Digitale Zerrissenheit von Herbstmeedchen

Sarah, das Herbstmeedchen ist nicht nur eine passionierte Schreiberin, sondern eine offene und ehrliche Bloggerkollegin wobei ich eher schon sagen würde meine Bloggerfreundin. Ich schätze sie sehr und freue mich deswegen riesig nun einen Beitrag von ihr auf meinem Blog zu veröffentlichen! Ich wünsche dir viel Spaß beim lesen!

Ich mache eine Pause. Ich gönne mir eine Auszeit. Doch morgen fange ich wieder an. Oder übermorgen. Oder nächste Woche? Und dann muss ein neuer Look her, alles ist irgendwie anstrengend geworden und die blöde App macht mir ja eh wieder einen Strich durch die Rechnung.

Wir kennen es alle. Janine kennt es, ich kenne es und viele andere auch. Nutzer von Instagram und den anderen sozialen Medien.

Erst ist alles „heißer Scheiß“ und dann nur noch „heiße Luft“.

Die digitale Vernetzung begann bei mir in den 2000er Jahren, als noch Netzwerke wie MySpace, ICQ oder Chatrooms namens Knuddels das Sagen hatten. Damals schickte man noch Worte und Smileys über den Bildschirm, wenn der andere auch online war. Ein live-Chat eben. Ungefähr 2008 trat mein.vz (studi.vz) in mein Leben und man hatte plötzlich ganz andere Möglichkeiten: nämlich die Vernetzung mit fremden Menschen, durch Gemeinsamkeiten wie Gruppen, Orte oder interne Spiele. Doch recht schnell löste das viel größere und bekanntere und auch, zu dem Zeitpunkt geheimnisvollere, Facebook die alte Plattform ab. Der Algorithmus war hier viel ausgefeilter und das Schreiben auf die Pinnwand war Tagesordnung. Man sprach auch noch von Emojis statt von Smileys.

Etwa zur gleichen Zeit tastete ich mich in meinen ersten Blog, wobei Facebook mir half eine Fanseite aufzubauen und mir so eine bessere Reichweite zu versprechen. Nach ein paar Jahren intensiven Nutzens und Fortschreiten des Blogs kam letztendlich 2015 Instagram dazu. Eine ganz andere Plattform sozialen Daseins, wie ich sie nie zuvor entdeckt habe. Keine langen Texte schreiben, sondern Fotos posten und Hashtags setzen, war die Devise. Ich war noch grün hinter den Ohren und hab die App so privat und unzuverlässig genutzt, wie man es nur tun konnte. Was mir heute Leid tut.

Denn nun haben wir 2019, also geschlagene vier Jahre später und wo stehe ich?

Vermutlich genau da, wo ich schon immer Stand. Mittendrin und trotzdem nicht dabei.

Denn in vier Jahren ist viel passiert. Facebook hat die Plattformen Instagram und WhatsApp gekauft und seinen eigenen erbarmungslosen Algorithmus drübergelegt und so den Nutzern es unmöglich gemacht, voranzuschreiten. Ich bin ebenfalls nicht stehen geblieben, habe meinen alten Blog hinter mir gelassen und versuche mit Herbstmeedchen und die Lesebrille zu glänzen. Facebook ist nicht mehr, als ein Hilfsmittel zur Bekanntmachung neuer Blogbeiträge geworden und Instagram sollte mich durch den Tag begleiten wie ein guter Freund und nicht wie ein schlechter Lover, der nicht weiß welche Knöpfe man drücken muss.

Wäre ich 2015 mit meinem heutigen Wissenstand und meinen heutigen Ideen auf Instagram gewesen hätte ich mich Sicherheit eine großartige Popularität auf Insta reißen können und würde heute ebenso glänzen wie manch einer über 40K. Ich wäre ein echter Influencer und könnte Geld damit verdienen.

Doch mein Weg sah anders aus. Nachdem ich den Sinn von Instagram 2017 endlich gecheckt habe und meine Hashtags richtig setzte, den richtigen Leuten folgte, mich mit anderen vernetzte und erkannte, welche Möglichkeiten sich ergeben, wurde mir schnell klar, dass ich auch meinen Feed professioneller gestalten muss.
Menschen wie Janine haben meinen Wandel mitbekommen. Und so wurde mein privater Sarah Feed zum Businessfeed (ich hatte übrigens drei oder vier verschiedene Accountnamen, bis es endlich Herbstmeedchen wurde), ich versuchte es mit einem „Mama, Buch & Hunde-Account“, postete zwei Fotos täglich und merkte nach einiger Zeit, dass es nicht das Wahre ist.

