oder anderen hat man tatsächlich das Gefühl, sich schon ewig zu kennen, weil die Gespräche einfach so intensiv sind.
554: Was gibt dir in schweren Zeiten Halt? Mein Mann, er schafft es jedesmal mich zu beruhigen.
555: Bist du gut zu dir selbst? Ja, heute ganz klar ja!
556: Was bedeutet Freundschaft für dich? Füreinander da sein. Zu wissen, wie der andere tickt. Tiefgründige Gespräche, Ehrlichkeit und Vertrauen. Eine Freundschaft ist selten, besonders und muss wie eine Liebesbeziehung gepflegt werden, damit sie ewig hält.
557: Wer hat dich in letzter Zeit überrascht? Mein Chef mit seiner Reaktion auf unser Gespräch.
558: Traust du dich, Fragen zu stellen? Ja, damit habe ich absolut kein Problem.
559: Hast du Dinge vorrätig, die du selbst nie isst oder trinkst? Nein, was ich kaufe, wird auch verbraucht.
560: Setzt du dir Regeln, die du dir selbst ausgedacht hast? Nein das brauche ich nicht das übernimmt meine Moral.

Wie hat dir diese Fragerunde gefallen und hatten wir Übereinstimmungen? Ich würde es auch total spannend finden zu erfahren, wie du die Fragen beantwortest schriftlich oder gedanklich?

Mein Wort ist wertvoll

Ich habe das Gefühl, dass sich etwas für mich sehr wichtiges total verändert hat. Etwas sehr wertvolles, der Wert des Wortes. Ich meine was ist passiert? Wie ist es dazu gekommen? Ja es sind Möglichkeiten dazu gekommen, doch wieso lassen wir es zu, dass diese unser Miteinander, unser gegebenes Wort so negativ beeinflussen?

Wenn etwas Neues kommt muss etwas Altes weichen…

Verabredungen in den 90ern: „Samstag treffen um 20 Uhr?“ „Klar, ich freu mich drauf!“ Keine Handys, kein nochmal drüber reden. Abgemacht ist abgemacht und da gab es auch nichts mehr dran zu rütteln. Jeder war zum vereinbartem Zeitpunkt an dem vereinbarten Ort. Damals hatte ich auch nicht einmal das Gefühl, dass die andere Person plötzlich absagen oder einfach nicht kommen würde. Es war eine sichere Sache, denn es war ja schließlich so abgemacht.

Verabredungen heute: „Wollen wir uns am Samstag um 20 Uhr treffen?“ „Oh ja, sehr gerne.“ Inzwischen geht keiner mehr ohne sein Handy aus dem Haus und damit wurde die Zuverlässigkeit komplett in das Handy geschoben. Ich kann mir nicht mehr sicher sein, dass das Treffen am Samstag wirklich stattfindet. Ich kann mir nur sicher sein, dass meine Verabredung erreichbar ist, dass ich erreichbar bin, um die spontane Absage, die spontane Änderung der Uhrzeit oder des Ortes zu erhalten.

Doch was hat sich verändert, außer die Erreichbarkeit, die einfache Möglichkeit abzusagen? Was ist mit uns, unserer Gesellschaft passiert? Haben wir uns wirklich alle verändert oder waren viele von uns schon immer so und hatten nur einfach nicht die Möglichkeiten und Gründe abzusagen?

Nicht nur die Erreichbarkeit war früher eingeschränkt, sondern auch die Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigungen. Damals hat man sich während des Verabredens keinerlei Gedanken darüber gemacht, ob sich noch etwas Besseres ergibt, denn das war einfach nicht der Fall. Die heutige Generation fühlt sich nur noch hin und hergerissen zwischen den unendlich vielen Möglichkeiten und den unendlich vielen Bekanntschaften. Festlegen ist nichts Gutes, sondern eine Belastung, etwas, was dazu führt, was zu verpassen. Doch gerade mit dieser Einstellung verpasst diese Generation leider alles. Denn niemand ist mehr wirklich dort, niemand ist mehr wirklich zusammen und niemand hat mehr so richtig Spaß. Die meisten wissen nicht einmal mehr, was das überhaupt bedeutet.

Täglich wir die Zahl der Alternativen, erhöht.

Hier wo ich jetzt bin, möchte ich plötzlich nicht mehr sein, die Person, die ich glaube zu lieben, möchte ich weder immer bei mir haben noch möchte ich sie verlieren. Jeder Tag gibt mir neue Möglichkeiten, stellt mich vor Entscheidungen und ein Ende ist nicht abzusehen. Durch die Alternativen der modernen Gesellschaft ist das Alltägliche zersplittert – ich bin zersplittert. Kaum etwas ist unmöglich und kaum noch etwas notwendig und fast alles könnte jeden Tag anders sein.

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Friedrick Tenbruck sagte einmal: „Die Eigentümlichkeit unserer Zeit sei ihre Unübersichtlichkeit.“

Jetzt weiß ich, warum ich mich oft so verloren fühle. Ich liebe die Übersichtlichkeit, ich brauche sie auch, um mich wohl zu fühlen. Auch weiß ich heute genau was ich möchte, denn ich entscheide mich jeden Tag aufs Neue für dich, für mich und für meinen aktuellen Lebensweg. Ich lasse mich nicht zerreißen oder durch Einflüsse von meinem Weg abbringen. Es ist, als würde ich geradeaus gehen zusammen mit meinen Freunden, doch nach und nach kommt jeder vom Weg ab und ich gehe diesen weiter, allein. Natürlich bin ich neuem Gegenüber aufgeschlossen und einer kleinen Erkundungsreise nicht abgeneigt. Ich schaue nach Links und auch noch Rechts, jedoch ohne zu vergessen, wer ich bin. Ich bleibe ich immer bei mir, bei meiner inneren Stimme, bei meinem Herzen. Und ich fühle mich gut damit, denn letztendlich führt dieser Weg nicht nur geradeaus, er führt mich dorthin, wo ich sein will ganz ohne Umwege und Verwirrung, er ist übersichtlich und ich mag das.

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Vorfreude ist die schönste Freude.

Doch stirbt die Vorfreude durch das moderne Verhalten aus. Ich erinnere mich, wie oft ich mich auf Treffen, anstehende Events und Geburtstage gefreut habe. Oftmals monatelang und das Einzige was hätte dazwischen kommen können wäre eine Erkältung gewesen. Diese damaligen Ereignisse haben mir wundervolle Erinnerungen beschert, Erinnerungen von denen ich heute noch zerre und die nicht mehr zu toppen sind. Es ging nicht unbedingt um das Ereignis, welches die Erinnerung so besonders macht, sondern darum, wie wir dieses Ereignis zusammen erlebt haben, die Emotionen, die ich damit verbinde. Es war tiefgründiger, verlässlicher und besonders.

Heute gibt es ständig neue Ereignise, neue Events, die wir mit wechselnden Bekannten erleben. Es sind gemeinsame One-Night-Erlebnisse, die uns für einen Abend zu besten Freunden machen ohne ein Danach.

