Warum ruft er nicht an?

Stell dir vor du hast gerade einfach ein traumhaftes Date hinter dir, endlich mal ein Mann der dir total gefällt und dieses knistern. Sein Abschiedskuss war unglaublich und du kannst es kaum erwarten ihn wiederzusehen. Nach dem Kuss schaut er dir tief in die Augen und sagt, dass er dich anrufen wird und in dem Moment hast du auch überhaupt keinerlei Zweifel daran, das er das auch tun wird.

Nun ziehen die Tage ins Land nur dein Telefon das klingelt leider nicht. Du bist tagelang schlecht drauf und bist oftmals so kurz davor dich selbst bei ihm zu melden bist dir aber zu unsicher und legst das Telefon wieder aus der Hand. Doch dir jucken die Finger und du schreibst ihm. Nun fühlst du dich noch schlechter, denn er hat deine Nachricht zwar gelesen, aber antwortet nicht… Du zerbrichst dir Stunden, Tage den Kopf darüber, lässt das Date noch einmal Revue passieren und fragst dich, was du falsch gemacht haben könntest.

Nun schwirren nicht nur tausende von Gedanken bezüglich deines vermutlichen Fehlverhaltens durch deinen Kopf, hinzu kommen nun noch Ausreden die du dir für ihn zusammenreimst. Es könnte ja was passiert sein, vielleicht ist er einfach gerade nur sehr beschäftigt usw.

Wie in meinem Artikel die Simplizität der Männer bereits beschrieben suchen wir Frauen zwanghaft Gründe, wieso der Mann sich nicht meldet, weil wir die Tatsache das dieser nicht auf uns steht verdrängen wollen. Wir können und möchten uns nicht vorstellen, das er dieses Date, welches wir selbst doch als so perfekt empfunden haben, anders sehen könnte.

Doch Verdrängung ist keine Lösung und durch derartige Gedanken ziehen wir die Tatsache diesen Mann nicht für uns gewinnen zu können nur unnötig in die Länge. Auch fangen wir an ihn zu idealisieren, als würde es keinen besseren mehr geben. Er meldet sich nicht, also wie toll kann er dann bitteschön noch sein? Wir sollten den Mann dann auch wirklich so sehen wie er ist. Nicht, wie wir ihn gerne hätten.

Um die Wartezeit zu verkürzen gibt es einen interessanten Artikel in der Cosmopolitan wo einigen Männern diese Frage gestellt wurde. Keine der Antworten ist für mich überraschend. Die Gründe sind bis auf ein Grund alle negativ. Ein Grund ist, dass der Mann sich nicht getraut hat und erstmal seinen Mut zusammen nehmen musste und dies dann eine Woche gedauert hat. Dieser Mann würde dann aber auf jeden Fall auf die geschriebene Nachricht antworten, von daher wäre das Problem schnell gelöst.

Alle anderen Gründe waren eine Mischung aus kein Interesse, sich nicht festlegen wollen und das ihnen das Date nicht gefallen hat.

Aus meiner Sicht wäre es nun das Einfachste sich zu melden und Bescheid zu sagen, das es bei dem einen Date bleibt. Aber mit dieser Denkweise stehe ich glaube ich so ziemlich alleine da. Auch da unterscheiden sich Männern nicht von Frauen beide wählen den „einfachen Weg“ um auch jeglicher Diskussion aus dem Weg zu gehen und melden sich dann halt einfach nicht mehr.

Die Konsequenzen, die daraus resultieren sind aber viel fataler. Nach einem fantastischen Date tauchen, wenn er sich nicht meldet, immer diese zwei Fragen auf:

  • „Warum meldet er sich nicht?“
  • „Was habe ich falsch gemacht?“

Diese Fragen sind so endlos und demotivierend. Es sind Fragen auf die, wir die Antwort nie erhalten werden, aber Fragen die wochenlang andauern können. Dabei ging das Date, woraus diese Fragen entstanden sind, gerade mal ein paar Stunden. Das ist so verrückt, dass dieser Wahnsinn aufhören muss.

Da wir leider niemanden zwingen können, sich zu trauen uns die Wahrheit ins Gesicht zu sagen, muss eine Lösung für uns selbst her. Ich kann nur mein Verhalten ändern nicht aber seines, auch wenn ich das gerne möchte.

Also sollten wir aufhören uns diese Fragen zu stellen. Klar gibt es eine Antwort zu dem „Warum“ allerdings werden wir diese nie bekommen. Die Antwort, die wir uns aber selbst geben können ist die, das es aus welchem Grund auch immer, nicht gepasst hat.

Auch sollten wir mit der Frage, aufhören, was wir an dem Date wohl falsch gemacht haben könnten, denn bei einem Date kann man keine Fehler machen. Selbst wenn man total aufgeregt gewesen ist, gestottert hat oder anderweitig ungeschickt war, wer einem deswegen keine zweite Chance gibt hat selbst auch keine zweite Chance verdient. Es kann ja immer mal vorkommen das ihm für sich gravierende Dinge, die wir an dem Tag gesagt oder gemacht haben nicht gefallen haben und er deswegen kein weiteres Treffen möchte dann passt es schlicht und ergreifend nicht. Während ich diese Zeilen tippe muss ich an die Folge 4 aus der 15. Staffel von Greys Anatomy denken. Dort hat Meredith ein Date mit einem Mann Namens John und sie verstehen sich blendend. John erklärt bei dem Date etwas ganz interessantes, was ihm am Ende des Dates dann selbst zum Verhängnis wird. Er sagt, ein Date läuft solange gut bis die andere Person den bestimmten Satz sagt. Dabei handelt es sich um einen Satz der dem widerspricht, was der Person gegenüber total wichtig ist. In dem Fall von Meredith und John, katapultierte John sich mit dem Satz ins Aus, dass er nichts von Singlemüttern hält. Da sie sich bei dem Date noch nicht so gut kennengelernt hatten, ahnte er nicht, das Meredith eine Singlemutter ist. Er erkannte dies dann aber schnell an ihre Reaktion. Das Date endete damit, das John zugab den Satz gesagt zu haben. Der Vorteil bei diesem Date war das beide nach dem Ende wussten das es kein weiteres Date mehr geben wird. Dieses Date würde ich als sehr positiv beschreiben, weil gleich am Anfang klar geworden ist, das daraus nicht mehr werden kann. Ziel bei einem Date ist doch schließlich herauszufinden, ob mehr daraus werden könnte, somit ist das Ziel des Dates erfüllt. Einzig ein Date mit einem ungewissen Ende ist ein erfolgloses Date und nicht das wahre Ergebnis. Wichtig ist doch ein Ergebnis zu haben und das beide dieses Ergebnis kennen. Ja das Dating-Leben wäre total unkompliziert wenn jeder am Ende des Dates einfach ehrlich sagen würde, ob eine Fortsetzung vorstellbar wäre.

Aber es ist schon spannend das eigentlich Jedem die Situation mit der Wahrheit so unangenehm ist. Fast alle ob Mann oder Frau wählen da lieber die Variante sich einfach nicht mehr zu melden. Und für den geringen Fall, dass die andere Person direkt nachfragt, werden sich lieber 1.000 Ausreden ausgedacht, bevor zugegeben wird das man einfach nicht auf die Andere Person steht. Natürlich ist das unangenehm und man möchte die andere Person auch nicht verletzen, dennoch sollten wir uns alle im Klaren darüber sein das Ignoranz weitaus mehr verletzt als die Wahrheit. Die Wahrheit ist unangenehm, Ignoranz und die damit verbundene Respektlosigkeit verletzend. Ich persönlich glaube, das niemand wirklich verletzt wäre, wenn die andere Person in einem vernünftige Ton und mit einer respektvollen Wortwahl äußern würde das kein weiteres Date gewünscht wird. Dann denkt man sich zwar schade aber das Date kann schnell abgehakt werden.

