Mein effektives und motivierendes Heimtraining

*Der Beitrag ist mit Unterstützung von Gorilla Sports entstanden

 

Schon immer war ich irgendwo angemeldet. Im Tanzverein, im Sportverein, im Fitnessstudio und nicht nur das, auch habe ich viele Sport- und Trainingsarten ausprobiert. Von einigen habe ich ja auch auf meinem Blog berichtet. Du, weißt ja, wie ich zum Thema Sport stehe und was ich vermitteln möchte, Sport ohne Druck, ohne Zwang und mit Spaß und Überzeugung. Ich möchte hier auf meinem Blog ganz klar vermitteln in jeder Hinsicht auf sein Herz zu hören, auch beim Sport. Und durch meine jahrelange Sporterfahrung habe ich für mich festgestellt, dass für mich dieses „No Pain, no Gain-Ding“ nicht wirklich funktioniert. Ich funktioniere nur, wenn ich positiv gestimmt bin, also ich erbringe nur Leistungen, wenn meine Emotionen gut sind. Ich kann Wut nicht in Leistung umwandeln, wie viele es tun. Das habe ich aber lange Zeit nicht gewusst. Ich war in Vereinen und habe mich dort zum Sport verabredet, damit ich mich selbst zwinge dort hinzugehen. Das führte dazu, dass ich nach der Arbeit irgendwie nur noch ein Stressempfinden aufgebaut hatte und zum Sport gehetzt bin. Meine Leistung war dementsprechend schlecht, da ich weder genügend Motivation, noch genügend Kraft hatte, es war einfach nur ein Punkt auf meiner To-Do-Liste den es abzuhaken galt. Ich habe dann den Artikel „Sport ist Mord“ verfasst der mit dem Satz: „Sport wird aber nicht mein Lebensinhalt werden, denn meine Priorität ist ganz klar leben und das heißt das Leben zu nehmen wie es kommt, auch wenn der Sport dann manchmal nicht dort hineinpasst“ endet und habe dann den Sport erst einmal beiseitegelegt.

Allerdings habe ich relativ schnell gemerkt, dass ein Leben so ganz ohne Sport nichts für mich ist. Zu merken wie ich immer schwächer, unfitter und müder werde macht auch keinen Spaß. Also habe ich überlegt, was mich am meisten gestresst hat und das waren eindeutig die Wege, denn dadurch verlor ich einfach zu viel Zeit. Deswegen habe ich mich entschieden zu Hause zu trainieren.

Das Hometraining gilt bei vielen als Königsdisziplin des Trainings.

Denn mit der Couch im Nacken zu trainieren ist doppelt so schwer. Aber ist das wirklich so? Nein, denn eigentlich ist das alles nur Kopfsache und wenn ich zu Hause etwas mache, was mir Spaß macht, dann ist es doch kinderleicht, außerdem ist eine schöne Trainingsatmospähre sehr wichtig und für mich gibt es keine besser Atmosphäre, als mein wunderschönes Zuhause.
Ich stehe nun also vor einem leeren Trainingsraum und habe alle Möglichkeiten. Nun die Frage, was möchte ich trainieren, wie möchte ich trainieren und womit.

Mein Trainingsziel ist klar ich möchte meine Fitness verbessern und schlank bleiben. Auch ist mir durch meine ganzen  unterschiedlichen Trainingsmethoden klar geworden, das der Spruch „Weniger ist mehr“ für mich auch durchaus beim Training Anwendung findet. Um mein Ziel zu erreichen muss ich gar nicht soviel tun, wie ich immer gedacht habe und vor Allem muss ich mich nicht quälen, denn das ist kontraproduktiv.

Hast du gewusst das vielen Trainingsgrößen wie Sylvester Stallone und Markus Rühl heute bewusst ist, dass sie früher viel zu viel trainiert haben?

Ich stehe also nun in meinem leeren Raum mit der Liste von Sportarten im Kopf, die ich bereits ausprobiert habe und denke schnell an die, die mir am meisten Spaß bereitet haben. Ich habe soviel im Kopf und lasse mich dabei gerne von Fitnessseiten inspirieren, um zu sehen, ob meine Vorstellungen zu der Realität passen. Gibt es die Geräte in der Kombination, wie ich sie gerne hätte und wie groß sind diese überhaupt? Für diesen Artikel habe ich mich von Gorilla Sports inspirieren lassen, da die Seite sehr übersichtlich ist und tolle Fotos beinhaltet, die ich hier in meinem Blog verwenden darf.

Zuerst fällt mir dabei gute Musik und tanzen ein. Das werde ich definitiv in mein zukünftiges Training mit aufnehmen. Ich habe mich dafür entschieden überwiegend auf Cardio zu gehen, aber auch etwas für die Definition mit Hilfe von Trainingsgeräten zu tun.                                                                                                                                                    Mein Cardiotraining werde ich also mit Tanz, Crosstrainer und einer Koordinationsleiter ausführen. Wenn ich mich mal nicht so fit fühle oder schlechte Laune habe, werde ich einfach nur ein Tanzworkout anschmeißen und 30-40 Minuten tanzen (ich liebe Les Mills Bodyjam). Den Crosstrainer werde ich wohl überwiegend zum Aufwärmen nutzen, denn ich gebe zu ich halte es nicht sehr lange auf Cardiogeräten aus. Lieber wäre mir da Seilspringen aber da ich keinen Garten habe fällt das leider flach.

Und die Koordinationsleiter habe ich gerade hier entdeckt, die kannte ich vorher auch noch nicht. Das Konzept  ist total simpel und interessant. Dies kann ich super als Ergänzung zu meinem WingTsun Training verwenden.

Alleine schon durch meine Gedanken bekomme ich jetzt gerade schon wieder richtig Lust durchzustarten. Ich träume weiter, nun verlasse ich mein „Cardioland“ und betrete das Land der Kraft und Definition. Ja ich bin ein Schwächling mit Gewichten hab ich es nicht, auch nicht nach jahrelangem Training. Gewichtstechnisch habe ich mich nie richtig verbessert. Das hat wahrscheinlich unterschiedliche Gründe, Ernährung, keinen Willen, keinen Spaß und am Meisten natürlich mein Kopf. Aber dennoch erinnere ich mich zurück, wenn ich mit Gewichten trainiert habe, was mir da am Besten gefallen hat. Das Freihanteltraining war gar nichts für mich, nicht nur, dass es mir überhaupt keinen Spaß gemacht hat zusätzlich hat es mir auch zu viel Angst gemacht. Denn zu dem Gewicht muss ich das Ganze auch richtig ausbalancieren. Dadurch das ich mich immer ausbremse, habe ich mich allerdings auch noch nie ernsthaft beim Sport verletzt, weitergekommen bin ich aber auch nicht so richtig. Und einmal, hab ich dann wirklich mal meine Angst überwunden und mich gleich verhoben, dass ich eine Woche lang unter starken Rückenschmerzen litt. Wenn ich daran zurückdenke hat mir das Training an den Maschinen doch besser gefallen. Sie geben mir Sicherheit und auch viele Profibodybuilder raten immer wieder dazu an Maschinen zu trainieren, da man dadurch einfach sicherer und isolierter trainieren kann. Natürlich kann ich mir in meinem Raum zu Hause jetzt nicht zig Maschinen hinstellen, weswegen in meinen Raum eine vernünftige Hantelbank und eine Multipresse platziert werden.

Bei den Hantelbänken gibt es ja heutzutage auch schon tolle platzsparende Möglichkeiten, mit Aufsätzen für die Beine und fürs Armtraining. Natürlich werde ich mich nicht ganz vor Kniebeugen drücken können, weil das einfach die beste Beinübung ist und bleibt. Aber dennoch finde ich es toll die Möglichkeit zu haben meine Beine auch bequemer auf der Bank zu trainieren. Denn ich kenne mich und ich weiß jetzt schon, dass ich nicht wirklich regelmäßig Kniebeugen machen werde.