Ich kenne kaum noch jemanden, wie mich. Ich fühle mich wie das letze Einhorn bevor es seine Reise mit der Frage beginnt: „Gibt es noch andere, wie mich?“

Trotz der neuen Möglichkeiten habe ich selbst mich nicht verändert. Ich denke noch wie früher und mein Wort zählt heute noch genauso wie damals. Ich fühle Vorfreude, ich empfinde Dankbarkeit, wenn ich eingeladen werde und ich erwarte nichts, außer ein nettes Beisammensein, gemeinsames Lachen und tolle Gespräche. Dennoch feiere ich selbst kaum noch. Zuviel Enttäuschung empfinde ich tief in mir. Die Vorfreude, die ich mal hatte, wenn ich meine Geburtstagsfeier geplant habe wird dadurch getrübt, dass kein Wort mehr etwas wert ist und ich erst weiß, wer wirklich zu meiner Feier kommt, wenn die Feier beginnt. Das Gefühl, Freude zu verbreiten, wenn ich zu einem Ereignis einlade habe ich schon lange nicht mehr. Es ist eher ein Gefühl als täte ich das nur für mich und damit ich den anderen damit nicht zur Last falle muss ich auch ordentlich was bieten. Das Essen muss stimmen und der Alkohol muss fließen, denn ohne den Alkohol wird die Feier ein Flop. Denn die meisten haben vergessen wie es ist Spaß zu haben, wie es ist etwas Echtes zu empfinden, sich auf etwas einzulassen.

Also mache ich mich auf den Weg, die zu finden, deren Wort noch etwas wert ist. Ich bin mir sicher, dass ich nicht die Einzige bin. Wahrscheinlich habt ihr euch einfach nur angepasst, versteckt euch hinter euren eigenen Erfahrungen und Enttäuschungen. Doch vielleicht finden wir eines Tages wieder zusammen und erleben unvergessliche, gemeinsame Ereignisse für mehr als nur eine Nacht.

Und falls nicht, falls ich die Letzte sein sollte so wird mein Wort dennoch immer etwas Wert sein, einfach weil ich es mir Wert bin!

 

 

 

1000 Fragen an dich selbst #13

Nach einer lange Pause geht es nun weiter mit der Fragerunde. Viel Spaß bei Runde 13.

481: Bei welcher Fernsehsendung schaltest du sofort um? Umschalten? Das ist ja oldschool 😁. Ich streame nur noch ich schaue kein „normales“ Fernsehen.
482: Wann hast du zuletzt jemandem vorgelesen? Ich habe noch nie jemandem vorgelesen, außer arbeitstechnische Dinge.
483: Bist du gut im Small Talk? Nein, Smalltalk liegt mir nicht.Ich kann mich für oberflächliche Gespräche einfach nicht begeistern. 
484: Welche Nachricht hat dich in letzter Zeit stark berührt? Die Nachricht einer wiedergefundenen Freundin und das sie sich genauso über den Kontakt und über unsere Gespräche freut wie ich. 
485: Welche Sprache würdest du gerne beherrschen? Perfekt Englisch wäre schon toll, danach Spanisch, weil diese Weltweit die 2.benutzte Sprache ist.
486: Kannst du Kaugummiblasen machen? Ja, gibt es Menschen die das nicht können?!
487: Welcher deiner Geburtstage hat dir am besten gefallen? Mein 30gster. Da haben sich meine Freunde wirklich ein ganz tolles Spiel für mich einfallen lassen. 
488; Welche Floskel benutzt du zu oft? Nicht aufregen, denn ich muss Den/Die ja nicht mit nach Hause nehmen.
489: Kannst du dich leicht in Zeichentrickfilme hineinversetzen? Ja! Ich kann mich aber in alles, was mich interessiert gut hineinversetzen.
490: Suchst du dein Waschmittel nach dem Duft aus? Nein.
491: Kommt es dir so vor, als wäre das Gras des Nachbarn immer grüner? Nein, ich bin nicht neidisch auf andere. Jeder ist sein Glückes eigener Schmied.
492: Welchen gesunden Snack magst du am liebsten? Nüsse und Weintrauben.
493: Wie fest ist dein Händedruck? Ich würde sagen normal.
494: Schreibst du häufig etwas auf, damit du es dir besser merken kannst? Immer! Was ich mir nicht aufschreibe gibt es nicht.
495: Worauf hast du zuletzt mit Ja geantwortet? Auf die Idee meines Mannes dieses Jahr doch noch einen Kurzurlaub an die Ostsee zu machen.
496: Welche Mahlzeit am Tag magst du am liebsten? Da gibt es keine bestimmte. Essen ist immer gut 😁.
497: Schläfst du manchmal beim Fernsehen ein? Nur, wenn ich nach einem anstrengenden Tag unbedingt noch was gucken wollte. Tja da werde ich dann immer wieder dran erinnert, dass man nichts erzwingen kann 😁.
498: Wie stark ist deine Sammelleidenschaft? Ich habe gar keine Sammelleidenschaft. Alles was nur rumliegt und verstaubt kommt weg.
499: Hältst du dich immer an den Plan, den du gemacht hast? Ja, immer!
500: Welches Kunstwerk hat dich stark beeindruckt? Ich bin nicht so künstlerisch unterwegs.                                                                                                                                            501: Lässt du dich gern überraschen, wenn du essen gehst? Ja ich finde eigentlich überall etwas.
502: Was war die beste Entscheidung deiner beruflichen Laufbahn? Nicht auf andere zu hören, die etwas aufregendes gesucht haben. Dadurch habe ich jetzt einen sicheren und ruhigen Job, der mich meiner Freizeit nicht allzu sehr beraubt.
503: Wie heißt deine Lieblingsblume? Ich finde viele Blumen schön. Habe da keine Liebling. Ich gebe aber zu, dass ich auch nicht wirklich viele Blumen beim Namen kenne.
504: Glaubst du, dass man dich hypnotisieren kann? Ja ich denke schon!
505: Was musst du endlich wegwerfen? Nichts, alles auf den aktuellen Stand.
506: Welche Stadt im Ausland würdest du gern besuchen? Paris
507: Trägst du häufig Lippenstift? Ja.
508: Wie trinkst du deinen Kaffee am liebsten? Mit ganz viel Milch!
509: Gehst du gelegentlich auf einem Friedhof spazieren? Nein das ist mir zu traurig.
510: Wie viel gibst du maximal für eine gute Flasche Wein aus? Nichts, denn ich trinke keinen Wein.
511: Wie würdest du deinen Kleidungsstil beschreiben? Unterschiedlich trifft es ziemlich passend. Ich ziehe an was mir gefällt und laufe keinen Trends hinter her, wäre mir viel zu anstrengend. Mal schick, mal sportlich, mal leger.
512: Was ist wahr geworden, wovon du als Teenager geträumt hast? Einen tollen Mann zu finden und zu heiraten.
513: In welchem Meer bist du zuletzt geschwommen? Im Baltischen Meer (kurzer Flitterwochentrip)
514: Kochst du oft Fertiggerichte? Ja, wenn ich für mich alleine etwas mache, ich achte da aber wenigstens etwas auf die Qualität.
515: Wo fühlst du dich geborgen? Zuhause bzw. bei meinem Mann.
516: Was ist dein Schönheitsgeheimnis? Innere Ruhe, viel Schlaf, möglichst Stressfrei, Zufriedenheit, viel Wasser. Also sich Zeit für sich selbst nehmen und sich um sich zu kümmern. 
517: Bist du manchmal streng mit dir? Nein eigentlich nicht.
518: Welche Geschichte wird schon seit Jahren immer wieder in deiner Familie erzählt? Da gibt es keine.
519: Wann bist du zuletzt den ganzen Tag an der frischen Luft gewesen? Puh das muss schon lange her sein.
520: Wie oft schreibst du noch mit der Hand? Relativ oft, in der Arbeit.

Wie immer habe ich wieder einige Gemeinsamkeiten mit Eileen

Und wie sieht es bei uns aus? Haben wir Gemeinsamkeiten?

 

Rezension zu „DEIN INNERES ZEIGT DIR DEN WEG“

Dieses Buch passt, wie ich finde wunderbar in die aktuelle Situation. Durch die Corona-Krise wurden wir alle damit konfrontiert zu Hause zu bleiben. Und plötzlich war sie da, die Herausforderung sich wieder mehr mit sich selbst zu beschäftigen. Für mich auch eine gute Gelegenheit endlich mal wieder mehr zu lesen.