Das Modeln kam in mein Leben, mein kleiner Traum, den ich hier in der digitalen Welt verwirklichen konnte. Es kam gut an und meine Follower Zahl wuchs. Das Story machen kam dazu und ich hatte richtig Spaß daran. Meine Modefotos wechselten mit Büchern und anderen Dingen meines Lebens ab. Der Feed bekam einen Filter und eine Einheit. Doch je professioneller die Fotos wurden, je mehr Follower ich bekam (auch durch Gewinnspiele die ich machte), je höher also der Druck wurde, zeitlich Fotos zu posten, desto weniger hatte ich Gefallen daran.

Auch meine Blogs ließ ich schleifen, schrieb keinen Artikel mehr. Der PC war tagelang aus. Die Luft war einfach raus.

Hinzu kam, dass immer nur die gleichen Leute likten, kommentieren, sich die Storys ansahen und die Follower Zahl stagnierte. Manchmal bekam ich täglich neue Follower dazu und trotzdem hatte ich am Ende des Tages weniger wie am Tag zuvor. Mein persönliches Follower Ziel schien ewig weit weg.
Ich machte Umfragen zu meinem Account, wollte Gefallen, das tun, was die Leute wollten und verunsicherte mich nur noch mehr damit. Irgendwann hing ich nur noch am Handy und das echte Leben blieb auf der Strecke. Es war Zeit für die erste Pause. Dann kam eine Zweite und eine Dritte und ich entfernte mich immer mehr von dem Gedanken, dass Follower das Wichtigste seien.

Ich versuchte es mit einem komplett neuen Feed, einer neuen Idee mit Fokus auf mein Bücherhobby. Das kam wirklich gut an. Gleichzeitig löschte ich alle Fakeaccounts, was meine Follower Zahl bedenklich schrumpfen lies, aber die Hoffnung in mir keimen lies, dass ich dadurch eine bessere Reichweite erziele, also mehr Leute meine Fotos sehen, meine Texte lesen, Storys gucken. Denn nur so konnte man den bösen Algorithmus, den ich liebevoll „Algoshitmus“ nenne, austricksen, so hieß es. Auch die gute Janine tat mir nach und kickte etliche ihrer Ghostfollower. Doch bei mir hat es am Ende gar nicht gebracht. Ich wurde nur noch diffuser und mein Seelenleben geriet ins Wanken. Warum sollte ich mir so viel Arbeit und Mühe für die Nutzer einer App machen, wenn es dennoch nicht wertgeschätzt wird?

Irgendwann verlor ich einfach die Lust und die Geduld. Alles löschen. Am besten. Sofort. Doch irgendwas hielt mich davon ab. 2010 war es ein Leichtes mein.vz zu löschen, da eh alle Leute die man kannte zu Facebook wechselten. Aber Insta löschen? Es gibt keine Alternative und die Leute, mit denen ich mich vernetzt habe, liegen mir zu sehr am Herzen. Ich möchte wissen, was sie so machen, was sie antreibt, aber eben ohne den Drang ständig zu kommentieren oder liken zu müssen. Ich möchte Insta wieder als das nutzen, was es für mich ganz am Anfang war:
eine Fotoalbum-App mit digitalen Brieffreundschaften.

Hier und da eine kleine Story, ab und zu ein Foto und es reicht. So stelle ich es mir derzeit auf meinem Account vor. Inzwischen folgen mir noch genau 266 Menschen; Menschen, die an meiner Person interessiert sind, meine Themen lesen, meine Storys verfolgen und die aktiv sind. Im Gegenzug ist mein Account privat, mit Anmeldeerlaubnis. Und: ich bin dann online wenn ich Lust habe, poste wenn ich Zeit habe und schaue mir andere Feeds an, wenn mir danach ist. Denn Insta ist eine App. Zwar eine gute und gefährliche (sie macht süchtig), aber eben eine App. Ich kann nicht komplett mit, aber eben auch nicht ohne. So geht es mir auch mit den Blogs. Ich habe schon einmal den Fehler gemacht und zu lange pausiert, aber wenn es das ist, was mir am Ende gut tut, dann ist es das richtige. Digitale Zerrissenheit hin oder her.

„Lass dich nicht steuern, nimm das Steuer selbst in die Hand.“                Herbstmeedchen

Vielen Dank für diesen Beitrag, den ich persönlich sehr gut nachempfinden kann. Auch ich fühle oft diese digitale Zerrissenheit. Eine Zerrissenheit zwischen Hobby und beruflichen Zielen. Wir alle haben doch den Wunsch in uns, unser Hobby zum Beruf zu machen. Doch wenn man das Hobby auf einmal machen muss und nicht mehr möchte hat es eine negative Entwicklung auf die man Acht geben sollte.

Wie sind deine Erfahrungen? Teile diese doch mit uns in den Kommentaren!

Bleib gesund: Beachte diese Grundelemente

Kooperation:

Als Bloggerin liebe ich den Austausch, natürlich auch mit anderen Bloggern! Nun einmal ein Gastbeitrag von einem Blogger, der ebenfalls zu einem gesunden Leben motivieren möchte!

Viel Spaß beim Lesen!

Ein Gastbeitrag von René Simon: http://www.gesundheitundgesundeernährung.de/abnehmen-blog/

Bleib gesund: Beachte diese Grundelemente

Gesundheit ist nicht selbstverständlich!
Diese Aussage dürfte den meisten Menschen „klar“ sein. Doch der Lebensstil vieler lässt eher das Gegenteil vermuten.
Ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel & Co sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet – wie Mücken im Sommer.
Dass das ernste Folgen hat, wird oftmals ignoriert. Übergewicht, Herz-Kreislauf Erkrankungen, Diabetes – das sind alles Mögliche Konsequenzen.
Lass uns das ändern! Hier sind einige Tipps, die dein Leben verlängern.
Lerne die beiden wichtigsten Elemente eines gesunden Lebensstils kennen.

1. Ernähre dich gesund
Unsere Ernährung sagt eine ganze Menge aus. Ernähren wir uns gesund und wechselhaft, schützen und sichern wir unsere Gesundheit.
Ernähren wir uns aber ungesund, steigt die Wahrscheinlichkeit für Übergewicht, Erkrankungen und Co.
Demnach wirkt sich das, was wir essen, maßgeblich auf unser Leben aus.
Hier sind einige Ernährungstipps für dich, die sich positiv auf dein Leben auswirken.

Iss die richtigen Kohlenhydrate
Sie werden als Dickmacher, ungesund und generell schlecht bezeichnet. Stimmt das wirklich?
Nein! Es gibt Unterschiede.
Manche Kohlenhydrate nimmt dein Körper innerhalb von wenigen Minuten auf. Er erhält rasch Energie, dein Blutzuckerspiegel steigt an. Unverzüglich werden diese Kohlenhydrate in Glucose umgewandelt. Dann dienen sie deinem Körper als Brennstoff.
Derartige Kohlenhydrate nennt man Einfach- und Zweifachzucker. Sie befinden sich in Lebensmitteln, die besonders süß schmecken. Wie etwa Süßigkeiten, Limonaden, Gebäck, Obst und Weiteres.
Was ist der Nachteil?
Diese Energie hält nicht lange an. Schon nach kürzester Zeit benötigt dein Körper mehr.
Die aufgenommenen Kalorien sind dann unnötiger Ballast – ein Teufelskreis.
Meide diese Kohlenhydrate.
Langkettige Kohlenhydrate sind anders. Es dauert deutlich länger, bis dein Körper sie verwertet und umgewandelt hat. Sie dienen deinem Körper als vollwertige und langanhaltende Kraftquelle.
Du findest sie in diesen Lebensmitteln: Brot, Nudeln, Reis, Haselnüsse, Walnüsse, Quinoa, Trockenfrüchte, Bohnen, Linsen, Haferflocken etc.
Obst stellt eine Ausnahme dar. Es enthält zwar viel Einfachzucker, ist jedoch unersetzlich für eine gesunde Ernährung.
Iss viele Lebensmittel, die langkettige Kohlenhydrate enthalten.

Fettsäuren – auch sie sind wichtig
Auch die Fettsäuren genießen in der Öffentlichkeit keinen großen Ruhm. Ihnen wird nachgesagt, dass sie für Übergewicht sorgen, Herz-Kreislauf Erkrankungen auslösen und vieles mehr.
Doch auch das ist wieder nur die halbe Wahrheit.
Gesättigte Fettsäuren können tatsächlich negative Folgen für unseren Körper haben. Sofern wir sie regelmäßig und in größeren Mengen konsumieren.
Diese Fettsäuren findest du hauptsächlich in diesen Lebensmitteln: Pommes, Burger, Fertiggerichte, Fast-food, einige Milchprodukte, fettreiches Fleisch etc.
Ernähre dich viel lieber von ungesättigten Fettsäuren. Sie liefern deinem Körper Energie, schützen deine Organe. Des Weiteren senken sie deinen Cholesterin, kurbeln deinen Stoffwechsel an, transportieren Nährstoffe und vieles mehr.
In folgenden Lebensmitteln sind sie enthalten: Avocadoöl, Distelöl, Walnussöl, Avocados, Oliven, Hering, Lachs, Thunfisch, Geflügel, Rind, sämtliche Nüsse und Weitere.