So nun ist der Raum ja auch schon so gut wie voll, als Basis fehlt nur noch eine Matte und ein paar Kurzhanteln oder Kettlebells. Die nehme ich Beispielsweise fürs Bauch-und Armtraining.

Und dann ist mein optimiertes Training endlich fertig, denn ich mach mir mein Training, wie es mir am besten gefällt!

Nun bist du dran, denn wir sind ja alle total unterschiedlich und deswegen würde ich gerne von dir wissen, wie du dir dein Training gestalten würdest wenn du überwiegend daran denkst, dass dir dein Training Spaß und Freude bereiten soll. Würdest du ins Fitnessstudio gehen, einen Vereinssport ausüben oder würdest du  es so wie ich machen und dir, dein Training zu Hause gestalten? Oder hast du vielleicht einfach keine Idee und möchtest dich austauschen? Dann melde dich gerne bei mir und wir finden es zusammen heraus.

Sport der Spaß macht ist kein Mord, sondern bereichernd.

Wie bereicherst du dich und was hast du bis jetzt schon alles ausprobiert? Hinterlasse mir doch gerne einen Kommentar!

Viel Spaß bei allem was du tust wünscht dir

Deine Janine

Sport ist Mord

Seit ich denken kann gehört Sport bei mir irgendwie immer dazu. Es gibt auch genügend Argumente für den Sport und auch für mich wird Sport immer ein fester Bestandteil in meinem Leben sein, aber….

Vielleicht ist es dir bereits aufgefallen, vielleicht auch nicht. Da ich keine Nischenbloggerin bin wäre es durchaus möglich, das du dir gar nichts dabei gedacht hast, das meine Artikel über das Thema Sport deutlich zurückgegangen sind, obwohl einer meiner ersten Artikel mit diesem Thema anfing.

Eine sehr lange Zeit lang habe ich Sport gemacht, weil ich der Meinung war, das ich Sport machen muss. Ich habe alles mögliche ausprobiert, weil ich auf der Suche nach der Sportart war, die mir soviel Spaß macht, dass ich diese regelmäßig ausüben möchte. Oftmals ist das aber nicht so leicht, wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich ganz klar den Tanzsport gewählt, nur leider braucht man dafür einen Partner und den hatte ich irgendwann einfach nicht mehr. Zudem gefiel mir diese Abhängigkeit auch nicht wirklich.

Dann wurde der Sport generell Trend und quasi jeder, der keine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio hatte, war irgendwie out. Ich würde mal behaupten, dass jeder Zweite in einem Fitnessstudio Mitglied ist, was aber noch lange nicht heißt, dass die Person auch wirklich Sport macht. Da war er auf einmal der gesellschaftliche Zwang. Das soll jetzt nicht so negativ klingen, denn ich finde diesen Trend eigentlich richtig gut, endlich mal ein gesunder Gruppenzwang.

Nur habe ich im Moment eher über den Sport nachgedacht, als Sport gemacht, darüber wie Sport mein Leben und die Menschen um mich herum verändert. Es gibt super tolle Veränderungen, die ich durch den Sport erlebt habe, aber heute möchte ich auch einfach mal über die negativen Veränderungen sprechen.

Hier folgen nun die negativen Veränderungen durch den Sport:

  • Ich schwitze mehr, wenn ich Sport mache. Zum Trainingseffekt eines sportlichen Körpers gehört das Schwitzen. Der Körper reagiert schneller auf den Kühlbedarf weswegen ich, wenn ich regelmäßig Sport mache generell schneller schwitze.
  • Mein Körper benötigt mehr Regeneration. Wenn ich intensiv Sport treibe muss ich meinem Körper auch die benötigte Regeneration geben. Tue ich das nicht hat Sport nicht die Wirkung, die er eigentlich haben sollte und statt meinen Körper fit zu halten mache ich ihn eher kaputt.
  • Das Leben kann ziemlich eintönig werden. Die Freizeitaktivitäten lassen deutlich nach, umso intensiver jemand Sport macht. Die Zeit, wo ich quasi die ganze Woche gearbeitet habe und danach zum Sport gehetzt bin, raubte mir nicht nur Schlaf, sondern auch meine Freizeit. Ich hatte weder Zeit und Energie für andere Dinge, die ich aber auch gerne tue, wie feiern, Freunde treffen oder anderweitig aktiv sein.  Diese Dinge konnte ich nur trotzdem machen, wenn ich beim Sport nicht alles gegeben habe, also nicht so intensiv trainiert habe.
  • Sportler haben ganz andere Prioritäten. Dadurch das ich mich immer nur als Freizeitsportlerin gesehen und auch so verhalten habe, haben sich meine Prioritäten durch den Sport nicht so drastisch verändert. Aber auch ich habe gemerkt, dass ich viele Dinge nicht mehr gemacht, habe, weil keine Zeit, weil muss noch zum Sport. Heute fällt mir das in meinem Umfeld bei den Menschen auf, die intensiv Sport treiben, das fast nur noch der Sport das Gesprächsthema ist und das sich quasi das ganze Leben darum dreht. Das führt bei mir dazu, dass ich dieses Wort manchmal echt schon nicht mehr hören mag.
  • Der Hunger kommt. Umso mehr Sport ich mache, umso mehr Hunger bekomme ich. Das würde ich nicht wirklich als positiv bezeichnen, da ich schon immer gerne wenig gegessen habe.
  • Durch Sport steigerst du das Risiko dich zu verletzen. Ich hatte ein Glück noch nie eine richtige Sportverletzung. Allerdings ging es meinem Körper oft nach einem harten Training wochenlang gar nicht gut. Der Grund Muskelkater! Auch heute höre ich oft, wie Leute sich darüber freuen Muskelkater zu haben, denn nur dann haben sie das Gefühl richtig trainiert zu haben. Ich kann mir da ein Augenverdrehen teilweise echt nicht verkneifen. Nicht nur, das ich nicht verstehe, was daran toll sein soll,  wenn ich nach einer Trainingseinheit massiven Muskelkater habe, so dass ich bei jeder normalen Bewegung im Alltag Schmerzen habe, sondern Hinterfrage ich, ob die „Muskelkater-Fans“ überhaupt wissen, was ein Muskelkater ist?

Zur Erklärung; Muskelkater ist eine Entzündung der Schleimhäute, quasi eine „Muskelerkältung“. Das klingt fürs Erste schon mal nicht mehr so positiv oder? Diese Erkältung entsteht durch ein Übertraining, durch das Risse entstehen. Es bilden sich Ödeme wodurch der Muskel anschwillt, der Schmerz entsteht. Dieser Schmerz sollte nicht ignoriert werden und führt dazu, dass man sein Training runterschalten muss. Wird der Schmerz ignoriert kann aus dem Muskelkater eine ernstere Verletzung werden.

Es ist somit ein Irrglaube das Muskelkater etwas Gutes ist und ein Zeichen dafür ist, dass dein Muskel wächst. Muskelwachstum ist nur mit gezieltem, regelmäßigem Training und der entsprechenden Ernährung möglich und nicht durch Übertraining. Ich finde das auch total logisch, weil unser Körper uns wenn etwas nicht stimmt Signale gibt und auf die sollten wir auch hören.

Mein Fazit

Mit diesem Beitrag möchte ich den Sport keineswegs schlecht reden, ich möchte allerdings darauf hinweisen, nicht so leichtfertig mit dem Thema umzugehen und den Sport den eigenen Bedürfnissen und der Lebenssituation anzupassen. Es wird im Sportbereich viel zu oft verglichen. Auch ich habe natürlich Vorbilder, aber ich weiß auch, dass ich an die nie rankommen werde, weil meine Vorbilder das beruflich machen und diesen Punkt sollten wir nie außer acht lassen.

Ich werde weiterhin regelmäßig Sport treiben, aber ohne Druck, einfach nur um einen Ausgleich zu meinem Beruf zu haben und um meinen Kalorienverbrauch meiner Kalorienzufuhr anzupassen. Sport wird aber nicht mein Lebensinhalt werden, denn meine Priorität ist ganz klar leben und das heißt das Leben zu nehmen wie es kommt, auch wenn der Sport dann manchmal nicht dort hineinpasst.

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Sport die Leistungsfalle

Sport ist nicht nur eine physische Sache, sondern hat auch großen Einfluss auf unsere Psyche und umgekehrt. Ist der Kopf nicht überzeugt von dem was du tust, kommst du rein mit körperlichem Training nicht dagegen an.

In unserer heutigen Gesellschaft gilt das Motto: „Sport ist nicht nur gesund – Sport muss sein

Wie die Dinge und Gesellschaften sich ändern. Früher wurde das ganz anders gesehen. Körperliche Anstrengung galt als ungesund, verschleißend und war ein herabsetzendes Merkmal.

Ich würde sagen zwischen diesen beiden Punkten liegt die Wahrheit!

Worauf möchte ich mit diesem Beitrag eigentlich hinaus?  Ich möchte dir in diesem Beitrag meinen Eindruck zum Thema Sport und gesellschaftliches Verhalten näher bringen und warum Sport statt Stressabbau auch zu Stressaufbau führen kann.

In meinem vorherigen Beiträgen, wo es um das Thema Sport ging habe ich schon erwähnt, dass ich reine Hobbysportlerin bin. Meine Beweggründe für Sport sind deshalb: Gesundheit, Fitness, Optik, Stressabbau und Spaß!

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Diese Antwort sollte meiner Meinung nach sowieso jeder parat haben, die eigenen Gründe weshalb du Sport machst! Es sind deine Gründe und niemand sollte sich von den Gründen Anderer dahingehend beeinflussen lassen, denn das ist ein Grund, warum Sport zu Stress führen kann.

Das Mentale

Eine stabile Persönlichkeit, ist für den Sport sehr wichtig! Leistungssportler werden mental betreut, um dem enormen Druck stand zu halten. Hobbysportler brauchen die mentale Betreuung nicht, es ist aber unglaublich, was einige selbst für einen Druck auf sich ausüben. Es geht hierbei nicht um einen Pokal, sondern um Anerkennung. Mir fällt es wirklich überall und sehr oft auf, dass es oftmals nicht um den Sport, als solches geht, sondern darum sich zu beweisen und das leider auf eine ziemlich unsportliche Art. Es wird geschummelt, behauptet man hätte noch nie vorher Sport gemacht, damit man in dem neuen Verein, als Supertalent starten kann oder es werden andere nieder gemacht.

Aus diesen Gründen habe ich oftmals sehr große Probleme in einem Verein zu trainieren, weil ich dafür zu sensibel und zu locker bin. Ich nehme, wenn ich einen Raum betrete die Stimmung dort nicht nur wahr, sondern auch an, weswegen es bei mir häufig vorkommt, dass mich der Sport, statt zu befreien stresst. Nicht der Sport im eigentlichen Sinne, sondern die Stimmung, die ich dort aufgenommen habe. Diese Stimmung nehme ich mit nach Hause und bekomme schlechte Laune.

Auch habe ich oftmals das Gefühl, ich sei die Einzige, die den Spaß an der Sache sucht. Nette Leute treffen, zusammen turnen und sich was Gutes tun, das ist so meine Vorstellung, locker eben. Aber die Stimmung die ich aufnehme ist eher die des Wettkampfes, der Konkurrenz und das Mitläuferdasein. Große Verbissenheit macht sich breit. Gut ich weiß auch die einzelnen Gründe nicht, warum diejenigen dort sind, genauso wenig wie sie meine wissen, weswegen mir diese ständigen Vergleiche untereinander einfach aufs Gemüt schlagen.

Gründe

Die meisten Aussagen des „Warums“  für den Sport fangen meistens mit „ich muss….“ an. Ist dir das auch schon aufgefallen?

  • Ich muss Sport machen, weil ich dick bin.
  • Ich muss Sport machen, weil ich gerne esse
  • Ich muss Sport machen, weil ich gesund bleiben/werden möchte
  • Ich muss Sport machen, weil mein Partner Sport macht
  • Ich muss Sport machen, weil ich sonst aggressiv werde
  • Ich muss Sport machen, weil alle Sport machen
  • Ich muss Sport machen, weil usw.

Es gibt unendliche viele Gründe, warum wir Sport machen müssen. Gibt es denn auch Gründe, warum wir Sport machen wollen?

Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber wenn ich etwas muss, dann verursacht das Stress. Viel besser funktioniert es wenn ich etwas will!

Übertraining

Über seine Grenzen hinaus gehen, sich selbst und andere beeindrucken, sich gegenseitig pushen. Das klingt doch einfach großartig, wenn wir vor Motivation nur so platzen. Hier pass aber gut auf, nicht in die Leistungsfalle zu tappen. Viel hilft beim Training nicht immer viel. Und sehr viele erfolgreiche Schauspieler und Bodybuilder sind heute zu der Erkenntnis gekommen, dass sie damals alle viel zu viel trainiert haben.

Übertraining kann genau das Gegenteil von dem bewirken, was du eigentlich möchtest. Es kann beispielsweise dazu führen, dass du Fett ansetzt.

Du kannst dir Übertraining, wie einen Kurzschluss in deinem Nervensystem vorstellen, dadurch dauert eine Regeneration viel länger und deine Leistung fällt ab.

Ich beobachte oft Menschen, die außer Training quasi nichts anderes mehr machen, weil sie total verbissen in die Leistungsfalle getappt sind.

Zu kurz kommt all das, was das Übertraining vermeiden würde wie:

  • Schlaf
  • Ernährung
  • Erholung

Trainiere nicht hart sondern smart lautet die Devise!

Wenn du nach einer Trainingseinheit zwei Wochen brauchst, um dich davon zu erholen läuft etwas falsch.

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Vergleiche und Beeinflussung

Das ist quasi immer mein Stressfaktor. Ich bin keine Person, die immer gewinnen muss, meine Schwäche im Sport ist, die, dass ich zu wenig Ehrgeiz besitze und mich immer schlechter mache, als ich eigentlich bin. Warum ich aber doch auch im Sport schon einiges erreicht habe liegt an meinem unheimlichen Durchhaltevermögen. Ich schaffe es unheimlich lange am Ball zu bleiben.

Das hat mir immerhin schon zu Abzeichen in:

  • Schwimmen/Gold
  • Tanzen/Gold
  • WingTsun 1.Hoher Grad und 1. Lehrergrad

verholfen. Kann ich manchmal selbst gar nicht glauben aber inzwischen lerne ich stolz auf meine Erfolge zu sein und meine Energie zukünftig nur noch in Sachen zu investieren, die mir auch wirklich Spaß machen.

Denn wenn mir etwas von Herzen Spaß macht, bin ich unschlagbar.

Der Schlüssel

Der Schlüssel zu Spaß und Erfolg beim Sport ist dein Herz. Mit dem Sport ist es quasi wie mit der Partnersuche, so wie du dir nicht aussuchen kannst in wen du dich verliebst, kannst du dich auch nicht in einen Sport zwängen, für den dein Herz nicht brennt. Also folge auch dabei deinem Herzen und lasse dich nicht von anderen beeinflussen.

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