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Machen sich die Herren der Schöpfung eigentlich auch so viele Gedanken nach dem ersten Date oder wenn sie sich nicht meldet? Ja! Und genau das ist nämlich das Problem. Als Mann hat man es auch nicht leicht. Als Mann bist du der starke, der Eroberer. Und auch heute noch im Jahr 2019 musst du als Mann den ersten Schritt machen! Das hat nichts mit modern oder unmodern zu tun. Die Natur sieht das so vor und das äußert sich auch automatisch in unseren Verhaltensweisen. Wir Frauen entsenden lediglich eine Aufforderung/Einladung an den Mann den ersten Schritt zu machen. Macht der Mann diesen Schritt ist es seine Aufgabe die Frau davon zu überzeugen mitzugehen. Bei dieser Aufgabe macht er sich dann aber leider zu viele Gedanken, wie er für die Frau interessant sein könnte, anstatt einfach er selbst zu sein. Er beginnt zu spielen und genau das kann dann dazu führen das er seine Chance verpasst.

Willst du erobern musst du schnell handeln!

Denn deine Chance lieber Mann ist zeitlich begrenzt. Wir Frauen schenken dir ein Lächeln, mehrere Blickkontakte und falls wir ins Gespräch kommen versuchen wir dir mit Andeutungen zu helfen. Nimmst du deine Chance aber innerhalb kürzester Zeit nicht wahr, gibst du uns das Gefühl es nicht geschafft zu haben dein Interesse zu wecken. Ja dann sind wir wütend auf dich und übernehmen die Verantwortung für deinen Misserfolg, indem wir uns dafür die Schuld geben. Du hast nichts gemacht und hast es so geschafft das wir wütend auf dich sind und uns zudem nun selbst unattraktiv fühlen.

Es ist ja nicht immer nur das erste Date. Oftmals hat man zu zweit auch schon mehrere schöne Dates hinter sich und regelmäßigen Kontakt der plötzlich aufhört. Das hatte ich früher öfter mal. Ich traf einen netten Jungen wir gingen öfter aus, aber wir schafften den Sprung in die Beziehung nicht. Ich habe wahrscheinlich zu wenig Zeichen gegeben und er hatte keine Idee mehr, wie er mich für sich gewinnen kann. So kam es das er von einem Tag auf den Anderen wortlos an mir vorbeiging und sich nie wieder meldete. Das hat mich wahnsinnig gemacht. Ich war aber zu wütend und stolz um ihn zur Rede zu stellen. Wochen später ging er wieder an mir vorbei deutete aber mit einem Telefonhörer-Zeichen an mich anzurufen. Mein Herz klopfte vor Freude. Der Anruf kam aber leider nicht. Ich habe mich jahrelang gefragt, was da wohl passiert war, was ich falsch gemacht habe. Und ja ich gebe zu, ob ich mein Verhalten dahingehend ändern könnte mir diese Fragen nicht mehr zu stellen bezweifle ich, denn wenn ich etwas nicht verstehe macht es mich wahnsinnig. Heute bin ich statt wütend und stolz er mutig und selbstbewusst und ich hätte ihn angerufen und gefragt was los ist. Habe ich damals nicht. Jahre vergingen, aber heute habe ich die Antwort! Facebook sei Dank sage ich nur. Ich konnte es nicht lassen und musste ihn nach Jahren einfach fragen, was damals vorgefallen war. Denn wenn jemand, den man gern hat einfach wortlos an einem vorbeigeht trifft einem das schon. Seine Antwort auf die Frage war, das er nicht wusste wie es weitergeht er unsicher, feige und schüchtern war. Er hat sich deswegen blöd verhalten sagte er noch und entschuldigte sich nun als erwachsener Mann bei mir dafür. Damals waren wir ja noch Teenager und wussten es anscheinend nicht besser. Auch sagte er das unsere Geschichte zwar ein offenes Ende hat, aber wenigstens keine negative Erfahrung dahinter steckt. Ich stimmte ihm zu und wir einigten uns darauf das wir beide damals halt einfach zu doof waren.

Es ist also oftmals schwierig den Unterschied zwischen Schüchternheit, Desinteresse und Spiel zu erkennen. Deswegen sollten wir aus unseren Erfahrungen lernen und es beim nächsten Mal besser, ehrlicher und direkter Angehen.

Natürlich beginnt das ganze mit einem Spiel (Flirt) jedoch darf das Spiel nicht zu lange gespielt werden, weil es dann in einem Game Over endet.

Durch Unehrlichkeit, unnötige Spielchen, Missverständnisse und unklare Rollenverteilungen verpassen sehr viele Menschen ihre Chancen auf andere interessante Menschen. Wäre da nicht ein direkter Korb die angenehmerer Variante mit der man Leben könnte? Schließlich weiß man dann zumindest, das man es versucht hat.

Traumerinnerung

Bist du ein Träumer? Träumst du in der Nacht? Während ich darauf mit „Ja“ antworte gibt es doch tatsächlich Menschen, die sagen, dass sie nicht träumen.

Dabei ist es wissenschaftlich erwiesen das wir alle jede Nacht träumen. Wieso können sich aber einige mehr daran erinnern und andere wiederum wenig bis gar nicht? Wenn ich mich nie an einen Traum erinnere ist es nachvollziehbar, dass ich davon ausgehe nicht zu träumen.

Warum träumen wir überhaupt? Haben Träume eine Funktion? Ich habe das Gefühl besonders viel zu träumen, wenn ich viel erlebt habe und es somit viel zu verarbeiten gibt. Auch Forscher teilen diese Ansicht. Da es unserem Bewusstsein nicht möglich ist die gesamten Tageseindrücke zu ordnen übernimmt diese Aufgabe unser Unterbewusstsein im Schlaf, da wir im Schlaf viel weniger Reizen ausgesetzt sind. Das bedeutet, dass unser Unterbewusstsein sich nur durch Träume mit unserem Bewusstsein unterhalten kann. Leider spricht unser Unterbewusstsein eine andere Sprache in Form von Symbolen weswegen wir nur durch Traumdeutung in der Lage sind zu verstehen, worauf uns unser Unterbewusstsein aufmerksam machen möchte. Zudem verfestigt und bearbeitet unser Gehirn das am Tag gelernte und das Träumen soll dabei wohl eine wichtige Rolle spielen. Viele berichten das sich in ihren Träumen neue Erfahrungen mit alten Erfahrungen mischen, die emotional miteinander verbunden sind. Wir verarbeiten die Themen die uns beschäftigen im Schlaf und können durch die Kreativität unserer Träume Lösungen für unsere aktuellen Probleme finden.

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Wir alle träumen also jede Nacht und obwohl Träume etwas Intensives sind erinnern wir uns nicht immer daran geträumt zu haben. Wie ist es möglich sich an etwas so Intensives nicht mehr erinnern zu können?

