Digitale Zerrissenheit von Herbstmeedchen

Sarah, das Herbstmeedchen ist nicht nur eine passionierte Schreiberin, sondern eine offene und ehrliche Bloggerkollegin wobei ich eher schon sagen würde meine Bloggerfreundin. Ich schätze sie sehr und freue mich deswegen riesig nun einen Beitrag von ihr auf meinem Blog zu veröffentlichen! Ich wünsche dir viel Spaß beim lesen!

Ich mache eine Pause. Ich gönne mir eine Auszeit. Doch morgen fange ich wieder an. Oder übermorgen. Oder nächste Woche? Und dann muss ein neuer Look her, alles ist irgendwie anstrengend geworden und die blöde App macht mir ja eh wieder einen Strich durch die Rechnung.

Wir kennen es alle. Janine kennt es, ich kenne es und viele andere auch. Nutzer von Instagram und den anderen sozialen Medien.

Erst ist alles „heißer Scheiß“ und dann nur noch „heiße Luft“.

Die digitale Vernetzung begann bei mir in den 2000er Jahren, als noch Netzwerke wie MySpace, ICQ oder Chatrooms namens Knuddels das Sagen hatten. Damals schickte man noch Worte und Smileys über den Bildschirm, wenn der andere auch online war. Ein live-Chat eben. Ungefähr 2008 trat mein.vz (studi.vz) in mein Leben und man hatte plötzlich ganz andere Möglichkeiten: nämlich die Vernetzung mit fremden Menschen, durch Gemeinsamkeiten wie Gruppen, Orte oder interne Spiele. Doch recht schnell löste das viel größere und bekanntere und auch, zu dem Zeitpunkt geheimnisvollere, Facebook die alte Plattform ab. Der Algorithmus war hier viel ausgefeilter und das Schreiben auf die Pinnwand war Tagesordnung. Man sprach auch noch von Emojis statt von Smileys.

Etwa zur gleichen Zeit tastete ich mich in meinen ersten Blog, wobei Facebook mir half eine Fanseite aufzubauen und mir so eine bessere Reichweite zu versprechen. Nach ein paar Jahren intensiven Nutzens und Fortschreiten des Blogs kam letztendlich 2015 Instagram dazu. Eine ganz andere Plattform sozialen Daseins, wie ich sie nie zuvor entdeckt habe. Keine langen Texte schreiben, sondern Fotos posten und Hashtags setzen, war die Devise. Ich war noch grün hinter den Ohren und hab die App so privat und unzuverlässig genutzt, wie man es nur tun konnte. Was mir heute Leid tut.

Denn nun haben wir 2019, also geschlagene vier Jahre später und wo stehe ich?

Vermutlich genau da, wo ich schon immer Stand. Mittendrin und trotzdem nicht dabei.

Denn in vier Jahren ist viel passiert. Facebook hat die Plattformen Instagram und WhatsApp gekauft und seinen eigenen erbarmungslosen Algorithmus drübergelegt und so den Nutzern es unmöglich gemacht, voranzuschreiten. Ich bin ebenfalls nicht stehen geblieben, habe meinen alten Blog hinter mir gelassen und versuche mit Herbstmeedchen und die Lesebrille zu glänzen. Facebook ist nicht mehr, als ein Hilfsmittel zur Bekanntmachung neuer Blogbeiträge geworden und Instagram sollte mich durch den Tag begleiten wie ein guter Freund und nicht wie ein schlechter Lover, der nicht weiß welche Knöpfe man drücken muss.

Wäre ich 2015 mit meinem heutigen Wissenstand und meinen heutigen Ideen auf Instagram gewesen hätte ich mich Sicherheit eine großartige Popularität auf Insta reißen können und würde heute ebenso glänzen wie manch einer über 40K. Ich wäre ein echter Influencer und könnte Geld damit verdienen.