Worum geht es bei dem Buch von Ursula Ines Keil?

Es geht darum die innere Stimme besser zu verstehen. Zudem möchte die Autorin aufzeigen, was passiert, wenn wir unsere innere Stimme ignorieren. Ein wie ich finde wirklich spannendes Thema. Ich habe mir schon sehr oft selbst vorgeworfen nicht auf meine innere Stimme gehört zu haben. Deswegen kann ich dem Buchtitel schon einmal zustimmen. Unser Inneres zeigt uns wirklich den Weg, nur leider vergessen wir viel zu oft auf diese zu hören.

Die Autorin

Ursula Ines Keil ist ausgebildete psychotherapeutische Heilpraktikerin. Ihre Herzensangelegenheit ist es Menschen dabei zu unterstützen, ein erfüllendes und selbstbestimmtes Leben zu führen. Dafür entwickelte sie die „Selbsterfahrungstherapie nach Keil“.

Interessant finde ich, dass sie selbst früher eine Meisterin im Überhören ihrer eigenen inneren Stimme war und jetzt nicht nur weiß, wie sie auf diese hört, sondern uns das jetzt wunderbar erklären kann. In diesem Buch teilt sie viele Erfahrungen, die sie mit ihren Klienten gemacht hat und auch wie das ihre Sichtweise beeinflusst hat.

„Unsere äußeren Erlebnisse und Gegebenheiten sind eine Reflexion der inneren Widerstände.“ (Zitat aus dem Buch)

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Das ist einer der Absätze dieses Buches, welcher mich persönlich total fasziniert hat. Das äußere Hindernisse in Wahrheit gar nicht existieren, sondern nur aus unserem eigenen Gedanken-Konstrukten entstehen. Für mich ergibt das durchaus Sinn und gibt mir Aufschluss darüber, warum jeder der Probleme hat, auch immer wieder auf dieselben Probleme stößt. Quasi individuell so wie wir selbst, wie unsere Gedanken. Der Versuch positiv zu denken löst dieses Problem allerdings nicht, ganz im Gegenteil es macht es sogar noch schlimmer. Dies kann ich bestätigen, ich habe schon oft versucht einfach viel positiver zu denken. Erfolg hatte ich dadurch ganze zwei Tage und danach fiel ich tief, tiefer als vorher. „Was wir bekämpfen, machen wir stärker.“ So Keil. Natürlich! Was mir eigentlich schon lange total klar ist, wird mir durch lesen dieses Buches umso klarer. Verdrängung, sich verstellen kann niemals die Lösung sein. Nicht nur das durch dieses Verhalten das Problem nicht gelöst wird, es macht auf Dauer sogar krank. Der erste Schritt ist also mir darüber bewusst zu werden, was in mir vorgeht. Wieso mache ich mir so viele Gedanken, wieso verwandele ich diese Gedanken so oft in etwas Negatives, was ist der Grund? Ich muss also lernen mich selbst zu verstehen, statt mich ändern zu wollen. Auch muss ich begreifen, dass meine dunklen Seiten genauso zu mir gehören wie meine hellen Seiten. Statt mich von meinen dunklen Eigenschaften lösen zu wollen, sollte ich sie also viel lieber integrieren.

In dem Buch werden bewährte Methoden, um den Zugang zu seiner eigenen inneren Stimme zu bekommen vorgestellt. Du findest hier auch Platz für Notizen und Übungen zu den einzelnen Methoden, so dass du beim Lesen dieses Buches aktiv werden kannst.

Mein Fazit: Dieses Buch unterstützt mich dabei mehr auf mich zu hören. Ich habe es auch immer zur Hand um mir das Gelesene immer wieder bewusst zu machen (die Macht der Wiederholung). Zudem hat mich dieses Buch dazu inspiriert mich doch mal an die Meditation zu wagen. Ich sage endlich ja zu meiner inneren Stimme und gehe vorwärts, zurück zu mir selbst.

(Quelle: Dein Inneres zeigt Dir den Weg, Ursula Ines Keil, dielus edition, ISBN: 9783982012575, Preis: EUR 19.99)

*Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Rezension zur Verfügung gestellt.

1000 Fragen an dich selbst #12

In dieser Krisenzeit bin ich hier auf meinem Blog ein wenig aus dem Rhytmus geraten. Gerade jetzt, wo wir alle Zuhause bleiben sollen haben wir doch erst Recht Zeit uns selbst Fragen zu beantworten.

Daher geht es nun endlich weiter mit der Runde 12.

441: Wie persönlich ist deine Einrichtungen? Mein Zuhause ist meine Basis, der Ort, wo alles gut ist und wo ich mich wohlfühle. Ich bin aber absolut nicht begabt, was das Einrichten angeht das übernimmt mein Mann. Er hat unsere Wohnung, stylisch, praktisch und gemütlich eingerichtet.
442: Welchen Songtext hast du jahrelang falsch gesungen? 😂 puh, da fällt mir jetzt kein konkreter ein, aber als ich jung war ziemlich viele englische Songs.
443: Würdest du gerne viele Höhepunkte erleben, auch wenn du dann viele Tiefpunkte erleben müsstest? Mir reicht eigentlich die Mitte von beiden.
444: Mit wem hattest du vor kurzem ein gutes Gespräch? Seit dem ich blogge habe ich sehr viele gute Gespräche.
445: Was trinkst du an einem Tag vorwiegend? Wasser oder Schorle.
446: Welches Lied hast du zuletzt gesungen? Meinen aktuellen Ohrwurm, Galantis-Hunter.
447: Kannst du über dich selbst lachen? JA, ich lache ständig über mich!
448: Wann hast du zuletzt eine Kopfmassage gehabt? Gar nicht
449: Wie sieht der ideale Sonntagmorgen aus? Ausschlafen, gemütlich frühstücken, mit meinem Mann eine Unterhaltung über Gott und die Welt führen.
450: Wann hast du zuletzt Fotos eingeklebt? Das ist eine Ewigkeit her.
451: Machst du manchmal ganz allein einen langen Spaziergang? Ja ich gehe gerne alleine spazieren!
452: Worüber hast du vor kurzem deine Meinung geändert? Puh da fällt mir jetzt aktuell nichts ein.
453: Wann wärst du am liebsten den ganzen Tag im Bett geblieben? An schlechten Tagen.
454: Glaubst du an eine offene Beziehung? Nein. Ich halte es für sehr schwierig, dabei auf alle Gefühle Rücksicht zu nehmen. Auf Dauer bin ich der Meinung wird mindestens eine Person bei diesem Konstrukt verletzt, aber jedem das Seine.
455: Welches Gesetz würdest du einführen, wenn du in der Regierung sitzen würdest? Politik ist ein schwieriges Thema, ich kann nicht mal eben ein Gesetz entwerfen.
456: Was würdest du mit einer Million Euro tun? Ich würde diese anlegen und von den Zinsen leben, so dass ich nicht mehr arbeiten muss. Und eine Immobilie kaufen und eine Weltreise machen.
457: Wie hieß oder heißt dein Lieblingskuscheltier? Dashi
458: Was war deine weiteste Reise? Ich bin noch nicht sehr weit gekommen. Cran Canaria war das Weiteste.
459: In welcher Haltung schläfst du am liebsten? Ich bin ein Seitenschläfer.
460: Zu wem gehst du mit deinen Problemen? Zu meinem Mann oder meinen besten Freunden.
461: Für wen bist du eine Inspirationsquelle? Für meine Community und meine Freunde.
462: Wann hast du zuletzt einen Sonnenaufgang beobachtet? Jeden Morgen, bevor ich anfange zu arbeiten.
463: Wie hoch war das höchste Gebäude, das du je besucht hast? Nicht sehr hoch, irgendwie war ich noch nie in wirklich hohen Gebäuden.
464: Können andere auf dich bauen? Definitiv, ich bin die Zuverlässigkeit in Person.
465: Was ist das Verrückteste, das du jemals getan hast? Ich glaube ich habe noch nie etwas total Verrücktes getan.
466: Kaufst du häufig etwas Neues zum Anziehen? Nein alle paar Monate gönne ich mir mal etwas. Ich brauche eigentlich schon seit Ewigkeiten eine neue Handtasche, aber ich kümmere mich da einfach nicht drum.
467: Würdest du einen Teil deiner Intelligenz gegen ein sensationelles Aussehen tauschen? Nein! Obwohl doof aber glücklich manchmal schon verlockend wäre…
468: Weißt du, ob du jemals einen heimlichen Verehrer hattest? Ja, da gab es zwei von denen ich weiß.
469: Welches Schmuckstück trägst du am liebsten? Jeden Tag meinen Ehering und Ohrringe, ich liebe Ohrringe.
470: Was würdest du dein zukünftiges Ich fragen wollen? Ob ich glücklich und zufrieden bin.
471: Würdest du bei deinem Partner bleiben, wenn deine Umgebung ihn ablehnen würde? Ja es geht um Liebe, um die Art zu lieben und nicht darum, wie man ankommt. Wer nicht versteht auf welche Art ich geliebt werden möchte, der kann auch meine Partnerwahl nicht beurteilen.
472: Wann hast du zuletzt etwas gebacken? Weihnachtsplätzchen mit meinen Freundinnen.
473: Für welche Gelegenheit warst du zuletzt schick angezogen? Für die Hochzeit eines Freundes.
474: Welche Redensart magst du am liebsten? „Komm wir zeigen uns gegenseitig wie schön das Leben sein kann, während die Welt damit beschäftigt ist, sich zu verletzen.“
475; Was ist auf dem Foto zu sehen, das du als letztes aufgenommen hast? Ich beim Sonne anhimmeln auf dem Balkon.
476: Findest du es wichtig, an besonderen Jahrestagen innezuhalten? Ja! Es muss keine Geschenke oder super aufregende Aktivitäten dazu geben. Aber einfach daran zu denken, wie besonders bestimmte Tage waren ist schön. Bestimmte Momente sind halt für die Ewigkeit.
477: Was würdest du in einen Guckkasten kleben? Google? „Was ist ein Guckkasten?“  Wieder etwas gelernt. Einen schönen Märchenort vielleicht?
478: Welche Cremes verwendest du? Asam Beauty.
479: Wärst du gern körperlich stärker? Ja.
480: Findest du, das jeder Tag zählt? Definitiv, gib jedem Tag die Chance der schönste deines Lebens zu werden.

