Warum ich dich nie verletzen möchte

„Ich will nicht die Erste sein an die du dich erinnerst, ich will die Letzte sein, die du vergisst!“

Eines meiner Lieblingszitate und Lebensmottos. Genauer drüber nachgedacht möchte ich, dass dieses Zitat nur auf die Person in meinem Leben Anwendung findet, bei der ich ebenso empfinde.

Im ersten Moment hört sich das so toll an und wer möchte nicht von jedem geliebt und für jeden etwas Besonderes sein? Aber was, wenn dies wirklich zutrifft und du bist für mehrere die Letzte Person, die sie vergessen? Wie fühlt es sich wirklich an? Ich kann es euch sagen, schrecklich. Ich habe es eine Zeitlang unterschätzt wie weh es mir selbst tun kann einen anderen Menschen zu verletzen. Als ich jung war, habe ich mich über jeden gefreut, der zu mir „ich liebe dich!“ sagte. Aber was dann? Wenn die Worte ausgesprochen sind und ich nicht dasselbe empfinde? Dann hört der Spaß nämlich auf. Ich werde die andere Person verletzen, egal was ich jetzt tue. Dieses Gefühl ist unerträglich. In solchen Momenten wünsche ich mir immer wieder, das man mich nicht lieben soll. Ich ertrage es einfach nicht jemanden so viel Schmerzen zuzufügen.  Es zerreißt mich innerlich und ich fange an mich selbst zu hassen, mir die Frage zu stellen, wieso ich überhaupt zu so etwas fähig bin. Was ich für eine Art Mensch bin. Aber ich habe es getan, ich habe Fehler gemacht, ich habe es oftmals auch provoziert, nur um zu sehen, wie beliebt ich sein kann. Heute hasse ich mich dafür. Nur um den Marktwert zu testen, Menschen zu verletzen, das ist es nicht nur nicht Wert, das ist einfach das Letzte.

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Sätze wie: „Was kann ich tun, damit du mich liebst?“ Oder „Ich werde warten!“  verletzen mein Herz. Meine Antwort darauf muss dann „Du kannst gar nichts tun.“ Und „Lass los!“ heißen.

Doch bring diese Sätze erst Mal übers Herz, vor Allem reichen diese Sätze nicht bei jemandem, um den es bereits geschehen ist. Sie werden kämpfen und ich werde sie verlieren lassen und ihnen das Herz brechen.

Gut ihr Herz wird nicht für immer gebrochen sein und sie werden jemand besseren finden, als mich. Ich bin ja ein Glück nicht unersetzbar. Aber dieses Gefühl mehrere Herzen gebrochen zu haben macht mich unheimlich traurig.

Ich bin ein Mensch, der aus Fehlern lernt!

Ich möchte nie wieder jemandem das Herz brechen, das habe ich mir fest vorgenommen! Ich hoffe aus tiefstem Herzen, durch Liebe, Achtsamkeit und Empathie behutsam mit den Herzen anderer umzugehen!

Die Dinge ändern sich.

Früher war meine größte Angst nicht geliebt zu werden. Heute ist meine größte Angst so sehr geliebt zu werden, dass ich diese Liebe nicht erwidern kann.

Ein guter Freund sagte einmal zu mir, als ich fast zerbrach:

„Gefühle und Emotionen kannst du nicht lenken, das bist halt du!“

Ich wusste, dass er Recht hatte, dennoch versank ich eine ganze Zeitlang in tiefe Traurigkeit. Das ist halt der Fluch, den man als Herzmensch hat. Der Sinn für mich im Leben ist nicht nur Liebe zu bekommen, sondern auch Liebe zu geben.

2017-09-07-22-11-57-787[1]

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