Doch mein Weg sah anders aus. Nachdem ich den Sinn von Instagram 2017 endlich gecheckt habe und meine Hashtags richtig setzte, den richtigen Leuten folgte, mich mit anderen vernetzte und erkannte, welche Möglichkeiten sich ergeben, wurde mir schnell klar, dass ich auch meinen Feed professioneller gestalten muss.
Menschen wie Janine haben meinen Wandel mitbekommen. Und so wurde mein privater Sarah Feed zum Businessfeed (ich hatte übrigens drei oder vier verschiedene Accountnamen, bis es endlich Herbstmeedchen wurde), ich versuchte es mit einem „Mama, Buch & Hunde-Account“, postete zwei Fotos täglich und merkte nach einiger Zeit, dass es nicht das Wahre ist.

Das Modeln kam in mein Leben, mein kleiner Traum, den ich hier in der digitalen Welt verwirklichen konnte. Es kam gut an und meine Follower Zahl wuchs. Das Story machen kam dazu und ich hatte richtig Spaß daran. Meine Modefotos wechselten mit Büchern und anderen Dingen meines Lebens ab. Der Feed bekam einen Filter und eine Einheit. Doch je professioneller die Fotos wurden, je mehr Follower ich bekam (auch durch Gewinnspiele die ich machte), je höher also der Druck wurde, zeitlich Fotos zu posten, desto weniger hatte ich Gefallen daran.

Auch meine Blogs ließ ich schleifen, schrieb keinen Artikel mehr. Der PC war tagelang aus. Die Luft war einfach raus.

Hinzu kam, dass immer nur die gleichen Leute likten, kommentieren, sich die Storys ansahen und die Follower Zahl stagnierte. Manchmal bekam ich täglich neue Follower dazu und trotzdem hatte ich am Ende des Tages weniger wie am Tag zuvor. Mein persönliches Follower Ziel schien ewig weit weg.
Ich machte Umfragen zu meinem Account, wollte Gefallen, das tun, was die Leute wollten und verunsicherte mich nur noch mehr damit. Irgendwann hing ich nur noch am Handy und das echte Leben blieb auf der Strecke. Es war Zeit für die erste Pause. Dann kam eine Zweite und eine Dritte und ich entfernte mich immer mehr von dem Gedanken, dass Follower das Wichtigste seien.

Ich versuchte es mit einem komplett neuen Feed, einer neuen Idee mit Fokus auf mein Bücherhobby. Das kam wirklich gut an. Gleichzeitig löschte ich alle Fakeaccounts, was meine Follower Zahl bedenklich schrumpfen lies, aber die Hoffnung in mir keimen lies, dass ich dadurch eine bessere Reichweite erziele, also mehr Leute meine Fotos sehen, meine Texte lesen, Storys gucken. Denn nur so konnte man den bösen Algorithmus, den ich liebevoll „Algoshitmus“ nenne, austricksen, so hieß es. Auch die gute Janine tat mir nach und kickte etliche ihrer Ghostfollower. Doch bei mir hat es am Ende gar nicht gebracht. Ich wurde nur noch diffuser und mein Seelenleben geriet ins Wanken. Warum sollte ich mir so viel Arbeit und Mühe für die Nutzer einer App machen, wenn es dennoch nicht wertgeschätzt wird?

Irgendwann verlor ich einfach die Lust und die Geduld. Alles löschen. Am besten. Sofort. Doch irgendwas hielt mich davon ab. 2010 war es ein Leichtes mein.vz zu löschen, da eh alle Leute die man kannte zu Facebook wechselten. Aber Insta löschen? Es gibt keine Alternative und die Leute, mit denen ich mich vernetzt habe, liegen mir zu sehr am Herzen. Ich möchte wissen, was sie so machen, was sie antreibt, aber eben ohne den Drang ständig zu kommentieren oder liken zu müssen. Ich möchte Insta wieder als das nutzen, was es für mich ganz am Anfang war:
eine Fotoalbum-App mit digitalen Brieffreundschaften.