Hierzu gibt es verschiedene Erklärungen und Faktoren, die ich recherchiert habe

Eine Erklärung ist der ungleichmäßige Schlaf da wir fünf Stadien: Einschlaf-Phase, Leitschlaf-Phase, Übergang zum Tiefschlaf, Tiefschlaf-Phase und die REM-Phase (Rapid Eye Movement – schnelle Augenbewegung) erleben. Da in der REM-Phase die Gehirnaktivität hoch ist und das Gehirn in der Phase ähnlich aktiv wie im Wachzustand ist, träumen wir in dieser Phase besonders lebhaft. Da die REM-Phase gegen Morgen immer länger wird, erinnern wir uns vor allem an die Träume, die wir morgens geträumt haben. Das erklärt bei mir zumindest, warum ich meistens nie weiß, wie ein Traum ausgeht und wieso ich oftmals gleich in den nächsten Traum springe. Das wir mehrere Träume in einer Nacht haben, ist also völlig normal nur können wir uns meistens nur an den letzten in der besagten Phase erinnern. Ich erinnere mich, dass ich mich wenn überhaupt höchstens an zwei Träume von einer Nacht erinnern kann. Ob wir uns  überhaupt an unsere Träume erinnern hängt also damit zusammen in welcher Phase wir aufwachen. Zudem muss man wohl mindestens 3 Minuten wach gewesen sein, um sich an einen Traum zu erinnern. Wenn du also zu denjenigen gehörst, die davon ausgehen nicht zu träumen, könnte es wohl daran liegen das du unheimlich gut und tief schläfst. Ein weiterer Grund, warum einige sich öfter an ihre Träume erinnern, als andere ist schlicht und ergreifend Interesse und Übung. Wer jeden Morgen versucht sich an die eigenen Träume zu erinnern, dem wird es auch des Öfteren gelingen.

Zudem gibt es wohl noch einige Faktoren, die die Traumerinnerung beeinflussen.

Die Traumforschung ist noch nicht wirklich weit und beim recherchieren habe ich gemerkt wie unheimlich viel es zu dem Thema Träume zu lesen gibt. Das ist auch der Grund, weswegen dies ein fortführender Blogartikel mit unterschiedlichen Traumschwerpunkten ist. Dieser Artikel konzentriert sich jetzt wirklich hauptsächlich nur auf die Traumerinnerung.

Gene scheinen nicht wirklich einen Einfluss darauf zu haben ob du dich gut an deine Träume erinnern kannst oder nicht. Es wurden Forschungen und Statistiken zu Alter und Geschlecht aufgestellt aber die waren nicht wirklich aufschlussreich. Angeblich sollen jüngere sich öfter an ihre Träume erinnern, als Ältere. Ich glaube das dies mit Interesse und auch den eigenen Erlebnissen zu tun hat. Meine Vermutung ist wer viele Tageseindrücke hat, hat auch mehr zu verarbeiten und vielleicht ist bei den Personen das Unterbewusstsein dann halt entsprechend mitteilungsbedürftiger und lauter. Das würde dann sozusagen eher eine Verbindung zur Epigenetik haben, du bist das was du erlebst und danach richten sich deine Träume, deren Mitteilungsbedürftigkeit und die stärke der Erinnerung. Das ist jetzt aber einfach nur meine eigene Theorie.

Die Persönlichkeitseigenschaft und -struktur soll laut Forschung einen größeren Einfluss auf die Traumerinnerung haben. Das heißt wer bestimmte geistige Fähigkeiten, wie Beispielsweise ein gutes Gedächtnis, eine gute Auffassungsgabe, visuelle Eigenschaften und die Neigung zu Tagträumen hat kann sich einfacher an seine Träume erinnern. Hier passt dann halt auch einfach das Interesse! Ich selbst habe Phasen wo ich gefühlt nichts Träume und Phasen wo ich sehr oft Träume und ich denke das liegt unter Anderem auch an meinem eigenen Interesse, was ja nicht immer gleich ist. Ich stelle mir das aber auch so vor, das mein Unterbewusstsein mal mehr und mal weniger zu sagen hat. Zwar teilt es mir jedes Mal im Schlaf etwas mit, aber wenn ich darauf nicht reagiere sagt es sich einfach „nicht so wichtig.“ Wenn es mir wiederum wirklich etwas Wichtiges zu sagen hat bin ich mir sicher, dass ich mich auf mein Unterbewusstsein verlassen kann und es mir dann schon deutlicher macht, das ich mich damit nun mal befassen sollte. Ja und das sind dann die Phasen, wo mein Interesse geweckt wird und ich mich wieder häufiger an meine Träume erinnere.

Den größten Einfluss auf die Traumerinnerung hat die Psyche, welch Überraschung. Die Psyche hat meiner Meinung nach einfach auf alles den größten Einfluss. Die Psyche und die Traumerinnerungen hängen laut Forschung eindeutig zusammen. So wirken sich psychische Störungen und Medikamente auf die Träume aus und somit auch auf die Erinnerungen. Menschen mit Depressionen erinnern sich wohl oftmals nur daran, dass sie geträumt haben nicht aber an den Inhalt. Ich kann mir gut vorstellen, dass Menschen mit Depressionen sich einfach nicht an die Inhalte erinnern wollen. Mit einer Depression hast du ja einfach nochmal viel zu viele Tageseindrücke, als ohne Depression und hinzu kommt nicht nur, dass es viele Tageseindrücke sind, nein es sind ja auch negative Eindrücke. Wenn diese dann alle im Traum geordnet und verarbeitet werden, möchte ich mir das nicht mal vorstellen, geschweige denn mich daran erinnern.

Bist du Jemand der sich für Träume interessiert und sich gerne öfter daran erinnern würde? Also ich schon, vor Allem würde ich mich gerne mal an alle Träume aus einer Nacht erinnern und nicht immer nur an den letzten Traum. Ich habe noch ein paar Tipps gefunden, die uns helfen können uns besser an unsere Träume zu erinnern.

  • Das Traumtagebuch, der Tipp ist nicht neu bzw. ist es ja jetzt keine andere Technik als im echten Leben. Mit einem Tagebuch kann man sich einfach immer besser an etwas erinnern. Ich finde Tagebücher unheimlich wertvoll, allerdings auch sehr aufwendig.
  • Nicht bewegen! Kennst du diese Technik bereits? Sobald du morgens aufwachst solltest du die Augen geschlossen halten und dich keinen Millimeter bewegen. Warum? Weil unser Traumgedächtnisspeicher anders funktioniert. Also öffne deine Augen und bewege dich erst dann, wenn du dich erinnert hast. Frage dich einfach während du deine Augen geschlossen hast und du so regungslos daliegst, was gerade passiert ist, wo du gerade warst und was du erlebt hast.
  • Simple Suggestionen, da das Unterbewusstsein auf Suggestionen reagiert sage dir einfach vor dem Schlafengehen fest entschlossen, das du dich erinnern willst.
  • Objektverankerung davon habe ich auch schon mal gehört um generell sein Gedächtnis zu trainieren. Hefte deine Erinnerung an ein bestimmtes Objekt im Raum, so dass dieses Objekt die Erinnerung hervorruft, wenn du es ansiehst.
  • SleepTalk natürlich gibt es wie für alles eine App, ich habe diese App allerdings noch nicht getestet. Diese App zeichnet jede Stimme auf, die in den Raum hineingesprochen wird. Diese kannst du verwenden, wenn du Morgens aufwachst und zu faul bist dir Notizen zu machen, einfach sprechen und die App zeichnet es auf. Ich finde das allerdings irgendwie unheimlich.
  • Vitamin B6 und Melatonin, ich habe gelesen, dass man so und soviel mg davon einnehmen soll und das dann die Traumerinnerung fördert. Habe ich mir jetzt nicht genau gemerkt, weil ich finde das genügend Vitamine generell die Voraussetzungen sind, damit alles besser funktioniert.

Das war jetzt meine Recherche-Sammlung zum Thema Traumerinnerung. Hast du dich mit dem Thema schon einmal auseinandergesetzt. Möchtest du noch weitere Tipps oder hast du selbst welche, dann würde ich mich über deinen Kommentar sehr freuen.

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Ich wünsche dir wunderschöne Träume an die du dich erinnerst!

Deine Janine

PS: Meine Bloggerkollegin Sarah hat auch einen interessanten Blogartikel zum Thema Träume geschrieben, schau doch einfach mal vorbei:
Blogartikel von Sarah

Sunshine Blogger Award

Vielen Dank, dir, liebe Kerstin von LiWoBa für deine Nominierung für den Sunshine Blogger Award. Ich fühle mich wirklich von Herzen geehrt, dass du an mich gedacht hast und es wäre ein Unding für mich, nicht mitzumachen. Leider etwas spät, aber lieber spät als nie.

Nun erstmal zur Erklärung an dich, wer jetzt diesen Blogbeitrag liest, was hat es mit dem Sunhine Blogger Award auf sich. Dazu komme ich jetzt!

Frei übersetzt wird der Sunshine Blogger Award an diejenigen Blogs vergeben, die durch ihre kreative, positive und inspirierende Art einen digitalen Sonnenschein in die Blogger-Gemeinschaft strahlen lassen.

Das ist Wow oder? Das Ziel meines Blog ist es das Miteinander einfacher, unkomplizierter und schöner zu machen. Ich möchte einfach etwas geben, zum nachdenken anregen und inspirieren und deswegen freue ich mich sehr über diese Nominierung zu diesem wahnsinnig schönen Award.

Kommen wir nun zu den Regeln des Sunshine Blogger Awards

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Die Nominierung beinhaltet selbstverständlich auch Regeln, die ich von Kerstins Seite entnommen habe:

  1. Danke dem Blogger, der dich nominiert hat in einem Beitrag und verlinke auf dessen Blog.
  2. Füge das Logo und die Regeln des Sunshine Blogger Award ein.
  3. Beantworte 11 an dich gestellte Fragen.
  4. Nominiere weitere 11 Blogger, denen du ebenfalls 11 Fragen stellst.

Regel Nummer 1 müsste es für mich nicht geben, da dies für mich selbstverständlich ist! Danke Kerstin, nicht nur daran, dass du an mich gedacht hast, sondern auch dafür dass du regelmäßig meinen Blog liest. Und auch danke für deinen wunderbaren Blog, der übrigens total interessante Themen, wie Sport & Fitness, Gesundheit & Ernährung, Organisation & Zeitmanagement sowie dem Streben nach Glück beinhaltet. Wer diese Themen interessant findet, sollte unbedingt mal bei ihr vorbeischauen.

Kommen wir nun zu meinen Antworten auf Kerstins 11 Fragen:

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Was hat dich dazu bewegt, mit Bloggen zu beginnen?

Hauptsächlich meine Gedanken, ich bin eine Person, die das Schreiben braucht, um die Gedanken zu ordnen. Ich habe schon immer geschrieben, vorher halt ausschließlich für mich, aber ich finde es wichtig etwas zu geben und das hat mich dazu bewegt zu bloggen, ich möchte einfach etwas zurückgeben, Glück und Gedanken teilen. Ein Blog kann unheimlich viel geben, mir selbst, Anderen. Ich habe dadurch mich und euch alle einfach viel besser kennengelernt, meiner Meinung nach sollte jeder einen Blog haben.

Was ist deine liebste Freizeitbeschäftigung?

Diese Frage ist für mich wirklich schwer zu beantworten, da ich nicht nur eine Person bin, die unheimlich viele Gedanken hat, nein, als wenn das noch nicht reichen würde, ich mache einfach so viele Dinge so gerne. Das ist auch der Grund, warum für mich Langeweile ein Fremdwort ist, mir ist eigentlich nie langweilig. Am liebsten bin ich einfach mit meinem Mann und meinen Freunden zusammen, egal was wir machen.

Wohin führte deine schönste Urlaubsreise?

Viel gereist bin ich noch nicht wirklich. Der Ort, wo ich bis jetzt am meisten war ist Mallorca und ich liebe Mallorca. Aber die schönste Urlaubsreise? Jede war auf ihre Art wunderschön, ich könnte die Frage besser beantworten, wenn es nicht um das Wo sondern um das mit Wem ginge…

Welches Buch hat dich am meisten beeindruckt?

Generell lese ich ja gerne romantische Bücher, aber beeindruckt hat mich eine andere Art von Buch und zwar „Der Code“ von Christian Huber. Es geht um den neuen Weg positiv zu Denken und das Buch hat mich deshalb so beeindruckt, weil es mir nochmal deutlich gemacht hat, wieviel Einfluss unsere eigenen Gedanken auf unser Leben haben.

Was würdest du am liebsten an dir ändern?

Meinen nicht vorhandenen Ehrgeiz. Ich mache mich selbst immer schlechter als ich bin und versuche deswegen oft bestimmte Dinge erst gar nicht.

Was würdest du in deinem Leben anders machen, wenn du die Zeit zurückdrehen könntest?

Das Wort was mir zu dieser Frage einfällt lautet Verständnis. Ich hatte früher sehr wenig Verständnis für Menschen, die anders gedacht haben, als ich und deswegen oft tollen Menschen keine Chance gegeben. Das tut mir heute sehr leid und ich finde es sehr schade. Umso glücklicher bin ich allerdings heute darüber, dass ich mich dahingehend hinterfragt habe und das fehlende damalige Verständnis nun zu einer meiner Stärken geworden ist denn nun empfinde ich Verständnis und habe so – tollen Menschen mein Herz öffnen können.

Was ist dein Lieblingstier?

Das Einhorn 🙂 ein Fabelwesen welches für mich einfach symbolisiert an Wunder und Träume zu glauben. Es heißt ja das nur diejenigen Einhörner sehen können, die auch an diese glauben, für alle anderen ist es nur ein weißer Schimmel, also wer weiß…

Was war als Kind dein Traumberuf?

Tänzerin, ich wollte so gerne Tänzerin werden und eigentlich wäre das auch heute noch mein Traum, denn ich liebe das Tanzen. Es hat sich nur leider nicht ergeben und ich war nicht ehrgeizig genug. Ich habe mich dann für etwas bodenständiges entschieden.

Was kannst du besonders gut?

Zuhören und mir Gedanken machen.

Wie zufrieden bist du auf einer Skala 1 bis 10 (1=mies/10=perfekt)

Hmm ich sage mal 9 ich bin sehr zufrieden aber da immer irgendetwas ist und sein wird und auch nichts perfekt ist, denke ich ist die 9 die richtige Zahl.

Bei welcher der Fragen musstest du am längsten Nachdenken?

Über die Frage, was ich besonders gut kann, ich kann dir ganz schnell sagen, was ich alles nicht kann, aber nicht, was ich gut kann. Da haben wir die Verknüpfung zu der Frage, was ich gerne an mir ändern würde.

Sunshine Blogger Award – Meine Nominierungen

  1. Robert mit https://robinioblog.wordpress.com/
  2. Stephanie mit https://stelicious.blog/
  3. Sarah mit https://herbstmeedchen.de/
  4. Nirina mit https://www.vam-po.com/overview/
  5. Mit ohne Maske https://mitohnemaske.de/mitohnemaske/
  6. Unaufschiebbar  https://www.unaufschiebbar.de/
  7. Kiki mit https://viennagirlkiki.wordpress.com/
  8. Vera mit https://psensual-sensualfarbpoesie-de.jimdo.com/
  9. Elisabeth mit https://www.ich-verstehe-es.com/
  10. Tanja mit https://tanjasliebezumschicksal.jimdo.com/
  11. Alle Blogger von Bloggerherz meine Bloggerfamilie

Sunshine Blogger Award – Fragen an meine Nominierten

  1. Was hat dich dazu bewegt, mit Bloggen zu beginnen?
  2. Wer inspiriert dich am meisten und warum?
  3. Was war als Kind dein Traumberuf?
  4. Wie gefällt es dir dich zu entspannen?
  5. Welche Angewohnheit würdest du am liebsten aufgeben?
  6. Welche Angewohnheit hättest du gerne?
  7. Worauf bist du besonders stolz?
  8. Was ist dein Lieblingsbuch/Film/Lied und warum?
  9. Welchen Rat würdest du deinem 12-jährigen Ich geben?
  10. Was würdest du in deinem Leben anders machen, wenn du die Zeit zurückdrehen könntest?
  11. Bei welcher Frage musstest du am längsten nachdenken?

Alle die, die sich die Zeit nehmen, die Fragen zu beantworten und den Sunshine Blogger Award annehmen würden mir eine riesen Freude machen! Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten und würde diese Antworten auch zurückgeben, wenn ihr auch so neugierig seid wie ich.

 

 

Hör auf du zu sein

An deiner Stelle würde ich das lassen. Hör auf damit!

Kennst du das Gefühl dich nicht zu trauen das zu tun, was dir Spaß macht? Es ist zermübernd und erdrückend. Ich habe dann immer das Gefühl nicht genügend Luft zu bekommen, mir wird heiß, ich werde fast panisch.

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Heiß wird mir ebenfalls kurzzeitig, wenn mir mal wieder Jemand sagt, dass ich etwas lassen soll, weil die Person der Meinung ist, dass das was ich tue, doof, peinlich oder sonst etwas Negatives ist. Natürlich denke ich sofort darüber nach und natürlich habe ich auch Angst davor mich lächerlich zu machen…

Aber was macht mich auf Dauer unglücklicher? Durchs Leben zu gehen, Jedem zu gefallen, beliebt sein für Etwas, was ich nicht bin?                                                                Oder mich auch ab und an mal zu blamieren, das ein oder andere Augenverdrehen oder ein Kopfschütteln zu kassieren und mir auch mal dumme Kommentare anzuhören, für Etwas, was ich wirklich bin?

Ich hab mich dafür entschieden nicht auf mich zu verzichten

Ich möchte nicht auf das, was mich ausmacht (auch wenn es peinlich ist) und die Dinge, die mir Spaß machen verzichten. Ehrlich gesagt kann ich das auch gar nicht, ich würde ersticken. Selbst wenn ich dann beliebter wäre, würde sich diese Beliebtheit für mich anfühlen, als würde mich Jemand am Hals packen und mir die Luftzufuhr Stück für Stück nehmen. Dann würde mir schwarz vor Augen werden und das für eine ziemlich lange Zeit, die mir wie die Unendlichkeit vorkommen würde. Ich wäre die Person, die immer lacht und zu Hause weint, die, der es immer gut geht, weil es das wäre, was alle in mir sehen.

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Aber, weißt du was? Wenn ich einfach damit aufhöre mir Gedanken zu machen. Wenn ich einfach nur meinen Gefühlen und meiner Leidenschaft folge, werde ich zu einer Person, wo das Lachen echt ist, ja auch das Verrückte, Peinliche, Doofe, Traurige oder sonst Etwas, was als negativ ausgelegt werden kann. Aber ich bin dann Jemand, Jemand echtes.

Eines der schönsten Komplimente, welches ich je erhalten habe war, dass ich um mein freies, zwangloses Verhalten beneidet werde. Weil ich einfach immer tue, wozu ich gerade Lust habe. Das ich einfach los singe oder los tanze. Ja das ich keinen Alkohol brauche, um mich zu trauen, ich zu sein. Ich bin einfach ich. Mir wurde gesagt, dass dies eine Gabe ist, über die ich sehr froh sein kann. Mir kommen schon wieder die Tränen, wenn ich an dieses Kompliment denke, denn es tut mir so leid, dass sich nicht einfach Jeder traut, so zu sein, wie er ist, sondern diese Gabe dazu benötigt. Ja ich verstehe einfach nicht, warum zu zeigen wie ich wirklich bin eine Gabe sein soll.

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Ich werde auf jeden Fall nicht damit aufzuhören ich zu sein.

Denn es hat den Anschein, dass egal was du tust, die Leute dich so sehen, wie sie dich sehen wollen.

Meine Haargeschichte

Das Thema Haare verfolgt mich schon seit ich ein kleines Mädchen bin. Ich träume schon immer von langem, kräftigen Haar. Für mich war und ist es schon immer total wichtig gewesen, als Frau lange Haare zu haben.

Mein Traum passt allerdings nicht zu meiner Genetik. Die Natur hat mir die schlechtestes Haarkombination überhaupt gegeben fein und wenig das finde ich nach wie vor einfach nur gemein.

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Trotzdem habe ich schon immer relativ langes Haar, kurzes Haar kommt für mich einfach nicht in Frage. Natürlich habe ich auch schon alles Mögliche ausprobiert, um meine Haare länger zu bekommen, ich möchte dir hier meine Erfahrungen mitteilen.

Diese ganzen Haarroutine-Videos oder Anleitungen im Internet sind ja total beliebt und auch ich schaue regelmäßig Haar-Tutorials. Allerdings immer mit dem nüchternen Ergebnis „mit meinen Haaren funktioniert das nicht.“ Das ist ein Lernprozess, denn mit Haaren ist es wie mit allen anderen Dingen auch, wir sind alle so individuell und auch unsere Haare sind total unterschiedlich. Ich kann zwar, das was ich habe optimal pflegen und erhalten, aber ich kann daraus nicht etwas machen, was es einfach nicht ist.

Feines Haar hat ganz andere Bedürfnisse als kräftiges Haar. Mein Mann ist das beste Beispiel der hat kräftiges, glänzendes Haar und benutzt weder Shampoo, noch Spülung, noch Kur oder sonstiges (einfach nur Seife). Er pflegt seine Haare dahingehend überhaupt nicht und sie sind ihm aber auch in keinster Weise böse.

Mein Haar hingegen ist fein und nachtragend. Ich habe mein Haar zwar nie kräftig bekommen, aber wenigstens hatte ich mal eine sehr schöne Haarlänge. Aber das ist ja das Problem man will immer mehr. Ich wollte dazu dann auch noch die perfekte Haarfarbe und da ich früher Hellblond war und mein Blond nach und nach immer dunkler wurde, fing ich mit dem blondieren an.

Das haben meine Haare mir nie verziehen.

Sie brachen ab ich war echt verzweifelt. Also hörte ich mit der Färberei auf und lies meine Naturhaarfarbe (Dunkelblond) raus wachsen, die ich inzwischen auch total schön finde. Mein Haar glänzt wieder und ist auch wieder gewachsen, aber ich bekomme sie leider nie wieder so lang wie vorher.

Ich habe es mit regelmäßigem Spitzenschneiden versucht, was aber nur dazu führte, dass das Stück was nachgewachsen war einfach wieder abgeschnitten wurde und ich so immer auf der Stelle trat. Ich habe den Splissschnitt ausprobiert war aber eigentlich gefühlt das Selbe wie Spitzen schneiden. Dann kam Olaplex dazu und meine Haare saugten das auf wie verrückt und meine Haare wurden von ihrer Struktur her kräftiger. Olaplex dient ja dazu die Haarstruktur zu reparieren. Das heißt jetzt nicht, das Olaplex aus feinem Haar kräftiges Haar macht, aber es stellt die ursprünglich, gesunde Struktur wieder her und das Gefühl hatte ich zumindest. Meine Wunschlänge habe ich aber leider trotzdem immer noch nicht erreicht.

