Wie geht es dir?

Hallo lieber Leser, wie geht es dir? Was treibt dich um?

Eine der wichtigsten Frage unserer heutigen Zeit, wie ich finde, ist die Frage: „Wie geht es dir?“ Warum ich diese Frage so wichtig finde? Zum einen gewinnt sie für mich immer mehr an Bedeutung, weil sie immer mehr zu verschwinden scheint. Ich rede hier nicht von der Floskel „wie geht es dir“, die sehr oft oberflächlich verwendet wird. Die Wahrhaftige, tiefgründige Frage ist die von der ich spreche.

In meinem Leben ist diese Frage fest integriert, denn ich interessiere mich für die Menschen an denen mir etwas liegt. Regelmäßig stelle ich diese Frage in meinem Umfeld bemerke aber auch, dass viele verwundert über dieses ernste Interesse an ihrem Wohlbefinden sind, einige sind auch total dankbar und wieder andere können damit so gar nicht umgehen. Und dennoch kommt diese Frage selten zu mir zurück. Nicht das ich das erwarten würde, allerdings regt es mich zum Nachdenken an und so entstehen diese Zeilen, weil ich meine Gedanken mit euch teilen möchte.

Mich treibt die Frage an, warum diese Frage so gut wie ausgestorben ist, woran mag das liegen? Mir ist aufgefallen, dass ich kaum jemanden kenne, der Zeit hat. Das Wertvollste auf der ganzen Welt hat kaum jemand und fast jeder scheint das normal und sogar gut zu finden. Aber das ist ein anderes Thema…

Also komme ich zurück auf meine Frage, warum die Frage aller Fragen auszusterben scheint.

Zum einen ist unsere Gesellschaft ständig beschäftigt und findet kaum Zeit für ausführliche Gespräche. Die Frage „Wie geht es dir?“ kann als zeitaufwendig empfunden werden, da sie möglicherweise zu längeren Gesprächen führt. In unserer schnelllebigen Gesellschaft neigen wir dazu, oberflächliche Interaktionen zu bevorzugen, bei denen wir uns nicht wirklich mit den emotionalen Bedürfnissen anderer auseinandersetzen müssen.

Darüber hinaus spielt auch die Angst vor Ablehnung eine Rolle. Wenn wir jemanden nach seinem Befinden fragen, öffnen wir uns für mögliche negative Antworten oder unangenehme Situationen. Es besteht die Möglichkeit, dass die Person ihre Probleme mitteilt und wir uns überfordert fühlen oder nicht wissen, wie wir angemessen reagieren sollen. Diese Angst vor Ablehnung oder Überforderung kann dazu führen, dass wir es vermeiden, andere nach ihrem Befinden zu fragen.

Ein weiterer Aspekt ist die Unsicherheit darüber, wie man angemessen auf die Antwort reagieren soll. Oft wissen wir nicht genau, wie tiefgehend die Frage gemeint ist und ob die Person wirklich über ihre Gefühle sprechen möchte. Wir möchten höflich sein und Interesse zeigen, aber gleichzeitig möchten wir auch nicht zu aufdringlich oder indiskret erscheinen. Diese Unsicherheit kann dazu führen, dass wir es lieber vermeiden, über emotionale Themen zu sprechen.

Ein weiterer Grund, warum es vielen Menschen schwerfällt, andere nach ihrem Befinden zu fragen, kann auch Neid sein. Oftmals vergleichen wir uns unbewusst mit anderen und können neidisch auf deren vermeintlich bessere Situation oder ihr Glück sein. In solchen Fällen fällt es uns schwer, ehrliches Interesse am Wohlbefinden anderer zu zeigen, da wir uns in unserer eigenen Unzufriedenheit gefangen fühlen.

Der Neid kann dazu führen, dass wir uns zurückziehen und uns nicht aktiv um das Wohlergehen anderer kümmern möchten. Wir könnten Angst haben, dass die Person über ihre Erfolge spricht oder dass sie sich besser fühlt als wir. Dies kann zu einer Blockade führen und uns daran hindern, einfühlsam und fürsorglich zu sein.

