1000 Fragen an dich selbst #7

Weiter geht es mit der Runde 7 und der letzten Runde für das Jahr 2019! Wahnsinn schon wieder ein Jahr vorbei. Nun haben wir Weihnachten hinter uns gebracht, sind hoffentlich Vollgefressen und glücklich und haben die Ruhe und die Zeit die nächsten Fragen zu beantworten. Ich bin sehr gespannt auf die Fragen, du auch?

241: Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen? Ehrlich gesagt nicht, nein.
242: Bist du nach etwas süchtig? Handy und Serien.
243: Wessen Tod hat dich am meisten berührt? Der Tod eines Freundes.
244: Wie würde der Titel deiner Autobiografie lauten? Sieh genau hin.
245: In welchem Maße entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest? In den letzten Jahren bin ich dem Ganzen schon ziemlich nahe gekommen.
246: Wann muss man eine Beziehung beenden? Wenn die Liebe verloren gegangen ist.
247: Wie wichtig ist dir deine Arbeit? Semi wichtig, mein Motto „ich lebe nicht um zu arbeiten, ich arbeite um zu leben“.
248:Was würdest du gern gut beherrschen? Das Kämpfen!
249: Glaubst du, dass Geld glücklich macht? Geld macht nicht glücklich. Das Einzige was Geld machen kann ist beruhigen. Es ist schon Lebensqualität, wenn man keine Angst mehr vor Rechnungen haben muss.
250: Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden? Definitiv, ich würde mir sogar wünschen, ihn eher zu treffen.
251: In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut? Volleyball,WingTsun und Tanzen.
252: Heuchelst du häufig Interesse? Nein. Entweder es interessiert mich ehrlich etwas oder eben nicht, alles andere merkt man mir an.
253: Kannst du gut Geschichten erzählen? Ja.
254: Wem gönnst du nur das Allerbeste? Generell wünsche ich jedem Alles!
255: Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst? Da fällt mir ehrlich gesagt nichts ein.
256: Kannst du dich gut ablenken? Von Problemen? Nein überhaupt nicht.
257: In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten? Jogginghose 😀 Ein Muss, wenn ich Zuhause angekommen bin aber da geht es wohl einigen so.
258: Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde? Ich habe lange Zeit geglaubt, dass mir eine Trennung erspart bleibt.
259: Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören? Nein, Mann sein klingt ziemlich anstrengend. Angefangen mit den Ego-Problemen bis hin zum Handwerkern.
260: Wer nervt dich gelegentlich? Menschen

261: Über welche Themen unterhältst du dich am liebsten? Serien, Hobbies, Beauty, bloggen, Liebe und Gedanken. Ich mag tiefgründige Gespräche und bin keine gute Smalltalkerin, da ich mit oberflächlichen Gesprächen einfach nichts anfangen kann.
262: Kannst du leicht Fehler eingestehen? Absolut, ja das ist eine meiner Stärken. „Huhu, ich wars!“
263: Was möchtest du nie mehr tun? Für Menschen alles zu geben, wenn ich weiß, dass sie es nicht zu schätzen wissen. Allerdings arbeite ich noch daran, genau das nicht mehr zu tun.
264: Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise? Lustig bzw. gut gestimmt.
265: Sagst du immer die Wahrheit? In der Regel schon, aber ich habe ein hohes Maß an Taktgefühl und auch hier ist der bekannte Mittelweg immer der Beste. Zu ehrlich zu sein ist nicht gut. Für einen selbst oder die andere Person. Dadurch kann man ausgenutzt werden oder andere unnötig verletzen. Auch zwinge ich Menschen, die die Wahrheit nicht hören wollen, diese auch nicht auf. Manche lieben ihre aufgebaute Scheinwelt und ihre Selbstlügen und ich bin nicht diejenige, die ihnen das kaputt machen möchte.
266: Was bedeutet Musik für dich? Musik bedeutet für mich die Wiederspiegelung von Emotionen! Musik hat eine unheimliche Auswirkung auf die eigene Laune und kann teilweise Wunder bewirken.
267: Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht? Nein! Ich wüsste auch nicht, warum ich so etwas tun sollte bzw. bin ich eh so eine Heulsuse das ich meistens eher damit beschäftigt bin nicht zu weinen.
268: Arbeitest du gern im Team oder lieber allein? Ich arbeite lieber alleine, ich liebe die Ruhe.
269: Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht? Anderen das Herz gebrochen zu haben, ich finde das es das Schlimmste ist, was man Jemandem antun kann.
270: Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selbst nicht? Muss man Verliebtheit verstehen? Es ist ein schönes Gefühl, welches man, im Nachhinein, wenn es verflogen ist oft hinterfragt.
271: Denkst du intensiv genug über das Leben nach? Oft zu intensiv, dabei sollten wir einfach leben, mehr können und sollten wir auch nicht tun.
272: Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher? Generell schon ja, die Oberflächlichkeit macht mich ziemlich unsicher.
273: Bist du autoritätsgläubig? Nein, es geht immer um gegenseitigen Respekt und das Treffen auf Augenhöhe. Wir sind alle „nur“ Menschen, egal welche Position wir inne haben.
274: Bist du gern allein? Ja, ich bin sehr gerne alleine und genieße das auch.
275: Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt? Ich zu sein und meine Persönlichkeit zu zeigen. Angefangen habe ich damit durch diesen Blog hier, der mir jeden Tag aufs Neue dabei hilft ich zu sein und mich nicht mehr durch die Meinung andere beeinflussen zu lassen.
276: Welchen guten Zweck förderst du? Offiziell eigentlich nichts außer, dass ich mit meinem Blog versuche ein gutes Miteinander zu vermitteln!
277: Wie sieht dein Traumhaus aus? Ein Bungalow mit Säulen.
278: Machst du leicht Versprechungen? Nein, denn was ich verspreche, das halte ich auch!
279: Wie weit gehst du für Geld? Nicht weit, Geld ist nur Geld und versaut den Charakter.
280: Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist? Nein generell nicht.


So das wars es nun mit der Runde 7. Hier hatte ich wieder einige Übereinstimmungen mit Eileen. Wie sieht es bei uns aus haben wir Übereinstimmungen? Und wie hast du die Fragen empfunden? Schreib es mir doch gerne in die Kommentare! In diesem Sinne wünsche ich dir einen guten Rutsch in das neue Jahr!

Wir machen dann im nächsten Jahr zusammen mit den nächsten Fragen weiter, ich freue mich darauf!

Deine Janine


Freitzeitstress – Wie wir uns mit Freizeit die Freizeit kaputt machen

„Und als ich dann genauer darüber nachgedacht habe, weißt du da war….“ Mein Satz wird durch die Klingel unterbrochen, die Klingel des nächsten Besuchs. „Ach ist es schon so spät? Ich dachte echt, wir hätten noch Zeit.“ Ich suche meinen Sachen zusammen, während der neue Besuch alle begrüßt und verabschiede mich.

Kennst du auch solche Situationen, wo ein Freizeittermin den Anderen jagt? Wir kennen viele Menschen und zudem gibt es noch unendlich viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, dass wir uns einfach nicht entscheiden können bzw. auch nicht entscheiden wollen! In unserer heutigen Gesellschaft wollen wir alle, alles und genau dadurch haben wir eigentlich gar nichts, außer eine Menge Stress!

lärm

„Man lebt nur einmal!“

Dieses Lebensmotto begleitet uns alle und löst in uns eine Panik aus. Das Leben genießen setzen wir gleich mit, soviel wie möglich erleben. Doch geht es nicht in Wirklichkeit viel weniger um das Viel und eher um das Wie?

Jahrelang habe ich nach diesem Motto gelebt und meine Interpretation davon war, umso mehr schöne Dinge ich an einem Tag mache, umso intensiver lebe ich. So war es mir möglich an einem Tag gleich mehrere meiner Freunde zu treffen und mit ihnen unterschiedliche Freizeitaktivitäten zu erleben. Immer in Eile von einem Erlebnis zum nächsten. Oft habe ich diejenigen nicht verstanden, die mit einer Aktivität am Tag schon erfüllt waren, auch lag mir das Absagen ziemlich schlecht, da ich immer Angst hatte etwas zu verpassen.

Das ich die ganze Zeit schon etwas verpasste, wurde mir erst später bewusst….