So das war die 12. Runde der 1000 Fragen. Hier waren wirklich einige Fragen bei, über die ich länger grübeln musste. Aber auch natürlich wieder Übereinstimmungen mit Eileen.

Wie sieht es bei dir aus?

Viel Spaß bei der Beantwortung der Frage wünscht dir

Deine Janine

Hyaluron Drink von Proceanis

*Der Beitrag ist mit Unterstützung von der Beauty Klinik an der Alster und Proceanis entstanden

Schönheit von Innen und Außen so heißt es. So sollte auch die Schönheitspflege nicht nur auf Innen oder Außen beschränkt sein, sondern beides in richtiger Balance zueinander umgesetzt werden.

Beauty

Nutzt du regelmäßige Hautpflege in Form von Cremes? Ich denke, dass sich fast jeder von uns etwas auf die Haut schmiert. Cremes wirken auch sehr gut an der Oberfläche, allerdings habe ich relativ schnell gemerkt das nur das Cremen alleine nicht aussreicht. Ich selbst habe sehr trockene Haut und versuche einiges dagegen. Ich habe in meinem sehr trockenen Büro einen Luftbefeuchter, versuche viel zu trinken und habe immer Creme bei mir. Nur eine wirkliche Besserung stelle ich leider nicht fest. Die Cremes geben mir kurzzeitige Linderung mehr aber auch nicht.

Als ich Anke in der Beautyklinik besucht habe, gab sie mir den Hyaluron Drink von Proceanis, den ich persönlich sehr interessant fand. Ich habe mich sehr darüber gefreut diesen Drink auszuprobieren, dieser kam wirklich wie gerufen.

Ein Hyaluron Drink, was soll das überhaupt sein? Hyaluronsäure hat die Eigenschaft sehr viel Wasser zu binden. Sie ist ein körpereigener feuchtigkeitsbindender Wirkstoff, den die Natur seit jeher kennt. Der größte Anteil an Hyaluronsäure befindet sich im Bindegewebe und in den Gelenken. Doch auch das Auge z.B. besteht aus 98% Wasser, das von 2% Hyaluron gebunden ist. Mit fortschreitendem Alter sinkt die körpereigene Bildung von Hyaluronsäure und der Körper verliert zunehmend die Fähigkeit Wasser in ausreichender Menge zu binden.

Water

Der Hyaluron Drink von Procanis besteht aus reinem, veganem Hyaluron.
Mit wertvollen Nährstoffen und vitaminreichem Granatapfelextrakt setzt er da an, wo andere Kosmetika aufhören: In der Tiefe. Und fördert so den Erhalt schöner Haut, Haare
und Nägel sowie ein gesundes Knorpel- und Bindegewebe– für sichtbare Frische und spürbare Balance.

Was erwartest du von Nahrungsergänzungsmitteln? Diese Frage solltest du dir immer zuerst stellen, bevor du dich dafür entscheidest und anschließend dein Urteil fällst. Ich habe oft beobachtet, das viele Menschen die Wirkung von Nahrungsergänzungsmitteln, mit Medizin gleichstellen. Medizin wirkt sofort Beispielsweise gegen Schmerzen. Nahrungsergänzungsmittel sind natürliche Ergänzungen und keine Wundermittel. Sie wirken nicht nur bei Jedem unterschiedlich, auch entfaltet sich eine Wirkung erst nach einiger Zeit und nicht sofort. Die Art der Wirkung ist meistens gering bis gar nicht Wahrnehmbar, weswegen es sehr schwierig ist die Wirkung darzustellen. Eins steht aber fest es gibt wirksame Nahrungsergänzungsmittel, die Mangelerscheinungen entgegenwirken. Wichtig ist dabei immer die Bioverfügbarkeit, diese beschreibt wieviel Prozent eines Nährstoffes auch wirklich im Organismus ankommt und dort wirken kann. Ist das Nahrungsergänzungsmittel, welches wir zu uns nehmen nicht Bioverfügbar so bleibt es wirkungslos.

Kommen wir nun wieder speziell zu dem Hyaluron Drink. Wie bei Allem gibt es auch spezielle Gegenberichte gegen die Wirkung von Hyaluron Drinks. Das getrunkenes Hyaluron vom Magen resorbiert wird und deswegen keinerlei Wirkung erzielt, weil der Drink auch nicht tief genug unter die Haut eindringt.

Wie stellt Proceanis also die Bioverfügbarkeit des Hyaluron Drinks sicher?

Der Proceanis Hyalurondrink enthält niedermolekulare Hyaluronsäure (sehr kleine Hyaluron Partikel), die in die intrazelluläre Matrix aufgenommen werden können.

Was ist niedermolekulare Hyaluronsäure?

Die hochmolekulare Hyaluronsäure bildet auf der Haut einen luftdurchlässigen, unsichtbaren Feuchtfilm, der die Haut vor Austrocknung schützt. Die niedermolekulare Hyaluronsäure verstärkt die Verbindung zwischen den Zellen in der Hornschicht und verbessert so den Feuchtigkeitsgehalt der Haut.