Hier und da eine kleine Story, ab und zu ein Foto und es reicht. So stelle ich es mir derzeit auf meinem Account vor. Inzwischen folgen mir noch genau 266 Menschen; Menschen, die an meiner Person interessiert sind, meine Themen lesen, meine Storys verfolgen und die aktiv sind. Im Gegenzug ist mein Account privat, mit Anmeldeerlaubnis. Und: ich bin dann online wenn ich Lust habe, poste wenn ich Zeit habe und schaue mir andere Feeds an, wenn mir danach ist. Denn Insta ist eine App. Zwar eine gute und gefährliche (sie macht süchtig), aber eben eine App. Ich kann nicht komplett mit, aber eben auch nicht ohne. So geht es mir auch mit den Blogs. Ich habe schon einmal den Fehler gemacht und zu lange pausiert, aber wenn es das ist, was mir am Ende gut tut, dann ist es das richtige. Digitale Zerrissenheit hin oder her.

„Lass dich nicht steuern, nimm das Steuer selbst in die Hand.“                Herbstmeedchen

Vielen Dank für diesen Beitrag, den ich persönlich sehr gut nachempfinden kann. Auch ich fühle oft diese digitale Zerrissenheit. Eine Zerrissenheit zwischen Hobby und beruflichen Zielen. Wir alle haben doch den Wunsch in uns, unser Hobby zum Beruf zu machen. Doch wenn man das Hobby auf einmal machen muss und nicht mehr möchte hat es eine negative Entwicklung auf die man Acht geben sollte.

Wie sind deine Erfahrungen? Teile diese doch mit uns in den Kommentaren!

Sunshine Blogger Award

Vielen Dank, dir, liebe Kerstin von LiWoBa für deine Nominierung für den Sunshine Blogger Award. Ich fühle mich wirklich von Herzen geehrt, dass du an mich gedacht hast und es wäre ein Unding für mich, nicht mitzumachen. Leider etwas spät, aber lieber spät als nie.

Nun erstmal zur Erklärung an dich, wer jetzt diesen Blogbeitrag liest, was hat es mit dem Sunhine Blogger Award auf sich. Dazu komme ich jetzt!

Frei übersetzt wird der Sunshine Blogger Award an diejenigen Blogs vergeben, die durch ihre kreative, positive und inspirierende Art einen digitalen Sonnenschein in die Blogger-Gemeinschaft strahlen lassen.

Das ist Wow oder? Das Ziel meines Blog ist es das Miteinander einfacher, unkomplizierter und schöner zu machen. Ich möchte einfach etwas geben, zum nachdenken anregen und inspirieren und deswegen freue ich mich sehr über diese Nominierung zu diesem wahnsinnig schönen Award.

Kommen wir nun zu den Regeln des Sunshine Blogger Awards

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Die Nominierung beinhaltet selbstverständlich auch Regeln, die ich von Kerstins Seite entnommen habe:

  1. Danke dem Blogger, der dich nominiert hat in einem Beitrag und verlinke auf dessen Blog.
  2. Füge das Logo und die Regeln des Sunshine Blogger Award ein.
  3. Beantworte 11 an dich gestellte Fragen.
  4. Nominiere weitere 11 Blogger, denen du ebenfalls 11 Fragen stellst.

Regel Nummer 1 müsste es für mich nicht geben, da dies für mich selbstverständlich ist! Danke Kerstin, nicht nur daran, dass du an mich gedacht hast, sondern auch dafür dass du regelmäßig meinen Blog liest. Und auch danke für deinen wunderbaren Blog, der übrigens total interessante Themen, wie Sport & Fitness, Gesundheit & Ernährung, Organisation & Zeitmanagement sowie dem Streben nach Glück beinhaltet. Wer diese Themen interessant findet, sollte unbedingt mal bei ihr vorbeischauen.

Kommen wir nun zu meinen Antworten auf Kerstins 11 Fragen:

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Was hat dich dazu bewegt, mit Bloggen zu beginnen?

Hauptsächlich meine Gedanken, ich bin eine Person, die das Schreiben braucht, um die Gedanken zu ordnen. Ich habe schon immer geschrieben, vorher halt ausschließlich für mich, aber ich finde es wichtig etwas zu geben und das hat mich dazu bewegt zu bloggen, ich möchte einfach etwas zurückgeben, Glück und Gedanken teilen. Ein Blog kann unheimlich viel geben, mir selbst, Anderen. Ich habe dadurch mich und euch alle einfach viel besser kennengelernt, meiner Meinung nach sollte jeder einen Blog haben.