Proteine – das ist klar!
Eiweiß ist gesund. Diese Meinung ist allseits bekannt. Doch sei auch bei diesem Nährstoff ein wenig achtsam.
Tierische Proteine können unter anderem zu Übergewicht und Erkrankungen führen. Aber nur, wenn du sie in größeren Mengen verzehrst. Iss Lebensmittel mit tierischen Proteinen in Maßen.
Enthalten sind sie in sämtlichen tierischen Produkten, wie z.B. Fleisch, Milchprodukte, Fisch, Meeresfrüchte etc.
Iss viel lieber pflanzliche Proteine. Dein Körper verwendet sie äußerst effektiv. Sie transportieren andere Nährstoffe, stärken deine Muskeln und Zellen. Zudem sorgen sie für einen reibungslosen Ablauf deines Stoffwechsels, sie stärken dein Immunsystem und vieles mehr.
Du findest sie in Nüssen, Reis, Nudeln, Brot, Gemüse, Hülsenfrüchten, Tofu, Roggen etc.

2. Bewege dich viel
Der Lebensstil hat sich in den letzten Jahrzehnten enorm gewandelt. Immer mehr Tätigkeiten übernehmen Maschinen. Wir sitzen viel mehr.
Körperliche Arbeit ist teilweise stark zurückgegangen.
Laufen müssen wir auch kaum noch. Mit dem Auto in die Stadt. Die Bahn bringt uns zur Arbeit. Das Flugzeug fliegt uns in den Urlaub – bequem und hilfreich, aber gefährlich!
Die moderne Zeit bringt viele Vorteile mit sich. Doch dieser Lebensstil kann auch negative Folgen haben. Mangelnde Bewegung führt bei uns zu Übergewicht, Erkrankungen und Co.
Es ist wichtig für uns alle, dass wir uns regelmäßig und ausreichend bewegen.
Gibt unser Alltag das nicht her, müssen wir handeln. Eine Alternative muss her.

Treib regelmäßig Sport
Sport ist und bleibt ein grandioser Ausgleich zu unserem bequemen und „faulen“ Alltag. Sport fördert uns. Er regt unseren Stoffwechsel an. Ebenso aktiviert er die Verdauung, er stärkt unser Immunsystem. Des Weiteren hält er uns fit, verleiht uns Ausdauer, Motivation, Gesundheit und vieles mehr.
Sport gibt uns all das wieder, was wir durch einen bequemen Lebensstil verlieren. Treib regelmäßig Sport. Diese Botschaft ist für jeden von uns wichtig.
„Welchen Sport soll ich treiben?“
Das hängt von deinen Wünschen und Vorstellungen ab.
Möchtest du mehr Muskeln? Dann versuch es mit Krafttraining.
Ausdauer und Beweglichkeit sind dein Ziel? Was hältst du von Schwimmen?
Möchtest du abnehmen und deine Gesundheit fördern? Dann ist es fast egal, welche Sportart du betreibst. Wenn du noch mehr Wünsche und Ziele hast, solltest du dich nach einer passenden Sportart umsehen.
Probier dich ein wenig aus 😉
„Was heißt regelmäßig?“
In etwa 2-3 mal pro Woche. Dieser Wert ist ideal.

Bewege dich in deinem Alltag
Wenn du deine Sportart gefunden hast und sie 2-3 mal in der Woche betreibst, hast du schon ein tolles Fundament für ein gesundes Leben gelegt.
Zusätzlich dazu ist jegliche Bewegung in deinem Alltag hilfreich.
Wie bereits erwähnt, sitzen wir Menschen viel. Stundenlang vor dem Pc, in Besprechungsräumen, am Telefon etc.
Das ist und bleibt suboptimal. Langes Sitzen führt zu Verspannungen, Fehlhaltungen, aber auch zu Übergewicht, Unbeweglichkeit – es ist eher schlecht. Punkt.
Auch hier ist wieder Bewegung die Lösung. Bewege dich in deinem Alltag gezielt mehr.
Steh beim Telefonieren auf. Das lässt dich lebendiger wirken.
Park extra etwas weiter weg. So läufst du stets ein paar Schritte.
Vertritt dir in deiner freien Zeit regelmäßig die Beine.
Geh spazieren. Nimm das Fahrrad.
Nutze jede Gelegenheit in deinem Alltag, um dich mehr zu bewegen.

Fazit
Beachte diese Tipps in deinem Alltag. Lebe dadurch glücklicher, gesünder und länger!
Bleib gesund – René