Was sage ich zu dem Hyaluron Drink von Proceanis?

Zuerst finde ich es toll das dieser Drink keinen Zucker enthält. Durch den Granatapfel-Extrakt schmeckt dieser Drink fruchtig und lecker. Jeden Morgen habe ich mich darauf gefreut diesen mit diesem leckeren Drink zu starten. Ich habe diese Kur 50 Tage angewendet und habe eine Verbesserung an den Händen und im Dekolleté gemerkt, quasi meine größten Problembereiche. Natürlich schafft der Drink es nicht, dass ich wieder wie 20 aussehe, aber er verbessert die Feuchtigkeitsversorgung meiner Haut von Innen, mehr wird auch gar nicht versprochen und mehr erwarte ich persönlich davon auch nicht. Daher hat der Drink meine persönlichen Erwartungen erfüllt. Spannend wäre jetzt noch zu sehen, wie der Drink bei dauerhafter Einnahme wirkt. Es ist generell immer schwer bei einer dauerhaften Einnahme eine Wirkung festzustellen, weil man dann ja nicht mehr weiß, wie es ohne die Einnahme wäre. Auch der Drink wirkt bei jedem unterschiedlich. Bei Anke und mir wirkte dieser ungefähr gleich sie hat die Wirkung ebenfalls an ihren Händen und am Dekolleté bemerkt, aber auch das ihr Gesicht versorgter ist. Bei der Influencerin Ela ist die Wirkung deutlicher zu sehen, hier ein interessantes Vorher-Nachher-Bild von ihr.

VorherNachher

Falls du den Drink selbst einmal ausprobieren möchtest, mit dem Rabattcode beauty15 bekommst du 15% Rabatt auf deine Bestellung bei Proceanis.

Proceanis

Ich persönlich freue mich total über diesen Drink und darüber, dass ich diese positive Erfahrung mit dir teilen kann.

Nun würde mich noch interessieren, was du davon hältst oder ob du bereits schon Erfahrungen damit gemacht hast. Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Bis dahin bleib schön, gesund und fröhlich!

Deine

Janine

Mode und Persönlichkeit

Der Beitrag ist mit Unterstützung von Alba Moda entstanden

Kleider machen Leute.“

Uns allen ist dieses Sprichwort und auch sein Wirkung bekannt. Allerdings habe ich dieses Sprichwort immer nur auf meine Wirkung nach außen bezogen. Doch wie wirkt, das was ich trage eigentlich auf mich? In welcher Weise beeinflusst meine Kleidung mich und mein Verhalten?

Ich stehe vor meinem Kleiderschrank und frage, mich, wie mein Tag morgen werden soll. Nach dieser Devise lege ich tatsächlich schon jahrelang meine Klamotten für den nächsten Tag raus. Auf der Arbeit möchte ich überwiegend meine Ruhe haben und kleide mich deswegen absichtlich schlicht und unscheinbar, auch mein Make Up passe ich diesem Outfit an. Mit der Disco früher genauso. Wollte ich an dem Abend jemanden kennenlernen entschied ich mich für den Rock,wollte ich einfach nur tanzen gehen für die Hose.

Doch ist es wirklich so simpel? Liegt es ausschließlich an den Klamotten, wie die Leute mich sehen oder beeinflusst mein aktuelles Outfit auch mein Verhalten?

Irgendwie ist es auch ein bisschen so, dass ich nicht nur in die Kleidung schlüpfe, sondern damit auch in eine Rolle. Möchte ich im Beruf etwas durchsetzen so fühle ich mich in einem stylischen, eleganten Business Look mit dem passenden, durchdringenden Makeup und Accessoires viel selbstbewusster, durchsetzungsstärker und mutiger.

Mir gefällt Beispielweise die Blazer-Auswahl bei Alba Moda ganz gut. So elegant, aber nicht langweilig oder spießig das trifft meinen persönlichen Stil.

 

Ich fühle mich dadurch wirklich wie eine starke Karrierefrau und nicht wie das schlichte, ruhige Mädchen von Nebenan. Ganz wichtig ist allerdings dabei immer, dass egal für welchen Stil ich mich gerade entscheide, ob sportlich, elegant oder lässig es muss dennoch immer zu mir passen. Ohne den Wohlfühleffekt strahle ich sonst immer einfach nur Unsicherheit aus. Ich trug mal ein Kleid, welches wirklich hübsch war, aber irgendwie war es einfach nicht mein Stil, es war mir irgendwie zu spießig, auch konnte ich mich darin kaum bewegen. Ich fühlte mich darin einfach nicht wohl und strahlte das auch aus. Unwohlsein, Unsicherheit, ich fühlte mich an dem Abend, wie eine kleine graue Maus und dementsprechend war mein Abend auch. Alle sahen mich so, wie ich mich fühlte.

Doch wie weit geht das Ganze wirklich. Ist das nur Stilübergreifend oder ändert sich mein Verhalten alleine schon durch meine verschiedenen Variationen? Bin ich wirklich sportlicher, wenn ich meine Sportklamotten trage, kühler, wenn ich dunkle Farben trage und fröhlicher mit einem strahlenden Outfit? Was meinst du?

Jetzt, wo ich so darüber nachdenke fällt mir auf, dass ich nur strahlende und eindrucksvolle Klamotten im Zusammenhang mit guter Laune trage. Habe ich schlechte Laune ziehe ich mich dunkel, bequem und schlicht an. Was passiert also, wenn ich an einem für mich düsteren Tag einfach strahlende Klamotten anziehe? Ändert sich damit auch meine Laune?

 

JA! Absolut! Ich habe es ausprobiert und zwar merke ich es am deutlichsten bei meinen TikToks. Dort schlüpfe ich ja in Rollen; Drama, Comedy, singe oder tanze. Und ich kann diese verschiedenen Genres tatsächlich auch nur mit unterschiedlichen Arten von Klamotten spielen. Eine düstere Rolle, kann ich einfach nicht in einem strahlenden Outfit nachstellen das bekomme ich nicht hin. Auch hilft mir das passende Outfit wirklich ziemlich schnell dabei meine Stimmung zu ändern. Eben noch in einem dunklen Outfit eine traurige Szene nachgespielt so tanze ich bereits 2 Minuten später im strahlenden Look.

Probiere es wirklich selbst einmal aus, das ist wirklich spannend!

Bei welcher Situation mir das auch gravierend aufgefallen ist, ist die Situation, wo ich Mut aufbringen muss. Wo ich meinen Ekel überwinden muss; ich Auge um Auge im Kampf mit einer Spinne. Befinde ich mich in meiner Wohnung, womöglich im Bett mit wenig an, habe ich noch mehr Angst vor der Spinne als ohnehin schon. Befinde ich mich an einem warmen Sommerabend leicht bekleidet draußen fühle ich mich schon etwas sicherer. Aber, wenn ich mich wirklich den Kampf mit der Spinne stellen soll, so gelingt mir das am besten mit, für mich, sicherer Kleidung und draußen.

 

Auch mentale Zeitreisen sind mit Klamotten möglich oder? Beziehungsweise fühlen wir uns mit den richtigen Klamotten einer Zeit und auch einem Ort näher. Erinnerst du dich noch an die Jeansjacken? Absolute 90er oder? Ich meine Jeansjacken sind eigentlich zeitlos genauso wie Jeanshosen, aber dennoch verbinde ich persönlich damit einfach immer meine liebste Zeit. Trage ich heute eine Jeansjacke so fühle ich mich auch gleich irgendwie wieder wie ein Teenager.

 

Sommerklamotten bringen mich sofort in Sommerstimmung und lassen mich sofort ans Meer reisen, wenn auch nur gedanklich.