Es ist wichtig zu erkennen, dass Neid eine natürliche Emotion ist, aber es ist auch wichtig, sich bewusst zu machen, wie er unsere zwischenmenschlichen Beziehungen beeinflussen kann. Indem wir uns unserer eigenen Neidgefühle bewusst werden und an ihnen arbeiten, können wir lernen, anderen aufrichtiges Interesse entgegenzubringen und uns über ihr Wohlbefinden zu freuen.

Insgesamt gibt es verschiedene Gründe dafür, warum es vielen Menschen schwerfällt, andere nach ihrem Befinden zu fragen. Von Oberflächlichkeit über Angst vor Verletzlichkeit bis hin zu Zeitmangel und Neid – all diese Faktoren spielen eine Rolle. Es ist jedoch wichtig zu erkennen, dass das Fragen nach dem Befinden anderer von großer Bedeutung ist und dass es uns ermöglicht, empathisch zu sein und zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen. Indem wir uns bewusst mit diesen Herausforderungen auseinandersetzen und an unserer eigenen Offenheit und Fürsorge arbeiten, können wir dazu beitragen, eine unterstützende und mitfühlende Gemeinschaft zu schaffen.

Die Auswirkungen des Fehlens der Frage „Wie geht es dir?“ können wirklich erheblich sein. Wenn uns niemand danach fragt, wie es uns geht, können wir uns vernachlässigt und allein gelassen fühlen. Das Fehlen dieser Frage kann zu einem Gefühl der Einsamkeit führen und dazu beitragen, dass wir unsere eigenen Emotionen unterdrücken oder verbergen. Es ist wichtig zu erkennen, dass das Fragen nach dem Befinden anderer nicht nur für die andere Person von Bedeutung ist, sondern auch für uns selbst. Sie öffnet Herzen und auch Möglichkeiten.

Indem wir jemanden fragen, wie es ihm geht, zeigen wir Interesse an seinem Leben und signalisieren, dass wir uns um ihn kümmern. Es ist ein Zeichen der Empathie und Wertschätzung. Diese einfache Frage kann dazu beitragen, Beziehungen zu stärken und das Vertrauen zwischen Menschen aufzubauen.

Nicht nur ermöglicht diese Frage einen offenen Dialog, sondern sie kann auch dazu beitragen, mögliche Probleme oder Herausforderungen frühzeitig zu erkennen. Manchmal verbergen Menschen ihre eigenen Schwierigkeiten hinter einem Lächeln oder einer Fassade des Glücks. Indem wir jedoch regelmäßig nachfragen, wie es ihnen wirklich geht, können wir auf Anzeichen von Stress, Traurigkeit oder Überlastung achten. Wir können Unterstützung anbieten und ihnen helfen, rechtzeitig Hilfe zu erhalten.

Die Frage „Wie geht es dir?“ ist ein Zeichen der Menschlichkeit. In einer Welt, die oft von Egoismus und Selbstbesessenheit geprägt ist, zeigt sie, dass wir uns um das Wohlergehen unserer Mitmenschen kümmern. Sie trägt zur Schaffung einer gesunden und starken Gemeinschaft bei, in der Menschen sich gegenseitig unterstützen und füreinander da sind.

Insgesamt ist es wichtig, die Frage „Wie geht es dir?“ nicht nur als Höflichkeitsfloskel zu verwenden, sondern sie mit echtem Interesse und Empathie zu stellen. Es ist eine Möglichkeit, sich um das Wohlbefinden anderer zu kümmern und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie nicht alleine sind. Indem wir regelmäßig nach dem Befinden unserer Mitmenschen fragen, können wir dazu beitragen, eine unterstützende und fürsorgliche Gemeinschaft aufzubauen.

Es mag zwar trivial erscheinen, aber die Frage „Wie geht es dir?“ kann einen großen Unterschied im Leben eines Menschen machen. Sie zeigt, dass wir uns um das Wohlergehen anderer kümmern und bereit sind, zuzuhören und zu helfen. Also lasst uns diese einfache Frage öfter stellen und damit einen positiven Einfluss auf das Leben unserer Mitmenschen haben.