Schauen wir mal genauer hin. Nur weil wir etwas machen heißt es noch lange nicht, das wir es erleben! Manche meiner Tage waren so vollgepackt, dass ich die einzelnen Dinge, die ich tat, gar nicht wirklich wahrnahm. Ich konnte nichts wirklich genießen, da ich an dem Ort, wo ich mich gerade befand, mit dem Kopf schon an dem nächsten Ort war. Mein Akku war immer nur so um die 50% geladen und mein Gemütszustand verschlechterte sich von Zeit zu Zeit immer mehr. Ich hatte keine Balance, kein Lebensgefühl und die Freizeitaktivitäten führte ich nur noch rein funktionell aus. Das hatte einen großen, negativen Einfluss auf meine Persönlichkeit. Innerlich fühlte ich mich gestresst, zerrissen und  genervt und das strahlte ich auch aus. Ich traf mich zwar mit vielen Menschen, doch ich war weder richtig bei ihnen, noch waren sie richtig bei mir. Man war nur irgendwie zusammen.

Ich habe jahrelang unterschätzt, wie viel Zeit ich für mich selbst brauche.

Ich persönlich muss auch alles, was ich erlebe vernünftig verarbeiten können, damit ich mich gut fühle. Renne ich aber von einer Verabredung zur nächsten habe ich weder die Zeit, meine vorherige Verabredung zu verarbeiten, noch habe ich Zeit meinen Akku wieder aufzuladen. Jetzt wo ich das so schreibe klingt das für mich total logisch, ich habe das aber eine sehr lange Zeit überhaupt nicht bedacht. Mit Momenten schafft man Erinnerungen die bleiben. Doch habe ich soviel erlebt, dass ich mich höchstens noch an die Hälfte erinnern kann, wahrscheinlich nur an die Momente, wo ich auch wirklich zu 100% da war. Ja und was passiert eigentlich, wenn ich meine Erlebnisse nicht verarbeite? Meine Selbstreflexion geht verloren, weil ich keine Zeit mehr zum Nachdenken habe – zum Nachdenken über mich, über meine Träume und über schlechte Erlebnisse. Durch mein aktives Leben habe ich mich selbst verloren und meine Unzufriedenheit unbewusst verdrängt. Erst mit der Ruhe kam die Erkenntnis und ich wurde mir wieder bewusst, wie ich eigentlich denke und was ich fühle.

Mit dem Wand angucken fing es an

Wandangucken

Mein Kollege und ich hatten oft schwierige Fälle auf der Arbeit zu lösen, die uns wirklich oft großes Kopfzerbrechen bereitet haben. Wir waren total ausgelaugt. Dann haben wir etwas eingeführt, worüber uns alle belächelt haben. Nachdem wir uns stundenlang den Kopf zerbrochen hatten, setzten wir uns für ein paar Minuten hin und taten nichts weiter als die Wand anzustarren und ruhig und tief durchzuatmen. Das gab uns wieder Energie, es war wirklich so, als würden wir unseren Akku wieder etwas aufladen. Erklärten wir unseren Kollegen, was wir da taten, bekamen wir nur ein Lächeln zurück, was aussagte, wir seien verrückt. Doch wir haben tatsächlich einen Artikel darüber gefunden das jeder Mensch in der Lage sein sollte für ein paar Minuten nichts weiter zu tun, als die Wand anzustarren. Na, wie ist es bei dir? Bist du dazu in der Lage?

„Die größten Ereignisse – das sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.“ (Friedrich Wilhelm Nietzsche)

Wenden wir uns nun von der Wand ab und denken weiter nach. Wenn also ein paar Minuten Wandanstarren schon Energie bringen, was kann dann regelmäßige Ruhe bewirken? Ich kann es dir sagen sie lädt dich nicht nur komplett wieder auf, sie macht dich auch glücklich und zufrieden.

Heute ist die Ruhe mein bester Freund. Ich genieße die Stille und bin seitdem gelassener, gesünder, leistungsfähiger, konzentrierter und kann meine Persönlichkeit so entwickeln, wie sie zu mir passt, da ich nun Zeit zum Nachdenken habe.

Genieße den Moment

Dieses Zitat war mein Lieblingszitat in meiner Jugendzeit, an die ich mich auch sehr gut erinnere, da ich damals viel Zeit für mich selbst hatte. Ich habe viel nachgedacht, Tagebuch geschrieben und die Partys und Momente genossen. Zu der Zeit hatte ich meistens nur einen Freizeittermin in der Woche. Nur ein Termin, der mir aber soviel gegeben hat, ich hatte Zeit für Vorfreude, Zeit diesen zu genießen und ihn danach in Ruhe zu verarbeiten, indem ich das Ereignis in meinem Tagebuch festhielt.

Heute mache ich es wieder so! Ich richte meine Wochentermine so ein, dass ich immer genug Zeit habe auf dem Sofa zu liegen und die Wand anzugucken. Es geht nicht darum, soviel wie möglich zu unternehmen, sondern darum jeden Moment zu genießen.

„Die Stille stellt keine Fragen, aber sie kann uns auf alles eine Antwort geben.“ (Ernst Ferstl)

Was würde passieren, wenn sich jeder von uns diese Ruhe gönnen und damit zum Nachdenken kommen würde? Anfangs wäre es wohl vor Allem für diejenigen unter uns erschreckend, die sich komplett der Ablenkung hingegeben haben und gar nicht mehr zum Nachdenken gekommen sind. Es könnte sein, dass wenn sie anfangen nachzudenken, feststellen, dass sie in Wahrheit mit ihrem Leben unzufrieden sind und ihre Träume verpasst haben. Doch es ist besser sich jetzt von seinen Gedanken wieder wachrütteln zu lassen, als ein Leben voller Ablenkung und dem verlorenen Ich zu leben.

Wie kommst du mit der Stille klar? Macht sie dir Angst oder beruhigt sie dich? Hinterlasse mir dazu doch gerne einen Kommentar!

Vergiss niemals den Moment zu genießen!

Deine Janine

 

 

 

 

 

 

 