Worin fühlst du dich am wohlsten? Und hast du ausprobiert, ob deine Klamotten deine Laune beeinflussen? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar!

Also wie kleidest du dich heute? Wie soll dein Tag heute werden?

Deine Janine

Homeoffice

Nun ist das Netz voll davon, mit Artikeln vom Homeoffice. Das Thema ist nicht neu aber gerade jetzt top aktuell. Viele wurden dahingehend nun ins kalte Wasser geschmissen und tauchen nun in eine ganz andere Arbeitswelt ein, als sie gewohnt sind.

Die Digitalisierung ist zwar schon lange ein Thema, wurde aber immer wieder aufs Neue zur Seite geschoben. Gerade die ältere Generation kann sich nicht vorstellen, dass im Homeoffice genauso produktiv gearbeitet, wird, wie vor Ort. Dem stimme ich zu, denn im Homeoffice ist man viel produktiver.

Jene, die es für sich selbst noch nicht ausprobiert haben befürchten, dass sie Zuhause nicht motiviert sind zu arbeiten. Sie haben die Vorstellung müde und faul ein Dasein im Pyjama zu fristen. Dabei ändert Arbeitsort nicht die Arbeitseinstellung. Entweder du bist fleißig oder eben nicht.

Gerade bei der Computerarbeit nehme ich persönlich, wenn ich gerade konzentriert arbeite den Ort gar nicht wirklich war, meine Arbeit ist auf dem Bildschirm und nicht im Büro oder im Wohnzimmer. Das hilft mir auch mein Zuhause nicht mit Arbeit zu verbinden, denn wenn der Bildschirm aus ist, ist auch die Arbeit aus.

Ich möchte hier nun auf die Ängste, sowie die Vorteile von Home Office eingehen.

Home Office

Der Tagesablauf

Fahren wir ins Büro ist auch automatisch ein geregelter Tagesablauf gegeben, welcher beim Homeoffice wegfällt. Vieles nimmt der Standort dir ab, deine festen Anwesenheitszeiten und die nicht vorhandenen Verlockungen im Büro. Zuhause hast du zwar eigentlich auch deine festen Zeiten nur fühlst du dich freier, nicht mehr so kontrolliert und hast Angst den Verlockungen Zuhause ausgesetzt zu sein. Deine Morgenroutine verändert sich, der Arbeitsweg fällt komplett weg. Wovor hast du Angst? Davor, mehr Zeit zu haben? Mehr Zeit, die du dir selbst einplanen sollst? Es ist schon beängstigend, wie viele Angst vor Freiheit und Eigenverantwortung haben. Dabei ist es einfach nur ein neues Gefühl, welches eigentlich völlig normal sein sollte, wir sind meiner Meinung nach viel zu sehr Sklaven von gewissen Systemen, als einfach wir selbst. Einer der Gründe, warum ich tagtäglich in unzufriedene Gesichter geblickt habe. Eine Welt voller Menschen, die sich selbst verloren haben und nun Angst davor haben sich wiederzufinden.

Ich liebe es mir meinen Tagesablauf zu gestalten und ich mache das in Form von To-Do-Listen. Wie genau ich diese gestalte, erzähle ich dir unter dem extra Punkt.

Ein geregelter Tagesablauf ist auf jeden Fall der Schlüssel für Produktivität und Motivation und die Gestaltung liegt bei dir! Motiviert es dich jetzt nicht gerade bereits dich der Herausforderung der Selbstfindung und Eigenverantwortung zu stellen?

Die Morgenroutine

Würde ich ausschließlich im Homeoffice arbeiten, würde ich verkommen. Ich würde mich nicht mehr pflegen, keinen Sport mehr machen und mein Kleidungsstil würde aus einer Jogginghose und einem Pyjama bestehen.

Warum denkst du das?

Aus dieser Aussage schließe ich, dass die Motivation dich um dich zu kümmern fremdgesteuert ist. Das heißt du machst das Alles gar nicht für dich, sondern ausschließlich für Andere. Vielleicht solltest du darüber einmal nachdenken.

Meine Morgen bzw. Schönheitsroutine funktioniert im Home Office für mich soviel besser, weil ich auch einfach viel mehr Zeit für mich habe. So kann ich Beispielsweise produktiv sein und gleichzeitig schon mal eine Gesichtsmaske einwirken lassen. Sport kann ich auch Vormittags oder Mittags machen und bin nicht auf Abends beschränkt, was mich persönlich total motiviert, da ich eher eine Morgensportlerin bin. Auch meine Ernährung ist vom Homeoffice aus sehr viel besser, denn ich esse nicht nur regelmäßiger, sondern auch gesünder, denn ich habe die Möglichkeit zu kochen. Ja das kann zu einer Ausdehnung der Mittagspause führen, aber da habe ich kein schlechtes Gewissen, die Zeit kann ich doch einfach hinten wieder dran hängen und mein Feierabend startet dennoch genau wie immer, denn mein Arbeitsweg fällt ja weg.

Meine To-Do-Liste

work

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen nach diesem Motto lebe ich schon immer und kann mein Vergnügen somit auch total genießen, wenn ich weiß, dass ich alles erledigt habe.

Mein Motto bei der Aufstellung meiner To-Do-Liste lautet: Erst das Schwere, dann das Leichte. Es gibt für mich nichts unmotivierenderes, als die ganze Zeit die schweren Brocken im Nacken zu haben. Diese belasten mich im Hinterkopf die ganze Zeit, während ich die leichten Aufgaben erledige. Deswegen gehören die schweren Brocken immer ganz oben auf meine Liste, so weiß ich, dass meine Aufgaben nach und nach immer leichter werden und das hält meine Motivation oben. Probiere es einmal aus, eine Änderung genau dieser Reihenfolge kann Wunder bewirken. Im Haushalt mache ich es genauso, erst die Hausarbeiten, die mir schwer fallen, die ich gar nicht leiden kann und danach die Sachen, die mir immer leichter fallen. Seitdem bin ich motivierter, produktiver und schneller.

Pausen

Die Gefahr im Home Office ist das schlechte Gewissen. Oftmals arbeiten die Leute mehr, als vor Ort. Die gemeinsamen Mittagspausen, Kaffeepausen und der Klatsch und Tratsch auf dem Flur fallen weg. Jemand der nun alleine Zuhause sitzt kommt einfach nicht auf die Idee sich auch mal Pausen zwischendurch zu gönnen. Dabei ist es wichtig auch mal aufzustehen, Bildschirmpausen zu machen. Es spricht doch nichts dagegen zwischendurch mal die Waschmaschine anzustellen, seine sozialen Kontakte zu pflegen, sich zu dehnen oder einfach mal durchzuatmen.

Feierabend

Abschalten! Das ist ganz wichtig. Wenn der Computer aus ist, ist auch die Arbeit aus. Selbst wenn du auch von deinem Handy aus noch Zugriff auf die Mails hast oder dienstliche Anrufe erhälst ist es wichtig deinen Feierabend einzuhalten. Bei mir ist es wirklich ein Schalter in meinem Kopf. Sobald ich den Rechner ausgeschaltet habe nehme ich keine dienstlichen Anrufe mehr entgegen und lese auch keine dienstlichen Mails. Das ist Übungssache, ich muss allerdings zugeben das dies für mich persönlich noch nie ein Problem war, weil ich berufliches und privates schon immer gut trennen konnte.