Was ist deine liebste Freizeitbeschäftigung?

Diese Frage ist für mich wirklich schwer zu beantworten, da ich nicht nur eine Person bin, die unheimlich viele Gedanken hat, nein, als wenn das noch nicht reichen würde, ich mache einfach so viele Dinge so gerne. Das ist auch der Grund, warum für mich Langeweile ein Fremdwort ist, mir ist eigentlich nie langweilig. Am liebsten bin ich einfach mit meinem Mann und meinen Freunden zusammen, egal was wir machen.

Wohin führte deine schönste Urlaubsreise?

Viel gereist bin ich noch nicht wirklich. Der Ort, wo ich bis jetzt am meisten war ist Mallorca und ich liebe Mallorca. Aber die schönste Urlaubsreise? Jede war auf ihre Art wunderschön, ich könnte die Frage besser beantworten, wenn es nicht um das Wo sondern um das mit Wem ginge…

Welches Buch hat dich am meisten beeindruckt?

Generell lese ich ja gerne romantische Bücher, aber beeindruckt hat mich eine andere Art von Buch und zwar „Der Code“ von Christian Huber. Es geht um den neuen Weg positiv zu Denken und das Buch hat mich deshalb so beeindruckt, weil es mir nochmal deutlich gemacht hat, wieviel Einfluss unsere eigenen Gedanken auf unser Leben haben.

Was würdest du am liebsten an dir ändern?

Meinen nicht vorhandenen Ehrgeiz. Ich mache mich selbst immer schlechter als ich bin und versuche deswegen oft bestimmte Dinge erst gar nicht.

Was würdest du in deinem Leben anders machen, wenn du die Zeit zurückdrehen könntest?

Das Wort was mir zu dieser Frage einfällt lautet Verständnis. Ich hatte früher sehr wenig Verständnis für Menschen, die anders gedacht haben, als ich und deswegen oft tollen Menschen keine Chance gegeben. Das tut mir heute sehr leid und ich finde es sehr schade. Umso glücklicher bin ich allerdings heute darüber, dass ich mich dahingehend hinterfragt habe und das fehlende damalige Verständnis nun zu einer meiner Stärken geworden ist denn nun empfinde ich Verständnis und habe so – tollen Menschen mein Herz öffnen können.

Was ist dein Lieblingstier?

Das Einhorn 🙂 ein Fabelwesen welches für mich einfach symbolisiert an Wunder und Träume zu glauben. Es heißt ja das nur diejenigen Einhörner sehen können, die auch an diese glauben, für alle anderen ist es nur ein weißer Schimmel, also wer weiß…

Was war als Kind dein Traumberuf?

Tänzerin, ich wollte so gerne Tänzerin werden und eigentlich wäre das auch heute noch mein Traum, denn ich liebe das Tanzen. Es hat sich nur leider nicht ergeben und ich war nicht ehrgeizig genug. Ich habe mich dann für etwas bodenständiges entschieden.

Was kannst du besonders gut?

Zuhören und mir Gedanken machen.

Wie zufrieden bist du auf einer Skala 1 bis 10 (1=mies/10=perfekt)

Hmm ich sage mal 9 ich bin sehr zufrieden aber da immer irgendetwas ist und sein wird und auch nichts perfekt ist, denke ich ist die 9 die richtige Zahl.

Bei welcher der Fragen musstest du am längsten Nachdenken?

Über die Frage, was ich besonders gut kann, ich kann dir ganz schnell sagen, was ich alles nicht kann, aber nicht, was ich gut kann. Da haben wir die Verknüpfung zu der Frage, was ich gerne an mir ändern würde.