Natürlich habe ich mich sehr viel mit dem Thema Haare befasst und weiß auch, dass die Haare Nährstoffe brauchen sowohl von Innen, als auch von Außen. Dann den typischen Anfängerfehler gemacht, ab in die Drogerie und diese Schönheit von Innen Kapseln speziell für die Haare gekauft, von Hefe bis Biotin. Bringt natürlich gar nichts. Das heißt aber nicht, dass das was auf der Packung steht verkehrt ist, es ist eher ein Problem der Dosierung und Bioverfügbarkeit.

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In einem anderen Zusammenhang habe ich mich mit Nahrungsergänzungsmitten befasst und ich nehme aus allgemeinen Gründen regelmäßig meine sogenannte Grundversorgung. Seit dem ich das mache ist mir zumindest aufgefallen, dass meine kleinen Geheimratsecken besser geworden sind. Ich hatte natürlich jetzt nicht diese typischen Geheimratsecken, wie man sie von Männern kennt, die eine Glatze bekommen, aber ich hatte halt schon immer das Problem, wenn ich mir einen hohen Zopf mache, das da halt diese blöden Ecken sind und diese Ecken sind jetzt voller das ist für mich schon ein riesen Erfolg.

Meine zusammenfassende Haarroutine:

Da ich sehr feines Haar habe, muss ich halt auf vieles achten, was Jemand mit kräftigen Haaren einfach gar nicht kennt und beachten muss.

  • Ich versorge mein Haare von Innen mit den richtigen Nährstoffen
  • Ich lasse meine Haare in der Woche Lufttrocknen und gehe mit geflochtenen Haaren ins Bett, damit diese geschützt sind (feines Haar bricht leider sehr schnell).
  • Wenn ich meine Haare Föhne dann nie, ohne vorher ein Hitzespray zu verwenden.
  • Ich benutze ein Glätteisen um mir Volumen-Wellen ins Haar zu zaubern.
  • Ich verwende nur leichtes Haarspray, weil meine Haare sonst zu doll verkleben und die Kletten führen zu Haarausfall.
  • Ich wasche meine Haare jeden Tag, weil sie einfach sehr schnell fetten und verwende jeden Tag eine Haarkur.
  • Übrigens merke ich bei Haarprodukten keinerlei Unterschied, ob es sich um teure Marken oder günstige Marken handelt. Auch habe ich das Gefühl das fast jedes Shampoo und jeder Haarkur gleich ist.
  • Ich trage meine Haare immer offen, außer beim Sport. Ansonsten mache ich mir Frisuren nur mit Clip-In Extensions, weil mit so wenig Haaren einfach keine Frisur möglich ist.
  • Ich habe meine Haare inzwischen akzeptiert und finde es nicht mehr ganz so schlimm, das ich nicht so viele Haare habe, das hat nämlich auch den Vorteil das ich sie immer offen tragen kann ohne das sie mich nerven.

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Hast du auch feines Haar und ähnliche Erfahrungen gemacht oder Tipps für mich? Dann würde ich mich über einen Kommentar von dir sehr freuen!

Wenn du Interesse an einem Haar-Tutorial speziell von mir mit meinen feinen Haaren sehen möchtest, gib mir einfach Bescheid.

Die geheimen Face Filter auf Instagram

Neuigkeiten für alle Insta-Story und Filterliebhaber!

14 Marken bzw. Stars haben ihren eigenen AR Filter (auf Insta bekannt als Face Filter) kreiert. Wer jetzt nicht weiß, was AR Filter sind, AR ist die Abkürzung für augmented reality auf deutsch ungefähr erweiterte Realität.

Mit diesem Beitrag möchte ich euch die Filter vorstellen und euch erklären, wie ihr sie bekommt.

#1 Kylie Cosmetics Filter – „Lip Kits“ @kyliejenner

Sie ist eine der ersten, die so einen Filter kreiert hat und ich glaube auch das uns allen dieser Filter bereits bekannt ist. Dieser Filter hat nicht nur ein tolles Make Up (falsche Wimpern, weichere Gesichtszüge), sondern gibt uns die Möglichkeit alle Lippenstift Kollektionen von Kylie auszuprobieren ohne diese alle zu kaufen. Im Moment ist dieser Filter auch mein persönlicher Favorit.

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#2 Adidas Originals Retro Filter @adidasoriginals

Ein Vintage Filter der 90er Jahre, das Anheben der Augenbrauen kreiert einen Verzögerungs-Effekt mit Adidas Logos. Schwer als Foto festzuhalten, also probiere es einfach mal aus.

#3 Rihannas Diamond Headpiece Filter @badgalriri

Ganz nach dem Motto „shine bright like a Diamond“ hat Rihanna Diamanten kreiert. Wählst du diesen Filter aus erscheint eine Kopfbedeckung aus Diamanten.

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#4 Gucci Beautys Portrait Filter @Gucci

Wählst du diesen Filter aus stehen dir 3 verschiedene Looks im Renaissance-Barock Style zur Verfügung.

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#5 Maddie Zieglers Kidness Filter @maddieziegler

Dies ist ein Filter voller Liebe und Güte.  Wählst du diesen Filter, füllen Herzen den Bildschirm. Wechselst du die Kamera-Sicht siehst du viele liebevolle Kommentare in verschiedenen Sprachen. Allerdings ist der Filter im Moment irgendwie verschwunden.

#6 Off-White Sunglasses & Quotes @off_____white

Die Streetwear-Marke Off-White hat einen Filter erstellt, wo du verschiedenen Sonnenbrillen der Kollektion ausprobieren kannst.

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#7 NBA´s Dunk Cam Filter @nba

Der perfekte Filter, für alle die Basketball lieben. Wählst du diesen Filter aus, wird ein Basketball Spieler deiner Story hinzugefügt. Dieser Filter funktioniert ausschließlich für die Rückkamera.

#8 Disney`s Mickey and Minnie Filter @disney

Natürlich darf doch auch die Disney Magie nicht fehlen. Dieser Filter ist doch wieder total was für mich. Beim Auswählen dieses Filters bekommst du Mickey und Minnie Maus Ohren und du kannst zwischen verschiedenen Styles wählen.

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#9 Babyariels Dream Filter @babyariel

Dieser Filter ist traumhaft, überall erscheinen Lichter in Sternenform.

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#10 Lizakoshy @lizakoshy

Dieser Filter erscheint zuerst ganz normal, doch dann erscheint ein Oberlippenbart und verrückt aussehende Augenbrauen.

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#11 buzzfeedtasty´s Buzzfeed Filter @buzzfeedtasty

Bei diesem Filter erscheinen kleine Lichtblitze und ganz groß die Worte „OH YES“.

#12 Ariana Grandes no tears left to cry Filter @arianagrande

Dieser Filter kreiert einen multiplen Effekt mit der Hintergrundmusik von Ariana. Dieser Filter ist etwas schräg, aber hat auch irgendwie was.

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#13 Disneynutcrackers Four Realms Filter @disney

Diesen Filter ist ebenfalls von Disney und hier kannst du, wie der Name schon sagt, zwischen 4 Styles wählen (Winter-Eiskönigin, Frühling- Blumenkranz, Pinkes Make Up und düsteres Make Up).

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#14 Lisa and Lena Filter @lisaandlena

Diesen Filter haben wir auch fast alle schon entdeckt, wenn du zwinkerst wird es bunt.