Allgemeine Vorteile vom Homeoffice

Zum Schluss möchte ich noch ein paar allgemeine Vorteile von Homeoffice aufzeigen:

  • Ein riesen Beitrag für das Klima, denn es wären dauerhaft weniger Autos auf den Straßen und auch die öffentlichen Verkehrsmittel wären entlasteter.
  • Die Unternehmen haben eine hohe Mietersparnis, zudem gibt es die Möglichkeit bei Bedarf Büros oder Besprechungsräume anzumieten, dies muss ja nicht komplett wegfallen.
  • Eine Steigung der Eigenverantwortung und Motivation.
  • Ein höheres Verbundenheits- und Vertrautheitsgefühl.
  • Zeitgewinnung auf allen Seiten.

Wie sind deine Homeoffice-Erfahrungen? Hinterlasse mir doch einen Kommentar.

Alles Gute und bleib gesund!

Deine

         Janine

 

 

1000 Fragen an dich selbst #11

Starten wir nun mit der Runde 11 ich bin auf die Fragen gespannt.

401: Was isst du am liebsten, wenn du frustriert bist? Nervennahrung Schokolade.
402: Hast du mal etwas Übernatürliches oder Unerklärliches erlebt? Ja damals beim Gläserrücken…
403: Welche Herausforderungen musst du noch bestehen? Aktuell habe ich gerade alle Herausforderungen erfolgreich gemeistert.
404: Wer hat dich in deinem Leben am meisten beeinflusst? Mein Partner und meine Freunde.
405: Was ist kleines Glück für dich? Die Fähigkeit zu haben das kleine Glück zu sehen und zu schätzen zu wissen.
406: Tust du manchmal etwas aus Mitleid? Ja ziemlich oft. Ich empfinde sehr viel Mitleid.
407: Wann hast du zuletzt einen Abend lang nur gespielt? Dezember um die Weihnachtszeit.
408: Bist du gut in deinem Beruf? Aber natürlich, was für eine Frage 😁. PS: Ist dir schon einmal aufgefallen, das jeder behauptet in seinem Job gut zu sein?
409: Wen bewunderst du? Buffy will always be my hero 😁
410: Hast du eine gute Gewohnheit, die du jedem empfehlen würdest? Folge immer deinem Herzen.
411: Was überspringst du in der Zeitung? Ich lese keine Zeitung. Ich habe schon Probleme Packungsbeilagen wieder zusammenzufalten, so eine Zeitung würde mich fertig machen. 😅
412: Was machst du, wenn du graue Haare bekommst? Noch ist es nur vereinzelt mal eines, was ich dann verschwinden lasse… Falls es mehr werden, dann würde ich meine Haare färben.
413: Was war auf deinem letzten Instagram-Foto zu sehen? Da würde ich euch einfach bitten seitlich rechts bzw. ganz unten (je nachdem, ob PC oder Handy Sicht) zu meinem Instagram Feed zu schauen, da sieht man das letzte Bild😊 Ein hoch auf die Technik.
414: Stehst du lieber im Vordergrund oder im Hintergrund? Im Hintergrund (ich bin die geborene Backroundtänzerin 😅)
415: Wie oft lackierst du dir die Nägel? Selten.
416: Bei welchen Nachrichten hörst du weg? Alles was schlecht ist. Negative vibes blende ich so gut es geht aus.
417: Bei welcher TV-Sendung würdest du gern mitwirken? Als Serienjunkie hätte ich selbst natürlich gerne eine Hauptrolle in einer amerikanischen Serie.
418: Womit belegst du dein Brot am liebsten? Da lege ich mich nicht fest, wo ich gerade Hunger drauf habe.
419: Was ist deine größte Schwäche? Das ich ein sehr emotionaler Mensch bin. Je nach Situation Segen und Fluch zugleich.
420: Wie kumpelhaft bist du? Ey Bro absolut kumpelhaft 😅
421: Welches Ritual hast du beim Duschen? Mein Ziel ist es nach dem Duschen sauber zu sein 😅.
422: Wie gefährlich ist deine Arbeit? Ich arbeite im Büro, die Gefahren sich am Papier zu schneiden, sich in den Finger zu takern oder an dem „Meeting recovery Syndrom“ zu leiden sind allgegenwärtig.
423: Welchen Kinofilm hast du genossen? Die Bestimmung.
424: Welches Brettspiel magst du am liebsten? Cluedo.
425: Wem hast du zuletzt eine Postkarte geschickt? Das ist so lange her, das weiß ich nicht mehr.
426: Wie eng ist deine Beziehung zu deinen Verwandten? Nicht eng, meine Verwandten sind für mich eher ferne Bekannte.
427: Wann hast du zuletzt in ein Mikrofon gesprochen? Ich spreche nicht ins Mikrofon ich singe da nur rein, wenn ich Singstar spiele.
428: Hast du gelegentlich Freizeitstress? Nein und damit verweise ich auf meinen Artikel zu diesem Thema.
429: Was sind die drei schönsten Ereignisse des heutigen Tages? Das ich auf der Arbeit mehr geschafft habe als ich dachte, mein erholsamer Feierabend und die Vorfreude aufs Wochenende (Blogartikel wird Tage vor der Veröffentlichung verfasst).
430: Machst du manchmal einen Mittagsschlaf? Ja und ich schlafe immer so wunderbar, wenn ich einen Mittagsschlaf mache.
431: Findest du es wichtig, dass deine Meinung gehört wird? Ja wenn mich das Thema emotional sehr beschäftigt ist es mir auch sehr wichtig das meine Meinung dazu gehört wird. Ich kann dann auch schwer meinen Mund halten.
432: Was ist dir in Bezug auf das andere Geschlecht ein Rätsel? Das Männer nicht multitasking-fähig sind.
433: Kannst du dich gut beschäftigen? Ja, mir fällt immer etwas ein, mir ist nie langweilig!
434: Kannst du Dinge leicht von dir abschütteln? Nope… wie gesagt ich bin ein sehr emotionaler Mensch und Zerdenke auch sehr viel.
435: Wie voll ist dein Bücherregal? Das hält sich echt in Grenzen ich hebe auch nicht alle Bücher auf, die ich bereits gelesen habe.
436: Bist du mit deiner Handschrift zufrieden? Nein, damals mit dem Füller hatte ich eine relativ schöne Handschrift aber begeistert war ich nie. Und inzwischen durch die Arbeit und den Kugelschreiber habe ich einfach eine ganz schlimme Klaue. Wenn ich etwas protokolliere muss ich das ganz schnell abtippen, weil ich meine eigene Schrift sonst selbst nicht mehr lesen kann.
437: Können deine Hände machen, was dein Kopf will? Bei komplexen Bewegungen habe ich wirklich des Öfteren das Problem, das mein Kopf genau weiß wie diese Bewegung auszuführen ist aber mein Körper sagt einfach „häh“ 😜
438: Wie oft am Tag schaust du in den Spiegel? Sehr oft ich freue mich immer eine nette Person zu sehen 😉 
439: Klagst du schnell über körperliche Beschwerden? Nein, außer es ist etwas, was mich ständig belastet.
440: Klickst du auf Facebook manchmal „Gefällt mir“, obwohl du anderer Meinung bist? Nein, ich like nur etwas das mir auch gefällt.

Bei diesen Fragen habe ich mal wieder gemerkt wie ähnlich Eileen und ich uns gerade im emotionalen Bereich sind. Einige Antworten hätten auch wieder original von mir sein können, weswegen ich diese so gelassen habe und wir spielen auch das selbe Brettspiel gerne.

Und wie ist es bei dir? Wie fandest du die Fragen und haben wir Übereinstimmungen?

Viel Spaß bei der Beantwortung der Fragen wünscht dir deine

Janine

Rücksichtlosigkeit

Wenn ich so bin, wie ich eigentlich bin dann werde ich herumgeschubst. Ich bekomme weder an der Bar etwas zu trinken, noch komme ich beim Schienenersatzverkehr nach Hause. Ja, wenn ich so bin, wie ich bin, werde ich schlecht behandelt. Doch wie bin ich denn eigentlich?