Sunshine Blogger Award – Meine Nominierungen

  1. Robert mit https://robinioblog.wordpress.com/
  2. Stephanie mit https://stelicious.blog/
  3. Sarah mit https://herbstmeedchen.de/
  4. Nirina mit https://www.vam-po.com/overview/
  5. Mit ohne Maske https://mitohnemaske.de/mitohnemaske/
  6. Unaufschiebbar  https://www.unaufschiebbar.de/
  7. Kiki mit https://viennagirlkiki.wordpress.com/
  8. Vera mit https://psensual-sensualfarbpoesie-de.jimdo.com/
  9. Elisabeth mit https://www.ich-verstehe-es.com/
  10. Tanja mit https://tanjasliebezumschicksal.jimdo.com/
  11. Alle Blogger von Bloggerherz meine Bloggerfamilie

Sunshine Blogger Award – Fragen an meine Nominierten

  1. Was hat dich dazu bewegt, mit Bloggen zu beginnen?
  2. Wer inspiriert dich am meisten und warum?
  3. Was war als Kind dein Traumberuf?
  4. Wie gefällt es dir dich zu entspannen?
  5. Welche Angewohnheit würdest du am liebsten aufgeben?
  6. Welche Angewohnheit hättest du gerne?
  7. Worauf bist du besonders stolz?
  8. Was ist dein Lieblingsbuch/Film/Lied und warum?
  9. Welchen Rat würdest du deinem 12-jährigen Ich geben?
  10. Was würdest du in deinem Leben anders machen, wenn du die Zeit zurückdrehen könntest?
  11. Bei welcher Frage musstest du am längsten nachdenken?

Alle die, die sich die Zeit nehmen, die Fragen zu beantworten und den Sunshine Blogger Award annehmen würden mir eine riesen Freude machen! Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten und würde diese Antworten auch zurückgeben, wenn ihr auch so neugierig seid wie ich.

 

 

Happy Blogbirthday

Mein Blogbaby ist jetzt schon zwei ganze Jahre alt, so lange kommt mir das echt noch gar nicht vor, was aber auch daran liegt, dass ich erst seit einem Jahr wirklich regelmäßig blogge. Weswegen ich auch immer sage, dass mein Blog ein Jahr alt wird…

Zeit für einen kleinen Rückblick auf zwei spannende Bloggerjahre

Wie alles begann…

Ende 2016 wurde die Idee eines Blogs in die Tat umgesetzt, bis die Umsetzung allerdings so umgesetzt war, dass ich damit arbeiten konnte, verging quasi noch ein Jahr, weswegen ich im Jahr 2016 auch nur drei Blogbeiträge veröffentlicht habe. Und das, obwohl  ich schon einiges an Texten verfasst hatte, bevor ich überhaupt diesen Blog eröffnete. Ich schrieb diese quasi zunächst nur für mich. Bis ich mich von der einen auf die andere Sekunde entschied einen Blog zu starten. Zunächst beschäftigte ich mich also nicht mehr mit Texten, sondern mit der ganzen Technik Drumherum, es gab wirklich einiges zu lernen und zu begreifen.  Als ich dann das Design meiner Seite soweit fertig hatte und einigermaßen wusste, wie das nun funktionierte, fing ich an ein paar meiner Texte hochzuladen.

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Bei der nächsten Überlegung ging es wieder nicht um die Texte, sondern darum, wie mein Blog nun zu Lesern kommen könnte. Meine Blogarbeit bestand dann eine Zeitlang aus Marketing Recherchen und social Media Arbeit.  Dabei wuchs nicht nur mein Wissen, sondern auch mein Spaß, denn ich knüpfte Kontakte, sammelte Inspirationen und tauschte mich mit anderen Bloggern aus.

Meine Texte wurden gelesen, sogar kommentiert und ich erhielt mehr positives Feedback, als ich je gedacht habe.

Gegenwart…

Inzwischen fühle ich mich schon fast, wie ein alter Hase, was das Bloggen angeht, auch wenn ich jeden Tag immer wieder etwas Neues dazulerne. Ich habe meine kleine, herzliche Community und einen riesen Spaß zu schreiben und neue Textideen zu sammeln und umzusetzen. Was soll ich dazu noch großartig sagen? Ich liebe meinen Blog und das Schönste er liebt mich auch.

Natürlich habe ich auch die Schattenseiten kennengelernt. Das bloggen von einigen nicht wirklich geschätzt und schon gar nicht als Arbeit angesehen wird. Das ist auch einer der Gründe, warum uns Bloggern teilweise nichts gegönnt wird. Es wird dann oftmals so hingestellt, als würden wir nur ein paar Fotos hochladen und ab und zu ein paar Worte tippen. Wenn dann Blogger auch noch Geld verdienen hört bei vielen das Verständnis dafür völlig auf. Wieviel Arbeit wirklich hinter einem Blog steckt verrate ich euch in einen meiner nächsten Beiträge.

Auch ich habe natürlich Bekannte um mich herum, die mit dem Thema Bloggen so gar nichts anfangen können und weder verstehen was ich hier tue, noch warum ich das tue. Es wird mir dann Verständnislosigkeit dafür entgegengebracht, das ein Blog ja öffentlich ist. Oder es wird zu mir gesagt, es gibt so viele Blogger, warum machst du das denn du gehst doch eh in der Masse unter.

Um die Frage zu beantworten: „Es macht mir Spaß!“ Das sollte immer Grund genug sein.

Wie auch immer es werden nie alle verstehen, sich damit überhaupt auseinandersetzen oder gut finden, was ich tue, das gilt nicht nur für meinen Blog.

Man muss schon ein dickes Fell haben oder entwickeln. Aber mit den Jahren ist nicht nur die Anzahl der Blogger gestiegen, sondern auch das Verständnis für Blogger auch dahingehend dieses durchaus, als Beruf der Zukunft zu sehen. Es eröffnet sich schon lange eine neue digitale Welt und wer, wenn nicht Blogger, passen da bestens rein?

Zukunft…

Blogwrite

Zunächst habe ich noch gefühlt zig Tausend Textideen, ich möchte euch, einfach noch soviel mitteilen! Außerdem soll mein Blog interaktiv sein, das heißt er soll sich mit mir und euch, meinen Lesern, weiterentwickeln. Ich bin also gespannt, wo die Reise hingeht.

Auch möchte ich meine Erfahrungen, die ich bereits gesammelt habe, weitergeben und andere Bloggeranfänger motivieren und unterstützen.

Mein nächster Schritt soll ein Newsletter sein aber vorher möchte ich es erstmal schaffen einmal wöchentlich einen Blogbeitrag zu veröffentlichen.

Mit jedem Tag wachsen neue Ideen, es bleibt also spannend…

Zum Schluss nochmal ein paar Zahlen…

Innerhalb von zwei Jahren habe ich 37 Artikel veröffentlicht und 25.572 Wörter geschrieben.

 

 

Rezension zu Bloggerherz 1 Mio Bloggertipps

Gelesen habe ich schon viele Bücher und davon haben mich auch wirklich viele beeindruckt. Irgendwie ist es aber doch nicht verwunderlich, dass meine allererste Rezension von einem Buch handelt, wo es um das Thema bloggen geht.

Sobald man beginnt zu bloggen, verändert sich alles…

Dieser Satz taucht in dem Buch auf und nicht nur, dass ich diesen Satz für mich total bestätigen kann, so hat der Autor mich mit seinem Text zu diesem Satz gefesselt. Beim Lesen sah ich bestimmt sehr lustig aus, wie eine Taube, weil ich ständig mit dem Kopf genickt habe und ich dabei nur dachte, lieber Autor nun ist gut und geh aus meinem Kopf raus.

Und das war erst das Vorwort. Als der Autor dann anfing die Selbstverwirklichung über das Bloggen darzustellen hatte das eine sehr motivierende Wirkung auf mich. Oftmals habe ich Zweifel, ob sich das alles lohnt und ob es mir das wirklich wert ist. Wenn mich diese Zweifel mal wieder überkommen sollten und das werden sie bestimmt, werde ich mir diesen Teil vom Buch nochmal durchlesen und zu Herzen, zu meinem Bloggerherz, nehmen.

Der Autor

Der Autor oder auch der liebe Christian Gera, erzählt in diesem Buch seine Geschichte und ich finde es toll, dass er diese Geschichte mit uns Bloggern teilt. Ich selbst habe Chris ziemlich zum Anfang meiner „Bloggerkarriere“ kennengelernt, das war so ca. vor einem Jahr (mein Blog wird bald ein Jahr alt). Er fragte mich, ob ich Lust auf ein Bloggerinterview hätte und so erfuhr ich von ihm und seiner Idee, seinem Blog und seitdem bin ich ein Teil vom Bloggerherz.

Auch der Schreibstil von Chris gefällt mir sehr gut, denn dieser ist sehr persönlich ausgerichtet, so dass ich beim Lesen wirklich das Gefühl hatte, er würde mir seine Geschichte gerade persönlich erzählen.

Weg vom ICH – Menschen

Das ist seine Message an uns da draußen, die mich persönlich sehr beeindruckt. Ich meine wie stellst du dir einen Schriftsteller oder einen Blogger vor? Meine Vorstellung war eigentlich immer die, dass dieser kaum soziale Kontakte pflegt, ein Eigenbrötler und Einzelgänger ist. Auch schreibe ich dem Schriftsteller immer gewisse Eigenarten, wie extrem schüchtern, wahnsinnig, allein, schrullig, zurückgezogen und merkwürdig zu. Ich stelle mir wirklich immer vor, dass dieser ewig alleine in einem dunklen Raum sitzt, Alkohol trinkt und zu viele Zigaretten raucht. Wahrscheinlich habe ich zu viele Filme gesehen, wo Schriftsteller so dargestellt wurden.

Aber ich schweife ab – Chris ist ein Teamplayer, jemand, der sich gerne vernetzt, der kreativ und kontaktfreudig ist und sein Glück mit anderen teilen möchte und so bin ich auch. Ich denke das wir Blogger so sind und das wir, wenn wir alleine schreiben klasse sind, aber wenn wir zusammen schreiben zum Klassiker werden.

Die Zutaten fürs Bloggen

Als Anfänger hast du keinen blassen Schimmer, du weißt eigentlich nur, das du schreiben kannst und möchtest. Das Drumherum ist das, was das Bloggen so anstrengend macht. Eine Webseite finden, ein Konzept entwickeln, Dos and Don´ts herausfinden, die Technik und dann noch diese Bloggersprache voller neuer Begrifflichkeiten.

Chris stellt dir in seinem Buch eine kleine Anleitung zur Verfügung, die er aus seinen Erfahrungen gebastelt hat. Diese kleine Anleitung wird wachsen und zwar so wachsen, dass diese Anleitung irgendwann wirklich einmal 1 Mio Bloggertipps beinhalten wird.

Denn dieses Buch hat kein Ende, es ist der Anfang von etwas – von etwas Gemeinsamen. Es wird in Zukunft nicht nur die Erfahrungen von Chris beinhalten, sondern Erfahrungen von uns Bloggern da draußen und das ist das, was das Buch, zumindest für mich, so besonders macht.

Fazit

Wenn dein Herz fürs Bloggen schlägt du aber nicht weißt wie du anfangen sollst, du Motivation, Tipps oder eine Gemeinschaft brauchst (oder alles zusammen). Dann mach den Anfang und lies dieses Buch.

Einzig der Aspekt, dass der VIP-Online Zugang nur über die Erweiterung des Ebooks zu erwerben ist und man somit Nachteile hat wenn man sich das Buch, also die gebundene Fassung oder das Taschenbuch kauft, ist meiner Meinung nach negativ, gerade weil das in dem Buch oft Erwähnung findet, da habe ich mich dann etwas ausgeschlossen gefühlt.

Dennoch sind die Inhalte in dem Buch für den Anfang auch wirklich genug, da braucht ja Jeder auch seine Zeit, diese Dinge zu verinnerlichen, weswegen ich dieses Buch sowieso mehr als Einmal lesen werde. Somit kann ich es auch positiv sehen zu wissen, dass es eine Erweiterung gibt und das Buch somit, wenn ich möchte niemals endet.

Quelle

(Quelle: 1 MIO Bloggertipps, Christian Gera, Tredition Verlag, 24,99€,
ISBN: 978-3-746961477)

*Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Autor zur Rezension zur Verfügung gestellt.