Ich möchte es zum Schluss noch mal deutlich betonen! Es ist von großer Bedeutung, regelmäßig nach dem Wohlbefinden unserer Mitmenschen zu fragen. Wirklich für unsere Mitmenschen, für uns selbst, aber auch für die ganze Gesellschaft. Mit der Frage die Anfangs so banal erscheint können wir zu einer besseren Gesellschaft und somit auch zu einer besseren Welt beitragen. Es ist nicht banal, es ist etwas ganz Großes.

Die Frage wie geht es dir kann einfach alles verändern, auch dich selbst.

Mach dir mal den Spaß und stelle dir selbst jetzt die Frage, wie oft du deinen Mitmenschen ernsthaft diese bedeutende Frage stellst. Sei ehrlich zu dir! Und falls du diese Frage aktuell nicht stellst hinterfrage dich selbst, warum du es nicht tust. Trifft einer der von mir genannten Gründe zu? Dann arbeite daran, an dir, an deinem Leben.

Ich kann dir auch gerne dabei behilflich sein. Du kannst gerne via Kontaktformular mit mir Kontakt aufnehmen und zum Beispiel ja auch mich fragen wie es mir geht. Meine Antwort, kann ein Gespräch eröffnen, was zu etwas führen kann woran du jetzt in diesem Augenblick noch gar nicht denkst. Das liegt nicht an mir oder meiner Antwort, sondern einfach an dem Synergieeffekt, den diese Frage auslösen kann.

Also gehe raus in die Welt und stelle diese Frage.

Für eine bessere Welt!

Einzelkämpfer

Wir stehen alle vor den Stufen des Lebens. Jede Stufe hält etwas für uns bereit, für Jeden etwas Anderes und dennoch haben wir alle dasselbe Ziel, die Stufe ganz oben zu erreichen.

Gemeinsam stehen wir dort reichen uns die Hände für die ersten Stufen, freuen uns für die, die schon eine Stufe weiter sind. Motivieren uns gegenseitig, helfen uns auf, wenn wir fallen. Wir sind ein Team, beinahe unbesiegbar. Und erklimmen problemlos Stufe für Stufe.

Doch es ist nur eine Frage der Zeit einige kommen in einem sagenhaften Tempo nach oben, andere bleiben auf der Strecke. Individualität Jeder hat andere Stärken und Schwächen, die einen haben mehr Stärken, als Schwächen und andere Wiederum mehr Schwächen, als Stärken. Das führt zu Emotionen.

Hierzu fällt mir ein viel zitierter Satz der beiden Emotionsforscher James Russell und Ernst Fehr ein…

„Jeder weiß, was eine Emotion ist, bis er gebeten wird, eine Definition dafür zu geben.“

Ich möchte jetzt aber nicht in die Emotionsforschung einsteigen ;). Es ist nur so, das uns bestimmte Emotionen ausmachen und viele von uns genau diese unterdrücken wollen zum Beispiel, weil sie sich mit Anderen vergleichen. Emotionen lassen sich aber nicht gerne unterdrücken, weswegen genau das dann Konsequenzen nach sich zieht. Dies könnte unter Anderem erklären, warum einige stärker, als andere sind – so I think.

Also die Emotionen kochen, hoch, werden unterdrückt und eine Konsequenz ist dann die entstehende Wut, eigentlich auf sich selbst, kanalisieren wir diese einfach auf die, die besser sind als wir. Und da haben wir ihn den Konkurrenzkampf. Nun geht niemand mehr die Stufen gemeinsam weiter. Nicht nur das Jeder nun ganz alleine Stufe für Stufe zu erklimmen versucht, einige gönnen niemandem außer sich selbst, überhaupt nur eine Stufe weiterzukommen und versuchen auch da gegen an zu arbeiten. Aus Freunden werden Gegner. Und die Krugs dabei ist, dass dadurch der Schubser auch nicht weiterkommt im Gegenteil er wird selbst irgendwann stolpern, fallen und nie die oberste Stufe erreichen.

Ergebnis nicht jeder erreicht die höchste Stufe, die das eigene Glück widerspiegeln soll. Stattdessen sind einige oben und einige unten, was alle gemeinsam haben, dass sie gemeinsam, einsam sind.

Erfolg macht einsam.

Möchte man wirklich unter den Umständen erfolgreich sein?