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Wie du diese Filter bekommst

Nun habe ich euch alle Filter, die ich gefunden habe vorgestellt. Nun lasst uns sehen wie wir diese Filter bekommen.

Am einfachsten ist die Variante, dem Gestalter des Filters zu folgen, sobald ihr diesem folgt habt ihr diesen Filter bei eurer Instagram-Story.

Die zweite Variante ist die, wenn ihr bei euren Freunden, diesen Filter entdeckt, könnt ihr diesen direkt von der Story eures Freundes hinzufügen. Oben in der Story steht ja immer welcher Filter verwendet wird, einfach dort raufgehen und der Filter steht dir bei deiner nächsten Auswahl zur Verfügung.

Wie du deinen eigenen Filter erstellen kannst

Was die Stars können, können wir doch auch oder?

Sie haben alle den Filter mit Facebooks beta Programm Spark AR Studio erstellt. Die beta Version steht zum runterladen zur Verfügung ich habe sie aber aktuell selber noch nicht getestet. Für weitere Infos schaut einfach mal direkt bei Spark AR Studio 

 

Ich wünsche euch viel Spaß mit den Filtern und falls ihr auch noch welche entdeckt habt, gebt mir bitte Bescheid und erzählt mir mal, welcher Filter euch am besten gefällt!

 

 

Traumerfüllung (Janine ist zurück)

Es tut mir leid, dass ich die Blog-Welt solange verlassen habe, aber meine Träume haben mich aufgehalten…

Für einen Jahresrückblick im klassischem Sinne ist es zu spät, ich weiß. Deswegen möchte ich dich hier zu meinem ersten Blogbeitrag im Jahr 2019 begrüßen und danke dir für deine Geduld.

Mein Jahr 2018 nenne ich das Jahr der Träume und Ziele. Es war das Jahr wo ich das Projekt „Mein Leben“ komplementär durchgezogen habe. Warum denn jetzt das komplette Leben in einem Jahr? Ganz einfach ich will endlich mal fertig werden und leben! Ich beobachte zu genüge, wie die Menschen um mich herum einfach nie richtig fertig werden, nie ankommen, sondern sich auf einer ständigen Reise, voller Unruhe und Unzufriedenheit befinden. Natürlich geht es im Leben immer weiter und man wird nie wirklich fertig, außer das Leben ist zu Ende, davon rede ich aber auch gar nicht. Ich rede von der Lebensgestaltung, davon dort anzukommen, wo man möchte um sein Leben von dort aus in vollen Zügen zu genießen.

Bist du an dem Ort wo du sein willst mit der Person mit der du zusammen sein willst?

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Oftmals befinden wir uns alle in einer Art Strudel, wir schauen zu sehr auf das, was die Anderen machen, verlieren uns selbst und merken das nicht einmal. Wir machen einfach weiter ohne an uns selbst zu denken. Ich habe mich früher über dieses ganze Selbstfindungsgerede ziemlich lustig gemacht, bis ich gemerkt habe, dass ich mich selbst schon längst irgendwo, irgendwann verloren hatte. Nicht komplett, aber einen Teil von mir…

Kannst du einfach nur so dasitzen und die Wand anstarren?

Viele können diese Frage nicht mit „Ja“ beantworten und wissen auch gar nicht, wieviel das einem selbst bedeutet. Vor Jahren habe ich über das „Wandanstarren“ mal einen sehr interessanten Artikel gelesen. Die Kernaussage dessen war, dass es sehr wichtig ist das zu können und regelmäßig zu tun. Mein ehemaliger Arbeitskollege und ich haben „das Wandanstarren“ auch tatsächlich in unseren Arbeitsalltag integriert wurden dafür aber von vielen belächelt.

Es ist wie ein Auftanken ein regelmäßiges Treffen mit dir selbst. 

So nun aber genug auf die Wand gestarrt, kommen wir nun zu den Taten. Nach einigen Treffen mit mir selbst wusste ich nun genau wie es um meine Träume und Ziele steht und ich nahm mir nun vor mir diese zu erfüllen. Ich habe meine Gedanken und meine Energie in meine Ziele und Träume gesteckt und das Jahr 2018 sollte nun das Jahr sein, wo meine wichtigsten Träume und Ziele in Erfüllung gehen sollten.

Andere schauen in den Himmel und hoffen auf eine Sternschnuppe, ich starre die Wand an und mache!

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Nun ist das Jahr 2018 zu Ende und ich bin froh darüber, denn es war ein sehr anstrengendes Jahr. Dafür wird das Jahr 2019 umso schöner, denn das ist das Jahr, wo ich nicht mehr an meinen Träumen arbeite, sondern meine Träume lebe.

 

Happy Blogbirthday

Mein Blogbaby ist jetzt schon zwei ganze Jahre alt, so lange kommt mir das echt noch gar nicht vor, was aber auch daran liegt, dass ich erst seit einem Jahr wirklich regelmäßig blogge. Weswegen ich auch immer sage, dass mein Blog ein Jahr alt wird…

Zeit für einen kleinen Rückblick auf zwei spannende Bloggerjahre

Wie alles begann…

Ende 2016 wurde die Idee eines Blogs in die Tat umgesetzt, bis die Umsetzung allerdings so umgesetzt war, dass ich damit arbeiten konnte, verging quasi noch ein Jahr, weswegen ich im Jahr 2016 auch nur drei Blogbeiträge veröffentlicht habe. Und das, obwohl  ich schon einiges an Texten verfasst hatte, bevor ich überhaupt diesen Blog eröffnete. Ich schrieb diese quasi zunächst nur für mich. Bis ich mich von der einen auf die andere Sekunde entschied einen Blog zu starten. Zunächst beschäftigte ich mich also nicht mehr mit Texten, sondern mit der ganzen Technik Drumherum, es gab wirklich einiges zu lernen und zu begreifen.  Als ich dann das Design meiner Seite soweit fertig hatte und einigermaßen wusste, wie das nun funktionierte, fing ich an ein paar meiner Texte hochzuladen.

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Bei der nächsten Überlegung ging es wieder nicht um die Texte, sondern darum, wie mein Blog nun zu Lesern kommen könnte. Meine Blogarbeit bestand dann eine Zeitlang aus Marketing Recherchen und social Media Arbeit.  Dabei wuchs nicht nur mein Wissen, sondern auch mein Spaß, denn ich knüpfte Kontakte, sammelte Inspirationen und tauschte mich mit anderen Bloggern aus.

Meine Texte wurden gelesen, sogar kommentiert und ich erhielt mehr positives Feedback, als ich je gedacht habe.

Gegenwart…

Inzwischen fühle ich mich schon fast, wie ein alter Hase, was das Bloggen angeht, auch wenn ich jeden Tag immer wieder etwas Neues dazulerne. Ich habe meine kleine, herzliche Community und einen riesen Spaß zu schreiben und neue Textideen zu sammeln und umzusetzen. Was soll ich dazu noch großartig sagen? Ich liebe meinen Blog und das Schönste er liebt mich auch.

Natürlich habe ich auch die Schattenseiten kennengelernt. Das bloggen von einigen nicht wirklich geschätzt und schon gar nicht als Arbeit angesehen wird. Das ist auch einer der Gründe, warum uns Bloggern teilweise nichts gegönnt wird. Es wird dann oftmals so hingestellt, als würden wir nur ein paar Fotos hochladen und ab und zu ein paar Worte tippen. Wenn dann Blogger auch noch Geld verdienen hört bei vielen das Verständnis dafür völlig auf. Wieviel Arbeit wirklich hinter einem Blog steckt verrate ich euch in einen meiner nächsten Beiträge.