1000 Fragen an dich selbst #6

Starten wir also nun in Runde 6 🙂

201: Wie gut kennst du deine Nachbarn? Nicht so gut. Mein Mann und ich bevorzugen es Zuhause unsere Ruhe haben zu wollen.
202: Hast du oft Glück? Ja ich bin definitiv ein Glückskind
203: Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten? Ich bin mit einigen unterschiedlichen Charakteren befreundet, mir hätte die Frage, welche Freundin mir am ähnlichsten ist besser gefallen. Ich würde sagen das ich mich mit der Freundin am meisten unterscheide, die ein komplett anderes Filmgenre als ich guckt und die auch ganz andere Hobbys als ich hat.
204: Was machst du anders als deine Eltern? Ich akzeptiere die Meinung anderer Menschen, das können meinen Eltern leider gar nicht.
205: Was gibt dir neue Energie? Zeit für mich alleine.
206: Warst du in der Pubertät glücklich? Rückblickend betrachtet ist Teenager sein, einfach nur anstrengend und dramatisch. Es war auf jeden Fall nicht die schönste Zeit in meinem Leben, obwohl sie absolut ok war, möchte ich nie wieder Teenager sein.
207: Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht? So richtig durchgemacht mit 18, als ich Donnerstags noch in die Disco gegangen bin.
208: Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen? Mit Fantasiegeschichten.
209: Blickst du dich oft um? Ja Achtsamkeit ist mir sehr wichtig!
210: Was wissen die meisten Menschen nicht über dich? Wie ich wirklich bin, denn sie sehen nicht genau hin.
211: Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit? Wir streiten eigentlich nicht.
212: Worauf freust du dich jeden Tag? Darauf mit meinem Mann unser schönes und kuscheliges Zuhause zu genießen!
213: Welche Freundschaft von früher fehlt dir? In der Schulzeit waren 2 Mädels und ich ein wundervolles Dreiergespann, welches durch einen aus heutiger Sicht dummen Streit auseinandergegangen ist. Die gute Nachricht ist, das wir uns jetzt aktuell wieder treffen.
214: Wie gehst du mit Stress um? Da ich jahrelang gefühlt nur Stress hatte und mich das auch in gewisser Weise krank gemacht hat versuche ich nun Stress zu vermeiden. Der meiste Stress ist ja hausgemacht und es klingt simpel ich mache mir selbst keinen Stress mehr. Das umzusetzen erfordert allerdings Zeit, aber heute kann ich sagen das ich fast stressfrei lebe.
215: Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist? Nein, ich kann das auch gar nicht. Also selbst, wenn ich irgendwie so tue als wäre ich anders, steht mir mein wahres Ich immer ins Gesicht geschrieben.
216: In welchen Punkten gleichst du deinem Vater? Wir haben beide viele Interessengebiete.
217: Kann man Glück erzwingen? Nein, weder Glück noch sonst irgendwas.
218: Welcher Streittyp bist du? Der ich will nicht streiten, aber wenns denn sein muss kommen mir vor Wut die Tränen Typ…
219: Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter? Nein, ich bin morgens ein Zombie.
220: Wie klingt dein Lachen? Das weiß ich nicht, das können nur andere Personen beurteilen, da ich mich ja selbst gar nicht richtig höre.                                                             221: Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick? Ja absolut! Ich hatte das schon zweimal! Einmal einfach neben die Person gesetzt und gleich befreundet und einmal ein gemeinsames Probetraining absolviert und es hat sofort gepasst!
222: Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause? Ja ich finde Pausen unheimlich wichtig!
223: Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen? Ja….
224: Steckst du Menschen in Schubladen? Ich denke das wir alle das Unterbewusst direkt nach dem ersten Eindruck tun. Hierzu hatte ich vor Kurzem eine interessante Fortbildung. Stell dir vor du triffst auf eine neue Person und ohne ein Wort mit ihr gewechselt zu haben sollst du erraten, wie ihr Familienstand ist, was für Qualifikationen sie hat und welche Hobbies sie ausübt. Dir wird sofort etwas zu der Person einfallen, weil du vielleicht eine Person kennst, die dich an diese Person erinnert. Wie du eine Person beurteilst und in welche Schublade du eine Person steckst spiegelt eigentlich nur deine eigenen Lebenserfahrungen wieder und hat mit der Person als solches eigentlich gar nichts zu tun – wirklich interessant. Auch wenn uns allen das Unterbewusst immer wieder passiert, versuche ich mir das immer bewusst zu machen und die Menschen nicht in Schubladen zu stecken.
225: Welches Geräusch magst du? Beruhigende Musik im Hintergrund.
226: Wann warst du am glücklichsten? Als ich die Liebe gefunden habe.
227: Mit wem bist du gern zusammen? Mit meinem Mann und meinen Freunden.
228: Willst du immer alles erklären? Ja zumindest, was meine Person angeht und ich das Gefühl habe von einer anderen Person in eine Schublade gesteckt worden zu sein. Ich weiß aber auch das ich nicht jedem alles erklären kann, weil einige schlicht und einfach kein Interesse an meiner Erklärung haben und das muss ich akzeptieren.
229: Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden? Immer, wenn ich mich auf etwas Neues einlasse, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Ich bin so ein totaler Gewohnheitsmensch.
230: Was war deine größte Jugendsünde? Meine größte Jugendsünde ist das ich keine habe, oha muss ich nachholen *zwinker*
231: Was willst du einfach nicht einsehen? Die Voreingenommenheit der Menschen und das viele sich nie wirklich die Zeit nehmen jemanden richtig kennenzulernen. Viele übernehmen dann lieber eine vorgefertigte Meinung, weil es einfacher ist, als sich selbst mit der Person auseinanderzusetzen das finde ich so unfair.
232: Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig? Mir kommen keine zu Ohren.
233: Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben? Das erste Date mit meinem Mann.
234: Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld? Eindeutig mehr Zeit!!!
235: Würdest du gern in die Zukunft schauen können? So neugierig, wie ich bin ja, allerdings würde mir das in der Gegenwart einfach nicht gut tun, denn es ist so schon schwer genug in der Gegenwart zu leben und nicht immer an die Vergangenheit oder Zukunft zu denken.
236: Kannst du gut deine Grenzen definieren? Absolut, ja!
237: Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten? Ein Glück nicht!
238: Hast du einen Tick? Ich bin ein kleiner Kontrollfreak. Ich würde z.B. niemals meine Tasche unbeaufsichtigt ablegen und diese auch noch nicht mal Freunden anvertrauen, weil ich dann einfach keine Ruhe habe.
239: Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme? Glück besteht aus Momenten!
240: Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen? Meinem Mann.

So das war die Runde 6 ich wünsche dir viel Spaß bei der Beantwortung dieser Fragen und bin wie immer gespannt, wie du die Fragen empfindest und ob es Übereinstimmungen gibt.

Bis zur nächsten Runde!

Deine Janine

 

Untreu

Heute möchte ich mich mal dem Thema Fremdgehen widmen. Es soll in diesem Artikel nicht einfach nur darum gehen deutlich zu machen wie schrecklich Untreue ist. Viel mehr möchte ich verstehen, wieso es so oft dazu kommt.

Alle wünschen sich einen treuen Partner, jedoch ist Untreue ziemlich häufig. Wie kann es also sein, das, dass was wir uns alle wünschen so schwierig zu erreichen ist?

Niemand hat je behauptet, es sei leicht eine Beziehung zu führen. Auch hat niemand behauptet, dass es leicht sei treu zu sein.

Dennoch gehen wir alle mit einer Leichtigkeit in eine Beziehung und scheitern viel zu oft an der Pflege dieser. Nur weil eine Beziehung leicht beginnt, bleibt sie nicht automatisch einfach. Auch wenn wir einen Partner gefunden haben, der so super zu uns passt, wird das nicht so bleiben, wenn wir uns nicht mehr um ihn und um die Beziehung kümmern.

Was geht am häufigsten in einer Beziehung verloren?

Das gegenseitige Interesse. Lernen wir den Partner gerade kennen, ist jedes Wort, welches er sagt interessant. Wir haften förmlich an seinen Lippen und können gar nicht genug über ihn erfahren. Dieses Interesse gilt es zu bewahren und genau der Verlust dessen ist nachher der Anfang zu einem Seitensprung.

Bei einem Seitensprung geht es in Wirklichkeit gar nicht um Sex.

Es klingt immer so simpel! Es war ja entweder ein Ausrutscher, der Alkohol oder die Unlust des eigenen Partners, welches zu einem Seitensprung geführt hat. Doch Untreue ist weder ein Versehen, noch eine Rechtfertigung. Auch die Ansicht, dass monogames Verhalten bei Menschen und Tieren unnatürlich sei und demnach Treue gar nicht möglich ist, ist falsch. Im Gegensatz zu Tieren handeln wir nicht ausschließlich nach Instinkten, wir treffen bewusste Entscheidungen und sind wandlungsfähig. Zudem ist auch nicht zu übersehen, dass jeder zweite Mann und jede zweite Frau treu ist. Das beweist das Treue möglich ist.

Verurteile niemanden ohne seine Geschichte zu kennen.

Seitensprung

Kommen wir nochmal darauf zurück, dass ein Seitensprung gar nichts mit Sex zu tun hat. Denn so plump, wie er sich anhören mag, ist der Seitensprung gar nicht. Hinter ihm steht immer eine Geschichte. Es geht meistens nicht um Sex, sondern um eine tiefergehende Sehnsucht, das kann die Sehnsucht nach Aufmerksamkeit sein oder aber die Sehnsucht nach dem Gefühl zu leben. Wenn die Beziehung ausschließlich nur noch aus Alltag und Pflichtgefühlen besteht leben wir ein Leben, welches uns auf Dauer unglücklich macht. Hierbei gehen die Meisten jedoch den falschen Weg, sie wählen den gefühlten einfachen Weg der Untreue. Anstatt eventuell unangenehme Gespräche mit dem Partner zu führen, ist es doch viel einfacher neue Gespräche mit einer neuen Person zu führen, die einen selbst gerade unheimlich spannend und aufregend findet. Dem Kribbeln, statt dem unangenehmen Gefühl zu folgen, ist das, was viele Menschen tun, ganz ohne Weitsicht. Denn wenn wir Liebe wollen, aber Verliebtheit suchen, begeben wir uns auf eine ewige Suche.

Wieso also nicht ankommen und das schätzen, was bereits da ist?

Denn dieses Kribbeln hat doch damals unser jetziger Partner ausgelöst, bevor es Liebe wurde. Du wirst dich wundern, wie wundervoll ein langes, ehrliches und intensives Gespräch mit der Person sein kann die du liebst. Dieses Gespräch verändert nicht nur die Beziehung, sondern ist auch der Schatz, den du eigentlich suchst.

Statt dich auf ein Piratenschiff zu begeben um nach einer Schatzkiste zu suchen, schätze einfach den Schatz, den du schon längst gefunden hast. Putze den Staub ab und du wirst den einzigartigen Glanz erkennen.  

Wieso einzigartig? Weil dieser Schatz bereits alles hatte, was du je gesucht hast, sonst hättest du dich ja nicht für ihn entschieden. Du hast „Ja“ gesagt zu guten und zu schlechten Zeiten, ja zu der bedingungslosen Liebe. Und auf einmal hören die Gespräche auf, die Sehnsucht in dir wächst und du verlierst die Fähigkeit bedingungslos zu lieben.

Du solltest dir einen Partner suchen, mit dem du über alles reden kannst – immer!

Wenn du eine Person an deiner Seite hast, mit der du lachst, weinst und liebst, solltest du niemals Angst davor haben ihr alles sagen zu können. Du kannst zu der richtigen Person nie etwas Falsches sagen. Sie wird vielleicht nicht alles toll finden, was du sagst, aber sie wird immer versuchen dich zu verstehen und mit dir zusammen nach einer Lösung suchen. Wenn du mit einer Person zusammen bist, die dir dieses Gefühl nicht gibt oder noch schlimmer noch nie gegeben hat, dann lebst du zwar mit einer Person zusammen, führst aber keine Beziehung.

Wer fremdgeht ist nur zu dumm um zu lieben!

Diesem Satz stimme ich zu 100% zu. Denn wer lieber den Weg des Betruges wählt hat in meinen Augen kein Herz. Denn dieser Weg ist voller Herzlosigkeit und Schmerz. Es werden dabei immer mehrere Herzen gebrochen und ich frage mich immer wie groß die Sehnsucht und wie riesig die Mauer zwischen einem Paar sein kann um in der Lage zu sein, soviel Schmerz zu verursachen. Zudem machen mir solche Menschen gefühlstechnisch Angst, weil es für mich keine gefühlslosere Eigenschaft gibt, als sein Herz und sein Gewissen vor der Tür zu lassen und den Menschen, den man am meisten liebt tief in die Augen zu sehen und ihn anzulügen. Wer so etwas kann, der besitzt weder ein Gewissen noch ein Herz.

fremdgehen

Unser Glück ist nicht von anderen Menschen abhängig – niemals

Ich glaube das ist ein großes Problem. Denn Liebe bedeutet für uns Glück und die Person, die wir lieben ist nicht nur unser Glück, sondern soll auch unsere komplette Vorstellung von Glück verkörpern. Das sind sehr hohe Erwartungen an nur eine Person, die unmöglich zu erfüllen sind. Wenn wir so denken, wird es immer wieder passieren, dass wir unser Glück bei anderen Personen suchen und es wird eine Suche nach Glück sein die niemals endet. Nur wenn wir ehrlich zu uns selbst sind und uns selbst glücklich machen können wir selbst ein guter Partner sein und werden mit unserer aufrichtigen Liebe auch immer den richtigen Partner an unserer Seite haben, mit dem wir über all unsere Wünsche und Sehnsüchte sprechen können.

Kommunikation ist der Schlüssel – auch und gerade in der Liebe

Verschließe dich niemals vor der Person, die du am meisten liebst, denn damit verschließt du dein Herz vielleicht für immer.

Alles Liebe

Deine Janine

 

1000 Fragen an dich selbst #5

Im Dezember angekommen starten wir nun mit Runde 5 mit den Fragen an dich selbst!

Heute die Fragen 161-200

161: Bist du eher ein Hundetyp oder ein Katzentyp? Ach ich mag beide auf ihre Art.
162: Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest? Indem ich nett zu der Person bin.
163: Isst du eher, weil du Hunger hast oder Appetit? Nur, wenn ich Hunger habe.
164: Tanzt du manchmal vor dem Spiegel? Nicht nur vor dem Spiegel ich tanze überall.
165: In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen? Ich bin emphatisch.
166: Welchen Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen? Disneyfilme, sie sind lustig, schön und voller Moral.
167: Bleibst du auf Partys bis zum Schluss? Draußen nicht, ich gehe generell lieber früher auf Partys, bis 5 Uhr morgens habe ich noch nie gefeiert. Bei Privatpartys sieht das anders aus da bin ich oft die erste die kommt und die letzte die geht, der harte Kern quasi.
168: Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört? Helene Fischer – Achterbahn das ist im Moment mein Ohrwurm den ich nicht mehr loswerde.
169: Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor? Ja seelisch und mit Stift und Papier, da ich es hasse zu telefonieren und es mich jedes Mal aufs Neue Überwindung kostet.
170: Wann hast du zuletzt vor jemand anderem geweint? Ich weine immer zu Ostern, keine Ahnung warum.
171: Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag? Mit meinem Mann aber ich bin auch froh, mal ganz für mich alleine zu sein um den Akku wieder aufzuladen.
172: Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast? Du musst „ihn“/“sie“ ja nicht mit nach Hause nehmen.
173: Was fällt dir ein, wenn du an den Sommer denkst? Schmetterlinge im Bauch, Wasser, gute Laune, Lebensfreude
174: Wie duftet dein Lieblingsparfüm? Sommerlich
175: Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen? Das ich aufgrund meines Blogs zum Psychiater soll (von einer Person, die nicht weiß, was ein Blog ist).
176: Wie findest du dein Aussehen? Gut, ich würde mich glatt selbst heiraten *zwinker* auch wenn das jetzt eingebildet klingt ich bin wirklich zufrieden, bis auf ein paar kleine Details.
177: Gehst du mit dir selbst freundlich um? Ja ich bin nett zu mir!
178: Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen? Ja!
179: Welchen Film hast du mindestens fünf Mal gesehen? Fünfmal? Keinen! Ich gucke nicht gerne Filme, die ich schon gesehen habe.
180: Füllst du gerne Tests aus? Ja 181: Würdest du gerne in eine frühere Zeit versetzt werden? Aus Euphorie heraus ja, aber eigentlich nicht, denn ich möchte nichts ändern, sonst wäre ich nicht, wer ich heute bin und würde auch die tollen Menschen nicht kennen, die ich heute kenne. Obwohl ich gerne mal „kann ich das Leben mal kurz anhalten, ich möchte was ausprobieren“ spielen möchte.
182: Wie egozentrisch bist du? Gar nicht!
183: Wie entspannst du dich am liebsten? Mit meinem Mann eingekuschelt im Bett und einer guten Serie.
184: Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen? Nein, da bin ich drüber weg. Früher habe ich mich oft so gefühlt heute gar nicht mehr.
185: Worüber grübelst du häufig? Warum manche Menschen so sind, wie sie sind.
186: Wie siehst du die Zukunft? Mit meinem Mann das Leben genießen.
187: Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen? In der Disco.
188: Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten? Keinem.
189: Wie verbringst du am liebsten deine Abende? Lesen, bloggen, Serie
190: Wie unabhängig bist du in deinem Leben? Absolut unabhängig. Na gut ohne Mann hätte ich beispielsweise keine Lampen an der Decke.
191: Ergreifst du häufig die Initiative? Ja definitiv!
192: An welches Haustier hast du gute Erinnerungen? Ich hatte leider nie ein Haustier.
193: Hast du genug finanzielle Rücklagen? Passt schon.
194: Wirst du für immer dort wohnen bleiben, wo du jetzt wohnst? Das ist mein Plan, ja!
195: Reagierst du empfindlich auf Kritik? Kommt drauf an, wie meine Laune ist, von Wem und ob es berechtigte Kritik ist.
196: Hast du Angst vor jemandem, den du kennst? Nein.
197: Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst? Ja, ich versuche es immer. Denn ich selbst muss mir am wichtigsten sein, nur so kann ich anderen zur Seite stehen, richtig funktionieren und arbeiten.
198: Worüber hast du dich zuletzt kaputt gelacht? Ich lache mich ständig kaputt, keine Ahnung, worüber zuletzt.
199: Glaubst du alles, was du denkst? Ja ich glaube an, das was ich denke.
200: Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben? Da gibt es einige.

Reflexion

Hier geht es schon so ein bisschen in die Richtung, wie gut wir uns selbst finden. Das ist jetzt meine Interpretation. Wie hast du diese Fragen empfunden?

Haben wir Gemeinsamkeiten?

Lass es mich in den Kommentaren wissen.

Bis zur nächsten Runde!

Deine Janine

1000 Fragen an dich selbst #4

Fragen 121 – 160 noch nicht mal annähernd die Hälfte geschafft. Es ist echt interessant, was es alles für Fragen gibt und die meisten Fragen würden wir uns selbst doch nie stellen oder?

Also fangen wir an!

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe? Nein, niemals!
122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar? Für meine tolle, unbeschwerte Kindheit!
123. Sagst du immer, was du denkst? Nein, ich weiß, wann die Leute das nicht hören möchten und dann zwinge ich es ihnen auch nicht auf.
124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust? Nein, gar nicht.
125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden? Keinen.
126. Was kaufst du für deine letzten 10 Euro? Was zu essen.
127. Verliebst du dich schnell? Nein.
128. Woran denkst du, bevor du einschläfst? An all die vielen Problemchen die man sich selbst macht und die einen dann nicht einschlafen lassen.
129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag? Freitag, das Wochenende steht bevor und alle To Do´s der Woche sind erledigt.
130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen? Eine schwierige Zeit mit jemanden durchgestanden zu haben. Als Außenstehender oft schwierig.
131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen? Mit Sarah Michelle Gellar.
132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt? Nein
133. Was ist dein Traumberuf? Schauspielerin.
134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten? Ja.
135. Was kannst du nicht wegwerfen? Dinge mit denen ich tiefe emotionale Erinnerungen teile.
136. Welche Seiten im Internet besuchst du täglich? Google, Instagram
137. Sind die besten Dinge im Leben gratis? Absolut. Ein Lächeln, ein Kuss, die Liebe…
138. Hast du schonmal etwas gestohlen? Ja, aber einmal ist Keinmal oder?
139. Was kochst du, wenn du Gäste hast? Ich koche nicht.
140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute lang gratis einkaufen? Keine Ahnung                                                                                                              141. In welche Länder möchtest du noch reisen? Amerika, Frankreich, Italien
142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gerne? Die Herrschaft über Zellen, Regeneration, also Heilung.
143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken? Das muss schon länger her sein, kann mich da an nichts erinnern.
144. Welches Lied macht dir immer gute Laune? Gibt kein spezielles, die richtige Musik macht einfach gute Laune!
145. Wie flexibel bist du? Relativ würde ich behaupten.
146. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gerne magst? So richtig außergewöhnlich gibt es glaube ich nichts.
147. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst? Relaxen, manchmal auch lustige Unterhaltungen mit meinen Mitmenschen führen.
148. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos? Auf Fotos da kenne ich meine Schokoladenseite.
149. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport? Eine Mischung aus beiden, ich steuere aber das Meiste über die Kalorien.
150. Führst du oft Selbstgespräche? In meinem Kopf schon, laute Selbstgespräche, nur wenn ich mich aufrege.
151. Wofür wärst du gern berühmt? Zunächst mal muss ich überlegen, ob ich überhaupt berühmt sein möchte. Es ist nicht unbedingt so erstrebenswert. Wenn dann aber für meinen Blog oder für das Buch, was ich nie schreiben werde 😀.
152. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden? Unangenehm.
153. Wen würdest du gern besser kennenlernen? Tatsächlich mich selbst 🙂
154. Duftest du immer gut? Was ist das für eine Frage 😀  ja ich wasche mich regelmäßig und gehe davon aus, dass ich gut dufte 😀.
155. Wie viele Bücher liest du pro Jahr? Zwei
156. Googelst du dich selbst? Nicht wirklich.
157. Welches historische Ereignis hättest du gerne mit eigenen Augen gesehen? Da fällt mir jetzt keins ein.
158. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen? Nein! Es ist generell schwer Jemanden zu finden, mit dem man zusammen wohnen kann. Ich würde immer nur mit meinem Partner zusammenziehen.
159. Sprichst du mit Gegenständen? Ja mit meinem Kuscheltier 😀
160. Was ist dein größtes Defizit? Manchmal Zweifel ich an mir selbst und mache mir damit einige Stunden meines Lebens mehr grau als nötig.

Reflexion

Bei dieser Fragerunde hatte ich sehr viel Übereinstimmungen mit Eileen, dass ich die Antworten teilweise komplett übernommen habe.

Ist dir das auch passiert, das du meine Antworten komplett so gelassen hast?

Bis zur nächsten Runde

Deine Janine

Empath

Die große Gabe des Menschen ist die Fähigkeit zur Empathie.

Als Empath empfinde ich die Empathie nicht immer, als Gabe oftmals empfinde ich sie auch als Last, doch das lag auch Größenteils daran, dass ich mir dieser Gabe gar nicht bewusst war.

Ich dachte ich bin dahingehend völlig „normal“ und das jeder diese Empfindungen hat.

Erst vor Kurzem ist mir bewusst geworden, dass dem nicht so ist und das erklärt mir wirklich Einiges. Ich bin einfach immer als herzbasierter Mensch mit hoher Moral durch die Gegend gelaufen und bin ständig mit für mich nicht nachvollziehbaren Handlungen anderer konfrontiert worden. Dieses nicht nachvollziehen können hat mich wirklich fertig gemacht. Ich konnte einfach nicht begreifen, wie es anderen Menschen möglich ist beispielsweise so wenig Taktgefühl zu haben oder auch das einige Menschen nicht in der Lage sind, sich in die Gefühlslage von anderen hineinzuversetzen.

Es ist aber definitiv so, dass einige Menschen das nicht können.

Und genau diese Menschen habe ich in eine Schublade gepackt für mich waren sie dann einfach die Bösen. Dabei können sie da gar nichts für, selbst wenn sie wollten, sie können es einfach nicht. Genauso wenig, wie ich es nicht lassen kann mitfühlend zu sein.

gefühle

Empathie bedeutet:
Mit den Augen des Anderen zu sehen
Mit den Ohren des Anderen zu hören
Mit dem Herzen des Andere zu fühlen

Klingt anstrengend oder? Das ist es auch. Wenn ich zu viel Zeit mit unauthentischen Menschen verbracht habe zerrt das oft noch tagelang an mir. Ich muss mich quasi wirklich einige Tage davon erholen. Teilweise schleppe ich dann Frustration und Enttäuschung mit mir herum. Versuche ich allerdings mit den Menschen, die diese Gefühle in mir ausgelöst haben, genau dies zu besprechen, verstehen sie mich oft nicht. Stattdessen wollen sie mich beruhigen, indem sie mir sagen, dass ich die Situation bzw. deren Gefühle falsch gedeutet habe. Problem ist nur, dass ich als Empathin auch die Gefühle der Leute aufnehme, von denen sie selber gar nicht wissen, dass sie diese gerade ausstrahlen.

Jahrelang versuche ich schon die Menschen und die Gefühle, die sie ausstrahlen nicht so ernst zu nehmen und vor allem nicht persönlich. Irgendwie habe ich aber das Problem, dass sich deren Gefühle zu schnell mit meinem vermischen, also meine Gefühle quasi negativ beeinflussen.

Ich tanke Energie, wenn ich alleine bin.

hochsensibel

Tatsächlich brauche ich das sehr oft und ich habe auch oft das Gefühl, dass ich am zufriedensten bin, wenn ich alleine bin, weil ich dann nur meine Gefühle wahrnehme und diese mich total glücklich machen. Ich komme so oft in die Situation, das ich gut gelaunt das Haus verlasse und schlecht gelaunt wiederkomme ohne das mir jemand irgendetwas getan hat oder doof zu mir war. Einfach nur durch die Gefühle, die ich in der Zeit aufgenommen habe als ich unter Menschen war.

Am schlimmsten ist das Gefühl der Ungerechtigkeit, nicht nur das ich Ungerechtigkeit hasse, so ist diese leider auch überall zu finden und zu spüren. Ich kann mich bei diesem Gefühl immer kaum zusammenreißen. Wenn ich in einer Gruppe bin und merke das Jemand ausgeschlossen wird bin ich sofort enttäuscht. Ich frage mich innerlich, wieso eine Person so schnell von den Anderen ausgeschlossen wird. Es werden kaum Chancen gegeben und die meisten sind zudem auch noch voreingenommen. Freundinnen tauschen sich untereinander über eine Person aus und die Wahrheit, die die Freundin über diese Person hat wird automatisch auch die Wahrheit der anderen Freundin, obwohl diese noch nie ein Wort mit der anderen Person gewechselt hat. So etwas kann ich kaum ertragen. Es gibt auch genug Personen die eine vorgefertigte Meinung über mich haben. Ich kann sehr gut damit umgehen, wenn Jemand mich nicht mag. Denn es ist mir klar, bewusst und verständlich, dass ich nicht „Everybodys Darling“ sein kann. Natürlich möchten wir alle beliebt sein, aber wenn du eine Unterhaltung mit mir führst, mir eine faire Chance gibst und mich dann halt einfach nicht magst kann ich da wunderbar mit umgehen. Viel besser sogar, als wenn du so tun würdest, als ob du mich magst. Dennoch gibt es viele, die noch nie mit mir gesprochen haben und mich nicht mögen, wie ist das möglich?

Der bestimmte Satz

In meinem Artikel Warum ruft er nicht an habe ich dir von der Szene zwischen Meredith und John erzählt, wie der bestimmte falsche Satz das schöne Date zunichte macht. Diesen Satz können wir aber auch auf Freundschaften und alle neuen Bekanntschaften anwenden. Wir lernen ja alle gerne neue Leute kennen und treffen uns. Egal wie gut es läuft sagst du diesen einen bestimmten Satz, der durchblicken lässt das deine Wertvorstellung nicht mit der, der anderen Person übereinstimmt war es das. Nur das du niemals erfahren wirst, welcher Satz es nun gewesen ist.  Mir zeigt das nur wieder, wie oberflächlich die Gesellschaft doch ist, wenn ich nur einen bestimmten Satz sagen muss, um Beziehungen jeglicher Art zu beenden. Mir wird ja nicht einmal mehr die Gelegenheit gegeben meine Geschichte zu erzählen, die hinter diesem Satz steckt.

Ich selbst habe auch andere Moral-und Wertvorstellungen als meine Freunde. Aber ich kenne und interessiere mich für ihre Geschichten und kann dadurch verstehen, wieso ihre Moral und ihre Werte da anders sind als meine.

Der Artikel Warum Empathen sich seltsam verhalten um unauthentische Menschen herum gibt sehr gut mein seltsames Verhalten wieder und hat mich wirklich nachdenklich gemacht und dazu bewogen diesen Artikel hier zu schreiben.

Ich finde mich auch deutlich in der Aufstellung wieder welche Situationen mich erschöpfen und wie ich auf diese bestimmten Situationen reagiere.

Es ist wichtig sich selbst zu kennen

Wir strahlen alle unbewusst Gefühle aus, weil wir uns selbst nicht kennen. Auch verletzen wir andere genau aus diesem Grund. Und hier schließt sich der Kreis.

Wenn ich mich selbst nicht kenne, wie kann ich dann in der Lage sein andere richtig zu kennen?

Oftmals reflektiere ich ja nur meine Schwächen auf die der Anderen und bilde mir meine Wahrheit, über die Person. Auch kannst du niemals authentisch sein, wenn du dich selbst nicht kennst und das wiederum macht mir persönlich den richtigen Umgang mit dir unmöglich. Es wird mich immer fern von dir halten.

Ich kann dir hier nur nochmal ans Herz legen; nimm dir Zeit für dich und vielleicht hilft dir ja auch die Blogparade „1000 Fragen an dich selbst“, wo ich selbst nicht nur mitmache, sondern auch alle zwei Wochen einen neuen Artikel mit den weiteren Fragen veröffentliche!

Das Rezept die Dinge nicht persönlich zu nehmen

Du fragst dich jetzt vielleicht, ob ich das Rezept, wie ich nicht mehr alles persönlich nehme gefunden habe. Ich habe gerührt, gemixt und nochmals gerührt und musste leider feststellen, dass es so ein Rezept für mich nicht gibt. Als hochsensible Person gibt es nur die Strategie sich komplett auf das eigene Bauchgefühl zu verlassen, da durch die eigene hochsensible Eigenschaft die Verlässlichkeit dessen genau gegeben ist. Aber auch das fällt mir schwer, da dies nicht meiner Moralvorstellung entspricht, sich erst einmal die Geschichte der Person anzuhören. Anscheinend ist es für mich dennoch besser mir nicht alle Geschichten anzuhören.

Bist du auch Hochsensibel oder hast du dich vielleicht schon oft über das seltsame Verhalten von Hochsensiblen Menschen gewundert?

Hinterlasse mir doch gerne einen Kommentar!

Deine Janine

 

1000 Fragen an dich selbst #3

Willkommen im November, genau die richtige Zeit, es sich zu Hause gemütlich zu machen und sich Zeit für sich selbst zu nehmen oder was meinst du? Ich liebe es, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist und ich mit einer Tasse Tee in meine Blogwelt eintauchen kann.

Eileen hat in ihrem Vorwort zu dem 3. Teil der 1000 Fragen die Frage gestellt, ob es uns anderen Bloggern mit unserem Blog auch so geht, das wir in unsere eigene Welt versinken. Das kann ich nur bestätigen, das ist auch ein riesen Grund für meinen Blog, meine Welt in die ich eintauchen kann, alles andere ausblende und mich wohlfühle.

Nun lass uns mal zusammen die Fragen 81-120 anschauen, ich bin schon ganz gespannt.

81. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest? Ich im Gefängnis? Das kann ich mir ehrlich gesagt gar nicht vorstellen. Wenn ich nun aber drin sitze würde ich schreiben, vielleicht sogar ein Buch, auch um das alles zu verarbeiten.
82. Was hat dich früher froh gemacht? Das, was mich heute auch noch froh macht, Spannung, Spiel und Schokolade 😀
83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr? In allen, die ich trage, sonst hätte ich sie nicht.
84. Was liegt auf deinem Nachttisch? Mein Handy, als Wecker.
85. Wie geduldig bist du? Ich habe sehr viel Geduld.
86. Wer ist dein gefallener Held? Diese Frage kann ich tatsächlich nicht beantworten, da mir nichts dazu einfällt…
87. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst? Nope
88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten? Meine Freundin aus der Grundschule.
89. Meditierst du gerne? Nein das ist gar nicht mein Ding.
90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf? Ich rede darüber mit meinem Mann, er schafft es immer mich aufzubauen und zu beruhigen.
91. Wie heißt dein Lieblingsbuch? Ich habe kein Lieblingsbuch.
92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über What’s App? Das ist unterschiedlich.
93. Was sagst du häufiger: Ja oder nein? Eindeutig ja! Das „Nein-Sagen“ übe ich noch.
94. Gibt es ein Gerücht über dich? Ich gehe nicht davon aus!
95. Was würdest du tun, wenn du nicht arbeiten müsstest? Unendlich viele Dinge, mir wird nie langweilig, mich interessieren unendlich viele Sachen, die ich alle nicht machen kann, weil ich ja arbeiten muss und mir die Zeit fehlt.
96. Kannst du gut Auto fahren? Nein, ich fahre zu selten und zu ungern, um das gut zu können.
97. Ist es dir wichtig, dass andere dich nett finden? Ich fände es schön, aber nicht wichtig. Ich komme besser damit klar, wenn jemand ehrlich mit mir ist, als wenn er so tut als würde er mich nett finden.
98. Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders gemacht? Meinen Mann einfach damals angesprochen und nicht erst 20 Jahre gewartet.
99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst? Auch wenn ich immer noch unheimlich gerne tanze, zieht es mich heute eher zu Gesprächen mit meinem Freunden.
100. Hast du jemals gegen ein Gesetzt verstoßen? Nicht das ich wüsste.                       101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu? Einiges ja, außer die Extrovertiertheit.
102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank? Schwarz, da ich einfach nicht gut im Farbkombinieren bin und schwarz einfach zu allem passt und jedem steht.
103. Holst du alles aus einem Tag heraus? Natürlich, denn ich genieße jeden Tag. Stress mache ich mir allerdings nicht mehr, ich denke heute anders über die Nutzung eines Tages.
104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig? Ich schaue sehr viele Serien, schaue aber immer nur zwei zur Zeit.
105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben? Ich werde das Kind in mir immer behalten, ich möchte verspielt und Weltoffen bleiben. Ich hasse es, wenn manche Menschen meinen sich dem Alter entsprechend verhalten zu müssen, was genau bedeutet das? Ich mache mir keine Gedanken darüber, welche Aktivitäten zu meinem Alter passen, sondern ich mache die Aktivitäten, die mich glücklich machen. Ist das nicht genau das, was viele einfach verlieren, weil sie sich nicht erlauben Kind zu sein?
106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten? Nein! Denn es geht nichts mehr ohne Internet. Ich hatte einen Monat kein Internet und konnte ja auch nicht mal mehr fernsehen geschweige denn meine PS4 Spiele spielen, da auch diese sich in der Online Bibliothek befinden.
107. Wer kennt dich am besten? Mein Mann!
108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am langweiligsten? Ablage ich hasse es einfach.
109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht? Ja, leider sehr oft.
110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus? Ausschlafen und kuscheln.
111. Bist du stolz auf dich? Ja ich bin stolz auf mich! Darauf wer ich heute bin!
112. Welches nutzlose Talent besitzt du? Kann ein Talent nutzlos sein? Puh ich wäre froh, wenn ich überhaupt ein Talent hätte ehrlich gesagt.
113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast? Nein, denn das macht mich wahnsinnig, ich habe alles abgearbeitet und verarbeitet! Ich habe mit jeder Person gesprochen, mit der noch etwas im Raum stand, um einen Abschluss zu finden. Dank social Media und auch danke an alle Personen, die in dem Gespräch mit mir offen und ehrlich waren und sich darauf eingelassen haben!
114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol? Ich trinke keinen Alkohol, weil er mich geschmacklich und gefühlstechnisch nicht reizt. Ich finde es ehrlich gesagt traurig, dass die meisten Menschen nur mit Hilfe von Alkohol Spaß haben können.
115. Welche Sachen machen dich froh? Wenn es den Menschen die ich liebe in jeglicher Hinsicht gut geht.
116. Hast du heute schonmal nach den Wolken im Himmel geschaut? Nein, ich bin dieses Jahr etwas beleidigt mit Petrus und den Wolken und nun sind sie mir egal.
117. Welches Wort sagst du zu häufig? Weiß ich nicht, dazu müsste ich jetzt erst einmal ein paar Selbstgespräche führen und darauf achten. 😀
118. Stehst du gern im Mittelpunkt? Nein!
119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen? Zum Lesen, das vernachlässige ich gerade ziemlich.  
120. Sind Menschen von Natur aus gut? Nein! Wir Menschen sind von Natur aus weder gut noch böse. Wir sind ein unbeschriebenes Blatt mit dem Potenzial für Gut und Böse und der Gabe des freien Willens. Also können wir selbst zwischen Gut und Böse wählen.

Reflexion

Die Fragen fand ich schon tiefgründiger und schwieriger zu beantworten. Bei der Antwort über den gefallen Helden bin ich so gar gescheitert, da fällt mir wirklich nichts und niemand zu ein.

Wie fandest du die Fragen?

Bis bald

Deine Janine

 

Die Hochzeitsrede, die ich nie gehalten habe…

Es gibt eine Hochzeitsrede, die ich nie gehalten habe und eine Hochzeitsfeier, die ich nie gefeiert habe…

Vor kurzem war ich auf einer Hochzeit und in meinem Kopf habe ich eine Rede gehalten. Zunächst mal musst du wissen, dass ich keine große Redenschwingerin bin und auch noch nie freiwillig eine Rede gehalten habe. Ich habe diese Rede nicht gehalten, weil sie nicht speziell auf diese Hochzeit gehörte, auch würde ich diese Rede nicht nur Hochzeiten zuordnen.

Hochzeit

Liebe Gäste,

wir sind heute alle hier, um die Liebe zu feiern oder? Mit einem neugierigen Blick schaue ich in die Runde, bevor ich fortfahre. Vielleicht fragt ihr euch ja jetzt, wieso mein erster Satz mit einer Frage beginnt. Ich muss euch leider sagen, dass ich in diesem Raum leider kaum Liebe spüre. Ich nehme hier die Gefühle, Gehässigkeit, Neid, Pflichtgefühl und teilweise auch abwertende Gefühle wahr. Mein persönlicher Eindruck ist, dass die Menschen nur zusammenkommen, wenn ihnen etwas geboten wird. Gutes Essen und gute Getränke stehen im Vordergrund und weit vor der Nächstenliebe. Ich könnte jetzt erneut in die Runde blicken, aber dort würde ich dann in die oberflächlichen, verständnislosen Gesichter blicken, die mir glaubhaft machen wollen, das meine Wahrnehmung falsch ist. Aber es ist meine Wahrheit, eure vermag ich weder zu kennen noch zu beurteilen. Ich bin heute hier, weil die Menschen, die ich liebe, etwas zu feiern haben und hätten sie dies ausschließlich mit Wasser und Brot getan, hätte dies weder meine Gefühle für sie noch meine Laune auf der Feier beeinträchtigt. Ich bin hier um Ihretwillen. Ich bin hier um mit Ihnen diesen wunderschönen Moment zu erleben und um mich für sie und mit Ihnen zu freuen. Wer von euch kann mir da mit reinem Gewissen zustimmen? Ich schaue kurz in die Runde, bevor ich den Raum für einige Minuten verlasse, um mich zu sammeln.

Was hat mich dazu veranlasst so eine Rede zu schreiben? Die letzten Feiern, die ich persönlich gegeben habe. Denke ich daran zurück, ging es immer nur darum, die Sonderwünsche jedes Einzelnen zu erfüllen, damit die Person an meiner Feier teilnimmt. Es geht nicht darum eine gute Gastgeberin zu sein, natürlich erfülle ich auch gerne mal den ein oder anderen Wunsch und Frage ja auch danach. Dennoch geht es um die Art und Weise, um die Selbstverständlichkeit und auch darum, dass es teilweise gefordert wird. Auf meinen Feiern war ich eigentlich nur noch Kellnerin und Köchin, aber nicht die, die gefeiert wird. Es ging so gar schon so weit, das mich auf meiner Feier eigentlich auch niemand so wirklich vermisst hätte, zumindest wäre der Alkohol eher und mehr vermisst wurden, als ich. Nach meinen Feiern, war ich oft sehr nachdenklich und traurig sie taten mir nicht mehr gut.

Deswegen hörte ich auf zu feiern.

Als junges Mädchen habe ich mir natürlich mehrmals meine eigene Hochzeit vorgestellt. Ich trug ein Prinzessinnenkleid, um mich herum standen freudestrahlende Gäste und alles, was ich an dem Tag fühlte war Liebe. Tatsächlich habe ich auf meiner Hochzeit nur Liebe gefühlt, aber die Feier dazu gab es nicht. Um nur Liebe zu fühlen haben mein Mann und ich entschieden alleine zu heiraten. Wir wollten uns das Gefühl von äußeren, Einflüssen nicht kaputt machen lassen. Natürlich liegt es hauptsächlich an uns selbst, weil wir halt fühlen, wie wir fühlen und auch einfach zu viel fühlen. Aber das wussten wir und wir sind bis heute sehr glücklich über unsere Entscheidung.

Brautpaar

Gibt es eine Hochzeit, über die nicht gelästert wird?

Vor der Hochzeitsfeier und nach der Hochzeitsfeier gibt es immer Gerede. Ich persönlich ertrage diese Gerede nicht und mich bestätigt das immer wieder, dass ich so froh bin, mir das nicht angetan zu haben.

Es fängt bei der Sitzordnung an und hört bei dem Brautpaar auf. Alles wird in Frage gestellt. Der Ort, der Preis, die Größe, das Essen, die Gästeauswahl und der Grund für die Hochzeit. Während du deine Hochzeit so planst, wie du möchtest trudeln immer wieder Nachrichten von den eingeladenen Gästen mit „gut gemeinten Ratschlägen“ und „Beschwerden“ ein. Dir wird mitgeteilt, welche Getränke auf keinen Fall fehlen dürfen, welches Essen nicht den Geschmack trifft und wer nicht neben wem sitzen möchte. Spätestens dann, wenn ich solche Nachrichten in Bezug auf meine Hochzeitsfeier (wenn ich denn eine Feier geplant hätte) erhalten hätte, hätte ich wirklich so einige und einiges in Frage gestellt. Da wären bei mir garantiert einige Schlüsselmomente bei herausgekommen.

hochzeitssaal

Ja ich bin sensibel, dieses Thema spreche ich nochmal separat in einem anderen Artikel an, bei dem es um Empathie geht. Ich weiß das es für mich immer etwas schlimmer ist, als für manch anderen und darauf reagiere ich jetzt. Dennoch weiß ich, dass es niemanden gibt, der sich da nicht zumindest ein bisschen drüber aufregt.

Nun frage ich mich was passiert ist? Wann haben wir angefangen den Sinn von den Feiern zu vergessen? Wann haben wir damit angefangen Einladungen als lästig anzusehen und nur wahrzunehmen, wenn es für uns einen persönlichen Anreiz gibt? Und seit wann nehmen wir es uns heraus eine Feier von Jemand anderen so gestalten zu wollen, wie wir es gerne hätten? Und das Allerwichtigste – wann ist die Wertschätzung verloren gegangen?

Ich weiß, dass einige aus den von mir genannten Gründen und Empfindungen ebenfalls nicht mehr feiern.

Dennoch freue ich mich weiter über eine Einladung von denen, die noch nicht aufgegeben haben, die das Ganze vielleicht einfach nicht persönlich nehmen und bin gerne da um Ihretwillen und um mit Ihnen das zu feiern, was sie glücklich macht und um schöne Momente zusammen zu verbringen.

Vielleicht habe ich ja irgendwann auch wieder das Gefühl das es an der Zeit ist zu feiern und vielleicht werde ich dann ja auch positiv überrascht.

Sage niemals nie!

Wie sind deine Erfahrungen und Empfindungen, wenn du eine Feier gibst? Ich bin auf deinen Kommentar gespannt!

Bis dahin wünsche ich dir wundervolle Momente mit deinen Liebsten und das du nie vergisst, worum es wirklich geht!

Deine Janine

1000 Fragen an dich selbst #2

So dann wollen wir uns doch mal gemeinsam die nächsten Fragen ansehen!

Fragen 41-80

  • 41. Trennst du deinen Müll? Ja im normalen Rahmen.
  • 42. Warst du gut in der Schule? Nein! Ich bin keine Theoretikerin und ich halte auch nichts davon, dass die Introvertiertheit einem in der Schule abgewöhnt werden soll.
  • 43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche? ca. 10 Minuten
  • 44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt? Bei der Größe des Universums, wäre es beinahe töricht zu glauben, dass wir das einzige Leben sind.
  • 45. Um wieviel Uhr stehst du in der Regel auf? 4:40 oder 5:40. Ich bin aber eigentlich eine Langschläferin, das hole ich dann am Wochenende nach.
  • 46. Feierst du immer deinen Geburtstag? Nein, das halte ich nach Lust und Laune. Eine Zeit lang habe ich jeden Tag meinen Geburtstag gefeiert, bis ich gemerkt habe, dass ich nur Arbeit damit habe und die wenigsten Leute die Feier und mich zu schätzen wissen.
  • 47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook? Einmal am Tag, Facebook hat sich dahingehend geändert, dass es für mich nicht mehr interessant ist, ich habe es durch Instagram ersetzt.
  • 48. Welchen Raum in deiner Wohnung magst du am liebsten? Das Wohnzimmer!
  • 49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt? Am Wochenende.
  • 50. Was kannst du richtig gut? Fühlen, was andere fühlen.
  • 51. Wen hast du zum ersten Mal geküsst? Das habe ich bewusst verdrängt.
  • 52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen? Die Lösung von Robert Merkel
  • 53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus? Ich stehe total auf die Prinzessinnen-Brautkleider A-Linie mit Glitzer.
  • 54. Fürchtest du dich im Dunkeln? Ja, im Dunkeln ist alles gruseliger.
  • 55. Welchen Schmuck trägst du täglich? Meinen Ehering und Ohrringe
  • 56. Mögen Kinder dich? Kommt auf die Kinder an 🙂 ich würde nun nicht behaupten das jedes Kind mich mag, aber generell mögen Kinder mich, ja!
  • 57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino? Ach das ist mir eigentlich egal, wie es sich ergibt. Ich verpasse oft die Laufzeiten, von Filmen, die ich eigentlich im Kino sehen wollte und gucke diese dann zu Hause (es müsste ein Wiederholungskino geben, wo die Filme, die man während der Laufzeit nicht geschafft hat zu gucken wiederholt werden).
  • 58. Wie mild bist du in deinem Urteil? Sehr mild, bis man gewisse Grenzen überschreitet, dann ist bei mir wirklich Schluss mit lustig.
  • 59. Schläfst du in der Regel gut? Ja! Wenn ich etwas gut kann, dann schlafen.
  • 60. Was ist deine neueste Entdeckung? Magnetische Wimpern
  • 61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod? Teils, teils. Eigentlich glaube ich, dass wenn wir Tod sind, wir einfach weg sind, so wie bevor wir geboren wurden. Allerdings kann ich mir dadurch die Déjà-vus nicht erklären, welche dann doch eher für ein Leben nach dem Tod sprechen….
  • 62. Auf wen bist du böse? Auf niemanden
  • 63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Ja, jeden Tag zur Arbeit.
  • 64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet? Liebeskummer
  • 65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest? Leider nicht, als Kind wollte ich immer Tänzerin werden und ich habe auch jahrelang im Tanzverein getanzt. Durch äußere Umstände habe ich das Tanzen nun schon lange Zeit gänzlich aufgegeben.
  • 66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten? Latino Musik, da kann ich nicht stillstehen.
  • 67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr? Verständnis und Geborgenheit! Es ist mir unheimlich wichtig, mich verstanden und geborgen zu fühlen.
  • 68. Was war deine größte Anschaffung? Unsere Immobilie.
  • 69. Gibst du Menschen eine zweite Chance? Ja, ich finde das jeder eine zweite Chance verdient hat!
  • 70. Hast du viele Freunde? Nein, ich habe bewusst wenige Freunde. Es ist etwas Besonderes Menschen zu finden, mit denen man auf einer Wellenlänge ist. Davon gibt es nicht besonders viele, aber nur die können wirkliche Freunde für mich sein, weil sie mich verstehen und umgekehrt. Zudem tut es mir nicht gut, mich mit oberflächlichen Menschen zu umgeben.
  • 71. Welches Wort bringt  dich auf die Palme? Das Wort „aha“ denn damit wird ein Gespräch meiner Meinung nach plump beendet. Denn auf „aha“ kann ich nicht antworten so sehr ich es auch möchte.
  • 72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen? Früher mal in Talkshows.
  • 73. Wann warst du zuletzt nervös? Als ich den JGA für eine Freundin mit geplant habe, ob alles klappt usw.
  • 74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause? Mein Mann, da wo er ist, da bin ich zu Hause.
  • 75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen? Nirgends.
  • 76. Welches Märchen magst du am liebsten? Cinderella
  • 77. Was für eine Art Humor hast du? Ist Quatschkopf eine Art von Humor? Wenn es darum geht Quatsch zu machen, bin ich immer dabei!
  • 78. Wie oft treibst du Sport? 2-3 mal in der Woche.
  • 79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck? Das ist unterschiedlich, weil Jeder von Jedem anders gesehen wird. Bei denen, die mich sehen, ja!
  • 80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten? Mein Handy und Cola.

 

Reflektion

Ich muss zugeben, das ich bei der Beantwortung dieser Fragen schon mehr Zeit investiert habe, als bei den ersten 40. Schwer zu beantworten fand ich eigentlich nur die Letzte, da ich mein Glück nicht an Dingen fest mache, mich aber auch nicht so richtig mit Verzicht auskenne.

Zudem habe ich bei diesen Fragen schon gemerkt, dass sie mich mehr zum nachdenken gebracht haben.

Wie sieht es bei dir aus? Hast du mitgemacht? Haben wir Übereinstimmungen?

Freut mich von dir zu hören!

Deine Janine