Mein Happy End hätte vorgesehen die eigenen Emotionen nicht zu unterdrücken, sondern sie zu verstehen und zu ihnen zu stehen. Nicht ganz einfach aber nur kurzfristig gedacht, langfristig würden alle die letzte Stufe erreichen und auf ihre emotionale Art glücklich sein.

Aber das ist ja jetzt kein Vorwurf. Lernen wir es nicht genauso? Konkurrenzkampf sei gut, belebe das Geschäft? Ich erinnere mich noch sehr gut an meine Schulzeit, selbst dort war schon kein Team mehr zu erkennen, sondern nur noch Konkurrenzkampf, einer der Gründe, wieso ich nie gerne zur Schule gegangen bin.

Im Berufsleben greif dann der Satz „Wissen ist Macht!“ Was oft dazu führt das Wissen nicht mehr miteinander geteilt wird, weil der eigene Vorteil dann verloren gehen würde. Wissen muss geteilt werden, denn teilen steht für Fürsorge und Mitgefühl oder einfacher gesagt für Liebe.

Wenn niemand teilen würde, wie soll dann etwas Großes entstehen?

Von Natur aus liegt uns das Teilen im Blut und das ist auch das Erste, was wir unseren Kindern beibringen. Aber heute wird uns oft das Gegenteil vermittelt, weil vielleicht eine starke Gesellschaft nicht mehr gewollt ist? Was könnten wir zusammen alles verändern? Denkt mal darüber nach.

Was ich bin? Ich bin eine unfreiwillige Einzelkämpferin. So geht es wahrscheinlich vielen. Ich habe oft versucht zusammen etwas zu erreichen, wurde dann aber immer wieder aufs Neue enttäuscht.

Das Leben funktioniert nicht ohne Vertrauen!

Umso mehr Enttäuschungen jeder Einzelne von uns erlebt, umso emotionsloser wird er. Aber man wird ja nicht wirklich emotionslos, Emotionen, wie ich schon erwähnte, lassen sich nicht verdrängen, sie gehen halt woanders hin und äußern sich Beispielsweise auch in der Gesundheit, vielleicht bekommt man Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen oder, oder oder. Kompensieren unsere Emotionen anders, wir schalten sozusagen unseren Kanal um. Besser geht es uns dadurch nicht, aber es ist halt eine natürliche Schutzfunktion um nicht immer und immer wieder verarscht zu werden.

Ich schalte meine Emotionen nicht aus, bzw. ich versuche es auch gar nicht erst, weil ich es eh nicht schaffe. Auch gehe ich in neue Bekanntschaften immer mit Emotionen aber wachsam. Meine Emotionen sind sofort da, mein Vertrauen muss wachsen. Und natürlich werde ich dadurch immer wieder aufs Neue enttäuscht. Einzig schützen tue ich mich über den Zeitraum. Ich löse mich schneller von Personen, die meine Emotionen, mein Herz, meiner Meinung nach nicht verdienen. Mich sozusagen meine erklommenen Stufen runterschubsen wollen. Es ist dann wie ein Pflaster, welches ich schnell abziehe, so dass der Schmerz schnell vorüber geht.

Tja es funktioniert halt nicht ohne Vertrauen ohne Emotionen. Und deswegen suche und schätze ich die Freunde, die mit mir gemeinsam einen Weg mit Vertrauen und Emotionen gehen. Genauso suche ich nach einem Team, welches auf der Arbeitsebene genauso funktioniert. Hierfür muss aber die Firma schon die nötigen Grundvoraussetzungen haben, was ja bei 80% nicht der Fall ist. In den meisten Fällen werden ja lieber Einzelkämpfer ausgesucht, weil die an dem System, so wie es ist, nichts ändern können.

Was, wenn ich euch sage ich habe so eine Firma gefunden würdet ihr es glauben?

Selbst, wenn ihr es glauben würdet, wäre es für mich auch da wieder schwer das Team zu finden, wo ich gerne als Teamplayerin durchstarte, denn dafür benötige ich die Zutaten Nächstenliebe und Vertrauen, kein Diplom, Master oder sonst irgendwelche Scheine könnten und werden mich je beeindrucken. Mich beeindruckt einfach nur das Menschliche.

Wer bringt diese Voraussetzungen mit?

Be Continued…..

Hier der Beitrag als Podcast: