Dein Trainingsgrund

Was meinst du ist der häufigste Grund, warum viele mit dem Training beginnen? Richtig, der Wunsch abzunehmen. So beginnt aber eher ein Dilemma statt ein Erfolg. Wenn abnehmen der einzige Antrieb dafür ist Sport zu treiben ist es eher eine Qual und ein erhöhter Stressfaktor und das ist kontraproduktiv.

Ich möchte dir mit diesem Artikel den richtigen Trainingsgrund nahe bringen. Den Grund, der dich dazu bringt Sport als ein Teil deines Lebens zu integrieren und zwar als etwas Positives und nicht als ein übler Begleiter.

Abnehmen fängt als erstes im Kopf an und der nächste Schritt startet mit der Ernährung. Zunächst einmal solltest du dich mit dir selbst befassen. Mache eine Bestandsaufnahme, was deine Ernährungsgewohnheiten angeht. Was isst du, wieviel isst du und warum isst du? Als nächstes denke über dein Stresslevel nach. Denn Stress führt zu Gewichtszunahme. Du merkst also schon, um abzunehmen benötigst du Selbsterkenntnis und Ruhe. Fängst du gleich mit Sport an, erhöhst du nur unnötig dein Stresslevel.

„Wenn der Mensch zur Ruhe gekommen ist, dann wirkt er.“ Francesco Petrarca

Lass die Ruhe auf dich wirken. Baue Stress ab und befasse dich dann mit deiner Ernährung. Es gibt zum Glück heutzutage so tolle gesunde Alternativen. Ich selbst nasche nur wenig und bewusst. Es gibt wirklich tolle Sportriegel mit weniger oder keinem Zucker. Bewusst heißt heute nicht mehr Verzicht. Fang auch bitte nicht an zu hungern, esse regelmäßig, um Heißhungerattacken zu vermeiden. Mir helfen Nüsse unheimlich, um Heißhungerattacken vorzubeugen, aber auch das musst du für dich selbst herausfinden. Seitdem ich mich gesünder ernähre bin ich viel länger satt, fitter und gesünder.

Fit und gesund mit dem Training starten.

Du bist nicht mehr so gestresst und fühlst dich durch eine ausgewogene Ernährung schon deutlich besser. Du hast bereits abgenommen und möchtest nun fit und in Form kommen. Das ist der richtige Moment, um mit dem Sport zu starten.

Der Trainingsgrund ist quasi nicht, das Abnehmen, sondern ein neues Hobby eine Leidenschaft zu entwickeln, womit du ein deiner Körperform arbeiten kannst und eine Grundfitness aufbaust. Startest du so mit dem Training wirst du sofort die positiven Effekte merken.

Sport ist ein Hobby und kein Muss.

Mit dem Training kommt ein neuer Spaßfaktor in dein Leben hinzu. Also befasse dich wieder mit dir selbst und überlege, was dir Spaß macht. Melde dich nicht einfach im Fitnessstudio an und lass dir von einem Fitnesstrainer einen Trainingsplan geben. Das ist zwar ein bequemer Start, aber dafür dauerhaft unbequem, weil es gar nicht das ist, was du willst. Sport beginnt im Kopf und muss auf deine persönliche Mentalität abgestimmt werden. Niemand anderes, kennt dich besser als du! Hole dir Tipps und Inspirationen und höre dann auf dein Bauchgefühl. Das Wichtigste ist, dass du dich beim Training wohlfühlst und nicht quälst. Dies ist natürlich nicht gleichbedeutend damit, dass das Training nicht anstrengend sein darf. Etwas, was dir Spaß macht, motiviert dich auch gleichzeitig, dazu, dass du dich anstrengst.

Probiere dich aus!

Du hast noch gar keine Idee? Probieren geht über Studieren. Ich selbst habe schon so viel ausprobiert, bis ich dahin gekommen bin, dass ich nun ein optimales Training für mich gefunden habe, welches Spaß macht, mich ins Schwitzen bringt ohne mich zu stressen. Überlege einfach mal, was du als Kind gemacht hast oder machen wolltest. Oftmals landen wir auch wieder am Anfang. Ich habe Jazztanzen gemacht, danach Handball gespielt, dann Badminton, ich war in der Tanzschule, im Fitnessstudio, beim WingTsun (Selbstverteidigung) und habe Crossfit probiert. Heute mache ich weiterhin WingTsun (im Verein), ein Tanzworkout, als Cardiotraining und Fitnesstraining fürs Bodyforming, beides Zuhause.

Quelle: Gorilla Sports

Nur wer Erwartungen hat, kann enttäuscht werden.

Viele starten mit hohen Erwartungen an sich selbst mit dem Training und sind ganz schnell enttäuscht, was sie alles nicht geschafft haben. Dabei hast du doch etwas geschafft, du hast deine Komfortzone verlassen und mit dem Sport angefangen. Mute dir am Anfang nicht zuviel zu, denn das demotiviert dich nur unnötig und führt im schlimmsten Fall zu Sportverletzungen. Ich selbst habe mich beim Sport noch nie verletzt, weil ich immer auf mein Körpergefühl achte und nicht zu viel von mir erwarte. Das fällt mir aber auch nicht schwer, da ich schon immer eine gute Verliererin war. Mir fehlt es eher ein Ehrgeiz, was das angeht. Ein gesundes Maß an Selbsteinschätzung ist daher unabdingbar. Bist du eher extrem Ehrgeizig und stellst hohe Erwartungen an dich selbst kannst du auch kleine Hilfsmittel zur Prävention nehmen. Die sogenannten Kinesiologie Tapes (Sport Tapes) unterstützen die Kontraktion von Muskeln, Bändern und Fazien und haben eine wärmende Funktion. Ein warmer Muskel ist weniger anfällig für Verletzungen. An dieser Stelle vielen Dank an Gorilla Sports für die Unterstützung und Zusammenarbeit.

Quelle: Gorilla Sports

Das richtige Equipment zur richtigen Zeit.

Entscheidest du dich dafür deine Muskeln zu trainieren, um zu definieren fange am besten mit leichten Hanteln und dem Training an festen Geräten an. Der Vorteil am Gerätetraining ist, dass du dich noch nicht mit dem ausbalancieren befassen musst, sondern das Gerät den richtigen Bewegungsablauf vorgibt. So kannst du dich besser auf die Übung und die richtige Haltung konzentrieren. Auch solltest du mit einem Ganzkörpertraining starten, damit sich die Muskeln an die neuen Reize gewöhnen können.

Quelle: Gorilla Sports

Nahrungsergänzungsmittel sollen dem eigenen Training ähneln.

Klassische Geschichte. Jemand möchte abnehmen, geht ins Fitnessstudio, erhält einen Trainingsplan und die Empfehlung abends nach dem Training einen Eiweisshake zu trinken ohne weiteres Hintergrundwissen. Eine häufige Konsequenz, es wird mehr bestellt als trainiert und auf das Wunder der Nahrungsergänzungsmittel gewartet. Deswegen ist es wichtig sich zu informieren und entsprechend des eigenen Bedarfs und Trainings zu ergänzen, wie das Wort schon sagt, handelt es sich lediglich um eine Ergänzung und nicht um ein Wunder. Eiweiß ist beispielsweise wichtig für den Muskelerhalt und die Stoffwechselfunktion. Auch jemand der nicht trainiert, sollte daher genug Eiweiß zu sich nehmen. Ich achte immer darauf, mir eine gute Basis an Vitaminen und Mineralstoffen zu schaffen und passe meinen Bedarf dann meinem Training entsprechend an. Denn umso mehr du trainierst, umso mehr Vitamine und Mineralstoffe benötigst du, weil du dann ja mehr verbrauchst. Auch musst du dies ja auch deiner Ernährung anpassen. Ich nehme Eiweiß oft durch Eiweispulver auf, weil ich einfach nicht so viel Fleisch essen kann und will.

Fazit

Dein Trainingsgrund sollte also nicht aus einem Zwang heraus entstehen, sondern ein neuer, positiver Basisstein deines täglichen Alltags werden, um die Auswirkung zu erzielen, die du dir wünschst.

Du bist dran! Erzähle mir deine Beweggründe und dein Training!

Ich wünsche dir viel Erfolg und vor Allem Spaß bei dem, was tu tust!

Deine Janine

Heimtraining versus Fitnessstudio

Der Beitrag ist mit Unterstützung von Maxxus entstanden

Seit langem schon, bin ich ein Fan davon Zuhause zu trainieren. Viele hatten dahingehend für sich selbst immer sehr viele Bedenken, ob sie wirklich Zuhause trainieren. Zuviel Ablenkung, zu wenig Motivation und der riesen Schweinehund, den viele glaubten nicht alleine überwinden zu können. Die Allgemeinlösung hieß also Fitnessstudio gleich direkt nach der Arbeit, bloß keine Couch im Blickwinkel und bloß keine Eigeninitiative. Auch ich habe das jahrelang so gehandhabt, bis ich diese Herangehensweise für mich selbst hinterfragt habe. Bringt das Training wirklich etwas, wenn ich mich dazu zwinge? Natürlich fand ich es immer schön, mich zum Training zu verabreden, doch wollte ich dann oftmals lieber quatschen oder rumalbern, als trainieren. So sehr mich meine Verabredung auch motivierte zum Training zu gehen so sehr lenkte sie mich gleichzeitig aber auch ab. Zudem machte ich gar nicht wirklich, dass wozu ich selbst Lust hatte oder was mich selbst weiter brachte, denn ich lies mich treiben und beeinflussen, von den Trainern und von meinen Trainingspartnern. Natürlich ist es gut Denkanstöße und Tipps zu bekommen, aber nach einer gewissen Zeit muss jeder von uns seinen eigenen Weg gehen und das letztendlich allein.

Es ist dein Training, dein Ziel, deine Persönlichkeit

Ich gehe nun meinen Weg und es ist wirklich faszinierend wie gut dieser funktioniert, keine Ablenkung, keine Ausreden, kein Zwang und kein Stress. Zunächst mal hat mich dieses Gehetze von der Arbeit zum Training genervt. Mir hat das unheimlich viel Energie geraubt und ich fand es sehr deprimierend unter der Woche immer erst um 20 Uhr zu Hause zu sein. Vor allem, weil ich unheimlich gerne Zuhause bin, ich liebe mein Heim und möchte so viel Zeit wie möglich dort verbringen. Deswegen habe ich das Energiezerrende Hin und Her abgeschafft und trainiere seitdem zu Hause, allein und nur das, was mir Spaß macht. Denn Training ist nicht nur etwas körperliches es ist eine Mentalität.

Aktuelle haben sich die Zeiten durch Corona sehr verändert. Viele von euch wurden quasi gezwungen ihr Training von Zuhause aus weiterzuführen. Die Shops, die Geräte und Equipments für das Heimtraining anboten, explodierten und es war nichts mehr zu kriegen.

Als Bloggerin führte ich viele Gespräche über das Training Zuhause. Diese starteten oft mit dem Satz: „Ich hätte echt nicht gedacht, dass das Heimtraining so gut funktioniert!“ Viele waren wirklich positiv überrascht von ihrer eigenen Leistung, ihrer Motivation und dem Zeitgewinn. Sogar so begeistert, dass sie jetzt das Training Zuhause dauerhaft beibehalten möchten. Ja manchmal hilft der Sprung ins kalte Wasser, die Komfortzone verlassen, um das Optimale für sich selbst zu finden. Bei den Unterhaltungen, die ich führe erinnere ich diejenigen eigentlich nur daran, an sich zu denken, daran, was man eigentlich möchte. Es ist so effektiv wenn wir uns selbst einfach mal diese einfache Frage stellen: „Was will ich?“ Du wirst dich wundern, wie viele darauf auf Anhieb gar keine Antwort wissen. Weißt du deine Antwort?

Auch wenn ich meinen Weg gehe, versuche ich selbst immer alles relativ neutral zu betrachten und jeden Weg zu akzeptieren.

Es gibt keinen guten oder schlechten Weg, aber es gibt nur einen richtigen Weg für dich!

Von daher habe ich generell nichts gegen Fitnessstudios und würde jetzt jedem dazu raten Zuhause zu trainieren, denn es kommt immer auf die individuellen Trainingsgründe an. Viele möchten ja nicht einfach nur trainieren, sondern auch Kontakte knüpfen, einfach mal raus kommen und an großen, modernen Geräten trainieren. Dafür ist das Fitnessstudio super.

Meine Trainingsgründe sind Gesundheit und Fitness und das so effektiv wie möglich. Ich möchte mich beim Training fokussieren, nicht beobachtet werden und auch nicht darauf warten, dass mein Trainingsgerät frei wird. Ich möchte laut meine Musik aufdrehen und zwischendurch mitsingen und ich möchte mir nicht so viel anziehen oder mich extra fürs Training fertig machen. Denn wenn ich irgendwo hingehe, sei es auch zum Training möchte ich trotzdem gut aussehen. Auch nutze ich die Zeitgewinnung für einen der wichtigsten Aspekte des gesunden und fitten Lifestyles, nämlich die Ernährung und genügend Schlaf.

Denn wir dürfen nicht vergessen, dass unser Training nur dann fruchtet, wenn die Basis stimmt.

Die Basis beinhaltet genügend Schlaf, die richtige gesunde Ernährung und ein niedriges Stresslevel. Diese Basis kann ich mir durch das Training Zuhause sehr gut erhalten, was mir während des Trainings im Fitnessstudio nicht gelungen ist. Jetzt bin ich ja oftmals schon am Tag und im Hellen Zuhause, so dass ich beispielsweise auch noch Zeit habe nach dem Training zu grillen. Ich meine wir grillen doch alle gerne oder? Und gerade das Grillen muss ja nicht zwingend auch ungesund sein, ist es ja auch nicht. Es sind oftmals die Beilagen, wie Brot und Nudelsalate, die uns bei der gesunden Ernährung in die Quere kommen. Aber ein Grillmenü bestehend aus Hähnchenfleisch (tierische Eiweiße zum Muskelerhalt), Gemüse und einer Backkartoffel ist ebenfalls sehr schmackhaft und schnell gemacht. Nun höre ich schon wieder die Stimmen, die, die Angst vor Kohlenhydraten haben. Diese Angst ist völlig unbegründet, denn wir brauchen Kohlenhydrate, diese sind wie eine Tür, ohne Kohlenhydrate können wir nämlich kein Eiweiß aufnehmen, weil der Körper Insulin nur durch Kohlenhydrate produziert und dadurch die Funktion des Stoffwechsels und die Nahrungsaufnahme gewährleistet wird.

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Bevor ich nun zum Ende komme, möchte ich dir jetzt noch kurz etwas detaillierter etwas zu meiner Fitnessroutine erzählen. Ich persönlich trainiere ja am liebsten morgens oder mittags. Dies ist natürlich nur durch meine aktuelle Arbeit im Homeoffice möglich. Aber auch da merke ich die Vorteile genauso wie beim Heimtraining. Ich starte mit einem gesunden Frühstück bestehen aus Haferflocken, Eiweiß, griechischem Joghurt und Obst in den Tag. Etwas später beginne ich dann mit dem Training ich starte immer auf der Vibrationsplatte, ich finde das total klasse, um in Trainingslaune zu kommen. Ich wurde schon oft auf den Erfolg einer solchen Vibrationsplatte angesprochen. Hierzu folgender Leitsatz von mir:

„Erwarte von keinem Trainingsgerät, dass es das Training für dich übernimmt!“

Ein Gerät, wo du dich einfach nur draufstellst um top Ergebnisse zu erzielen gibt es nicht! Die Vibrationsplatte ist aber auch gar nicht dafür da. Sie funktioniert wunderbar für die Durchblutung und das Bindegewebe und das merke ich auch sofort, während ich auf dieser stehe und auch noch Stunden danach (es kribbelt unheimlich).

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Möchte ich gezielte Muskelgruppen trainieren, mache ich das persönlich am liebsten an einem Gerät, die Multipresse ist einfach ein super Gerät für Zuhause. Hanteln sind auch super, allerdings muss ich mich dabei noch zusätzlich darauf konzentrieren, richtig auszubalancieren, weswegen ich persönlich ein Muskeltraining an einem Gerät immer bevorzuge. Das wichtigste Gerät für mich ist und bleibt allerdings der Hyperextension Rückentrainer. Da ich beruflich ausschließlich sitze ist die untere Rückenmuskulatur sehr wichtig. Jetzt im Homeoffice gehe ich einfach mal zwischendurch auf den Rückentrainer und merke hierbei auch wirklich einen Soforteffekt. Wirklich ein Muss für alle Büromenschen!

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Zum Schluss noch etwas Muskelentspannung.

Was die meisten, hauptsächlich Bodybuilder vernachlässigen ist die Muskelentspannung und das Dehnen. Das ist etwas, wofür oft keine Zeit mehr aufgebracht wird. Dabei finde ich das so wichtig. Muskeln hin oder her dieser steife Bodybuilder-Gang hat natürlich nichts mit Fitness zu tun. Mich schmerzt es wirklich mit anzusehen, wie bei einigen die Muskeln wachsen und die Beweglichkeit abnimmt. Regelmäßiges Dehnen und Massagen gehören für mich genauso zum Training, wie das Training selbst. Aber auch das muss natürlich jeder selbst wissen. Ich gebe zu, dass ich mich mit dem Dehnen auch immer schwer tue, allerdings habe ich einen Massagesessel Zuhause und ich liebe ihn. Meine Beweglichkeit erhalte ich mir dann doch eher durchs Tanzen, statt durchs Dehnen (es ist zwar nicht so effektiv wie eine vernünftige Dehnübung), aber es hilft mir trotzdem beweglich zu bleiben. Ich mache also 2x in der Woche ein kurzes Muskeltraining und 2x in der Woche ein Tanzworkout für Cardio und Beweglichkeit.

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Nun bist du dran!

Hast du deinen Weg schon gefunden? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar!

Ich wünsche dir viel Spaß und Gesundheit bei allem, was du tust!

Deine Janine

Sport ist Mord

Seit ich denken kann gehört Sport bei mir irgendwie immer dazu. Es gibt auch genügend Argumente für den Sport und auch für mich wird Sport immer ein fester Bestandteil in meinem Leben sein, aber….

Vielleicht ist es dir bereits aufgefallen, vielleicht auch nicht. Da ich keine Nischenbloggerin bin wäre es durchaus möglich, das du dir gar nichts dabei gedacht hast, das meine Artikel über das Thema Sport deutlich zurückgegangen sind, obwohl einer meiner ersten Artikel mit diesem Thema anfing.

Eine sehr lange Zeit lang habe ich Sport gemacht, weil ich der Meinung war, das ich Sport machen muss. Ich habe alles mögliche ausprobiert, weil ich auf der Suche nach der Sportart war, die mir soviel Spaß macht, dass ich diese regelmäßig ausüben möchte. Oftmals ist das aber nicht so leicht, wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich ganz klar den Tanzsport gewählt, nur leider braucht man dafür einen Partner und den hatte ich irgendwann einfach nicht mehr. Zudem gefiel mir diese Abhängigkeit auch nicht wirklich.

Dann wurde der Sport generell Trend und quasi jeder, der keine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio hatte, war irgendwie out. Ich würde mal behaupten, dass jeder Zweite in einem Fitnessstudio Mitglied ist, was aber noch lange nicht heißt, dass die Person auch wirklich Sport macht. Da war er auf einmal der gesellschaftliche Zwang. Das soll jetzt nicht so negativ klingen, denn ich finde diesen Trend eigentlich richtig gut, endlich mal ein gesunder Gruppenzwang.

Nur habe ich im Moment eher über den Sport nachgedacht, als Sport gemacht, darüber wie Sport mein Leben und die Menschen um mich herum verändert. Es gibt super tolle Veränderungen, die ich durch den Sport erlebt habe, aber heute möchte ich auch einfach mal über die negativen Veränderungen sprechen.

Hier folgen nun die negativen Veränderungen durch den Sport:

  • Ich schwitze mehr, wenn ich Sport mache. Zum Trainingseffekt eines sportlichen Körpers gehört das Schwitzen. Der Körper reagiert schneller auf den Kühlbedarf weswegen ich, wenn ich regelmäßig Sport mache generell schneller schwitze.
  • Mein Körper benötigt mehr Regeneration. Wenn ich intensiv Sport treibe muss ich meinem Körper auch die benötigte Regeneration geben. Tue ich das nicht hat Sport nicht die Wirkung, die er eigentlich haben sollte und statt meinen Körper fit zu halten mache ich ihn eher kaputt.
  • Das Leben kann ziemlich eintönig werden. Die Freizeitaktivitäten lassen deutlich nach, umso intensiver jemand Sport macht. Die Zeit, wo ich quasi die ganze Woche gearbeitet habe und danach zum Sport gehetzt bin, raubte mir nicht nur Schlaf, sondern auch meine Freizeit. Ich hatte weder Zeit und Energie für andere Dinge, die ich aber auch gerne tue, wie feiern, Freunde treffen oder anderweitig aktiv sein.  Diese Dinge konnte ich nur trotzdem machen, wenn ich beim Sport nicht alles gegeben habe, also nicht so intensiv trainiert habe.
  • Sportler haben ganz andere Prioritäten. Dadurch das ich mich immer nur als Freizeitsportlerin gesehen und auch so verhalten habe, haben sich meine Prioritäten durch den Sport nicht so drastisch verändert. Aber auch ich habe gemerkt, dass ich viele Dinge nicht mehr gemacht, habe, weil keine Zeit, weil muss noch zum Sport. Heute fällt mir das in meinem Umfeld bei den Menschen auf, die intensiv Sport treiben, das fast nur noch der Sport das Gesprächsthema ist und das sich quasi das ganze Leben darum dreht. Das führt bei mir dazu, dass ich dieses Wort manchmal echt schon nicht mehr hören mag.
  • Der Hunger kommt. Umso mehr Sport ich mache, umso mehr Hunger bekomme ich. Das würde ich nicht wirklich als positiv bezeichnen, da ich schon immer gerne wenig gegessen habe.
  • Durch Sport steigerst du das Risiko dich zu verletzen. Ich hatte ein Glück noch nie eine richtige Sportverletzung. Allerdings ging es meinem Körper oft nach einem harten Training wochenlang gar nicht gut. Der Grund Muskelkater! Auch heute höre ich oft, wie Leute sich darüber freuen Muskelkater zu haben, denn nur dann haben sie das Gefühl richtig trainiert zu haben. Ich kann mir da ein Augenverdrehen teilweise echt nicht verkneifen. Nicht nur, das ich nicht verstehe, was daran toll sein soll,  wenn ich nach einer Trainingseinheit massiven Muskelkater habe, so dass ich bei jeder normalen Bewegung im Alltag Schmerzen habe, sondern Hinterfrage ich, ob die „Muskelkater-Fans“ überhaupt wissen, was ein Muskelkater ist?

Zur Erklärung; Muskelkater ist eine Entzündung der Schleimhäute, quasi eine „Muskelerkältung“. Das klingt fürs Erste schon mal nicht mehr so positiv oder? Diese Erkältung entsteht durch ein Übertraining, durch das Risse entstehen. Es bilden sich Ödeme wodurch der Muskel anschwillt, der Schmerz entsteht. Dieser Schmerz sollte nicht ignoriert werden und führt dazu, dass man sein Training runterschalten muss. Wird der Schmerz ignoriert kann aus dem Muskelkater eine ernstere Verletzung werden.

Es ist somit ein Irrglaube das Muskelkater etwas Gutes ist und ein Zeichen dafür ist, dass dein Muskel wächst. Muskelwachstum ist nur mit gezieltem, regelmäßigem Training und der entsprechenden Ernährung möglich und nicht durch Übertraining. Ich finde das auch total logisch, weil unser Körper uns wenn etwas nicht stimmt Signale gibt und auf die sollten wir auch hören.

Mein Fazit

Mit diesem Beitrag möchte ich den Sport keineswegs schlecht reden, ich möchte allerdings darauf hinweisen, nicht so leichtfertig mit dem Thema umzugehen und den Sport den eigenen Bedürfnissen und der Lebenssituation anzupassen. Es wird im Sportbereich viel zu oft verglichen. Auch ich habe natürlich Vorbilder, aber ich weiß auch, dass ich an die nie rankommen werde, weil meine Vorbilder das beruflich machen und diesen Punkt sollten wir nie außer acht lassen.

Ich werde weiterhin regelmäßig Sport treiben, aber ohne Druck, einfach nur um einen Ausgleich zu meinem Beruf zu haben und um meinen Kalorienverbrauch meiner Kalorienzufuhr anzupassen. Sport wird aber nicht mein Lebensinhalt werden, denn meine Priorität ist ganz klar leben und das heißt das Leben zu nehmen wie es kommt, auch wenn der Sport dann manchmal nicht dort hineinpasst.

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