Ich bin ein extrem rücksichtsvoller Mensch. Als Kind war es schlimm, wirklich schlimm. Ich hatte ein unheimlich großes Bedürfnis niemanden stören zu wollen, niemanden zu nerven. So stellte ich meine Wünsche immer extrem hinten an und das wortwörtlich, denn ich stellte mich wirklich immer wieder aufs Neue hinten in die Schlange, damit ich immer die Letzte war und so niemand auf mich warten musste. Ich erinnere es bis heute, wie verzweifelt mein Vater war, als ich rutschen wollte, mich aber immer wieder hinten anstellte oder ich im Kaufhaus einfach nicht auf die Rolltreppe ging, weil ja immer wieder andere Leute kamen, die diese benutzen wollten und ich mich somit immer wieder hinten anstellte.

echoismus

Wahrscheinlich wurde ich dahingehend zu gut erzogen zu rücksichtsvoll mir wurde beigebracht an andere zu denken, aber leider so gar nicht an mich zu denken. Mein Problem ist schlichtweg, dass ich einfach nie gelernt habe an mich zu denken. Denn wir sehen Narzissmus als reine schlechte Eigenschaft doch gesunder Narzissmus ist etwas Positives und für einen selbst auch wirklich wichtig. Ich allerdings habe leider keinerlei Narzissmuss in mir, er fehlt mir quasi total.

Dadurch leide ich an Echoismus

Echoismus ist das Gegenteil von Narzissmus und ich gehe davon aus, dass du dieses Wort so wie ich vorher noch nie gehört hast oder?

Deswegen möchte ich dir hierzu die Geschichte von Echo erzählen, die ich bei meiner Recherche gefunden habe und die ich total interessant finde:

„Echo war eine Nymphe, die im Wald lebte. Sie hatte eine schöne, süße Stimme und liebte es, zu reden. In ihrer Beredsamkeit wollte Echo immer das letzte Wort haben. Eines Tages bestrafte die Göttin Hera Echo, weil sie sie getäuscht hatte, und sagte wütend zu ihr: „Von diesem Moment an wirst du nicht mehr sagen können, was du willst, und da du immer das letzte Wort haben willst, wirst du von nun an nur das letzte Wort wiederholen können, das du hörst!“

Eines Tages, als Echo durch den Wald ging, traf sie Narziss, einen hübschen jungen Hirten, in den alle Nymphen verliebt waren, der sie aber zurückwies. Echo verliebte sich innig in ihn und beschloss, ihm durch den Wald zu folgen. Plötzlich hörte Narziss ein Geräusch zwischen den Zweigen und fragte: „Ist da jemand?“ Er lauschte in den Wald hinein. „Jemand“, antwortete Echo sogleich. „Komm heraus“, rief Narziss. Und Echo wiederholte: „Heraus.“

Und als sie sich trafen, umarmte Echo Narziss, aber er wies sie ab, wie er es gewohnt war.

Die Göttin Nemesis bestrafte Narziss für seine Überheblichkeit, indem sie ihn fühlen ließ, was die Nymphen fühlten. Als er Wasser aus einer kristallinen Quelle trank, konnte er sein Bild sehen. Er dachte, sein Spiegelbild sei ein reales Wesen und verliebte sich innig in sich selbst. Nichts anderes war ihm mehr wichtig und er blieb bei der Quelle, aus Angst, sein Abbild zu verlieren. Nach und nach verwandelte sich Narziss in eine schöne Blume.

Echo hingegen flüchtete sich in Höhlen und auf Bergspitzen, wo ihr physischer Körper langsam schwand, bis nur mehr ihre Stimme blieb, die bis heute das letzte Wort wiederholt, das äußerst, wer sich ihr nähert.“

echo

Wären Echo und Narziss ein Paar geworden, dann wäre daraus der Echozissmus entstanden und beide wären glücklich gewesen. Die richtige Dosis von beiden Eigenschaften ist immer die Lösung oder wie ich sage das Mittelmaß. Kein Extrem ist gut und gesund. Also wirklich schade, dass diese Geschichte kein Happy End hat.

Kommen wir jetzt zurück zum rücksichtsvoll sein. Während ich heute nur noch leicht extrem rücksichtsvoll bin und auch gelernt habe an mich zu denken. Hat ein Großteil der Menschen ja eher das gegenteilige Problem, sie haben nie gelernt oder verlernt auch an andere zu denken.

Der Alltag der könnte für uns alle viel leichter sein, wenn jeder ein bisschen Rücksicht auf den Anderen nehmen würde. Stattdessen ist der Alltag ein Kampf. Ich kämpfe mich in die Bahn, um meinen Platz in der Schlange und bin eigentlich ständig am Kämpfen, wenn ich mir irgendetwas mit mehreren Menschen teilen muss. Diese allgemeine Rücksichtslosigkeit lässt mich jeden Tag aufs Neue erschöpft nach Hause kommen und mich oft mit dem Gedanken „ich hasse Menschen“ ins Sofa fallen.

egoismus

Aber warum ist das so? Wieso fällt es den Meisten so leicht rücksichtslos zu sein? Naja ich denke mal weil Übung den Meister macht. Wir begegnen der Rücksichtlosigkeit jeden Tag und sind somit immer mehr gezwungen uns selbst rücksichtslos zu verhalten, da wir ansonsten nicht zu unserem Ziel gelangen. Im Gegenzug werden wir ja nie damit konfrontiert rücksichtsvoll zu sein.

Rücksichtsvoll sind wir also nur, wenn wir Nachfahren von Echo sind, also eher zu Echoismus neigen. Ich bin in der heutigen Zeit immer noch rücksichtsvoller als viele andere, aber schon viel rücksichtsloser als früher, weil ich früher nur gelernt habe rücksichtsvoll zu sein und heute ausschließlich lerne rücksichtslos zu sein.

Mir wird es dennoch immer leichter fallen rücksichtsvoll als rücksichtlos zu sein, weil das einfach so in meiner Natur ist. Ich muss mich wirklich zusammenreißen wenn ich mich rücksichtslos verhalten möchte.  Das Problem der Echoisten ist ja, dass sie sich selbst für nicht besonders halten genau das gegenteilige Problem vom Narzissten der niemanden mehr besonders findet, als sich selbst. Ich meine wenn du dich besonders fühlst, ist es für dich auch ganz logisch, dass du derjenige bist, der in der ersten Reihe steht, der auf niemanden warten muss, der, der bevorzugt wird. Als Echoist unvorstellbar, werde ich bevorzugt fühle ich mich schlecht. Heutzutage habe ich glaube ich aber so gut wie das gesunde Mittelmaß erreicht, ich habe ein hohes Selbstwertgefühl und auch Selbstvertauen. Auch fühle ich mich besonders, allerdings nie „Überbesonders“, denn für mich wird immer jeder auf seine Art besonders sein, weswegen ich nach wie vor unter der Rücksichtslosigkeit leiden werde und sie auch nie verstehen, geschweige denn so umsetzen werde, wie viele es tun. Ich bin gerne rücksichtsvoll während ich nur rücksichtslos bin, wenn ich es muss. Denn heute weiß ich, wenn ich nicht an mich denke, wird auch niemand anderes an mich denken. Ich muss auch mit mir rücksichtsvoll umgehen.

„Zuletzt ist man immer nur auf sich und das eigene Bewusstsein angewiesen, und was andere versäumen, müssen wir für uns selbst tun.“ ~Theodor Fontane

Was fällt dir leichter? Rücksichtsvoll oder rücksichtslos zu sein?

Ich bin gespannt auf deinen Kommentar!

Deine Janine