Blogger Recognition Award Nominierung

 

[Werbung unbeauftragt: u.a. Blogverlinkung]

Mein Blog wird in einem Monat ein Jahr alt! Für mich kaum zu glauben. Es ist unglaublich, wie viel einem das Bloggen geben kann und der Austausch mit meinen Blogger Kollegen und Kolleginnen macht einfach unheimlich viel Spaß und man lernt immer wieder etwas dazu. Total toll an der Bloggerszene finde ich auch, dass wir alle nicht in Konkurrenz zueinander stehen, sondern ein Miteinander herrscht. Die normale Arbeitswelt kann sich davon echt mal eine Scheibe abschneiden.

Die liebe Eileen von eileen-good-vibes hat mich für den Blogger Recognition Award nominiert, vielen herzlichen Dank dir dafür meine Liebe!

Man erhält keinen materiellen Preis bei dieser Nominierung sondern man erhält die Möglichkeit sich noch gezielter austauschen zu können, durch die Verlinkung anderer Blogs. Man lernt viele neue Blogger kennen und ich sage euch man kann gar nicht genug Blogger kennenlernen.

Nichts­des­to­trotz kann so etwas tolles dauerhaft nur funktionieren wenn man sich an gewisse Dinge hält.

Spielregeln
1.Bedanke dich bei demjenigen, der dich nominiert hat und verlinke ihn done
2.Schreibe einen Beitrag um deinen Award zu präsentieren done
3.Erzähle kurz, wie du mit dem Bloggen angefangen hast done
4.Gib zwei Ratschläge für neue Blogger done
5.Nominiere 15 andere Blogger für diesen Award done
6.Kommentiere auf den nominierten Blogs, lass die jeweiligen Personen wissen, dass du sie nominiert hast, und verlinke deinen Beitrag zum Award done

Der Traum

Ein Buch schreiben ist mein großer Traum! Da ich jemand, bin der gerne klein anfängt habe ich beschlossen mit dem Bloggen zu beginnen, um zu sehen, ob ich schreibtechnisch überhaupt Ideen habe und wieviel Zeit das so in Anspruch nimmt. Außerdem schwirren mir so viele Gedanken im Kopf herum, die ich eigentlich schon immer zu Papier gebracht habe. Ich finde es toll meine Gedanken mit anderen Menschen zu teilen und zu sehen, welche Gedanken sie zu diesen Themen haben. Zudem ist es ein Hobby, wo ich mir selber meine eigene kleine Welt erschaffen kann, in die ich mich zurückziehen kann, wenn mir danach ist.

Zwei Ratschläge für neue Blogger

  • Authenzität wahre deine Persönlichkeit und bleibe dir selbst treu. Schreibe nur über etwas, was dich selbst interessiert, fasziniert, beschäftigt, denn nur so wir das was du schreibst auch wirklich gut. Alles andere käme unehrlich und aufgesetzt rüber. Lasse dich auch nicht zu sehr von den ganzen Erfolgsregeln leiten. Sicher sollte man immer auf die schauen, die es geschafft haben aber um sich selbst treu zu bleiben sollte man nicht einfach nur blind dem Erfolg hinterherjagen.
  • Einfach machen: Ich habe festgestellt man zögert viel zu sehr man redet ständig davon wie schön es wäre doch einen eigenen Blog zu haben aber macht keinen. Auch mit dem Schreiben nicht ewig darüber nachdenken was du schreibst, sondern einfach drauf los schreiben. Würde ich mir über das was ich schreibe zu viele Gedanken machen hätte ich wahrscheinlich noch nicht ein einziges Wort geschrieben.

15 neue Nominierungen

 Folgende 15 neue Blogger möchte ich nominieren und animieren hierbei mit zu machen

  1. Skoppl
  2. vam-po
  3. frannylicious_
  4. Freizeitcafe
  5. brina_and_the_wonderland
  6. be_youtiful_fit
  7. ich_verstehe_es_blog
  8. citamaass
  9. linataylor.art
  10. thevogueandcoffeeaddict
  11. ohnemehr
  12. candysweetnes
  13. vani_michelle
  14. violettseconds
  15. annehausler

Über eine hohe Beteiligung würde ich mich sehr freuen!

Habt es schön ihr lieben!

Eure Janine