Auch ich habe natürlich Bekannte um mich herum, die mit dem Thema Bloggen so gar nichts anfangen können und weder verstehen was ich hier tue, noch warum ich das tue. Es wird mir dann Verständnislosigkeit dafür entgegengebracht, das ein Blog ja öffentlich ist. Oder es wird zu mir gesagt, es gibt so viele Blogger, warum machst du das denn du gehst doch eh in der Masse unter.

Um die Frage zu beantworten: „Es macht mir Spaß!“ Das sollte immer Grund genug sein.

Wie auch immer es werden nie alle verstehen, sich damit überhaupt auseinandersetzen oder gut finden, was ich tue, das gilt nicht nur für meinen Blog.

Man muss schon ein dickes Fell haben oder entwickeln. Aber mit den Jahren ist nicht nur die Anzahl der Blogger gestiegen, sondern auch das Verständnis für Blogger auch dahingehend dieses durchaus, als Beruf der Zukunft zu sehen. Es eröffnet sich schon lange eine neue digitale Welt und wer, wenn nicht Blogger, passen da bestens rein?

Zukunft…

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Zunächst habe ich noch gefühlt zig Tausend Textideen, ich möchte euch, einfach noch soviel mitteilen! Außerdem soll mein Blog interaktiv sein, das heißt er soll sich mit mir und euch, meinen Lesern, weiterentwickeln. Ich bin also gespannt, wo die Reise hingeht.

Auch möchte ich meine Erfahrungen, die ich bereits gesammelt habe, weitergeben und andere Bloggeranfänger motivieren und unterstützen.

Mein nächster Schritt soll ein Newsletter sein aber vorher möchte ich es erstmal schaffen einmal wöchentlich einen Blogbeitrag zu veröffentlichen.

Mit jedem Tag wachsen neue Ideen, es bleibt also spannend…

Zum Schluss nochmal ein paar Zahlen…

Innerhalb von zwei Jahren habe ich 37 Artikel veröffentlicht und 25.572 Wörter geschrieben.

 

 

Rezension zu Bloggerherz 1 Mio Bloggertipps

Gelesen habe ich schon viele Bücher und davon haben mich auch wirklich viele beeindruckt. Irgendwie ist es aber doch nicht verwunderlich, dass meine allererste Rezension von einem Buch handelt, wo es um das Thema bloggen geht.

Sobald man beginnt zu bloggen, verändert sich alles…

Dieser Satz taucht in dem Buch auf und nicht nur, dass ich diesen Satz für mich total bestätigen kann, so hat der Autor mich mit seinem Text zu diesem Satz gefesselt. Beim Lesen sah ich bestimmt sehr lustig aus, wie eine Taube, weil ich ständig mit dem Kopf genickt habe und ich dabei nur dachte, lieber Autor nun ist gut und geh aus meinem Kopf raus.

Und das war erst das Vorwort. Als der Autor dann anfing die Selbstverwirklichung über das Bloggen darzustellen hatte das eine sehr motivierende Wirkung auf mich. Oftmals habe ich Zweifel, ob sich das alles lohnt und ob es mir das wirklich wert ist. Wenn mich diese Zweifel mal wieder überkommen sollten und das werden sie bestimmt, werde ich mir diesen Teil vom Buch nochmal durchlesen und zu Herzen, zu meinem Bloggerherz, nehmen.

Der Autor

Der Autor oder auch der liebe Christian Gera, erzählt in diesem Buch seine Geschichte und ich finde es toll, dass er diese Geschichte mit uns Bloggern teilt. Ich selbst habe Chris ziemlich zum Anfang meiner „Bloggerkarriere“ kennengelernt, das war so ca. vor einem Jahr (mein Blog wird bald ein Jahr alt). Er fragte mich, ob ich Lust auf ein Bloggerinterview hätte und so erfuhr ich von ihm und seiner Idee, seinem Blog und seitdem bin ich ein Teil vom Bloggerherz.

Auch der Schreibstil von Chris gefällt mir sehr gut, denn dieser ist sehr persönlich ausgerichtet, so dass ich beim Lesen wirklich das Gefühl hatte, er würde mir seine Geschichte gerade persönlich erzählen.

Weg vom ICH – Menschen

Das ist seine Message an uns da draußen, die mich persönlich sehr beeindruckt. Ich meine wie stellst du dir einen Schriftsteller oder einen Blogger vor? Meine Vorstellung war eigentlich immer die, dass dieser kaum soziale Kontakte pflegt, ein Eigenbrötler und Einzelgänger ist. Auch schreibe ich dem Schriftsteller immer gewisse Eigenarten, wie extrem schüchtern, wahnsinnig, allein, schrullig, zurückgezogen und merkwürdig zu. Ich stelle mir wirklich immer vor, dass dieser ewig alleine in einem dunklen Raum sitzt, Alkohol trinkt und zu viele Zigaretten raucht. Wahrscheinlich habe ich zu viele Filme gesehen, wo Schriftsteller so dargestellt wurden.

Aber ich schweife ab – Chris ist ein Teamplayer, jemand, der sich gerne vernetzt, der kreativ und kontaktfreudig ist und sein Glück mit anderen teilen möchte und so bin ich auch. Ich denke das wir Blogger so sind und das wir, wenn wir alleine schreiben klasse sind, aber wenn wir zusammen schreiben zum Klassiker werden.

Die Zutaten fürs Bloggen

Als Anfänger hast du keinen blassen Schimmer, du weißt eigentlich nur, das du schreiben kannst und möchtest. Das Drumherum ist das, was das Bloggen so anstrengend macht. Eine Webseite finden, ein Konzept entwickeln, Dos and Don´ts herausfinden, die Technik und dann noch diese Bloggersprache voller neuer Begrifflichkeiten.

Chris stellt dir in seinem Buch eine kleine Anleitung zur Verfügung, die er aus seinen Erfahrungen gebastelt hat. Diese kleine Anleitung wird wachsen und zwar so wachsen, dass diese Anleitung irgendwann wirklich einmal 1 Mio Bloggertipps beinhalten wird.

Denn dieses Buch hat kein Ende, es ist der Anfang von etwas – von etwas Gemeinsamen. Es wird in Zukunft nicht nur die Erfahrungen von Chris beinhalten, sondern Erfahrungen von uns Bloggern da draußen und das ist das, was das Buch, zumindest für mich, so besonders macht.

Fazit

Wenn dein Herz fürs Bloggen schlägt du aber nicht weißt wie du anfangen sollst, du Motivation, Tipps oder eine Gemeinschaft brauchst (oder alles zusammen). Dann mach den Anfang und lies dieses Buch.

Einzig der Aspekt, dass der VIP-Online Zugang nur über die Erweiterung des Ebooks zu erwerben ist und man somit Nachteile hat wenn man sich das Buch, also die gebundene Fassung oder das Taschenbuch kauft, ist meiner Meinung nach negativ, gerade weil das in dem Buch oft Erwähnung findet, da habe ich mich dann etwas ausgeschlossen gefühlt.

Dennoch sind die Inhalte in dem Buch für den Anfang auch wirklich genug, da braucht ja Jeder auch seine Zeit, diese Dinge zu verinnerlichen, weswegen ich dieses Buch sowieso mehr als Einmal lesen werde. Somit kann ich es auch positiv sehen zu wissen, dass es eine Erweiterung gibt und das Buch somit, wenn ich möchte niemals endet.

Quelle

(Quelle: 1 MIO Bloggertipps, Christian Gera, Tredition Verlag, 24,99€,
ISBN: 978-3-746961477)

*Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Autor zur Rezension zur Verfügung gestellt.